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Füchse, Füchse, Füchse

Fuchsjagd (11 Einträge)

Die Ranz ist im Gange 1 Fuchsranz 2015 - unvergesslich 3 Fuchsranz 2015 - unvergesslich 1
1078 mal angesehen
11.12.2018, 08.44 Uhr

Fuchs-Waterloo

Winter ade – scheiden tut weh…
Anfang Februar, es lag Schnee und das Ende des Winters würde noch eine Zeit auf sich warten lassen… Allerdings hieß es Abschied nehmen. Aufgrund einer Umstrukturierung des Forstamtes wurde ein großer Teil der dazu gepachteten Feld- und Wiesenflächen aus meinem kleinen Revier den benachbarten Pächtern zugerechnet. Der Grund war wieder einmal: Kostenersparnis, hier aufgrund des (potentiellen) Wildschadens. Dass dieser bisher verschwindend gering ausgefallen war, schien dabei keine Rolle zu spielen… Sparen – koste es was es wolle!

All dies ging mir durch den Kopf, als ich mich anschickte, ein letztes Mal die sagenumwobene Fuchskanzel aufzusuchen, um den Ansitz auf eben diese herrliche Wildart an der Feld-Wald-Grenze zu genießen. Anfang Februar war bei uns die Hoch-Zeit der Ranz und da liefen sie bis weit in den Tag hinein. Nichtsdestotrotz war es noch früh und weit vor Sonnenaufgang. In BW-Schneetarn gekleidet und meinen so oft genutzten Weg über Felder und Wiesen beschreitend nahm ich immer wieder das Glas an die Augen, denn durch das leicht abfallende Gelände konnte man auch jetzt schon die schneebedeckten Felder nach Reineke oder anderem Wild absuchen. Nichts kam in Anblick und so beeilte ich mich, die Kanzel am Waldeseck zu erreichen. Weich lag der Pulverschnee auf den Trittflächen der Leiter und auch auf der Sitzbank. Alles frei wischen, Sitzfilz in Stellung, Dreilauf geladen und in die Ecke – mein letzter Ansitz konnte beginnen – was würde er bringen?

Nahezu 270° Rundumblick hatte man über Wiesen und Felder mit eingestreuten Hecken und Feldgehölzen. Wie ich das liebte. Zusammen mit dem Schnee ergab sich zu der noch frühen Stunde eine wunderbare Stimmung. Was hatte ich von dieser Kanzel schon alles gestreckt. An erster Stelle standen traditionsgemäß die Rotröcke, aber auch manches Stück weibliches Rehwild oder ein Maiböckchen wurden mir hier schon zur Beute. Im letzten Frühjahr wäre sogar fast ein Frischling dazu gekommen…

Aufgrund meines langjährigen jagdlichen Heranwachsens in einem Feldrevier mit wenig Wald sind mir Ansitze an der Feld-Wald-Kante die Liebsten. Hier kann man alles beobachten, was da kreucht und fleucht in nah und fern, von der Meise bis zu Has‘ und Sau… und nun hieß es Abschied nehmen…

Aber weg mit dem dunklen Gedanken und frisch ans Werk. Wenigstens mit Beute wollte ich heimkehren, ein letztes Mal einen roten Balg erbeuten… so wanderten also die mit dem Doppelglas bewehrten Augen ohne Unterlass über die weißen Flächen. Dunkle Punkte wurden genauer untersucht, sich gegebenenfalls für die nächste Runde eingeprägt… noch war es weit bis zum Tageslicht…

Da – jenseits der Grenze wurde ein langer, grauer Streifen sichtbar, der sich recht zügig fortbewegte. Sogleich konnte ich ihn als einen Fuchs ausmachen, der da im Feld schnürte. Ein Ziel war wie immer nicht auszumachen und die Pässe eines Fuchses sind eh unergründlich. Somit konzentrierte ich mich auf diesen Freibeuter… vielleicht würde er ja über die Grenze und in meine Nähe schnüren…

Hundert Meter ging es geradeaus eine Traktor-Fahrspur entlang, dann hatte er etwas gefunden was ausgiebig untersucht werden wollte. Im rechten Winkel nach rechts ging es weiter… dann plötzlich auf demselben Pass wieder zurück… man möchte wissen, was in so einem schlauen Fuchskopf wohl vorgeht. Am Ende zog es ihn aber wieder Richtung Wald und nach links außerhalb meines Sichtfeldes. Leer war die Bühne.

Naja, sich ein wenig zurücklehnen und den kommenden Morgen genießen konnte ja auch nicht schaden… gerade ein paar Grad unter Null waren es, beste Umstände für den Ansitz auf Meister Reineke. Weit draußen im Feld sah man ein paar Hasen mümmeln… die würden sicher auch bald in die dortigen Hecken einrücken…

Doch immer wieder ging mein Blick in die Runde, trachteten den edlen Balgträger zu entdecken, der so oft unverhofft erscheint. Nichts. Weite, leere Schneeflächen. Langsam dämmerte es doch alles blieb verweist. Nur die Elstern und Krähen erwachten in ihren Schlafbäumen und gaben die ersten müden Krächzer von sich. Die wunderbare blaue Stunde kam und übergab das grau der Nacht an die Farben des Tages. Den leichten Temperaturabfall dabei spürte ich dieses Mal kaum. Wie schnell doch manchmal so ein Ansitz vergehen kann. Tröpfchenweise drang die Gewissheit in mein Bewusstsein, dass dieser letzte Morgen ohne Beute vergehen sollte… aber die Hoffnung stirbt zuletzt…

Manchmal kann man die Klarheit und den Kontrast gar nicht erfassen, mit dem sich die Natur am Morgen präsentiert, wenn die Sonne sich dem Horizont nähert. Gelblich überflort lag sie da und jetzt war es deutlich: die Nacht war vergangen. Genau so plötzlich wie mir dies klar wurde, genauso klar sah ich sie in meinem Doppelglas: die Silhouette eines Rotfuchses. Jetzt am helllichten Tag stand er da vor einer Hecke. Woher er gekommen war: keine Ahnung. Wohin er wollte: das schien auch er nicht so genau zu wissen. Langsam und unentschlossen schnürte er - immer wieder verhoffend - in noch für mich unerreichbarer Ferne an der Hecke entlang und verschwand endlich in dieser. Ob die Wärme ihn hervor gelockt hatte? Und da – kaum zu glauben, weiter nach rechts zwischen zwei Feldgehölzen verhoffte ein weiterer Reineke. Auch dieser schien unschlüssig – auch dieser kam nicht in die Reichweite meiner Kugel sondern verschwand wieder im Gehölz. Wo kamen denn die auf einmal alle her… ?

Gerade gingen mir Gedanken ans Abbaumen und Angehen durch den Kopf, als ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahrnahm. Über des Nachbars Feld von links schnürten gleich zwei Füchse auf die Wiese vor meinem Hochsitz zu. Glas an die Augen – ja, da ist das Pärchen. Ich wurde Zeuge eines interessanten Schauspiels. An Stärke und wie ich meine auch an der Balgfarbe – Rüde dunkel-braun-rot, Fähe hell-blond-rot – sprach ich die beiden an. Nun schnürte aber die Fähe nicht voraus und der Rüd‘ hinterher sondern es war anders herum. Es schien als wolle der Starke seine Angebetete vor meinen Sitz führen. Die Fähe kam immer wieder näher an ihren Auserwählten heran, bog dann aber spitzwinklig ab und schien ihn in eine andere Richtung und von mir weg bewegen zu wollen. Der Rüde jedoch hielt unbeirrt an seiner Richtung fest, verhoffte aber regelmäßig und äugte zurück. So gelangte er, vom ständigen zick-zack der Fähe begleitet langsam in Reichweite der kleinen Hornet. Längst schon lag ich bombenfest im Anschlag und hatte den Starken im Absehen 1. Was ein kapitaler Bursche mit dem typisch groben Rüdenkopf, langgrannigem dunklen Balg und buschiger Lunte mit weißer Blume. Immer wieder konnte ich mich in die Betrachtung dieser herrlichen Wildart vertiefen. Mein Begehren nach dieser herrlichen Beute war geweckt…

Hundertfünfzig Meter, hundertvierzig Meter… bald müsste es gehen für die kleine Kugel. Wieder einmal verhoffte er breit und äugte zurück zu seiner Dame, da fuhr die „Hornisse“ mit einem feinen >>petsch<< hinaus in den Morgen. Den Roten warf es um, sogleich aber nahm er den Kopf wieder hoch und biss sich in die Flanke. Ich war sofort bereit, die große Kugel zu versenden, da erhob er sich und schnürte sichtbar krank von mir weg Richtung Feld. Wie nun schießen? Kurzes Verhoffen – raus war der Schuss spitz von hinten. Keine Reaktion – daneben! Die Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Neue 7x57R in den Lauf und Maß genommen. So langsam wurde es weit und dieser Schuss musste nun sitzen. Erneutes Verhoffen, sich wenden und zurück äugen halb spitz von vorne… Feuer! Im Knall warf es ihn um und er rührte sich nicht mehr. Trotzdem lud ich alle Läufe nach und behielt noch eine Weile das Wild im Absehen – man konnte nie wissen. Ermeline hatte sich derweil und ob dieser Kanonade dezent empfohlen.

Endlich lehnte ich mich zurück und stellte den Drilling ab. Was für ein Morgen, was für eine Jagd. Nur langsam wich die Spannung von mir. Dieser Rote sollte also mein letzter sein. Puuhhhh… Nach kurzer Wartezeit gab ich mir einen Ruck und packte langsam und sorgfältig meine sieben Sachen. Alsbald machte mich ans abbaumen. Unter der Leiter angekommen reckte und streckte ich mich erst einmal ordentlich, drehte mich um – und erstarrte. Von links kommend schnürte da in sicher hundert Meter Entfernung ein weiterer Fuchs aus dem Wald hinaus auf die Wiese. Unfassbar. Sollte ich es wagen?

In fließenden Bewegungen waren Rucksack und Dreilauf von der Schulter, das Laufbündel geladen und langsam sackte ich in mir zusammen. Möglicherweise verhalf mir auch der Schneetarn dazu, nicht entdeckt zu werden. Im nächsten Moment lag ich hinter meinem Schnerfer im Anschlag und war bereit. Der Rotrock hatte seine Richtung nicht geändert und so langsam musste es passieren. Scharf pfiff ich ihn an und im Moment des kurzen Verhoffens war die kleine Kugel auch schon aus dem Lauf. Im Knall machte der Rote einen sicher einen Meter hohen Satz, ging dann in einem weiten Bogen ab, überschlug sich nach zwanzig Metern und blieb verendet liegen…

Auch hier blieb ich noch eine Weile im Ziel, es regte sich aber nichts mehr… Aus. Waidmannsheil!

Bedächtig und ein wenig ungläubig ob des Erlebten erhob ich mich und schlug mir den Schnee von Jacke und Hose. Immer noch wollte das heutige Erlebnis nicht in meinen Kopf. Da lagen sie in Sichtweite – meine beiden letzten Rotröcke von der Fuchskanzel.

Langsam schritt ich durch den Pulverschnee in Richtung des ersten starken Rüden, hatte dabei aber erneut meinen Dreilauf geladen und war im Voranschlag. Eine Vorahnung beschlich mich. Sollte dieser Fuchs möglicherweise sieben Leben haben? Ich kam mir fast vor als würde ich in Afrika von hinten an einen gefällten Wasserbüffel treten. Und ja, unglaublich, er regte sich noch immer. Ein schneller Schuss aus dem glatten Lauf beendete sein Leiden. Bitter lag es mir auf der Zunge. Jetzt wollte ich aber auch wissen, ob der zweite Reineke wirklich in die ewigen Jagdgründe eingegangen war. Langsam pirschte ich auf ihn zu, der Schrotlauf war frisch bestückt… Gute dreißig Meter mögen es gewesen sein als es mich erneut kalt durchfuhr: auch dieser Rotrock hob seinen Kopf und äugte mich an. Erneut hallte es vom nahen Wald wider als der grobe Hagel auch sein Leiden beendete…

Wenig später hingen die beiden schweren Rüden an der Kanzelleiter und ich hielt die Totenwache. Das Erlebte erfüllte mich trotz der herrlichen Bälge mit dunklen Gedanken, am liebsten hätte ich den Dreilauf an den Nagel gehängt. Wieder einer dieser Momente des Zweifels, des Verzweifelns. Diana jedoch hatte mir einen wunderbaren letzten Ranz-Morgen mit Schnee geschenkt – dazu diese beiden prachtvollen Rüden – hart erkämpft…
Ade Fuchskanzel, ade du altes Revier.

PS: Im Sommer desselben Jahres sollten noch größere Veränderungen kommen und ich tauschte Pulverschnee und Frost gegen ein Sandmeer unter glühender Sonne…
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swinging_elvis

swinging_elvis

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Kommentare

11.12.2018 10:34 Dackelfan
Mensch Elvis, Klasse Dein Jagderlebnis und Dein Schriftsatz, von mir ein kräfiges Waidmannsheil!
11.12.2018 11:03 kong
Ein donnerndes Waidmannsheil...es freut mich zudem sehr, endlich nach so langer Zeit wieder von Dir zu lesen
Danke fürs Mitnehmen
11.12.2018 11:06 Hulzfux
Schön geschrieben,
allerdings sind die Schiesskünste bzw. die Wirkung deiner Schüsse keine Werbung für die Jagd und einen schnellen, sauberen Tod!
11.12.2018 11:37 swinging_elvis
Hulzfux schrieb:
Schön geschrieben,
allerdings sind die Schiesskünste bzw. die Wirkung deiner Schüsse keine Werbung für die Jagd und einen schnellen, sauberen Tod!


Da stimme ich Dir grundsätzlich zu und ich habe lange überlegt (zB es im geschlossenen Bereich einstellen). Aber Fehler passieren... und ich habe mich entschlossen, das hier zuzugeben. Wie im Leben... Licht ... aber auch Schatten...
Waidmannsgruß, el
11.12.2018 12:51 swinging_elvis
Dackelfan schrieb:
Mensch Elvis, Klasse Dein Jagderlebnis und Dein Schriftsatz, von mir ein kräfiges Waidmannsheil!

Waidmannsdank. Jagen wie Cramer-Klett.... "Spiel der Lichter und Schatten"... ich bemühe mich! Horrido, e
11.12.2018 12:55 swinging_elvis
kong schrieb:
Ein donnerndes Waidmannsheil...es freut mich zudem sehr, endlich nach so langer Zeit wieder von Dir zu lesen
Danke fürs Mitnehmen

Schön, dass es mitnimmt... genau das war der Grund, es heute nach fast drei Jahren im Keller dann doch einzustellen... es hat mich auch noch einmal mitgenommen... zumeist kein schlechtes Zeichen... Auf bald, e
11.12.2018 15:03 vierfuessler
Sei doch froh, daß Du den Wüstensand unter gleissender Sonne zurückgetauscht hast gegen Lehmbatzen an den Siefeln unter nasskaltem, grau verhangenem Himmel!
11.12.2018 19:29 Hulzfux
swinging_elvis schrieb:
Da stimme ich Dir grundsätzlich zu und ich habe lange überlegt (zB es im geschlossenen Bereich einstellen). Aber Fehler passieren... und ich habe mich entschlossen, das hier zuzugeben. Wie im Leben... Licht ... aber auch Schatten...
Waidmannsgruß, el



Kommt in deiner Erzählung aber nicht wirklich so rüber. Die Freude über die Füchse überwiegt offensichtlich deren Umstände des Todes.

Ich finde, dass man in einem öffentlichen Forum nicht so viel "Angriffsfläche" bieten sollte.
11.12.2018 20:11 swinging_elvis
vierfuessler schrieb:
Sei doch froh, daß Du den Wüstensand unter gleissender Sonne zurückgetauscht hast gegen Lehmbatzen an den Siefeln unter nasskaltem, grau verhangenem Himmel!

Gerade jetzt bei dem Wetter wünscht man sich die 27 Grad und Grillen zurück... aber dank Dir hatte ich die Lehmbatzen schon! Die nehme ich langfristig lieber... Waidmannsheil!
11.12.2018 21:24 Dackelfan
Hulzfux schrieb:
Kommt in deiner Erzählung aber nicht wirklich so rüber. Die Freude über die Füchse überwiegt offensichtlich deren Umstände des Todes.

Ich finde, dass man in einem öffentlichen Forum nicht so viel "Angriffsfläche" bieten sollte.


Was soll das denn, wieviel Schweine, Rindviecher, Gänse, Hühner und Enten werden wohl täglich für die "Öffentlichkeit" geschlachtet?
Bei Dir Rückenprobleme?!
12.12.2018 06:11 Hulzfux
Dackelfan schrieb:
Was soll das denn, wieviel Schweine, Rindviecher, Gänse, Hühner und Enten werden wohl täglich für die "Öffentlichkeit" geschlachtet?
Bei Dir Rückenprobleme?!


Lies den Beitrag doch nochmal aus der Sicht eines der Jagd neutral eingestellten Menschen. Was bleibt hinterher im Kopf?
12.12.2018 07:51 Dackelfan
Hulzfux schrieb:
Lies den Beitrag doch nochmal aus der Sicht eines der Jagd neutral eingestellten Menschen. Was bleibt hinterher im Kopf?


Ich kann Dir in diesem Fall nicht folgen!
12.12.2018 08:39 Hulzfux
Dackelfan schrieb:
Ich kann Dir in diesem Fall nicht folgen!


Kann ich dir sagen. "Die Jäger haben´s nicht drauf, schiessen Tiere krank und freuen sich danach auch noch"
12.12.2018 09:38 Dackelfan
Hulzfux schrieb:
Kann ich dir sagen. "Die Jäger haben´s nicht drauf, schiessen Tiere krank und freuen sich danach auch noch"

Wie kannst Du nur so pauschal urteilen, jeder verantwortungsvollr Jäger sucht im Fall der Fälle nach.
Ob Du es glaubst oder nicht, in 1998 war ein nicht gefundener kranker Fuchs für mich der Anlaß einen Dackel anzuschaffen und entsprechend auzubilden!
12.12.2018 10:24 sau_hund
Danke! im Zeitalter des Sauenfiebers wieder mal in die Vergangenheit der Fuchsjagderlebnisse mitgenommen zu werden tut gut
Waidmannsheil!
12.12.2018 12:15 Hulzfux
Dackelfan schrieb:
Wie kannst Du nur so pauschal urteilen, jeder verantwortungsvollr Jäger sucht im Fall der Fälle nach.
Ob Du es glaubst oder nicht, in 1998 war ein nicht gefundener kranker Fuchs für mich der Anlaß einen Dackel anzuschaffen und entsprechend auzubilden!

Ich urteile doch gar nicht! Ich weiss, dass man nicht davor gefeit ist. Mir ging´s darum, was der Nichtjäger wohl denkt, wenn er konkret die Geschichte liest.
13.12.2018 10:04 Heide_Unterfranken
Hulzfux schrieb:
Kann ich dir sagen. "Die Jäger haben´s nicht drauf, schiessen Tiere krank und freuen sich danach auch noch"

Hulzfux, ich glaube, Du schießt hier übers Ziel hinaus ... Ich denke, es ist sehr wohl wahrnehmbar, dass der Autor selbstkritisch mit sich umgeht.

Ich wünsche kräftiges Waidmannsheil

Es ist Gift für die Blogs, wenn immer gleich wer um die Kurve kommt, der den Zeigefinger hebt.

Ich habe auch schon erlebt, dass Füchse lagen (Nachtansitz bei Mond & Schnee), und zwar eine ganze Weile, und als wir nachgesehen haben: war er weg. Das ist nicht Standard, aber es kommt vor.

Meine persönliche Meinung ist: die besten Jagdgeschichten sind die, wo nicht alles glatt läuft, wo Dinge passieren, die manchmal unerklärlich bleiben, auch wo Menschen Fehler gemacht haben.

Blöd ist nur, dass man hier ein sehr dickes Fell braucht, wenn man sowas einstellt. Viele gute, interessante, manchmal auch lehrreiche Jagdgeschichten bleiben deshalb ungeschrieben, und das ist sehr schade.
16.12.2018 20:13 Kija
swinging_elvis schrieb:
Da stimme ich Dir grundsätzlich zu und ich habe lange überlegt (zB es im geschlossenen Bereich einstellen). Aber Fehler passieren... und ich habe mich entschlossen, das hier zuzugeben. Wie im Leben... Licht ... aber auch Schatten...
Waidmannsgruß, el


Für mich sind Fehler machen und sich irren dürfen ein menschliches Grundrecht. Allerdings muss man auch die Konsequenzen daraus ziehen. Sich zu einem Fehler zu bekennen und dazu zu stehen, ist der 1. Schritt.
Fehlerfreie Menschen haben meist nur ein viel zu lückiges Gedächtnis, gepaart mit wesentlich zu hohem, falschem, Selbstbewusstein. Langweilig sind sie außerdem noch....
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