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Dam-Schmaltier 100m
266 mal angesehen
09.11.2018, 15.49 Uhr

Erfahrungen mit Zielstöcken



Solche Zielhilfen sind bei der Pirsch sehr hilfreich. Ich benutze sie schon seit zig Jahren. Man hat den Vorteil recht lange, mit Drei- oder Vierbein fast ewig, bewegungslos im Anschlag zu bleiben, um zu warten bis ein Stück im Rudel/Sprung/Rotte breit und separat steht, um dann dem Stück sauber die Kugel anzutragen.

Mit einem Einbein ("Wackelstock") ist man recht schnell im Anschlag. Habe mit einem selbst geworbenen Haselnussstecken ein paar Stücke auf kürzerer Distanz erlegt. Auf dem 100m Schießstand allerdings sind meine Streukreise so groß, dass ich nie auf geringes Wild wie Rehwild, Frischlinge oder Damkälber auf diese Entfernung geschossen habe. Hut ab vor denen, die damit wirklich gut schießen. Der angestrichene Schuss an einem dicken Baum ist mir da viel lieber. Der Haselnussstecken im Gebirge oder sonst schwierigem Gelände wird auch als "drittes Bein" genutzt.

Das Dreibein von Knobloch habe ich schon jahrelang im Einsatz. Es ist schnell aufgestellt und steht dann von alleine. Nicht nur bei der Pirsch, sondern auch wenn ausnahmsweise keine jagdliche Einrichtung bei einer Bewegungsjagd an einer guten Stelle vorhanden ist, kann man ihn einsetzen.
Dieser Zielstock lässt sich auch derart verstellen, dass man im sitzendem Anschlag gut schießen kann.
Auf dem Schießstand sind die Schussgruppen auf 100m schon deutlich besser. Habe damit schon reichlich Beute gemacht. Ich persönlich treffe damit besser als Angestrichen am Baum. Das ist aber alles Übungssache.

Ein Zweibein habe ich noch nie benutzt.

Seit ganz kurzer Zeit nutze ich ein Vierbein. Mein gekauftes Modell ist nur für das Schießen im Stehen geeignet. Das Aufbauen und "Fertig werden" dauert länger, man kann aber sehr präzise schießen. Meine allerersten Schüsse mit dieser Zielhilfe auf die Frischlingsscheibe auf 100m sieht man auf dem hier eingestellten Foto. Es sind drei abgegebene Schüsse. Zwei sind auf der Blattschaufel.

Die andere Aufnahme zeigt mein erstes erlegtes Stück mit dem Vierbein. Ein Dam-Schmaltier, erlegt auf gemessene 120m.

Auf unebenen Boden, im kupierten Gelände sind Drei- oder Vierbeine schlecht einsetzbar. In solchen Geländestrukturen schieße ich gerne im Liegen, soweit die Vegetation das zulässt.
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montero

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Kommentare

09.11.2018 20:17 ZH-7x57
In der Österr. Jagdzeitung ST. HUbertus war mitte 1980 so ein Zielstock vorgestellt ,man nannte diesen Vallentinstecken . Diesen habe ich mir sofort nachgebaut, und benutze den noch immer. Dursch die Beidseitige AUFLAGE von Gewehrschaft is ein sehr genaues schießen auf größere Distanzen möglich . Heute nennt man diesen Raptor. Würde meinen gerne einstellen habe leider die tchnik nicht dazu .
09.11.2018 20:33 montero
ZH-7x57 schrieb:
In der Österr. Jagdzeitung ST. HUbertus war mitte 1980 so ein Zielstock vorgestellt ,man nannte diesen Vallentinstecken . Diesen habe ich mir sofort nachgebaut, und benutze den noch immer. Dursch die Beidseitige AUFLAGE von Gewehrschaft is ein sehr genaues schießen auf größere Distanzen möglich . Heute nennt man diesen Raptor. Würde meinen gerne einstellen habe leider die tchnik nicht dazu .

Danke für Dein Beitrag.
Mein Vierbein ist von einem französischen Hersteller.

[4stablestick.fr]
12.11.2018 18:50 esau
Ich bekam den Primos Triggerstick mit doppelter Auflage geschenkt.
Der Püster liegt darauf bombastisch und das Ding lässt sich auf fast jedes Gelände und jede Höhe einhändig anpassen.
Mein Zweibein aus Eigenfertigung ist dann aber doch etwas handlicher und öfter dabei.
Für den "Wanderansitz" in Kombination mit einem Klappstuhl oder zusammen mit einem bequemen Karpfenstuhl ist er sicher hervorragend als mobile Ansitzgelegenheit , wenn ich keine Sitzerhöhung brauche.Das Ganze geht sicher auch hervorragend im sonst für Taube oder Ente genutzen Schirm.
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