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Aarons erste erfolgreiche Nach...

Nachsuche, Rehbock, Wundbett. Schweiss (1 Eintrag)

Aarons erste erfolgreiche Nachsuche
424 mal angesehen
26.07.2018, 20.24 Uhr

Aarons erste erfolgreiche Nachsuche

Es war vor etwa 3 Wochen an einem Sonntagmorgen um kurz nach 7 als mein Jagdkollege Heinz anrief und mir aufgeregt schilderte, das er soeben einen Bock beschossen habe, der ohne zu Zeichnen abgegangen war. Er schilderte mir kurz den Verlauf und meinte das er evtl. auch gefehlt haben könne, da der Bock im hohen Gras beschossen wurde. Lange Rede kurzer Sinn - nach einer halben Stunde war ich mit Aaron, meinem zweijährigen Kleinen Münsterländer Rüden vor Ort und liess mir das Ganze nochmal vom Unglücksschützen erklären. Nach akribischem Absuchen war kein Anschuß zu finden. Heinz deutete an das er eventuell gefehlt habe könne.
Um auf Nummer sicher zu gehen, und seinem Gewissen zu erleichtern, suchte ich mit Aaron in etwa die Fluchtrichtung ab in die der Bock nach dem Schuß gewechselt war. Sofort zeigte Aaron am langen Riemen Interesse und nahm mit tiefer Nase Fahrt auf. Es sah so aus als ob er er die Wundfährte gefunden hatte. 150 m etwa ging es zielstrebig bis zum Grenzbach Marka. Dieser trennt unser Revier vom Nachbarrevier Vrees. Er stockte kurz und es ging durch den etwa 2 m breiten und knietiefen Bach ins Nachbarrevier. Das Wasser schien für ihn kein Hindernis darzustellen, eher für mich, der jetzt mit nassen Füßen folgen musste. Hier ging es dann etwa 200 m durch ein kleines Wäldchen. Er lag stramm im Riemen - verwies aber immer noch keinen Schweiss. Ich musste mich also blind auf meinen Aaron verlassen. Nach etwa 200 weiteren Metern faselte er kurz und wollte unbedingt in ein Maisfeld. Ich schnallte ihn und er verschwand im Maisdschungel, wo nach kurzer Zeit eindeutig sein Standlaut zu vernehmen war. Er mußte am Stück sein. Durch seinen ständigen Laut konnten wir den genauen Standort im Mais genau lokalisieren. Am Stück angekommen, sahen wir dass er dieses immer wieder von hinten attackierte und band. Der Bock hatte vorne links einen hohen Laufschuss davongetragen. So war es ein Leichtes für mich den Bock mit meinem Jagdmesser abzunicken und ihn von seinen Leiden zu erlösen. Nach dieser Aktion sah man zwei überglückliche Waidmänner. Heinz, dessen Bock soeben zur Strecke gekommen war, und natürlich ich, der auf seinen noch jungen Jagdhund stolz wie Bolle war. Für einen jungen Hund gibt es nichts Besseres als eine Nachsuche mit Erfolg zu krönen. Auch hier gilt wie im wahren Leben LEARNING BY DOING - je öfter umso besser

Mittlerweile hat er auch eine zweite Nachsuche gemeistert. Diese war allerdings nicht so spektakulär wie die oben beschriebene. (siehe Foto)
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Isegrim

Isegrim

Alter: 54 Jahre,
aus LOWER SAXONY

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Kommentare

27.07.2018 11:43 Jungdachs
Wmh
27.07.2018 13:29 sau_hund
WMH!
Ein paar Anmerkungen hätte ich schon z.B. wegen dem Schnallen in den Mais........

Doch es hat ja alles geklappt, ich wünsche euch das es immer so bleibt
27.07.2018 17:32 frankietester
Suchenheil!!! und Hoh Rüd Hoh
29.07.2018 17:11 Dackelfan
Suchenheil!
04.08.2018 13:04 Jagdperle
Weidmannsheil
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