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Africas most dangerous

Jagderlebnisse in Africa (3 Einträge)

Leo
335 mal angesehen
22.11.2016, 15.49 Uhr

Leopardengeschichten 2.

Vor einigen Jahren war ich auf einer - falschen -Farm im Khomas Hochland in Namibia.Meine Erkenntnis-wie eigentlich zu Hause auch-man kann bei/mit Farmern nicht jagen.
Man muss in einen Jägerhaushalt,ich habe da an der falschen Stelle gespart.Eines Tages trat ein Mann durch die Haustüre dort,bei dessen Anblick ich glaubte Hans Albers sei wieder auferstanden.Er hiess C.K. und besuchte diese befreundete Farm mal auf nen Kaffee ( 180 KM einfach).Der Typ war in allem toll;Haltung, Bildung und vor allem seine -heutige- jagdliche Einstellung.Schießen der Jagd Gäste vom Pickup wie auf jener Farm ,gibts bei ihm nicht.
Bevor mich nun die Katzenliebhaber schlachten ,möchte ich vorausschicken ,dass Du in Afrika verhungerst,wenn Du betriebswirtschafliche Störungen,ich nenne es einmal so ,hinnimst.
Die Nöte dort,die Power die es bedarf, um gut am Leben zu bleiben sind ganz andere als bei uns.
Aber nun :

"Leoparden und anderes "störendes Getier" ,wurden dort seit jeher feldzugmäßig bekämpft.Büchse,Gift ,Falle,ganz normal.
Mein Hans Albers stellte gerne Kastenfallen zum Lebendfang für Leoparden auf.
Leoparden hatten überhaupt keinen Wert.Anders als heute,wo ein Farmer oft $ 5.000.- aufwärts für einen Leopardenabschuß erhält.Sie waren nur ein Hemmnis.
Und noch vor wenigen JAhren ist "keine einzige Sau" wegen eines Leo Abschusses nach SWA gekommen.Nicht daran zu denken.
Alle flogen sie nach Kenia.
Die Leos gingen leicht in die Fallen,vor allem die revierbeherrschenden Kater.
Seine baustahlähnlichen Fallen waren auch immer sicher ,um sich diesen doch gefährlichen Tieren zu nähern.
Als junger Mann kam er einmal auf die Idee(und führte sie Jahrzehnte fort, bevor er das Urteil ausführte ,Kopfschuss aus beinah E0 mit .22lfb), sich im Schneidersitz vor die Falle zu setzen
und das tobende Tier einfach auf sich wirken zu lassen.Ein schlechtes Gewissen hatte er damals nie.Aus einer Farmerfamilie seit Bismarcks (!) Zeiten stammend ,ist dort der Daseinskampf das Entscheidene Tun. Mitleid kann man sich nicht leisten.Und mit nem gefährlichen Störenfried gibts kein Pardon.
So tobten die Leoparden gewöhnlich für einige Minuten in der Falle,wurden ruhig,tobten wieder und auf einmal warfen sie sich auf den Rücken und fingen an lieb und verführerisch zu schnurren.Wie Katzen bei uns daheim.Schnurrende Leoparden..........
Für Hans Albers ist die Erkenntnis daraus:der Leo weiß, dass er nun verloren hat und dass er nun sterben muss.
Auf meine Frage ,ob denn alle sich so in der Falle verhalten hätten,denn gehört habe ich nie davon.
Er meinte dazu ,er kenne keinen Farmerkollegen, der wie er ,sich vor die Falle setzte um ein Zwiegespräch zu führen .
Alle haben sich nach ein paar Minuten auf den Rücken geschmissen,alle fingen sie das Schnurren an,um dann im nächsten Moment, wie ein irrer Derwisch,fletschend und knurrend gegen die Gitterstäbe zu fahren, um ihm die Kehle durchzubeissen.Die Leoparden blieben sich alle treu,dann fiel der Vorhang.
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Kommentare

22.11.2016 23:20 KeilerHeinrich
Edle Tiere sind das, irgendwie einzigartig.
Keine schöne Vorstellung einen in der Falle zu töten. Andere Länder, andere Sitten.
Sind die Bestände immer noch hoch?
23.11.2016 10:58 katzenfutter
eigentlich schon,Leos wirds noch geben wenn der letzte Löwe längst zu Staub geworden ist.
Es sind heimliche Schleicher und Katzen vermehren sich immer gut.
"Hohe" Bestände glaube ich aber nicht für eine Tierart die territorial lebt und der Lebensraum am schwinden ist.Solange nur erwachsene Kater geschossen werden dürfen tust du dem Bestand nicht weh.
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