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20.01.2016, 16.19 Uhr

Wintersauen...

Nun war es endlich winterlich auf Rügen. Der Frost setzte nach dem Jahreswechsel ein und hielt die Insel bis jetzt fest in seinem Griff. Mit dem ersten Schnee hielt es auch mich nicht mehr abends zu Hause.
Seit Anfang November waren Sauen bei uns im Revier jedoch Mangelware. In den Nachbarrevieren fanden sie unter Alteichen und Buchen reichlich Fraß. Und so hatten sie es gar nicht nötig, innerhalb unseres Reviers in den wenigen Laubwaldecken was Fressbares zu suchen. Was konnten ihnen Hainbuchen, Eschen und Ahorn schon bieten, was besser wäre als Eicheln und Bucheckern. Und folgerichtig blieb auch meine Kontrollkirrung seit Wochen ungenutzt.
Als ich vor etwa einer Woche im Schnee plötzlich die Fährten von fünf vermutlichen Überläufern fand (starken Überläufern, die aus einem Guss zu sein schienen), stieg meine Hoffnung, vielleicht doch noch eine Wintersau strecken zu können. Der Schnee verriet mir, dass sie nicht im Revier lagen sondern nur nachts zugezogen waren. Die Kirrung hatten sie ignoriert. Da ich aber vermutete, dass sie im wahrlich unzugänglichen Nordteil des etwa 50 ha großen Waldgebietes ihren Tageseinstand genommen haben könnten, unterließ ich eine intensive Suche nach ihnen.
Noch am gleichen Abend wagte ich einen Ansitz an der Kirrung, voller Vorfreude auf die winterliche Stille im Wald. Doch nach Stunden vergeblichen Wartens zog ich nach Hause. Die Kontrolle am nächsten Tag zeigte mir, dass ich nichts verpasst hatte. Also war das vermutlich doch eher eine Eintagsfliege und mein Optimismus war verflogen.
Erst am übernächsten Tag konnte ich das Gebiet wieder kontrollieren. Und tatsächlich hatte diesmal eine Rotte von dreizehn Sauen die Kirrung abgeräumt. Und was waren da für Fährten dabei…
So saß ich abends wieder – und abermals blieb ich jedoch erfolglos. Aber aufgeben bei Sauen und bei Winterwetter…? Neee, nicht mit mir! Auch wenn ich nun gestern aus dienstlichen Gründen nicht raus kam, heute (trotz des sogenannten SchlaDie) wollte ich unbedingt raus. Der Tee war gemacht, die Klamotten lagen bereit als ich nach Hause kam und so saß ich gegen 18:30 Uhr wieder im Auto und war auf dem Weg in´s Revier. Eigentlich war es mir schon zu spät, aber die nächsten Abende war ich wieder dienstlich eingebunden und so war dies im Grund vorerst zumindest meine letzte Chance.

Mein Auto ließ ich an der Bundesstraße. Und schon beim Aussteigen wurde mir klar, dass die nächsten 1,5 km eine Tortur werden sollten. Der Schnee war knochenhart gefroren. Jeder einzelne Schritt, auch wenn ich ihn noch so vorsichtig machen wollte, würde weit durch den Wald hallen. Ich hoffte natürlich, dass die Sauen nicht in diesem Wald lagen sondern erst später heranwechseln würden.
Nachdem ich mein Gerödel beisammen hatte, trat ich den beschwerlichen Weg zur Kirrung an. Ich war bemüht, in die Fußstapfen der Vortage zu treten. Das ging vergleichsweise geräuscharm, erforderte aber doppelte körperliche Anstrengungen, weil es ausgesprochen schwer war, die Balance zu halten. Mehrfach musste ich einen laut krachenden Ausfallschritt machen, um mich abzufangen und einen Sturz zu vermeiden. Aller paar Schritte hielt ich an und lauschte in die Nacht. Aber außer knackenden und krachenden trockenen Ästen, die wegen des doch ziemlich böigen Windes aus den Kronen der hin und herwiegenden Bäume brachen und zu Boden prasselten war nichts zu vernehmen. Fast war ich erleichtert. Immerhin konnte ich darauf hoffen, dass diese Geräuschkulisse auch meine Geräusche ein wenig schluckte…

Als ich mich endlich in der geschlossenen Kanzel einrichtete, zeigte die Uhr schon 20:00 Uhr. Na das hat ja gedauert. Hoffentlich waren die Sauen nicht schon vorher an der Kirrung und hatten mich beim Anwechseln vielleicht gar mitbekommen. Ich dampfte aus allen Poren. Immerhin war ich für einen mehrstündigen Ansitz angezogen und nicht für einen längeren anstrengenden Fußmarsch…
Die Zeit verstrich. Das Licht war hervorragend. Selbst die etwa 100 Meter vor mir befindliche Kirrung war sehr gut zu sehen. Ein Schuss auf diese Entfernung sollte gut funktionieren. Langsam tourte ich wieder ab, ließ meine Gedanken kreisen. Thematisch dreht sich bei mir momentan gedanklich fast alles um die anstehende Neuverpachtung. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Und obwohl es alles sehr gut aussieht, bin ich mir erst sicher, wenn die Pachtverträge unterschrieben sind…

Meine Gedanken werden durch knackende Äste und Zweige unterbrochen. Nein, nicht solche, die der Wind aus den Kronen bricht. Ich höre jetzt deutlich schweres Wild anwechseln! Und ja, das sind Sauen, die sich da zügig durch den links von mir befindlichen Laubholzjungbestand schieben. Das passt perfekt, weil der Wind genau daher kommt und die sehnsüchtig erwarteten Sauen von meiner Anwesenheit nicht informieren würde…
Schon kann ich den ersten schwarzen Wildkörper zwischen den Eschenstämmchen ausmachen, wie er zielstrebig zum Bestandesrand vor mir wechselt und dort hinter einem Weißdorngebüsch verharrt. Hinter ihm kann ich zwei weitere gleich starke Sauen anwechseln sehen.
Das erste Stück wird sicher gleich den Graben durchqueren und dann über die Schneise wechseln. Ich bin mir sicher, dass die Rotte zur Kirrung will und lasse sie daher passiere, ohne auch nur an einen Schuss zu denken. Nacheinander queren alle fünf Stücke die Schneise und verschwinden im rechts von mir befindlichen Laubwald. Deutlich höre ich, wie sie den Wechsel zur Kirrung nutzen. Erst kurz vor der Kirrung aber biegen sie nach rechts ab. Zunächst denke ich mir nicht so viel dabei, rechne viel mehr damit, dass sie erst auf Nummer sicher gehen wollen, bevor sie wieder in´s Freie treten. Die Überläufer aber scheinen doch ein anderes Ziel zu verfolgen, sie gehen im Bestand in´s Gebräch. Ich kann es sehr deutlich hören. Als ich mir sicher bin, dass sie sich weiter entfernen, wenn auch sehr langsam, stehe ich vor der Frage, ob ich auf der Kanzel bleiben soll oder doch wagen soll, sie im Bestand, der sehr undurchsichtig ist, anzugehen. Ich entscheide mich für Letzteres und baume ab. Der Schritt in den Schnee ruft mich aber auf den Boden der Tatsachen zurück. Unerträglich laut ist der so vorsichtig aufgesetzte Schritt. Nein, so wird das nichts! Was also nun? Wieder hoch und warten…?

Ich entschließe mich für eine andere Taktik. Stiefel also aus und ab geht es auf Strümpfen zu den Sauen. Zwar nicht lautlos, aber doch recht leise gelingen die Schritte. Aber recht schnell wird aus sehr frisch an den Füßen! Hilft aber alles nichts! Wenn die Sauen nicht wieder zu mir kommen, muss ich eben hin!
Ganz langsam nähere ich mich den Sauen, fädele mich langsam (und ich meine wirklich langsam!) durch die kreuz und quer stehenden abgestorbenen Jungeschen, bemüht, jegliches Brechen von Zweigen zu vermeiden. Irgendwann, meine Füße spüre ich kaum noch, muss ich sie auf etwa 15 bis 20 Meter vor mir haben – sagt die Geräuschkulisse! Sehen kann ich nichts. Ich knie vorsichtig ab und warte. Irgendwann muss in einer Lücke doch auch mal ein Schwarzer auftauchen, hoffe ich. Und da ich weiß, dass die alle eine Größe haben, kann ich bei der Auswahl eigentlich keinen Fehler machen!
Das warten ist anstrengend! Anstrengend wegen der wenig komfortablen Körperhaltung und auch wegen der Eiseskälte, die mittlerweile massiv meine Beine herauf kriecht. Und dann schiebt sich in eine Lücke dieses Stämmchenwirrwarrs ein Überläufer. Zunächst steht er spitz von hinten, dreht sich aber schließlich breit…

Im Schuss ist die Bühne leer. Die Anspannung fällt von mir ab. Ich versuche, akustisch der abgehenden Rotte zu folgen. Hofe, dass ein Stück hörbar irgendwo durchprasselt und zusammenbricht. Aber es bleibt beim verzweifelten Hoffen und mündet in Resignation. Jetzt heißt es warten. Soll ich nun hier warten? In Socken und völlig frierend, damit ich nicht durch meinen Krach dafür sorge, dass das beschossene Stück, so es sich denn irgendwo einschiebt wieder hochkommt? Oder ist meine Gesundheit wichtiger und ich gehe wenigstens meine Stiefeln holen? Nach etwa 10 Minuten entscheide ich mich für letzteres.

Aber oh weh, in die Stiefel komme ich mit meinen nassen dicken Socken gar nicht mehr rein…

Ich bin schon ein erstes Mal völlig am Ende, als ich die Stiefel endlich anhabe, kann aber nun auch endlich zum Anschuss gehen. Der Aber ernüchtert mich. Ich finde ganze zwei Schnitthaare…
Habe ich unterschossen? Oder hat das Stück doch die Kugel, aber der Ein- wie auch Ausschuss hat sich gleich wieder zugesetzt? Nein, einen Ausschuss hätte ich zumindest am Anschuss doch sicher mit Schweiß festgestellt…
Ich beschließe, die Fährte auszugehen. Im Schnee sollte das unproblematisch sein.

Nach etwa 40 Metern finde ich in der Fährte einen winzigen Tropfen Schweiß. Weitere hundert Meter bleiben wieder ohne jeden Hinweis auf Verletzungen… Ich habe die Nase gestrichen voll, mache mir Vorwürfe für meine Blödheit, bleibe an einem Graben, den das Stück problemlos überwunden hat resigniert stehen. Außer Spesen nichts gewesen – Scheibenkleister….!!! Ich höre Schritte vor mir, nicht weit weg. Und: sie kommen auf mich zu! Zwischen den Bäumen kann ich ein Stück Schwarzwild erkennen- einen Frischling! Ich bin erschüttert! In dem Moment vernehme ich weiter entfernt weitere Sauen, die offensichtlich unter dem Harsch nach Fraß suchen. Was denn nun…? Sollte sich der Frischling gut zeigen, sollte ich es versuchen…?

Der Frischling nahm mir die Entscheidung ab – er verschwand wieder zwischen den Bäumen.

Ich drehte schließlich um, ging wieder zum Anschuss, um ihn noch einmal zu kontrollieren. Und nachdem ich ihn noch einmal großflächig umkreiste, fand ich deutlich mehr Schnitthaar, aber in einer anderen Fährte. Hatten also zwei Stücke sehr nah beieinander gestanden, von denen aber eben eines durch dieses Eschenmikado völlig verdeckt war bei Schussabgabe und ich hatte erst jetzt die richtige Stelle gefunden? Ich folgte nun der zweiten Fährte. Und nachdem sich zunächst auch kein Schweiß im Schnee finden ließ, leuchtete nach etwa 50 Metern der erste sichtbare Tropfen!!! Und von nun an war die Fährte immer leichter zu halten, der Schweiß wurde stärker! Langsam arbeitete ich mich durch diese Wildnis, immer auch darauf gefasst, dass das Stück irgendwo liegen konnte, ohne verendet zu sein. Vor einem wahren Hexenkessel an Undurchdringlichkeit hielt ich inne! Das Stück war geradeaus reinmarschiert. Ich könnte aber nur nach Soldatenmanier im Liegen hinterher. Daher beschloss ich, diesen Kessel einmal zu umschlagen, um zu sehen, ob das Stück durch ist oder steckt…
Ergebnis: Es musste stecken! Ich überlegte, wie ich es angehen sollte und kontrollierte die letzten Meter der Wundfährte noch einmal ganz genau. Das Stück hatte selbst an solchen Stellen, wo es nicht dicht war Stämmchen gestreift und deutlich Schweiß abgestreift in einer guten Höhe.
Der Wind musste meine Witterung beim Umschlagen auch in den Hexenkessel gedrückt haben, ohne dass sich etwas regte. Eigentlich hätte ich in dem Fall, dass das Stück lebt erwartet, dass es mich vielleicht annimmt…

Lange Rede, kurzer Sinn: ich begab mich in die Bauchlage, Waffe über den Unterarm gelegt, Taschenlampe in die andere Hand und ganz vorsichtig los! Mehr lauschend als kriechend sicherte ich mich massiv ab, obwohl es in jedem erdenklichen Fall schwer werden dürfte, rechtzeitig einen Schuss antragen zu können.
Die Taschenlampe leuchtete immer wieder jede erreichbare Ecke des Dschungels aus. Und irgendwann entdeckte ich zwischen den Stämmen etwas, was wie Sau aussah…
Waffe als gespannt und langsam voran, den Wildkörper immer im Blick! Und als der Blick dann endlich etwas freier wurde, erschrak ich gewaltig! Dass Stück saß auf etwa 10 Meter vor mir auf den Keulen, aber mit dem Rücken zu mir. Ich beobachtete es intensiv eine Zeitlang, jederzeit bereit, ihm einen Schuss entgegenzuwerfen, falls er denn…
Das Stück zeigte aber keine erkennbaren Lebenszeichen, selbst als ich es anrief, mit einem Ast gegen einen trockenen Stamm hämmerte – es war doch in dieser komischen Haltung verendet…
Mir fiel natürlich ein Stein vom Herzen und langsam und immer noch mit einer gehörigen Portion Restvorsicht näherte ich mich dem Stück.
Es hatte sich in seiner letzten Todesflucht of einen alten Baumstubben aufgeschoben. Die Vorderläufe hingen rechts und links des Stubbens runter und ein dünneres Eschenstämmchen bot so viel Halt, dass der Wildkörper eben nicht runterrutschen konnte…

Das Bergen des Stückes stellte mich auf eine harte Probe. Allein aus dem Hexenkessel heraus ging es nur in sitzender Position. Die nahm ich vor dem Stück ein und zog es an den Vorderläufen immer zu mir heran. Dann rutschte ich ein Stück weiter und zog es wieder nach…
Aufgebrochene 90 Kilo sind halt schwer zu beherrschen in diesem Gewirr…

Ich brauchte ewig, eh ich das Stück endlich aus dem Hexenkessel heraus hatte. Und körperlich war ich nach der Aktion absolut am Ende. Den Rest schaffte ich nur mit tatkräftiger Hilfe meines Schwiegervaters. Also erst mal 1,5 km retour zum Auto und nach Hause fahren. Schwiegervater einladen und wieder hin…

„Jung´ ,. Du bist bekloppt!“

Tja, was soll ich sagen! Manchmal hat er sogar Recht!
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Rapsjaeger

Rapsjaeger

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aus Rapsfeld
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Kommentare

20.01.2016 20:22 kong
Danke












Aber was soll denn bitte so ne Kamikaze-Aktion? Auf dem Bauch da rein kriechen? Du bist ja schon ganz nett verrückt...und mal ehrlich, für was denn - für ein paar Kilo Wildbret? Aber ein ehrliches Waidmannsheil mei Guter.
21.01.2016 02:46 Gesch
ein sehr kräftiges Waidmannsheil !!!

...das hast Du Dir vielfach verdient !


Mein Gott, was bin ich froh, daß ich Feld-Jäger bin...
21.01.2016 07:04 Rapsjaeger
kong schrieb:
Danke












Aber was soll denn bitte so ne Kamikaze-Aktion? Auf dem Bauch da rein kriechen? Du bist ja schon ganz nett verrückt...und mal ehrlich, für was denn - für ein paar Kilo Wildbret? Aber ein ehrliches Waidmannsheil mei Guter.



Hör auf, du wärst auch da rein, oder...? Und glaub mir, ich habe vorher genau abgewägt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Stück mich noch annehmen kann...!
Ich bin ja vorher wie gesagt einmal um den Hexenkessel, der zwar für auf den Bauch liegend ganz schön groß ist, aber wenn man rundrumläuft ist er überschaubar gewesen. Der Krach, den der total verharrschte Schnee machte beim Rundrumgehen hätte jede noch so kranke Sau hochgemacht im Wundbett oder man hätte zumindest gehört, dass sich da was bewegt.
Der abgestreifte Schweiß selbst an Baumstämmchen sah sehr danach aus (zusammen mit dem Fährtenbild im Schnee), dass das Stück langsam auf den letzten für mich verfolgbaren Metern zunehmend Gleichgewichtsprobleme bekam...

Naja, und dann gehe ich ja zur Jagd, weil ich was für den Kühlschrank will, und nicht um irgendwie meinen Frust an den armen Sauen abzureagieren und sie dann ihrem Schicksal zu überlassen.

Und ein bißchen verrückt ist wohl jeder, der mit ein wenig Passion zur Jagd geht...

21.01.2016 07:07 Rapsjaeger
Gesch schrieb:
ein sehr kräftiges Waidmannsheil !!!

...das hast Du Dir vielfach verdient !


Mein Gott, was bin ich froh, daß ich Feld-Jäger bin...



Weidmanns Dank! Ich bin auch Feldjäger (1.000 ha) mit ein wenig Wald (140 ha). So was kann dir auch mit einem etwas größere Feldsoll drohen oder einem flächigen Schlehengebüsch - sehr schöne Vorstellung übrigens...
21.01.2016 07:17 WildeBiene
Waidmannsheil
21.01.2016 08:21 taube54
Super geschrieben, Waidmannsheil
21.01.2016 08:54 schnuggels2000
zienlich bescheuerte Aktion.
Aber ich hätte es genauso gemacht, bzw. habe es schon genauso gemacht - wider besseren Wissens. Das ist die Passion, die Gier nach Beute, die in uns schlummert und kein anderer nachvollziehen kann, der es nicht hat.
Donnerndes Waidmannsheil! Ich komme endlich dieses Wochenende raus und kann endlich auch im geliebten Schnee auf Sauen jagen, bevor er wieder taut. Das ist das schönste Waidwerk für mich.
21.01.2016 15:34 Krico700
Supi....WMH
21.01.2016 15:36 Rapsjaeger
Krico700 schrieb:
Supi....WMH

Weidmanns Dank!
21.01.2016 16:09 ZH-7x57
Ein ehrliches verdientes Weidmannsheil, gut erzählt
21.01.2016 19:56 Gento
Waidmannsheil ! Aber deinem Schwiegervater muss ich schon zustimmen ... Mach sowas nicht allein.
22.01.2016 15:56 Tannschuetz
coole Nummer! ....Waidmannsheil!
ist schon bekloppt, was man sich da freiwillig antut....

...hast du den Grund für den Schweiß in der zuerst verfolgten Fluchtfährte noch gefunden?
22.01.2016 17:38 Rapsjaeger
Tannschuetz schrieb:
coole Nummer! ....Waidmannsheil!
ist schon bekloppt, was man sich da freiwillig antut....

...hast du den Grund für den Schweiß in der zuerst verfolgten Fluchtfährte noch gefunden?


Weidmanns Dank!

Nee, den Grund für den Schweiß kann ich nicht restmachen. Aber da seit Tagen der Schnee massiv verharrscht ist, kann das auch mal daran liegen, zumal das ja nur ein klitzekleiner Tropfen war und auch der einzige...
23.01.2016 17:33 Kija
Weidmannsheil!
Weisst du, ich hätte nicht mit irgendwas geklopft, wenn ich auf dem Bauch vor einer solchen Sau liege, sondern ein 8,23 mm dickes Stück Messing lautstark auf die Reise geschickt.
Ein Freund hat in der Nacht davor nur duch großes Glück seine Hündin nicht verloren .. es hätte auch ihn treffen können ....
23.01.2016 21:47 Rapsjaeger
Kija schrieb:
Weidmannsheil!
Weisst du, ich hätte nicht mit irgendwas geklopft, wenn ich auf dem Bauch vor einer solchen Sau liege, sondern ein 8,23 mm dickes Stück Messing lautstark auf die Reise geschickt.
Ein Freund hat in der Nacht davor nur duch großes Glück seine Hündin nicht verloren .. es hätte auch ihn treffen können ....


Weidmanns Dank! Natürlich hast du Recht! Aber zu dem Zeitpunkt war ich mir eigentlich sehr sicher, dass das Stück bereits verendet ist. So taub kann eigentlich kein angeschweißtes Stück sein, dass es mich nicht gehört hätte und mich schon vorher angenommen hätte.
Andererseits kann man manchmal wirklich nicht so dämlich denken, wie es kommen kann - da hast du absolut Recht...

Übrigens waren wir heute mit 6 Jägern in dem Gebiet für einen letzten gemeinschaftlichen Ansitz in diesem Jagdjahr unterwegs. Haben über Mittag mal zwei Stunden gesessen. Mein Mitjäger hatte die verbliebenen 4 Sauen der Rotte vor, aber leider ein Stück überschossen...
Naja aber immerhin haben wir noch vier ausstehende weibliche Stück Rehwild bekommen - ist ja auch schon was...
24.01.2016 18:19 Johannes06
Wmh
25.01.2016 07:39 Rapsjaeger
Johannes06 schrieb:
Wmh



Weidmanns Dank!
25.01.2016 13:01 Kija
Rapsjaeger schrieb:
Weidmanns Dank! Natürlich hast du Recht! Aber zu dem Zeitpunkt war ich mir eigentlich sehr sicher, dass das Stück bereits verendet ist. So taub kann eigentlich kein angeschweißtes Stück sein, dass es mich nicht gehört hätte und mich schon vorher angenommen hätte.
Andererseits kann man manchmal wirklich nicht so dämlich denken, wie es kommen kann - da hast du absolut Recht...

Übrigens waren wir heute mit 6 Jägern in dem Gebiet für einen letzten gemeinschaftlichen Ansitz in diesem Jagdjahr unterwegs. Haben über Mittag mal zwei Stunden gesessen. Mein Mitjäger hatte die verbliebenen 4 Sauen der Rotte vor, aber leider ein Stück überschossen...
Naja aber immerhin haben wir noch vier ausstehende weibliche Stück Rehwild bekommen - ist ja auch schon was...


Weidmannsheil!
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