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Fangschutz-Tierschutz

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18.11.2015, 18.36 Uhr

Diana + Artemis

Provokante Gedanken
Nicht nur das feministisch (nicht feminine) lodengrüne Lager, sondern auch die ökologisch grün gefärbte Klientel behauptet: „Jägerinnen sind die besseren Jäger“. Diese Aussage wird den einen oder anderen gestandenen Waidmann reichlich verblüffen, wird doch dadurch das männliche Selbstverständnis ganz massiv angekratzt. Für mich trifft diese These keineswegs so pauschal zu. Meine Überlegungen regten mich einerseits dazu an, traditionelle Positionen kritisch zu überdenken, andererseits aber fundamentale Gegebenheiten nicht zu ignorieren, auch wenn mancher Grünrock darob verschreckt „aufwerfen“ mag.

Dianen (oder Dianas)
Als ich vor nunmehr 57 Jahren meinen Jungjägerkurs absolvierte, waren von den insgesamt zwanzig Aspiranten immerhin sechs weiblichen Geschlechts. Bis auf eine „single“ traten die Frauen als die „besseren“ Hälften von Ehepaaren an. Trotz der zunehmenden Emanzipation ist der Anteil der Frauen unter der Jägerschaft eher bescheiden geblieben und von meinen damaligen Kurskolleginnen löst heute keine mehr den Jagdschein.
Interessanter Weise ließ man eine Frau nur deshalb durchfallen, weil ihr Mann die Prüfung nicht bestanden hatte. Derartige Machenschaften wären heute nicht mehr möglich, waren aber bei der seinerzeit ausschließlich mündlichen Prüfung nicht ganz auszuschließen. In über 25 Jahren Jägerausbildung im Schießwesen konnte ich die Beobachtung machen, dass sich Frauen, mehr als Männer, „etwas sagen lassen“. Während Männer immer alles zu wissen und zu können glauben, sind Frauen Ratschlägen und Tipps weit aufgeschlossener und zugänglicher.
Frauen können auch mutiger sein als Männer. Jäger, die mit kleinen Kalibern schon ihre Probleme haben, sollten einmal an Schießen mit echten Großkalibern zusammen mit Frauen antreten. Die Teilnahme allein fordert schon Respekt ab, während die meisten Jäger, besonders die 100 m - Trägerschützen, durch vornehme Abwesenheit, drastischer ausgedrückt, durch „Kneifen“ auffallen.
Es möge die Ausnahme von der Regel sein, dass Frauen keine Bedenken haben, einen jagdlichen Nimbus zu verlieren. Wie aber ist das zu bewerten, wenn ein erforderlicher Fangschuss nur deshalb unterbleibt, um einer Jägerin den Ruf zu bewahren, sie würde alles mit nur einem Schuss zur Strecke bringen. Als „Erlebnis“ galt ihr zudem nur die Erlegung eines starken Stückes, während ein geringes unter ihrer Würde gewesen wäre.
In meinem doch schon langen Jägerleben sind mir nur ganz wenige Frauen begegnet, denen ich, wäre ich Jagdpächter, mein Revier hätte betreuen lassen. Aus meiner zwangsweise männlichen Sichtweise waren viele, unabhängig vom Alter, nette frauliche Typen, die selber kaum etwas erlegten, geschweige denn aufgebrochen hätten. Dessen ungeachtet, haben Dianen eine mehr besänftigende Wirkung auf die meisten Grünröcke. Die Witze werden verhaltener, das Gehabe dezenter und das Jägerlatein glaubhafter. Das Spannungsfeld zwischen den Geschlechtern ist auch jagdlich präsent und nicht losgelöst vom „wirklichen Leben“.
Andererseits kenne ich Jägerinnen, die gut schießen ohne damit zu prahlen, Hunde jagdlich abführen und richten, Jagdhorn blasen und sogar des Skat- oder Schafkopfspiels mächtig sind. Beruflich waren mir Frauen bekannt, die in der Lage sind, Kunden jagdlich kompetent in Sachen Waffen, Munition und Ausrüstung zu beraten. Solche Frauen äffen keine Männer nach oder biedern sich ihnen konformistisch an. Sie emanzipieren sich in einer Weise und mit einer Selbstverständlichkeit, die keines Doppelnamens zur Bestätigung des eigenen Egos bedarf. Sie tragen auch keine Hosen, um wie Männer unter Männern zu wirken, sondern weil Hosen auf der Jagd ganz einfach praktischer sind. Röcke tragen sie nach der Jagd, aber letztlich sind sie im kleidsamen Trachten- oder Countrylook, Landhaus- oder Safaridress, ebenfalls irgendwie uniformiert.

Feministische Fehleinschätzung
Männern vorwerfen zu wollen, sie würden sich patriarchalisch abschotten und Frauen den Zugang zur Jagd erschweren, geht Geschlechter bezogen an den Tatsachen vorbei. Es hätte weder des Jägerinnenvereins „Avalon“ noch des „Ökologischen Jagdvereins“ bedurft, um Frauen einerseits und ökologisch orientierten Jägern andererseits eine organisatorische Heimat zu bieten. Um das Internetforum „Weiberrevier“ ist es auch ruhig geworden.
Die von den Damen Ulla Daum und Elisabeth Emmert gemachten Anmerkungen hinsichtlich der Geringschätzung alles Weiblichen, entbehren jeder Stichhaltigkeit. Der überwiegende Teil der Jagdpächter lässt z.B. von Jagdgästen nicht in den Bestand weiblichen Rehwildes eingreifen, weil hier mehr ökologische Fehler möglich sind als bei Böcken. Bei Drück- und Treibjagden verlangen zu dem „Ökologen“ immer wieder den Schrotschuss auf Rehe. Vielleicht sind diese Kreise doch nicht ganz das Richtige für sanftmütige und feminine Jäger(innen) mit Verständnis für ökologische Zusammenhänge. Welchem Zweck soll also die Drohung dienen, dass die „bis jetzt“ vehement verteidigten männlichen Bastionen mit ihrem traditionellen Beiwerk einer feministischen Strukturänderung zum Opfer fallen werden.
Sind es nicht Männer, die es den Frauen überhaupt ermöglichen, die Jagd im Reviersystem auszuüben. Dabei ist nicht der Zugang zum Waidwerk an sich gemeint, sondern z.B. die praktische Logistik durch Hochsitzbau und dergleichen. Zwar machen das Männer weitaus lieber, als dass sie sich häuslich betätigen, die Tatsache bleibt dennoch bestehen. Während Frauen dabei körperlich überfordert wären, bringen auch genug Männer zwar Zeit für die Jagd auf, aber kaum für die Erstellung und Instandhaltung jagdlicher Einrichtungen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein weiblicher Jagdgast ein vom Jagdführer erlegtes Wild versorgen würde, während dieser der einbrechenden Nacht wegen das Auto holt. Ganz nebenbei, hinsichtlich der „Arbeit nach dem Schuss“ mangelt es Geschlechter unabhängig ganz erheblich und Männer brauchen da keineswegs die Nase rümpfen.
Schützenhilfe wird Frauen von „kompetenter“ Seite gewährt, die in seltsamer Weise geeignet ist, Jagdgegnern aller Schattierungen Munition gegen die Jagd im Allgemeinen und damit auch gegen Jägerinnen zu liefern. So vertrat der bekannte Verhaltensforscher Erik Zimen die Meinung, der Abschuss eines röhrenden Hirschen oder eines brunftigen Bockes hätte etwas mit Trotz und Neid zu tun. Greift man diesen verqueren Gedankengang auf, müsste ein Jäger entweder jenseits von „gut und böse“ sein, oder selbst schreien können wie ein Vierzehnender oder treiben wie ein kapitaler Sechser. Spinnt man den Faden weiter, möchte er die Tiere und Geißen, bzw. Bachen und sonstige weiblichen Stücke am liebsten selbst beschlagen. Wie dies bei der Jagd auf Füchse, Hasen und Federwild umsetzbar wäre, sei dahin gestellt.
Zimen behauptete weiter, dass Frauen schon deshalb die besseren Jäger wären, weil bei ihnen das Gefühl für das Wild überwiegt, anstatt von männlichen Tötungsritualen und Waffentechnik geprägt zu sein.

Sexuelle Motive
Aus meiner Sichtweise ergibt sich daraus kein sexueller Bezug, wenn eine Jägerin einem erlegten Stück männlichen Schalenwild das Kurzwildbret (die Hoden) abschärft. Eigentlich ist es, insbesondere bei brunftigen Stücken, der erste Schritt der Versorgung überhaupt. Daraus ableiten zu wollen, die Frau würde die Jagdbeute symbolisch entmannen und sich, weil anders nicht kanalisierbar, an den Männern rächen, wäre gleichfalls abstrus. Welche Gefühle müssten demnach einen Jäger befallen, der ein weibliches Stück erlegt. Während das Geschlecht bei Schalenwild meist noch vor dem Schuss festgestellt werden kann, ist dies bei vielen Wildarten erst nachträglich möglich.
Wie sexuell verklemmt müsste demnach ein Revierjäger sein, der das ganze Jahr über nur weibliches Wild erlegen darf, während sich sein Dienstherr und dessen Jagdgäste sich an Hirschen, Böcken, Rüden, Rammlern und Hähnen verlustieren.
Welche Motivation läge der Erlegung einer Sau in den Kartoffeln, eines Fuchses im Hühnerstall oder eines Dachses im Haferfeld zu Grunde. Da spielt es nämlich überhaupt keine Rolle, ob für das Ökosystem oder ökologische Zusammenhänge Verständnis aufgebracht wird. Eine Jägerin käme bei Landwirten in arge Erklärungsnot, würde sie darauf verweisen wollen.
Bemüht man die Antike, stößt man auf einen „klassischen“ Lustmord. Der die nackt badende Diana beobachtende „Spanner“ Aktaion musste seine Neugier auf schauerliche Weise büßen. Die hehre Göttin der Jagd verwandelte ihn in einen Hirsch und ließ ihn von seinen eigenen Hunden zerreißen. Ein Brunnen in Caserta/Italien zeigt diese Szene. Ein Mann käme wohl nie auf eine solche Idee. Diana und Artemis waren nebenher auch die Göttinnen der Nacht und des Mondes, worauf in der bildenden Kunst die kleine Mondsichel im Haar hinweist.

Jagd ist Handwerk
Wie in jedem Beruf gibt es Lehrlinge, Gesellen und Meister. Viele Handwerker bleiben, trotz eines hohen „Dienstalters“ auf einer bestimmten Stufe stehen, denn die Zunahme an Kenntnissen steigt nicht zwangsläufig mit der Zahl der Berufsjahre. Bei Jägern ist das ganz genau so und nur so ist es zu erklären, dass mitunter die jagdlichen Fertigkeiten den Anforderungen weder in heimischen noch in fremden Revieren gerecht werden, selbst wenn der Hut unter der Last von Ehren- und Treuenadeln auf die Lauscher der Obermeister (sprich:„Jagdpäpste“) drückt.
Unter diesem Aspekt könnte einer Frau Einsicht und Vernunft bescheinigt werden, wenn sie auf dem Kanapee liegen bleibt, anstatt sich in bitterkalter Mondnacht auf Sauen anzusetzen. Wer bejagt aber letztlich die Schwarzkittel, wenn nicht der „sexuell motivierte“ Jäger, der nur den groben Bassen den Spaß mit den Bachen nicht gönnt. Geht es dem erlegten Keiler als erstes an den Pinsel, dann vielleicht nur deshalb, weil die eigene Brunftrute tiefgefroren und, zumindest bis zur Auftauphase, außer Gefecht ist.
Wer sich zum Schuss zwingen muss, ist kein Jäger. Wer lustlos schießt, wird meist auch schlecht treffen und wer nicht schießen will, soll seine Jagdwaffe erst gar nicht mitnehmen. Es gibt Männer und Frauen, die von der Einstellung her weder Jäger sind, noch welche werden. Diese Charaktereigenschaft ist aber nur jagdlich relevant und hat keinen sozialen und gesellschaftlichen Bezug. Seine Passion dagegen zu zügeln und als Jäger auf einen Schuss zu verzichten, erfordert weit mehr Selbstkontrolle. Dessen ungeachtet, fällt negatives Verhalten auf der Jagd viel schneller auf als im sonstigen Alltag, wo Vieles durch Konventionen kaschiert wird

Weibliche Jagdpotenz
Wer menschliche „Weibchen“ mit Raubtieren vergleichen will, verkennt völlig die über Jahrtausende verlaufende Evolution. Etwa von Wölfen auf Frauen schließen zu wollen, geht an den Tatsachen völlig vorbei. In der Tierwelt jagen viele Weibchen mit weit mehr Nachdruck als Männchen. Schon für und wegen ihres Nachwuchses halber, müssen sie weit mehr Beute schlagen als der Vater ihrer Kinder. Wird die Nahrung knapp, gehen ganze Würfe zu Grunde. Die wenigsten Männchen der Säugetierarten beteiligen sich an der Aufzucht ihrer Nachkommen.
Bei Frauen ist die Sache denn doch etwas anders, denn im Verlauf der Evolution hat sich, nicht zuletzt wegen der langen Phase der Kinderaufzucht, ein völlig anderes Beuteschema entwickelt. Solange Mütter ihre Kinder zur Welt bringen und an die Brust legen, wird sich daran auch kaum etwas ändern lassen.
Dass sich der heutige Jäger mehr mit Waffen und Munition befasst als eine Jägerin, liegt daran, seit Urzeiten über die Effektivität und Weiterentwicklung seiner Jagdwaffen nachdenken zu müssen. Der handwerklich bessere Jäger ist vor allem deshalb erfolgreicher, weil er sein Handwerkszeug richtig einzusetzen weiß.
Im weiteren Sinne hatten und haben jedoch Frauen einen ganz wesentlichen Anteil an der Verwertung des von den Männern erbeuteten Wildes. Zerwirken, konservieren oder gerben gehört bei „Naturvölkern“ noch heute zu ihrem Aufgabenbereich. Neueren Erkenntnissen zufolge sollen es auch Frauen gewesen sein, die Wolfswelpen aufzogen und so den Grundstein zur Hundezucht legten.
Wenn eine Jägerin so effektiv jagen würde wie Raubwild, müsste sie über ökologische Fragen nicht groß nachdenken. Der Wölfin ist es nämlich genauso egal, ob das Reh einen Baum anknabbert, wie der Löwin hinsichtlich der Überweidung der Savanne durch Antilopen. Unter dieser Prämisse einer Jägerin bescheinigen zu wollen, sie würde sich bei der Jagd von rein ökologischen Motiven leiten lassen, ist mehr als fragwürdig.
Welche Sanftmut soll denn zum Tragen kommen, wenn eine Frau jagt und mit voller Absicht ein Tier tötet (Pardon, Wild erlegt). Betätigt sie etwa gefühlvoller den Abzug ihres Jagdgewehrs. Der Mann ist durchaus ebenfalls sanftmütiger Regungen fähig, auch wenn ihm gerade von Verhaltensforschern mehr rationales als emotionales Handeln bescheinigt wird. Völlig offen bleibt, was unter weiblichem ökologischen Sachverstand und Ehrlichkeit zu verstehen ist, der Frauen eigen sein soll, aber Männer abgeht.

Männliches Resümee
Jagd hat mit Natur zu tun. Die Natur ist vielgestaltig und in weiten Bereichen nur ansatzweise erforscht. Was der Mensch zu „verbessern“ trachtet, geht in den allermeisten Fällen restlos schief. Selbst wenn der Mensch sich selbst zu ändern sucht, geschieht das nur deshalb, weil die Wissenschaft wieder einmal herausgefunden haben will, wie es sein müsste und wie es „machbar“ wäre. Männer und Frauen sind aber nun einmal verschieden und das ist gut so, auch wenn beiden Geschlechtern ein Gutteil Gemeinsamkeiten eigen ist.
Bezogen auf unser heutiges Leben, gleicht die Jagd dem Straßenverkehr, wo Männer und Frauen den gleichen Zwängen, Vorschriften und Belastungen ausgesetzt sind. Möglicherweise ist der weibliche Blickwinkel anders als der männliche, aber es spielt eine untergeordnete Rolle, ob der Finger am Abzug oder am Lenkrad einen lackierten Nagel hat oder nicht.
Persönlich habe ich mit jagenden Frauen keinerlei Probleme. Selbst wenn der Prozentsatz „guter“ Jäger bei Frauen höher wäre als bei Männern, hätte das schon der gegebenen Unterzahl wegen keinerlei ökologische Bedeutung. Man möge mir diese provokante Ansicht eben so nachsehen, wie meine vorstehenden Betrachtungen.
Eine von Feministinnen angedachten Frauenquote würde jagdlichen Notwendigkeiten nicht gerecht werden. Wären die Hälfte aller Jäger weiblich, würde es allein auf Grund des weiblich intuitiven Verhaltens und nur wenig entwickelten Jagdtriebes zu einem schnellen und unkontrollierten Anwachsen aller Wildarten kommen. Wie wenig derlei Quotenregelung bewirkt, zeigt sich vor allem in der Politik, dagegen haben wirtschaftlich erfolgreiche Frauen damit keinerlei Probleme.
Die (jagdliche) Wissenschaft hätte hier ein Betätigungsfeld für Verhaltensforscher von Rang, um Mutmaßungen, Thesen und Denkansätze gegenseitig zu untermauern oder anzufechten. Unvoreingenommenheit kann und will ich mir nicht bescheinigen, aber gerade deswegen: Allen Jägerinnen ein „Waidmannsheil“


PS: unsere weiblichen User werden diesen Blog in der Luft zerreißen oder sich mit den Gedanken anfreunden können. Das wird ebenso wenig objektiv sein, wie meine subjektiven Gedankengänge, die auf keinen Fall böse gemeint waren.
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SirHenry

SirHenry

Alter: 80 Jahre,
aus Fürth
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Kommentare

20.11.2015 08:20 IGOR82
Da hat sich doch wirklich jemand gefunden, dem das gefällt. Hut ab...
20.11.2015 09:01 SirHenry
Unter einem Kommentar wird üblicherweise was anderes verstanden. Muss sich deiner Meinung nach jeder einer strengen Gewssenprüfung unterziehen, bevor er einen "Likie" setzt, der dir ins Konzept passt?
20.11.2015 11:19 Erdweibchen
Es gibt Menschen, die halten sich für Jäger und es gibt gute Jäger, die trotzdem Menschen sind... männliche und weibliche Menschen. Mancher Mann ist eher Sammler als Jäger, manche Frau eher Jäger als Kindermädchen. Da hast du ein schwieriges Thema gut aufgedröselt und auf den Punkt gebracht - viel kann man noch darüber (sachlich gesehen) sagen - der Platz hier wäre dafür etwas knapp. Ein guter Jäger macht sich nicht am Geschlecht aus sondern an der Leidenschaft und Umsetzung derselben.
20.11.2015 16:10 IGOR82
SirHenry schrieb:
Unter einem Kommentar wird üblicherweise was anderes verstanden. Muss sich deiner Meinung nach jeder einer strengen Gewssenprüfung unterziehen, bevor er einen "Likie" setzt, der dir ins Konzept passt?

Achso Dann klär mich mal bitte auf, was man üblicherweise unter einem Kommentar versteht?
Welches ist denn, deiner Meinung nach, mein Konzept?
20.11.2015 16:29 SirHenry
IGOR82 schrieb:
Achso Dann klär mich mal bitte auf, was man üblicherweise unter einem Kommentar versteht?
Welches ist denn, deiner Meinung nach, mein Konzept?


Vergleiche den Kommentar von @ew mit deinem "Kommentar", dann fällt dir möglicherweise was auf.
20.11.2015 17:07 IGOR82
SirHenry schrieb:
Vergleiche den Kommentar von @ew mit deinem "Kommentar", dann fällt dir möglicherweise was auf.

Willst du mir jetzt vorschreiben, welche Kommentare ich abgeben soll?
20.11.2015 17:19 SirHenry
IGOR82 schrieb:
Willst du mir jetzt vorschreiben, welche Kommentare ich abgeben soll?

Mach einfach so weiter, dann erledigt sich das von selbst.
20.11.2015 17:20 IGOR82
SirHenry schrieb:
Mach einfach so weiter, dann erledigt sich das von selbst.

Vielen Dank!!!
24.11.2015 21:52 eisenkraut
Schläfst Du nie, oder wo kommt die Zeit für solche (sehr interssante) differenzierte Betrachtungen her?
Seit gut 25 Jahren habe ich erst keine, dann wenige und jetzt einige Frauen auf der Jagd mitbekommen, von der "Baroness" bis zum Bauernmädchen.
Aktuell sind zum Glück die "Bauernmädchen" auf dem Vormarsch (wenn neben dem Studium/Job Zeit bleibt) - selbst in der tiefsten Eifel.
Läuft gut hier und die Späßchen am Feuer werden deswegen auch nicht jugendfreier.
Von 6 Frauen im Kurs haben alle bestanden, nur die "Tussi" (hach! das Gewehr ist mir aber zu schwer) und die "Emanze" (mein Hund tut alles ab - ich brauch kein Gewehr) sind nicht mehr aufgetaucht.
Läuft schon gut wie es ist - auch ohne GleichstellungsbeauftragtesX ...
24.11.2015 22:38 SirHenry
eisenkraut schrieb:
Schläfst Du nie, oder wo kommt die Zeit für solche (sehr interssante) differenzierte Betrachtungen her?
Seit gut 25 Jahren habe ich erst keine, dann wenige und jetzt einige Frauen auf der Jagd mitbekommen, von der "Baroness" bis zum Bauernmädchen.
Aktuell sind zum Glück die "Bauernmädchen" auf dem Vormarsch (wenn neben dem Studium/Job Zeit bleibt) - selbst in der tiefsten Eifel.
Läuft gut hier und die Späßchen am Feuer werden deswegen auch nicht jugendfreier.
Von 6 Frauen im Kurs haben alle bestanden, nur die "Tussi" (hach! das Gewehr ist mir aber zu schwer) und die "Emanze" (mein Hund tut alles ab - ich brauch kein Gewehr) sind nicht mehr aufgetaucht.
Läuft schon gut wie es ist - auch ohne GleichstellungsbeauftragtesX ...

Keine Ahnung ob das jetzt differenziert ist. Jedenfalls hatte sich weder ein LJV noch die Redaktion einer Jäger-Illu drangetraut. Gut, ist ja doch etwas kritischer, als der 100. Test über ein Gewehr oder der 10. über ein Damenwaffe. Man will niemand vergraulen und schlafende "Hunde" (Hündinnen) wecken.
Als "Berufsrentner" habe ich die Zeit um derlei Diskussionen anzuzetteln. Wenn die Resonanz geringer ist als die Erlegung von Rehböcken nach dem 15.10. macht mir das überhaupt nix aus.
27.11.2015 09:21 Rebhenne2
Ich weiß nun gar nicht, was es immer gegen die "Quote" zu wettern gibt. Ohne die Quote hätte ich z.B. Claudia R. von meiner Lieblingspartei ebenso wenig erleben dürfen, wie die anderen Suppengreteln der SonneblumenträgerInnen.

Zu Frauen auf der Jagd:
Meiner Meinung nach eine absolute Bereicherung. Gerade in der Öffentlichkeitsarbeit deutlich brauchbarer als der dickleibige und krummelnde CSU Opa
27.11.2015 16:51 SirHenry
Rebhenne2 schrieb:
Ich weiß nun gar nicht, was es immer gegen die "Quote" zu wettern gibt. Ohne die Quote hätte ich z.B. Claudia R. von meiner Lieblingspartei ebenso wenig erleben dürfen, wie die anderen Suppengreteln der SonneblumenträgerInnen.

Zu Frauen auf der Jagd:
Meiner Meinung nach eine absolute Bereicherung. Gerade in der Öffentlichkeitsarbeit deutlich brauchbarer als der dickleibige und krummelnde CSU Opa


Na wir wollen doch jetzt nicht parteipolitsich werden.
30.11.2015 18:53 Laerchenwald
Rebhenne2 schrieb:
Gerade in der Öffentlichkeitsarbeit deutlich brauchbarer als der dickleibige und krummelnde CSU Opa


Moin,

ich wäre froh, wir hätten noch ein paar Politiker mit solchen Idealen wie FJS sie hatte - selbst wenn sie mitunter sicher auch streitbar waren

Gruß aus Nordhessen
30.11.2015 21:30 Rebhenne2
Laerchenwald schrieb:
Moin,

ich wäre froh, wir hätten noch ein paar Politiker mit solchen Idealen wie FJS sie hatte - selbst wenn sie mitunter sicher auch streitbar waren

Gruß aus Nordhessen


Kann ich absolut nachvollziehen. Mir ging es auch nicht darum, die gute alte CSU zu diskreditieren. Ich wollte auf das klassische Sinnbild vom Jäger in der Öffentlichkeit hinaus.

Ich habe FJS noch live erlebt, als Kind im Wirtshaus. Mein Opa war auf kommunaler Ebene sehr für die CSU aktiv und hat mich gelegentlich zum politischen Frühschoppen mitgenommen.

RIP:
[youtu.be]
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