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Schutzpatron der Jäger und...
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20.12.2014, 11.25 Uhr

Schutzpatron der Jäger und...

Hubertus
Hubertus, Bischof von Lüttich, lebte vor seiner Priesterweihe als Einsiedler und ernährte sich durch die Jagd. Auf den Heiligen, dessen Gedenktag wir am 3. November feiern, gehen allerlei Jagdbräuche zurück. Auch heute noch werden die Bewohner mancher Dörfer - vor allem in waldreichen Gegenden - am 3. November mit Hörnerschall an den Schutzpatron der Jäger erinnert, zum Beispiel in Lindlar im Oberbergischen Kreis.
Jagdhornblässer ziehen dort am Hubertustag frühmorgens durch die Gemeinde und wecken die Mitglieder des örtlichen Hegerings. Zur Hubertusmesse um 9 Uhr in der Antonius-Kapelle Waldbruch kommen Jahr für Jahr Interessierte von weit her - sogar aus größeren Städten. Hubertusmessen werden auch heute noch oft in Pfarrgemeinden gefeiert, deren Kirche nach dem Heiligen benannt wurde. Musikalisch gestaltet werden sie dann stilgerecht von Jagdhornbläsern.
Ebenfalls ein alter Brauch, der sich teilweise bis in die heutige Zeit erhalten hat: der Jägerschlag. Nach Ende der dreijährigen Lehrzeit wird der Jägerbursche vom Lehrmeister mit einem Backenstreich freigesprochen. Der in den Kreis der altehrwürdigen Jäger aufgenommene Bursche gelobt daraufhin, die Gebote des Natur- und Tierschutzes allezeit zu befolgen und das jagdliche Brauchtum stets in Ehren zu halten. Gefeiert wurde und wird diese Zeremonie in der Regel Anfang November im Rahmen einer Hubertusmesse.
Leuchtendes Kreuz als göttliches Zeichen
Was der Heilige Hubertus mit der Jagd zu tun hat, geht auf eine Legende zurück. Hubertus wurde um das Jahr 658 als ältester Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse geboren. Er diente am Hof des Fürsten von Burgund. Dieser war mit Hubertus sehr zufrieden. Und so übertrug er dem jungen Mann mit der Zeit immer mehr Ämter. Doch das Schicksal spielte Hubertus übel mit. Seine junge Frau starb bei der Geburt ihres ersten Kindes.
Voller Verzweiflung stürzte Hubertus sich daraufhin in allerlei Vergnügungen, um seinen Kummer zu betäuben. Vor allem in der Jagd suchte er Ablenkung und Zerstreuung. Eines Tages - so die Legende - habe Hubertus in den einsamen Wäldern der Ardennen gejagt, als er plötzlich einen großen Hirsch erblickte. Der Jäger schlich sich an, um das Tier zu töten. Doch kurz bevor er den tödlichen Pfeil abschießen wollte, sah Hubertus ein hell leuchtendes Kreuz zwischen den Geweihstangen des Hirsches. Vom Licht geblendet ließ er Pfeil und Bogen fallen und sank auf die Knie. Und plötzlich hörte er eine Stimme, die ihn ermahnte, sein ausschweifendes Leben aufzugeben und sich Gott zuzuwenden. Als Hubertus aufschaute, war der Hirsch mit dem Kruzifix im Geweih verschwunden.
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WiednerDerSteirer

WiednerDerSteirer

Alter: 63 Jahre,
aus Graz
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