Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
812 mal angesehen
07.11.2014, 22.20 Uhr

Schwein gehabt...

Da sitzen wir nun. Vor uns der verendete Frischling, der meinem Klettenfänger eine kleine Nachsuche abverlangte. Obwohl ich nur etwa 30 Meter vom Frischling weg war, als die Kugel den Lauf verließ, traf ich ihn waidwund. Diese dämliche Stromlitze des Koppelzaunes hatte es durch meine Kugel auch erwischt. Und das hatte vielleicht gereicht, um die Kugel abzulenken. Noch am Nachmittag hatte ich hier abgefährtet. Da gab es noch keinen Koppelzaun. Und heut abends im Dunkeln war er nicht zu sehen.
Wie auch immer, es kam halt wie es kam. Der Frischling ging ab und geriet außer Sicht. Kiro war für die Abwechslung dankbar und fand ohne Komplikationen zum Stück. So kam er mal wieder zu einer kleinen Nachsuche, eine Nachsuche aber, die ich um ein Haar ohne ihn hätte bewerkstelligen müssen.

Vor etwa vier Wochen war es, als mein verrückter Wachtel sich irgendwie wohl nicht so recht fühlte. Er übergab sich, war etwas matt. Nun kommt das ja gelegentlich vor, so dass ich erst einmal die Entwicklung beobachtete. Am nächsten Morgen war es nicht wirklich besser, also ging es ab zum Tierarzt. Der untersuchte ihn, fand aber nichts bedenkliches, maß die Körpertemperatur und fand auch da keinen Hinweis auf eine Erkrankung und schlug vor, die Sache noch einen Tag zu beobachten. Kiro übergab sich zwar nicht noch einmal, wirkte aber dennoch schlapp, wurde immer fauler und fraß schlechter. Also am nächsten Morgen wieder zum Tierarzt. Der wiederum untersuchte ihn noch einmal gründlich und gab ihm drei Spritzen...
"Bis heute Abend muss aber eine deutliche Verbesserung eintreten, ansonsten ruf mich an...!"
Ich war den ganzen Tag unterwegs, hatte Kiro natürlich dabei und beobachtete bei jeder Gelegenheit, ob sich nicht endlich was verbessern würde an seinem Befinden. Aber nein, er baute weiter ab. Mich beschlich im Laufe des Nachmittags ein sehr ungutes Gefühl. Abends wieder zu Hause angekommen, ließ ich Kiro im Auto, weil ich noch mal mit ihm zum Tierarzt wollte. Meine ersten Anrufversuche schlugen fehl. Ich ging nochmal zum Auto und wollte nach Kiro sehen - und erschrak fürchterlich. Kiro lag völlig apathisch im Kofferraum, kam nicht mehr hoch, erkannte mich nicht.... Ich war entsetzt, startete und fuhr auf Verdacht zur Tierarztpraxis. Unterwegs erreichte ich ihn schließlich und meldete uns an. In der Praxis wurde er geröntgt, weil wir einen aufgenommenen Fremdkörper ausschließen wollten, Ein Bluttest brachte uns dann völlig aus der Fassung: Entzündungswerte extrem hoch, Nierenwerte so hoch, dass das Gerät sie nicht mehr zahlenmäßig erfassen konnte.

"Eigentlich dürfte der Hund gar nicht mehr atmen...!"

Dieser Satz versetzte mich schließlich in völlige Panik! Ich wusste gar nicht mehr, was oder wer ich war. Der Tierarzt griff zum Telefon, hatte die Tierklinik in Rostock dran und schnell waren sich mein Tierarzt und die nette Dame am anderen Ende einig, der Hund muss nach Rostock - so schnell wie möglich...

Der Weg nach Rostock war eine Tortur. Ich war mit den Gedanken sonstwo, weshalb ich dankbar war, dass mein Sohn fuhr und ich mich um meinen alten Verbrecher kümmern konnte.
In Rostock wurden wir bereits erwartet. Eine Tierärztin führte erst einmal eine sehr gründliche Untersuchung durch, kontrollierte noch einmal das Blut und sprach sehr ausführlich mit uns bevor wir Kiro endgültig in die Obhut der Klinik übergaben. Auch hier konnte die Tierärztin nicht glauben, was an Messergebnissen herauskam und war redlich bemüht, mir schonend beizubringen, dass sie nicht sagen könne, ob Kiro die Nacht überleben werde...

Auf dem Rückweg von Rostock war ich hin und hergerissen. Einerseits ging es mir elend, weil ich ihn dort lassen musste, nicht wissend, ob ich ihn noch mal wiedersehen würde. Andererseits versuchte ich mich damit zu beruhigen, dass es wenn überhaupt, dann eben in der Klinik klappen würde...

Die Stunden bis zum ersten Anruf aus der Tierklinik waren schlimm, mochten nicht vergehen. Aber: der Anruf war recht optimistisch, wenn auch zunächst für mich eher etwas erschreckend. "Wir konnten kein Ultraschalluntersuchung machen..." "Kiro hat eine Tierpflegerin ausgetrickst und eine große Portion Futter quasi inhaliert..." Das war nun wirklich Musik in meinen Ohren.
Die Tierärztin erklärte mir, dass Kiro seit gestern Nacht permanent am Tropf liege, damit die Giftstoffe im Blut verdünnt und schließlich ausgeschieden würden. Und der neuerliche Bluttest zeige erste wichtige Fortschritte, wie auch sein körperliches Befinden offensichtlich deutlich besser sei als in der Nacht... Nun käme es darauf an, die Infusionen so lange zu geben, bis die Werte wieder ein normales Niveau erreichen würden. Noch war völlig unklar, wie lange Kiro in der Tierklinik bleiben müsse. Die Tierärztin versprach, jeden Tag bei mir anzurufen und mich zu unterrichten...

Das tat sie tatsächlich in den nächsten 5 Tagen vorbildlich und zuverlässig. Sie berichtete einerseits von stetiger Verbesserung des Zustandes von Kiro im Hinblick auf die Nierenwerte. Andererseits wusste sie auch zu berichten, dass Kiro zunehmend weniger Toleranz für Tropf, Blutuntersuchung, Medikamente und Aufenthaltsort aufzubringen gewillt war... Tja, mein Hund eben... .
Schließlich kam die Ansage: Hund abholen, sonst werden die positiven Behandlungseffekte durch den Psychostress für den Hund wieder umgekehrt.
Bis ich ihn abholte, war er am Tropf. Die Werte waren wieder normal, bis auf den Entzündungswert.

Kiro war allerdings ausgesprochen bockig mit mir, als ich ihn abholte. Für geschlagene 10 Sekunden ignorierte er mich. Aber als ich mich hinkniete war es um seine Bockigkeit geschehen...

Die Tierärztin erklärte mir noch alle Befunde. Demnach seien die Ursachen für das Nierenproblem unklar. Vergiftung durch Rattengift oder Schneckenkorn schloss sie aus den Befunden aus. Standardbakterien seien nicht nachgewiesen worden (was nicht verwunderlich war, da schon durch unseren Haustierarzt Antibiotika gegeben wurden und diese auch während des Klinikaufenthalts weiter gegeben wurden), organische Veränderungen an den Nieren oder tumoröse Geschichten seien im Ultraschall auch nicht erkennbar gewesen. Unklar sei auch, ob das Problem jetzt behoben sei, da er ja bis eben noch am Tropf war. Die nächsten Tage würden es zeigen... Negativ aber war, dass Kiro wieder von Tag zu Tag schlechter fraß. Die Tierärzten nahm aber an, dass das eher psychische Ursachen habe und ging davon aus, dass sich das zu Hause schnell bessern würde.

Drei Tage später war ich wieder beim Haustierarzt mit Kiro. Und es folgte der Rückschlag...

Kiros Nierenwerte hatten sich trotz Medikamenten verschlechtert, auch der Entzündungswert war wieder hoch. Er verweigerte zunehmend das Futter... Ich war deprimiert, hilflos und mental völlig überfordert. Die Gedanken kreisten nur um die mögliche Ursache.
Zusammen mit dem Tierarzt beschlossen wir, es mit einem anderen Antibiotikum erneut zu versuchen. Irgendwas musste den hohen Entzündungswert doch verursachen... Wenn wir den runterbekamen, hätten wir bei den Nieren vielleicht noch eine Chance. Für den Moment sah jedenfalls erst mal alles nach Nierenversagen durch eine schwere Infektion mit Borrelien oder ähnlichem aus. Ein Bluttest mit Suche nach solchen Erregern hätte uns zu viel Zeit gekostet, die Kiro nach einer Woche ohne vernünftige Nahrungsaufnahme kaum noch haben dürfte...
Ich gab Kiro neben den Nierenmedikamenten auch das neue Antibiotikum und die Sache verschlimmerte sich noch mehr - er erbrach auch Blut...
Daraufhin setzte ich alle anderen Medikamente ab, bis auf das Antibiotikum - in meiner Verzweiflung setzte ich alles auf eine Karte. Die Infektion musste raus. Und das ging nur mit dem Antibiotikum. Das wiederum musste im Magen bleiben...

Und es trat ein, was ich nicht mehr zu hoffen gewagt hätte. Langsam, ganz langsam besserte sich sein Zustand. Er begann etwas besser zu fressen, wurde mobiler, fand seinen Jagdwillen wieder und verbellte drei Tage später die saufreche Katze des Nachbarn... Am liebsten hätte ich ihn rangelassen... Ich zog die Antibiotikakur mit ihm durch und schwor mir, wenn der Nierenwert bei der anstehenden Kontrolle auch nur so geblieben wäre wie zuletzt, würde ich nach den Antibiotika dann die anderen Medikamente wieder geben und hätte Hoffnung, dass wir noch ein paar Monate vernünftigen Hundedaseins hätten. Aber ich hatte mir auch geschworen, noch einmal quäle ich ihn nicht mit so einer Horror-Klinik-Tour, die ihm spürbar zugesetzt hatte...

Der Tag der erneuten Blutkontrolle war heute nun gekommen und ich war hoffnungsvoll hingefahren, optimistisch, dass die Werte hoffentlich nicht weiter gestiegen seien. Das Warten auf die Ergebnisse war einmal mehr ein Horror für mich. Mein Tierarzt kam dann irgendwann und grinste mich an: "Dein Hund wird dich wohl noch überleben...!" Alle maßgeblichen Nierenwerte waren vorbildlich! Daran mochte selbst mein Tierarzt nicht glauben und wiederholte den Test vorsichtshalber, mit beinahe identischem Ergebnis... Den Rest habe ich kaum noch wahrgenommen, habe meinen Klettenfänger geschnappt und bin nach Hause gefahren....


Nun sitze ich also hier mit meinem Zottelkopf vor dem erlegten Frischling. Alles Auf und Ab der letzten Wochen geht mir jetzt noch einmal durch den Kopf. Meine Hand krault wieder und wieder die Behänge des Verrückten. Und beide sitzen wir ganz still... Vor uns der Vollmond wirft sein weißes Licht über den See, wird vom Wasser reflektiert. In den benachbarten Wiesen steigt langsam der Nebel auf. Wir aber sitzen und genießen den gemeinsamen Jagderfolg. Und ich hoffe inständig, dass uns noch einige gemeinsame Erlebnisse mit dem Verrückten erwarten werden, den ich bei all seiner Bockigkeit und Sturheit nicht an meiner Seite missen möchte...
offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

Rapsjaeger

Rapsjaeger

Alter: 51 Jahre,
aus Rapsfeld
Anzeige

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

07.11.2014 23:42 Ari
Ohne Köter (und das ist nicht böse gemeint) wäre es nur halb so schön. Ich genieße jeden Tag mit meiner Hündin auch wenn sie keine Papiere hat.
08.11.2014 00:47 Gesch
ich freu mich unendlich für Euch beide!!!
...eine von unseren hats vor 14 Tagen nicht mehr geschafft...
08.11.2014 07:09 KeilerHeinrich
Schön das die Sache so ausgegangen ist.
Ich kann da leidvoll mitfühlen.
Leider habe ich vor 2 Jahren beinahe meinen Rüden verloren.
Durch eine versehentliche Gabe von 2 Dosen Advantix erlitt mein Hund eine schwere Vergiftung. Seit dieser Zeit leidet er an Epilepsie.
Die Diagnose gestaltete sich schwierig, wir sind mit meinem TA einfach nicht gleich darauf gekommen. Mir selbst war es zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt, das meine Tochter ihm einen Tag vor einer Jagd auch eine Dosis verabreicht hat. Dank Tierklinik und dem TA meines Vertrauens hat er es überlebt und ist wieder fit. Jagen lassen kann ich ihn leider nicht mehr, er ist seit der Zeit sehr unkooperativ beim TA, er lässt bei Verletzungen etc. nicht an sich manipulieren und wird dann recht schnell bös.
08.11.2014 08:41 Musang
Wunderbar !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich wünsch Euch Beiden Verrückten noch eine lange, gemeinsame Zeit !
GlG in den Norden
08.11.2014 20:02 Rapsjaeger
Ari schrieb:
Ohne Köter (und das ist nicht böse gemeint) wäre es nur halb so schön. Ich genieße jeden Tag mit meiner Hündin auch wenn sie keine Papiere hat.


Ich will ehrlich sein, Jagd ohne Hund ist Schund - hab ich mal gelernt. Deshalb habe ich mich vor Jahren für einen Hund entschieden. Damals hätte ich jedoch nie erwartet, was für eine Bindung sich dabei entwickeln kann - der Schlüssel für vernünftiges Jagen...
08.11.2014 20:05 Rapsjaeger
Gesch schrieb:
ich freu mich unendlich für Euch beide!!!
...eine von unseren hats vor 14 Tagen nicht mehr geschafft...


Ich danke dir! Und gleichzeitig tut es mir unendlich leid, wenn einem Hundemann/-frau so etwas wie dir widerfährt... Ich wünsch euch Kraft, um möglichst bald wieder mit Hund zu leben - da gäbe es für mich keine Alternative dazu....
08.11.2014 20:09 Rapsjaeger
KeilerHeinrich schrieb:
Schön das die Sache so ausgegangen ist.
Ich kann da leidvoll mitfühlen.
Leider habe ich vor 2 Jahren beinahe meinen Rüden verloren.
Durch eine versehentliche Gabe von 2 Dosen Advantix erlitt mein Hund eine schwere Vergiftung. Seit dieser Zeit leidet er an Epilepsie.
Die Diagnose gestaltete sich schwierig, wir sind mit meinem TA einfach nicht gleich darauf gekommen. Mir selbst war es zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt, das meine Tochter ihm einen Tag vor einer Jagd auch eine Dosis verabreicht hat. Dank Tierklinik und dem TA meines Vertrauens hat er es überlebt und ist wieder fit. Jagen lassen kann ich ihn leider nicht mehr, er ist seit der Zeit sehr unkooperativ beim TA, er lässt bei Verletzungen etc. nicht an sich manipulieren und wird dann recht schnell bös.


Tja, bei aller Vorsicht... Jeder kann einen Fehler machen, vielleicht hätte auch ich früher was einleiten können. aber ganz am Anfang dachte ich nur: Na mein Hund, wirst langsam etwas gesetzter...????

Alle Selbstvorwürfe helfen dann nicht. Und man muss sie sich auch nicht machen, man sorgt sich um seinen Vierbeiner, und er, er würde dir das nie übelnehmen....

Dieses fürchterliche Erlebnis hat mir wieder einmal eines gezeigt: Hunde lieben bedingungslos ihren "Herren" - wenn der es versteht, vernünftig mit ihm umzugehen. Und sie haben dann alles Vertrauen dieser Welt verdient, weil sie auch dir bedingungslos vertrauen....
08.11.2014 20:10 Rapsjaeger
Musang schrieb:
Wunderbar !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich wünsch Euch Beiden Verrückten noch eine lange, gemeinsame Zeit !
GlG in den Norden


Ich danke dir! Wenn ich meinem Tierarzt - übrigens dem Tierarzt trauen darf (und das tue ich), werden wir beide noch einige schöne Jahre haben dürfen. Zumindest Kiros Nieren stehen dem in keiner Weise entgegen....
09.11.2014 13:37 Sucher
Als meine Kleine damals die Knoten in beiden Milchleisten hatte sie war 10, hat mir die Ta gesagt " Natürlich kann man es operieren aber ob man alles erwischt steht in den Sternen. Die OP geht nur mit Klinikaufenthalt und das ist für Jagdhunde die aktiv sind die Hölle. Die Heilungschancen stehen da ganz schlecht und der Hund bekommt womöglich auch einen Knacks weg. Macht euch noch eine schöne Zeit und wenn Schmerzen kommen ein Anruf und ich bin da " So war es dann auch fast ein dreiviertel Jahr hatten wir noch und dann war die TA auch sofort da und hat der Kleinen über die Schwelle geholfen.
Ich wünsche euch noch viele Erlebnisse und hoffe er hat die Klinik vergessen.
09.11.2014 13:37 Sucher
Als meine Kleine damals die Knoten in beiden Milchleisten hatte sie war 10, hat mir die Ta gesagt " Natürlich kann man es operieren aber ob man alles erwischt steht in den Sternen. Die OP geht nur mit Klinikaufenthalt und das ist für Jagdhunde die aktiv sind die Hölle. Die Heilungschancen stehen da ganz schlecht und der Hund bekommt womöglich auch einen Knacks weg. Macht euch noch eine schöne Zeit und wenn Schmerzen kommen ein Anruf und ich bin da " So war es dann auch fast ein dreiviertel Jahr hatten wir noch und dann war die TA auch sofort da und hat der Kleinen über die Schwelle geholfen.
Ich wünsche euch noch viele Erlebnisse und hoffe er hat die Klinik vergessen.
09.11.2014 17:00 Rapsjaeger
Sucher schrieb:
Als meine Kleine damals die Knoten in beiden Milchleisten hatte sie war 10, hat mir die Ta gesagt " Natürlich kann man es operieren aber ob man alles erwischt steht in den Sternen. Die OP geht nur mit Klinikaufenthalt und das ist für Jagdhunde die aktiv sind die Hölle. Die Heilungschancen stehen da ganz schlecht und der Hund bekommt womöglich auch einen Knacks weg. Macht euch noch eine schöne Zeit und wenn Schmerzen kommen ein Anruf und ich bin da " So war es dann auch fast ein dreiviertel Jahr hatten wir noch und dann war die TA auch sofort da und hat der Kleinen über die Schwelle geholfen.
Ich wünsche euch noch viele Erlebnisse und hoffe er hat die Klinik vergessen.


Nein, die Klinik vergisst der so schnell sicher nicht... Aber ich arbeite daran, dass das bald passiert. Und im Moment scheinen wir da auf dem richtigen Weg zu sein. Deshalb will ich heute auch noch mal raus - der Klettenfänger braucht Abwechslung...-und ich auch!
09.11.2014 19:50 Boarhunter75
So etwas kann nur schreiben und auch Nachvollziehen für wen die Jagdhunde nicht nur einfach Tiere sind sondern erkennt was sie wirklich sind; unsere treuesten Jagdbegleiter
12.11.2014 18:59 Auwaldfex
Glückwunsch des es dem Klettenfänger wieder gut geht und ihr hoffentlich noch viele viele gemeinsame so schöne Erlebnisse habt ! Bin mit meinem KLM Rüden auch so oft beieinander gesessen und habe ihn gekrault, als er sich gegen meine Haxn gelehnt hat ..so richtig zum Abschalten und Relaxen diese Momente!
14.11.2014 12:54 Dackelbiene
Na toi, toi ... das ging ja gerade nochmal gut Genießt die Zeit miteinander !
14.11.2014 13:00 Dackelbiene
Durch eine versehentliche Gabe von 2 Dosen Advantix erlitt mein Hund eine schwere Vergiftung.


Ich würde nicht vermuten, dass dieses Mittel eine sooo immense Wirkung hat .
Unserer alten Schäferhündin habe ich auch vor sehr kurzem quasi die doppelte Keule verabreicht. Sie bekam trotz beträufeln Flohekzeme, also habe ich vom TA ein juckreizlinderndes Mittelchen geholt und ihr noch einen Dosis Advantix verpasst. Gott sei Dank hat unsere Oma das besser weggesteckt.
20.11.2014 19:28 Hawlitschek
Super Geschichte. Es wärmt das Herz, es zu lesen! Noch viele gemeinsame Jagden Euch beiden!
20.11.2014 23:17 Rapsjaeger
Hawlitschek schrieb:
Super Geschichte. Es wärmt das Herz, es zu lesen! Noch viele gemeinsame Jagden Euch beiden!


Danke Dir! Auf die gemeinsamen Jagden hoffe natürlich auch ich...!!!
Tipp für iPhone-Benutzer: Du kannst alle Kommentare durchblättern, indem du zwei Finger zum Scrollen verwendest.
Anzeige
Zum Seitenanfang