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Hunting Stories

Meine Jagderlebnisse (13 Einträge)

Hirschkalb
711 mal angesehen
27.10.2014, 00.43 Uhr

Ein "verschlafener" Morgen im Revier

06:00 Uhr im Jagdhaus im Hunsrück. Nur mühsam gelingt es mir die Augen zu öffnen, viel zu gemütlich ist es im warmen Bett. Den Wecker habe ich bereits 2 mal ignoriert, dies immer mit der Absicht noch 5 Minuten weiter zu schlummern. Irgendwann steht mein Hund Apollo mir mit 2 Pfoten auf der Brust, er hat kein Mitleid mit dem Schlafenden und will endlich raus. Ein Blick auf den Wecker zeigt schon 06:45 Uhr an. Ups so lange hatte ich eigentlich nicht vor gehabt zu schlummern. Also schnell raus aus den Federn. Während ich mich in die Jagdklamotten schmeiße, weckt Apollo seinen Kumpel Asterix, welcher immer noch auf dem Sofa schläft. Er ist ja auch nicht mehr der Jüngste und brauch deshalb auch etwas mehr Schlaf.

Nachdem die Hunde ihren Platz im Auto eingenommen haben, geht es ins Revier. Der Waldweg führt mich raus ins offene Feld. Ich halte kurz an und leuchte mit meinem Fernglas die Felder ab. In etwa 500 Meter Entfernung sehe ich sie stehen. Ein Alttier mit Kalb, welche langsam äsend Richtung Bestand ziehen. Ich entschließe mich die beiden anzupirschen. Dies wird kein leichtes Unterfangen, denn ich habe wenig Deckung und die Zeiger der Uhr sind mittlerweile auf 07:20 vorgerückt, nicht mehr lange und die ersten Jogger werden den gleichen Weg benutzen wollen wie ich.

Das Anpirschen ist nicht leicht, teilweise muss ich die Strecke auf allen Vieren und sogar kriechend bewältigen, aber es gelingt mir schlussendlich auf gute Schussentfernung ran zu kommen. Das Alttier steht am Zaun des Gatters, welcher sie noch von ihrem Tageseinstand in den jungen Douglasien trennt. Das Kalb steht schön frei etwa 30 Meter entfernt von seiner Mutter und der Schuss aus meiner .30-06 ist keine Kunst und lässt es im Knall verenden. Das Alttier überfällt nach dem Schuss den Zaun und ist sofort im Bestand verschwunden, trotzdem warte ich noch 15 Minuten bevor ich mich meiner Beute nähere. Es wird eine kurze Totenwache, denn auf der anderen Seite des Feldes hat gerade ein Landwirt damit begonnen Gülle auf dem Feld auszubringen. Trotzdem nehme ich mir die Zeit, dem Kalb den letzten Bissen zu verabreichen und um ein paar Fotos zu schießen. Anschließend ziehe ich es aus dem Gefahrenbereich der Gülle und hole das Auto.

Nachdem ich dann das Kalb im Jagdhaus versorgt habe, gehe ich erst einmal Gassi mit den Hunden, bevor ich mir ein anständiges Frühstück im Jagdhaus gönne.
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THIERRY

THIERRY

Alter: 41 Jahre,
aus Elvange
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Kommentare

27.10.2014 13:41 Kampfdackel
WMH
27.10.2014 16:25 frankietester
so muß ein Tag anfangen!!!
27.10.2014 19:09 THIERRY
Kampfdackel schrieb:
WMH

Waidmannsdank
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