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558 mal angesehen
19.10.2014, 10.53 Uhr

Jagd in der alten Heimat

Am letzten wochenende war ich zur ersten Drückjagd eingeladen,...es ging in meine alte Heimat. Mein Freund Martin und sein Vater haben dort ein Revier gepachtet zu dem etwa 100 ha Wald gehören.

Die erste Jagd dort wird immer sehr früh abgehalten damit noch genügend Deckung vorhanden ist und die Sauen meist immer reichlich vorhanden waren....

Am Freitag nach der Arbeit war Anreise...2 Stunden mit dem Auto....lange Gespräche bis tief in die Nacht zeigten am nächsten morgen deutliche Spuren im Spiegel....

Am Treffpunkt angekommen traf ich auf viele alte bekannte gesichter und auch auf meinen alten Jagdherren Dieter den ich schon informiert hatte das wir uns treffen würden...die Freude war groß

Meine junge Hündin war mit dabei, ich wollte feststellen wie sie sich so verhällt auf Jagd und wie sie mit Wildberührung klar kommt

Meine Hündin jagdte sehr ruhig...kam sie an Wild ging sie ein Stück hinterher um dann nach kurzer Zeit wieder bei mir immer in gewissen Abstand denn Busch abzusuchen
Überall war frisch gebrochen...Suhlen in jeder feuchten Stelle aber keine sauen waren da
In Anblick kamen mehrere Stücken Rehwild, Rotwild und Damwild...aber keine Sauen
Vieleicht lag es daran das es einfach noch zu warm war, es gab noch keinen Frost und es war noch sehr" grün" im Wald.......vieleicht war es den Sauen ja einfach zu warm im Busch....wer weiß da schon

Der Nachmittag klang mit heißer Erbsensuppe bei 20 Grad und kühlen Getränken in gemütlicher Runde aus.....es gab viel zu erzählen da man sich lange nicht gesehen hat....

Am nächsten morgen beim Frühstück klingelte das Telefon und mein "alter Jagdherr" war dran....er habe am frühen morgen einen Frischling beschossen der in einem schmalen Schilfgürtel verschwunden sei
Wir machten uns auf den Weg,..der Schilfgürtel war sehr schmal...an der breitesten Stelle etwa 20 Meter und knappe 100 Meter lang, umrahmt von einer Seite Wiese und auf anderen Seite frische Saat. Wir fanden keine Anzeichen das der Frischling raus war ...also beschlossen wir das Stück mit den Hunden zu durchsuchen (jaja ich weiss da hat mit richtiger Nachsuche nix zu tun)

keine 5 Minuten später zottelte der Hund an einem kleinen braunen Klumpen...ein Frischling von 20 kilo der mit gutem Schuß noch ein Stück gegangen war lag dort verendet

Am Nachmittag war ich mit Dieter verabredet um Vorbereitungen zu treffen für einen gemeinsamen Abendansitz. Wir stellten einen Ansitzwagen auf die Maisstoppeln in unmittelbarer Nähe eines alten Wechsels auf dem die sauen immer gerne vom Wald in den Mais zogen

Es wurde früh dunkel und dieter drückte mir seine Flinte in die Hand und 4 Schrote..."geh mal zum Teich die Enten kommen zeitig"

ich saß unter einer Weide....unter einer Weide unter der ich schon so oft saß und auch schon sehr viel Erfolg auf Enten hatte...es kam mir alles sehr bekannt und vertraut vor...sogar die Enten kamen wie "immer"
Dreimal kam ich zu Schuß und drei Enten lagen auf dem Wasser......ich wartete noch eine Weile um dann meine junge Hündin zu schnallen sie suchet wie selbstverständlich die Uferkante ab und als sie Wind kam nahm sie das wasser an und brachte eine Ente nach der anderen ohne Komando.......genauso wie wir es gelernt hatten

nach einer Runde Schlaf ging es dann gegen 23 Uhr los und ich saß kurze Zeit später auf einem mir sehr bekannten Ansitzwagen......langsam verging die Zeit und außer einem Fuchs auf 200 Metern und 2 Rehe kam nix in Anblick...es war ca 1 Uhr ich lehnte mich etwas zurück und bemerkte im Augenwinkel ein paar kleine schwarze Klumpen die sich an einem Wasserloch auf den Stoppeln hin und her bewegten...SAUEN . Durchs Fernglas sah ich 5 kleine Frischlinge die sehr unruhig umher zogen...ich entschloß mich nicht lange zu warten...es war sehr gutes Licht ....im Schuß sah ich nix....ausser das Mündungsfeuer...aber zuhören war deutlicher Kugelschlag...duch mein Fernglas sah ich 4 Frischlinge und eine große Bache flüchten in die Richtung aus der sie wohl unbemerkt gekommen waren
Ich ging mit Taschenlampe zum Anschuß...da lag der kleine Wutz von 25 Kilo

Das grinsende Gesicht von Dieter der Abtrantsport und die Flasche Bier danach waren noch genauso wie früher

Am nächsten morgen nach dem Frühstück verabschiedete ich mich und wir beschlossen das es nicht das letzte mal war
ob ich dann wieder so eine kleine bunte Strecke habe werden wir sehen


offline

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Kommentare

19.10.2014 18:33 HH318
Seine Wurzeln vergisst man nie.

Schön geschrieben!

Gerd
19.10.2014 19:57 IGOR82
Nochmal WMH
19.10.2014 20:44 Rapsjaeger
Weidmanns Heil! Sicher ein schönes Erlebnis, in alten heimatlichen Gefilden zu jagen...!!!
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