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Kaliber-Bestimmung

In die Zange genommen (10 Einträge)

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12.10.2014, 09.31 Uhr

Alle Neune - 9mm-KW-Patronen

„Alle Neune“
9 mm, ein Allerwelts- Pistolenkaliber


Die bekanntesten 9-mm-Pistolenpatronen v.l.s: 9 mm kurz/. 380 Auto, 9 mm Makarov, 9 mm Police/Ultra; 9 mm Luger (9mm Para/9x19), 9 mm Steyr, .357 SIG

9 mm Kurz bis 357 Auto Mag.
Wie bei den meisten anderen Kalibergruppen, weichen auch Kurzwaffenpatronen hinsichtlich des exakten Geschossdurchmessers von der Handelsbezeichnung ab und zwar sowohl im metrischen, als auch im Zoll- (Inch-) System. Die Hülsenlänge wird meist in mm angegeben. Es sind aber auch Zusatzbezeichnungen üblich, die auf den Hersteller, Entwickler oder auf von der ursprünglichen Größe abweichende Maße hinweisen.
Trotz lt. Maßtafeln geringfügig schwankender Mindestmaße, können für fast alle 9 mm - Kaliber Geschosse mit einem Durchmesser von .355“/9.02 mm verwendet werden. Ausnahmen hiervon sind die 357 Auto Magnum mit .357“/ 9.07 und die 9 mm Makarov mit .363“/ 9.22 mm.
Von der Form her sind die meisten Hülsen zylindrisch bis schwach konisch. Im Patronenlager wird der Verschlussabstand über den Hülsenmund gebildet. Die Geschosse dürfen daher nicht durch eine Krimpung in der Hülse fixiert werden. Im Gegensatz zur Gruppe der 30er (7.62 - 7.65), ist in der 9 mm - Gruppe nur die neu heraus gekommene .357 SIG zu finden, die mit ihrer flaschenförmigen Hülse den Verschlussabstand über die Schulter bildet. Die 9 mm Action Express hat keine größere Verbreitung gefunden.

Erste Anfänge
Als die wahrscheinlich ersten Pistolenpatronen im 9 mm - Kaliber kamen in den USA die 38 Colt Automatic und in Deutschland die 9 mm Parabellum auf den Markt. Beide gehen auf die Großen unter den Waffen- und Patronen-entwicklern zurück. Erstere auf J.M. Browning, letztere auf Georg Luger.
Die „Kurz“ - Versionen wurden sowohl nach als auch vor den „Lang“ - Patronen entwickelt. Einmal war der Zweck, bei gleichem Kaliber eine leichtere Waffe mit etwas verminderter Leistung zu bekommen. Zum anderen wurde eine Leistungsverbesserung in stärker gebauten Waffen angestrebt. Um die Modifikation der betreffenden Waffen möglichst gering zu halten, wurden so weit wie möglich, wichtige Hülsenmaße, insbesondere der Bodendurchmesser und das Kaliber übernommen.
Waffenseitig genügten für die „entschärften“ Patronen einfachere Masse-verschlüsse, während die starken Patronen stabile verriegelte Verschlüsse erforderten. Für letztere wurden verschiedene Wege beschritten, die als Kammriegel-, Kniegelenk-, Rollen-, oder gasgebremste Verschlusssysteme bekannt sind.
Von den Geschossformen her, war der Rundkopf, der wegen des Völkerrechts mit einem Vollmantel versehen sein musste, militärischer Standard. Einige 9 mm - Patronen hatten bzw. haben Kegelstumpfgeschosse. Hohlspitz-, Teilmantel- und Bleigeschosse nehmen auf jagdliche, sportliche und Polizei taktische Anforderungen Rücksicht, sind aber für militärische Verwendung ohne Bedeutung.
Das Waffenrecht treibt nicht nur hierzulande, sondern auch andernorts seine Blüten. So ist u.a. in Italien das Militärkaliber 9 x 19 verboten, was dazu führte, dass man flugs eine neue Patrone als 9 x 21 kreierte, die nur marginale Änderungen an Waffen für die 9 mm Parabellum erforderlich machte.

Eine Tabelle mit 17 Kalibern ist als Bild eingestellt.

Ahnentafel
Einzelne Kaliber lassen sich auf andere Ursprünge zurückführen. Geht man bis auf „Adam und Eva“ zurück, wären als Stammeltern anhand des Bodendurchmessers Patronen aus den 1890er Jahren auszumachen. Schon die 7.63 Mauser und die 7.65 Borchardt hatten mit knapp 10 mm die Maße der späteren 9 x 19. Aber auch der Gasdruck war von Bedeutung, denn so war es möglich geworden, dass für die Kalibersteigerung lediglich ein anderer Lauf erforderlich war. Die übrigen Abmessungen, einschließlich der Magazine, konnten beibehalten werden. Bekannteste militärische Konversionen auf 9 mm sind die C 96 und die 08 sowie die Tokarev / Tokagypt.
Interessant ist die Abstammungsgeschichte der einzelnen 9 mm - Kaliber, wenn diese nach Jahreszahlen, wie in folgender Tabelle nach alter Bezeichnung geordnet ist

Auch diese Tabelle ist als Bild eingestellt.

Taktische Überlegungen
Die moderne Kriegführung bedient sich Waffensystemen, die eine direkte Konfrontation mit dem Gegner auf ein Minimum beschränken. Früher übliche Nahkampfszenarien gehören weitgehend der Vergangenheit an. Die Schuss-entfernungen sind für den wirkungsvollen Einsatz von Kurzwaffen in der Regel zu groß. Man schenkt dem präzisen Selbstladegewehr wieder vermehrte Aufmerksamkeit und auch der „Sniper Rifle“ kommt als weitreichende Präzisionswaffe verstärkte Bedeutung zu. Wird sowohl Wirkung als auch Feuerkraft als Maßstab genommen, ist eine 14-schlüssige 9 mm - Pistole einer 45er mit nur 8 Patronen schon überlegen. Dies und logistische Zwänge haben wohl letztlich zur Annahme der 9 mm Luger in vielen Ländern der Welt geführt.
Auf dem Gebiet der Selbstverteidigung und der polizeilichen Verwendung trat in den Siebzigern ein Umdenkungsprozess ein. Der waffenseitigen Überlegenheit terroristischer und krimineller Gewalttäter gegenüber den Ordnungskräften musste Einhalt geboten werden. Anders als bei militärischen Auseinandersetzungen, ereignete sich das Zusammentreffen der Polizei mit den Tätern auf kürzeste Entfernung. Große Zeit blieb hier nicht für Hemmungen und Skrupel, allein die Schnelligkeit und Waffenwirkung entschied über Leben und Tod der Kontrahenten oder von Geiseln. Mit der allgemeinen Einführung von 9 mm - Pistolen war es aber auch nicht getan, weil Täter selbst mit mehreren Treffern nicht ausgeschaltet werden konnten, was zur Entwicklung wirksamerer Geschosse führte. Nach heutigen Erkenntnissen entspricht die Patrone 9 x 19 den an sie gestellten Anforderungen in hohem Maße.

Militärische Anforderungen
Mit der Pistole 08 führte Deutschland als erste Großmacht die heute am weitesten verbreitete Patrone 9 mm Parabellum ein. Nach ihrem Designer ist sie in den USA als 9 mm Luger bekannt und wird nun auch in den deutschen Maßtafeln so bezeichnet. Die „08“ fasste 8 Patronen und löste den fünf- schüssigen „Reichsrevolver“ von 1879 ab. Die 9 mm Parabellum entstand aus der Hülse der 7.65 Parabellum von 1900, einer Patrone, die ebenfalls auf Luger zurückgeht und daher auch als 30 Luger (neu: 7.65 x 21), bekannt ist. Die 08 - Pistole wurde bis Mitte des 2. Weltkrieges für die deutsche Armee gefertigt und von der Walther P 38 abgelöst. Mit der HK P8 setzt sich die 9 mm - Tradition fort.
1908 brachte Mauser, Oberndorf „seine“ 9 mm Mauser heraus, die im Wesentlichen eine nicht eingezogene 7.63 Mauser war. Wenngleich letztere damals den Rekord als schnellste Kurzwaffenpatrone hielt.
Die 9 mm Luger bietet mit Abstand die größte Auswahl an Geschossen und Ladungen. Die Geschossgewichte reichen dabei von 5,7 bis 10.25 g. Neben Vollmantel-, Teilmantel- und Hohlspitzgeschossen, werden Laborierungen mit Blei-, Match-Geschossen sowie Plastiktrainingspatronen angeboten. Um Subsonic-Ladungen genügend „Punch“ zu verleihen, liegen die Geschoss-gewichte zwischen 9 und 10 g. Für Behörden wurde eine Reihe von Spezial-geschossen entwickelt, u.a. von DN, MEN, Hirtenberger und amerikanischen Herstellern, um den speziellen Anforderungen heikler Einsatzgebiete gerecht werden zu können. Die aktuelle Entwicklung der Terrorszene lässt weitere Innovationen erwarten.

Wie viel „Patrone“ muss sein?
Wie bei jeder jagdlichen Verwendung kommt es auf den Einsatzschwerpunkt an. Eine Kurzwaffe für die Bau- und Fallenjagd ist im 9 mm - Kaliber überzogen, für einen Fangschuss auf Schalenwild nicht generell ausreichend. Für Rehwild sind die zulässigen 200 Joule das absolute Minimum, besser sind Patronen mit einer Leistung von wenigstens 300 Joule. Für stärkeres Wild sollten es wenigstens 500 Joule sein, während für wirklich schweres Wild 700 bis 1000 Joule angebracht sein können. Im Gegensatz zu Revolvern, die mit Lauflängen von 2 ¼ bis 6 Zoll verwendet werden, sind Pistolen meist mit Läufen um 4“ (102 mm) ausgestattet.
Wichtig ist es dabei, dass die potentielle Leistung beherrscht und damit auch ins Ziel gebracht werden kann. Schussangst und das damit verbundene „Mucken“ verhindert gezielte Treffer sogar auf kürzeste Entfernungen, weshalb der Ernstfall durch entsprechende Übung trainiert werden sollte. Mit der KK-Patrone und Matchwaffen die Schießfertigkeit nach dem deutschen DJV-Reglement auf 25 m heben zu wollen, geht an der Praxis völlig vorbei. Wer mit einer Großkaliberpistole auf 10 m zuverlässig ein Ziel von der Größe eines Bierfilzes (10 cm) trifft, beherrscht Waffe und Patrone ausreichend. Viele Jäger sind bereits auf 5 m überfordert. Wer´s nicht glaubt, sollte die Probe darauf machen.
Im der 9 mm - Kurzwaffengruppe gibt es ähnlich schwache und leistungsstarke Kaliber und Laborierungen wie bei 9.3 mm - Büchsenpatronen, wo z.B. zwischen einer 9.3 x 72 R und 74 R ballistische Welten liegen. Die Tabelle 1 ermöglicht in dieser Hinsicht einen Überblick. Von den vielen neuen randlosen Pistolenpatronen sind einige kurz nach der Vorstellung wieder vom Markt verschwunden, bzw. in Deutschland ohne größere Bedeutung geblieben.
Die einzige Patrone, die sich von Anfang an durchsetzte, war die flaschen-förmige 357 SIG, die aus der Zusammenarbeit zwischen SIG-Sauer und Federal resultierte. Als Basishülse diente die 10 mm Auto, die gekürzt und auf 10.74 Halsdurchmesser eingezogen wurde. Wegen des Hohlspitzbanns war in verschiedenen Ländern nur das 8.10 g Kegelstumpfgeschoss erhältlich und die beiden TM-Hohlspitzlaborierungen aus der Premium-Serie sind z.B. in Deutschland (wie auch in anderen KW-Kalibern auch) erst später wieder zugelassen worden. Von der Konzeption her ist dieses Kaliber als leistungs-fähige Jagdpatrone einzustufen. Für den polizeilichen Einsatz und zur Selbstverteidigung ist es unnötig stark, lässt sich jedoch für verschiedene Arten des „praktischen Pistolenschießens“ erfolgreich einsetzen. Aus den SIG-Modellen 226, 229 und 239 verschossen, ist die Patrone präzise und gut beherrschbar.
Eine Patrone, die den Segen der CIP noch nicht erteilt bekam, ist die 356 TSW. Als Scheibenpatrone vom „Club 30“ für die S&W - Sport- und Combatpistolen gefördert, musste sie zunächst wieder vom deutschen Markt genommen werden. Zurzeit ist sie daher eine Wiederladeangelegenheit. Hülsen sind u.a. von Federal verfügbar.
Um die Entwicklungs- und Fertigungskosten niedrig zu halten, wurde schon frühzeitig auf ganze Pistolen- und Patronenfamilien hingearbeitet. Namhafte Munitions- und Waffenhersteller praktizieren dieses System und fahren gut damit. Trotz neuerer Bemühungen wird die "9 x 19" ihren Spitzenplatz unter den 9 mm - Kalibern behaupten können, zumal sich, durch den dienstlichen, sportlichen und jagdlichen Einsatz bedingten riesigen Bedarf, die Stückpreise günstig gestalten lassen.

Kurzwaffenpatronen Kaliber 9 mm in Langwaffen
Während die Revolverpatronen 357 Magnum, 44 Magnum und 44-40 häufig in Langwaffen geführt wurden, lassen sich bei 9 mm Pistolenpatronen nur Analogien für „halblange“ Waffen, nämlich Maschinenpistolen, ausmachen. Weltweiter Spitzenreiter ist wiederum die Parabellum, während die 9 mm Glisenti nur in Italien und die 9 mm Mauser für MP´s der Schweiz und Österreich ein kurzes Gastspiel gaben. Die 9 mm Action Express wurde zwar in UZI-MPs erprobt, konnte jedoch nicht überzeugen. Ein von der Firma Kempf modifiziertes 30 M I ist in 9 mm auf dem Markt, jedoch ohne praktische Bedeutung. Dessen ungeachtet kann das Verschießen billiger 9 mm - Munition Spaß machen.
Während die Revolverpatronen 357 Magnum, 44 Magnum und 44-40 häufig in Langwaffen geführt wurden, lassen sich bei 9 mm Pistolenpatronen nur Analogien für „halblange“ Waffen, nämlich Maschinenpistolen, ausmachen. Weltweiter Spitzenreiter ist wiederum die Parabellum, während die 9 mm Glisenti nur in Italien und die 9 mm Mauser für MP´s der Schweiz und Österreich ein kurzes Gastspiel gaben. Die 9 mm Action Express wurde zwar in UZI-MPs erprobt, konnte jedoch nicht überzeugen. Ein von der Firma Kempf modifiziertes 30 M I ist in 9 mm auf dem Markt, jedoch ohne praktische Bedeutung. Dessen ungeachtet kann das Verschießen billiger 9 mm - Munition Spaß machen.
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SirHenry

SirHenry

Alter: 81 Jahre,
aus Fürth
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Kommentare

12.10.2014 21:49 montero
Das ist eine theoretische Abhandlung der 9mm Patronen. Besonders aufmerksam habe ich das Kapitel -"Wie viel "Patrone" muss sein- gelesen. Da geht es u.a. um den Fangschuss auf Schalenwild mit der Kurzwaffe. Und es gibt Empfehlungen über den Fangschuss auf "wirklich schweres Wild"...
Hat denn der Autor dahingehend praktische Erfahrungen? Wenn ja, wären vielleicht Berichte für den ein oder anderen Jäger interessant.
Ich freue mich auf die Erfahrungsberichte, die da eventuell noch kommen.
Gruß, montero
12.10.2014 22:57 SirHenry
montero schrieb:
Das ist eine theoretische Abhandlung der 9mm Patronen. Besonders aufmerksam habe ich das Kapitel -"Wie viel "Patrone" muss sein- gelesen. Da geht es u.a. um den Fangschuss auf Schalenwild mit der Kurzwaffe. Und es gibt Empfehlungen über den Fangschuss auf "wirklich schweres Wild"...
Hat denn der Autor dahingehend praktische Erfahrungen? Wenn ja, wären vielleicht Berichte für den ein oder anderen Jäger interessant.
Ich freue mich auf die Erfahrungsberichte, die da eventuell noch kommen.
Gruß, montero


Nun ja - ich jage schon einige Jährchen und habe auch schon einiges erlegt. Was wirklich schweres Wild ist, bedarf eines Konsenses, weil sonst jeder was anderes darunter versteht.

Bislang waren meine FS-Gelegenheiten "wirklich schweres Wild" wohl deshalb gering, weil die jagdlichen Gelegenheit dafür eher mittelmäßig waren, andererseits habe ich soweit es nur machbar ist darauf Wert gelegt, möglichst so zu treffen, dass FS gar nicht erst anfallen und das bei keiner Wildart.
Mit der 9mm Luger habe ich einen von mir am Platz bleibenden Rothirsch "abgefangen". Das Geschoss blieb im Atlas stecken, das Stück verendete im Knall. Damit kann von "Erfahrung" nicht gesprochen werden, aber eines FS wegen mit der Kugel schlecht zu treffen, käme mir nicht in den Sinn. Vielleicht können andere User hier mit Erfahrungen aushelfen.
Nachdem man im Voraus nicht weiß, ob man mit einem FS konfrontiert sein wird, ist das Führen einer Pistole Vorausetzung. Ist sie nicht dabei, fehlen die Bewertungskriterien, die sich ergeben könnten. Das wird wohl der Hauptgrund sein, dass rel. wenige bis gar keine Erfahrungen vorliegen.

Im Übrigen ist das keine theoretische Abhandlung, sondern sie besteht in allererster Linie aus Fakten.
13.10.2014 10:46 Dergerl
Laut der Tabelle hat ein :
6,10g Geschoss bei einer Vo3 von 320 ms einmal 298 J und einmal 330 J ??

bei mir hätten beide 312 J

Kinetische Energie = Masse * Geschwindigkeit² / 2
E = m * v² / 2
13.10.2014 12:23 SirHenry
Dergerl schrieb:
Laut der Tabelle hat ein :
6,10g Geschoss bei einer Vo3 von 320 ms einmal 298 J und einmal 330 J ??

bei mir hätten beide 312 J

Kinetische Energie = Masse * Geschwindigkeit² / 2
E = m * v² / 2


Die 9 kurz habe ich nicht gemessen und auch nicht nachgerechnet.
Die Formel kenne ich auch. Kannst ja mal bei den über 2 Dtd Labos nachguggen.
RWS gibt neu 298 v° und 278 J E° an
Die 9mm Ultra ist Fiocchi-Angabe.
Trotzdem nett dein Hinweis.
13.10.2014 14:34 Dackelfan
" Alle Neune" ist ja eine richtige Fleißarbeit mit Sachkunde!
Die Frage nach der FS Tauglichkeit findet u.a. da eine Bewertung, wo hinsichtlich der Treffsicherheit die Forderung aufgestellt wird, das der Nachsuchenführer auf 10 mind. 1 Bierfilz trifft. Wie schon an anderer Stelle auch mit Foto bewiesen, die 9 mm reicht in der Regel. Um es aber treffend zu bemerken, wenn ein 357 Mag. Revolver zur Verfügung steht würde ich diesen bevorzugen. Eigentlich ist bei NS der Revolver vor Waffenstörung besser geschützt als die empfindliche Pistole.
13.10.2014 16:09 SirHenry
Dackelfan schrieb:
" Alle Neune" ist ja eine richtige Fleißarbeit mit Sachkunde!
Die Frage nach der FS Tauglichkeit findet u.a. da eine Bewertung, wo hinsichtlich der Treffsicherheit die Forderung aufgestellt wird, das der Nachsuchenführer auf 10 mind. 1 Bierfilz trifft. Wie schon an anderer Stelle auch mit Foto bewiesen, die 9 mm reicht in der Regel. Um es aber treffend zu bemerken, wenn ein 357 Mag. Revolver zur Verfügung steht würde ich diesen bevorzugen. Eigentlich ist bei NS der Revolver vor Waffenstörung besser geschützt als die empfindliche Pistole.


Würde ich so nicht sagen. Zwar geht der erste Schuss in aller Regel los, aber ist etwas zwischen Trommel und Rahmen geklemmt, schaut es mit dem nächsten Schuss schon wieder anders aus. Was auf dem Schießstand nicht passieren kann, pasiert auf der Jagd doch irgendwann.
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