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Hunting Stories

Meine Jagderlebnisse (13 Einträge)

Hubertus Hubertus Hubertus
519 mal angesehen
08.09.2014, 15.09 Uhr

Zu Besuch bei unserem Schutzpatron

Nur langsam war ich auf den Strassen der waldreichen belgischen Ardennen unterwegs. Immer wieder schweiften meine Blicke über die riesigen Wälder und ließen nur erahnen, welch großer Wildbestand in jenen beheimatet ist. Nicht umsonst ist das Wappentier der belgischen Provinz Luxemburg ein Keiler. Ich war unterwegs nach Saint-Hubert der 5647 Einwohner zählenden Gemeinde der Provinz Luxemburg, welche sich als europäische Hauptstadt der Jagd und Natur präsentiert.

Am ersten Wochenende im September eines jeden Jahres werden in Saint-Hubert die internationalen Jagd und Naturtage veranstaltet. Messe, Jagdhörner und historisches Spektakel: Zahlreiche Veranstaltungen, Spektakel und Konzerte bieten einen wunderbaren Eindruck in die Geschichte der Stadt und die Legende des Schutzheiligen Sankt Hubertus. Es war daher nicht das erste Mal, dass ich diesen mystischen Ort besuchte, trotzdem blieb es wie immer mit einem besonderen Gefühl verbunden. Als Jäger sowie Führer eines Hubertushundes ist ein Besuch stets fest in der Jahresplanung einkalkuliert.

Vor der gotischen Basilika St. Peter und Paul standen bereits die ersten "Trompes de chasse" welche mit dem Klang ihrer Parforce Hörner ein Gänsehautfeeling bereiteten. Eigentlich bin kein Kirchgänger aber die Besichtigung der Basilika war auch bei diesem Besuch von Saint-Hubert ein Muss. Unter anderem wird in ihr das Buch des Hubertus aufbewahrt. Ursprünglich wurden in ihr auch die Gebeine des heiligen Hubertus aufbewahrt, welche am Hubertustag, dem 3. November 743, nach Andagium, heute Saint-Hubert in den Ardennen überliefert wurden. Im Mittelalter war St. Hubert ein Wallfahrtsort, seit der französischen Revolution sind die St.-Hubert-Reliquien jedoch verschwunden.

Anschließend stand eine Besichtigung des Händler-Marktes auf meinem Programm. Händler der Region bieten hier ihre Ware an. Ardenner Schinken gilt als Köstlichkeit, was ich nur bestätigen kann. Öfters als vorgenommen musste ich an den verschiedenen Ständen stehen bleiben und mehr als eine Wurst oder auch Käse wechselte den Besitzer!

Im Parc Dussart fand außerdem die Internationale Clubshow des belgischen Hundeverein Saint-Hubert statt. Die Ursprünge der Rasse reichen vermutlich zurück bis in das 2. Jahrhundert, als die Vorfahren der Rasse bei den Kelten und Galliern als Laufhund verwendet wurden. Sie wurde von den Mönchen des Klosters Saint-Hubert in den Ardennen gezüchtet und dienten bis ins 16. Jahrhundert in den königlichen Meuten. Im 11. Jahrhundert kam der Hubertushund nach England und wurde dort Bloodhound („Bluthund“) genannt. Der heutige Bloodhound ist ein in Zuchtwahl erhaltener Hubertushund, der noch heute im Belgischen Zuchtbuch geführt wird. Ich persönlich als Führer eines solchen Hundes, kann nur von dieser edlen Rasse schwärmen.

Gegen 16:00 Uhr musste ich leider die Heimreise antreten und verpasste somit die Jagdhornkonzerte an denen auch deutsche Jagdhornbläser teilnahmen. Auf Wiedersehen Saint Hubert, bis September 2015.



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THIERRY

THIERRY

Alter: 42 Jahre,
aus Elvange

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Kommentare

08.09.2014 20:46 lindedrohn
Hallo Danke für den Bericht und dem Hinweis zu diesem jagdlichem Ereignisses.
Würdest du uns im nächsten Jahr früh genug an diese Termin erinnern, es gibt sicher noch mehr Interessen an diesem jährlichem Event der Jagd

Lindedrohn
08.09.2014 21:09 THIERRY
lindedrohn schrieb:
Hallo Danke für den Bericht und dem Hinweis zu diesem jagdlichem Ereignisses.
Würdest du uns im nächsten Jahr früh genug an diese Termin erinnern, es gibt sicher noch mehr Interessen an diesem jährlichem Event der Jagd

Lindedrohn

ja mache ich gerne
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