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Jagdreise Namibia 2014

Ein beeindruckendes Erlebnis (1 Eintrag)

Hartebeest Oryx Warzenkeiler
509 mal angesehen
31.08.2014, 18.02 Uhr

Jagd auf der Astra-Jagdfarm

Ich (Harald Schweim) war (erstmals) mit meiner Frau Ruth (Nichtjäger) und drei weiteren Jägern vom 28.07. - 06.08. 2014 in Afrika, auf der Astra -Jagdfarm in Namibia von Silvia und Stefan Goldbeck. Der Flug erfolgte – z.Zt. einzig möglich- mit Namibia-Airlines, rd. 1300,-€/Person/economy. Den Waffentransport fand ich mit 160,-€ recht teuer. Die Farm liegt verkehrsgünstig ca. 1 h von Windhoek und ca. 30 min vom Windhoek-Airport. Abholung und Rückfahrt zum Flughafen waren als Service inkludiert. Auf der Farm wurden wir von 8 Vierläufern, darunter auch Labradore, was uns als Retrieverführer sehr sympathisch war, freudig begrüßt.
Es war sowohl jagdlich als auch landschaftlich und persönlich ein überwälti-gendes Erlebnis. Die beiden (deutschstämmig in vierter Generation) jungen Leute (mit zwei kleinen Kindern) und ihr Team (mit dem weiteren Jagdführer Sven Wiedenroth) schaffen eine sehr schöne Atmosphäre und führen eine sehr gepflegte Farm mit nur drei Doppelzimmern. Silvia kocht umwerfend gut, als Fleisch gab es - außer beim Speck - nur einheimisches (Hartebeest, Springbock, Oryx) Wild. Oryxsteak gehörte zu dem besten Fleisch, was ich je essen durfte.
Ich hatte 5 Jagdtage (die anderen Jäger 6) und wir waren zweimal auf weite-ren Farmen und in Windhoek. Stefan ist ein außergewöhnlich guter Jäger, genau wie Sven, von dem Ruth und ich das Glück hatten, geführt zu werden. Der Wildreichtum der Farm ist unglaublich, was NICHT auf Stefans Farm vorkommt, dafür hat er Kooperationen mit Nachbarfarmen.
Die Jahreszeit war der "afrikanische Winter", Nacht oft um 0° C (geht bis -9° C), Tag um 20° C (geht bis 30° C), ist aber sehr zu empfehlen, weil es NIE regnet und Reptilien (Schlangen), Skorpione und Insekten wenig aktiv sind. Das „Kriechen auf allen Vieren“ empfand ich so als „stressfreier“. Alles Wild wurde von mir mit meinem Jagdführer „erpirscht“ (zum Teil auch auf weitere Strecken), meine Schussentfernungen (mit ASV) waren, mit der Ausnahme eines Keilers, 120 -180 m (lasergemessen).
Meine Ausrüstung:
Blaser R 93 Professional (Kunststoff-Linksschaft), Cal. .30-06 Sp., eingeschos-sen auf 100 m Fleck, Munition Blaser CDP 10,8 g, Zielfernrohr Zeiss Varipoint 3-12 x 56 T* Abs. 60 mit Absehen-Schnellverstellung, getestet bis 300 m beim „Weitschuss-Seminar“ von Andreas Bach.
Alle Entfernungen ohne ca. Angabe wurden mit meinem Leica Geovid 8 x 56 lasergemessen. Der Schießstock ist ein Eigenbau aus Alu-Vierkant, zerlegbar für die Flugreise, den ich auch im Nachherein nicht hätte missen mögen.
Die Jagd begann für alle mit dem obligatorischen Test am 28.07. auf der 138 m Schießbahn, auch von meinem mitgebrachten Schießstock.
Am 28.07., im letzten Büchsenlicht (Schießstock), erlegte ich um ca. 17:15 auf 170 m ein Hartebeest, Fangschuss ca. 17:30.
Am 29.07. erlegte ich (Schießstock), um 16:00 auf 120 m, einen Springbock, mit kurzer Todesflucht von ca. 10m.
Am 30.07. habe ich um ca. 11:00, kniend von meinem Schießstock nach weitem Kriechen auf allen Vieren, auf 180 m, einen abnormen (recht selten) Oryx angeschweißt. Den Fangschuss erhielt er nach der Nachsuche vormittags am nächsten Tag.
Am 01.08. erlegte ich im vorletzten Büchsenlicht ca. 17:00, (Schießstock), einen Warzenkeiler auf 150 m, den Fangschuss erhielt er ca. 17:15.
Am 02.08. haben wir einen eintägigen Ausflug nach Windhoek „in die Geschichte Namibias“ unternommen.
Am 03.08 waren wir auf der „Okambara“-Farm. Dort wurde von zweien von uns auch erfolgreich auf je ein Zebra und ein Gnu gejagt. Der Wildreichtum, auch Nashörner, Giraffen, Strauße, Paviane usw. war sehr beeindruckend.
Am 04.08. saß ich nur (erfolglos) am Wasserloch an.
Am 05.08. waren wir auf der „Otjihundu“-Farm, die wir „Keilerparadies“ tauften, weil wir zu zweit dort in 3 h vier kapitale Warzenkeiler (drei plus ein) erleg-ten. Meinen Warzenkeiler erlegte ich (Schießstock) auf 65 m in hohem Gras ca. 16:00, er lag im Knall.
Meine Trophäen kosteten mich rd. 2000,- €, Kosten je Jagdtag 200,- €, je Ruhetag 110,- €. Die Gesamtkosten für meine Frau und mich waren rd. 7500,- €.
Am 06.08. erfolgte die Rückreise.
Ich habe meine jagdlichen Träume für diese Reise übererfüllt. Gehofft hatte ich auf je ein Hartebeest, Oryx und Warzenkeiler, erlegt habe ich zusätzlich einen Springbock und einen weiteren Warzenkeiler. Zusätzlich war der Oryx abnorm. Insgesamt erlegten wir mit 4 Jägern in der kurzen Zeit: Je ein Zebra, Gnu und Steinböckchen, zwei Oryx, zwei Hartebeest, zwei Springböcke und 14 Warzenkeiler.
Die Trophäen werden in ca. drei Monaten nachgeliefert (EU-Vet.- Bestimmungen).
Umfangreiche Bilder der Jagdreise finden sich unter:
[www.schweim.privat.t-online.de]
Prof. Dr. Harald G. Schweim, Mevissenstr. 8, 50668 Köln, schweim@web.de
offline

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schweim

schweim

Alter: 68 Jahre,
aus Köln

Schlagwörter

astra-jagdfarm, hartebeest, namibia, oryx, springbock, warzenkeiler

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Kommentare

01.09.2014 17:07 Tannschuetz
Waidmannsheil dem Afrika-Einsteiger! Beachtliche Strecke!
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