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Jagd allgemein

..und darum jage ich (14 Einträge)

hochsitz
391 mal angesehen
12.08.2014, 13.27 Uhr

Darum kämpfe ich und darum jage ich.


Von Urzeit an haben Kunst und Jagd die menschliche Rasse ausgezeichnet. Lange vor der Schrift, dem Ackerbau und der Architektur gab es die Kunst und die Jagd. Und die Kunst zu jagen.
Zeugen dieser Kultur finden wir in den Höhlenzeichnungen der Höhlen von Lascaux bis hin zu den Buschmannszeichnungen im südlichen Afrika. Unser Stand der des Wissens mag sich im Laufe der Jahrtausende geändert haben, doch bleiben wir im Grunde das was wir einmal waren. Eine Rasse die sich durch die Jagd zu dem entwickelt hat als das wir uns heute gerne darstellen: homo sapiens, der „moderne“ Mensch.
Heute malen wir unsere Bilder nicht mehr an Höhlenwände, sondern bedienen uns moderner Techniken der Bilddarstellung, oder aber verbinden die Kunst mit der Jagd indem wir unsere Bilder als hochwertige Gravuren auf unserem Jagdgerät darstellen, oder wir bedienen uns der Kunst der Präparatoren um uns ein um uns ein lebensnahes Abbild unserer Beute zu beschaffen.
Nicht dass ich die Bedeutung der Trophäe überbewerten würde, so zolle ich doch dem erlegten Wild gegenüber den gebührenden Respekt den man ihm gegenüber haben sollte. Nicht geändert hat sich auch der primäre Grund warum wir jagen, denn wie auch bei unseren Vorfahren auch steht die Gewinnung von tierischem Eiweiß im Vordergrund, sowie die Beschaffung von tierischen Produkten wie Leder oder Fell.
Dass es eine Symbiose von Mensch und Tier, wenn auch mit Konflikten gibt, habe ich in meinen Jahren in Afrika gelernt. Es ist eine natürlichere Beziehung zwischen Wild und Mensch als in das von uns gerne als „höheren Kultur“ angesehenem Europa, in dem man die Jagdkultur zur Schädlings-bekämpfung verkommen lässt. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir auch in Europa eines Tages wieder zu dieser Leichtigkeit und Ehrlichkeit der ursprünglichen Jagd zurückfinden.

Wir Jäger, egal welcher Provenienz, müssen zusammenstehen und gemeinsam als Hüter und Bewahrer dieser "Ur- Kultur" Jagd Präsenz zeigen, gilt es doch auch einen Teil unserer Entwicklungsgeschichte zu erhalten und gleichzeitig die natürlichen gegebene Ressourcen zu nutzen.

offline

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Kommentare

12.08.2014 14:19 Yumitori
Moin namhunt,

wieder sprichst Du mir aus der Seele, Deine Hoffnung ist die meine auch.
Bei der Kunst zu jagen ist immer auch ein hohes Maß an Passion, an Leidenschaft dabei - wie eben auch bei der Herstellung von Gravuren oder "headmounts", scrimshaw-Arbeiten und dergl. mehr.
Eine Schäferin hat vor vielen Monaten einmal in einer Fernsehsendung zum Konflikt des Hütens (entspr. Hege?) gesagt: Ich sehe zwischen den Schafen und mir einen "deal" - ich kümmere mich um die Herde und bewahre sie vor Krankheiten und Räubern, dafür esse ich ein paar auf bzw. hole mir die Wolle......
Symbiose - oder ?
Und letztlich dürfte dies auch heutzutage in Afrika (überall!) richtig sein, denn überall dort, wo die (Trophäen)jagd verschwunden ist, nimmt die Wilderei überhand und das Wild an Zahl ab.....
Ich lese gerade den neuesten "Denker", ich frage mich allerdings warum nur so wenige Jäger mitteleurop." Provenienz" offensiv zu ihrer Passion und der Kunst des Jagens stehen.

Ich frage mich aber auch, warum vor einigen Jahren - ich glaube in Kenia - viele hundert Stoßzähne verbrannt wurden, anstatt mit ihnen Wildhüter und Schutzeinrichtungen zu finanzieren - das angebliche Zeichen war nichts anderes als Reklame für einen Politiker.....

Viele Grüße
T.
12.08.2014 14:48 namhunt
heute wagt doch kaum Einer mehr seine Passionen öffentlich zu bekunden aus Angst nicht dem Mainstream anzugehören oder gegen political correctness zu verstoßen.

Seine Passion zu leben ist nur Wenigen gegönnt. Einige schreiben sie nieder. Ich fürchte nur es werden die letzten ihrer Art sein, aber sie haben bekundet was ihre Welt war.........
12.08.2014 15:16 Yumitori
namhunt schrieb:
heute wagt doch kaum Einer mehr seine Passionen öffentlich zu bekunden aus Angst nicht dem Mainstream anzugehören oder gegen political correctness zu verstoßen.

Seine Passion zu leben ist nur Wenigen gegönnt. Einige schreiben sie nieder. Ich fürchte nur es werden die letzten ihrer Art sein, aber sie haben bekundet was ihre Welt war.........



hababi,

d a s ist es., die verdammte "political correctness" - die von Theoretikern oder Gutmenschen bestimmt wird. Die - wenn im Fernsehen gezeigt wird, wenn eine Löwin mit schweißverschmiertem Fang aus der Bauchhöhle des eben noch lustig über die Steppe galoppierten Zebras auftaucht - aufschreien, das sei ja grauenhaft und für ein Programm zur Abendessenzeit mit Kindern unangebracht; gleichzeitig aber fast gierig die Bilder betrachten, die die hochstehende Kultur der Islamisten uns fast jede Minute bescheren.
Jagen, klar, aber immer nur so, dass man nicht sehen muss, wie es passiert - man weiss insgeheim, dass es nötig und richtig ist, aber man braucht die offene Hintertür, um einer Einsicht entfliehen zu können, die eine (geistige) Auseinandersetzung erfordert......
Grüße
T.



12.08.2014 15:29 namhunt
Yumitori schrieb:
hababi,

d a s ist es., die verdammte "political correctness" - die von Theoretikern oder Gutmenschen bestimmt wird. Die - wenn im Fernsehen gezeigt wird, wenn eine Löwin mit schweißverschmiertem Fang aus der Bauchhöhle des eben noch lustig über die Steppe galoppierten Zebras auftaucht - aufschreien, das sei ja grauenhaft und für ein Programm zur Abendessenzeit mit Kindern unangebracht; gleichzeitig aber fast gierig die Bilder betrachten, die die hochstehende Kultur der Islamisten uns fast jede Minute bescheren.
Jagen, klar, aber immer nur so, dass man nicht sehen muss, wie es passiert - man weiss insgeheim, dass es nötig und richtig ist, aber man braucht die offene Hintertür, um einer Einsicht entfliehen zu können, die eine (geistige) Auseinandersetzung erfordert......
Grüße
T.





Ich glaube die Menschheit hat den Trail verloren. Wunsch- und Scheinwelten regieren unser Dasein. Smartphones, Facebook und PC scheinen die Realitäten der heutigen Zeit zu sein. Kontrolle und Überwachung allerorts. Dies ist nicht mehr meine Welt. Darum bin ich lieber im Busch und lausche den Stimmen der Natur..... so lange sie noch vorhanden ist.....
12.08.2014 17:19 Yumitori
namhunt schrieb:
Ich glaube die Menschheit hat den Trail verloren. Wunsch- und Scheinwelten regieren unser Dasein. Smartphones, Facebook und PC scheinen die Realitäten der heutigen Zeit zu sein. Kontrolle und Überwachung allerorts. Dies ist nicht mehr meine Welt. Darum bin ich lieber im Busch und lausche den Stimmen der Natur..... so lange sie noch vorhanden ist.....


Moin,
Zustimmung, was sonst - ich lache mich immer krumm, wenn ich die Empörung über die Ausspähung durch die NSA verspüre ( die ich teile, so was macht man nicht, simpel ausgedrückt), andererseits aber die weiteste Mehrheit der Bevölkerung die geheimsten Intimitäten in "Fatzbukk" oder sonstwo auszubreiten - sich dann aber wundern, wenn das ausgenutzt wird....
Und man will halt immer dazugehören -
Alle schwadronieren von "Freiheit" brauchen aber - warum auch immer - irgendeine "starke Gemeinschaft von Freunden" - ohne zu bemerken, wie sehr sie sich ausliefern.
Freiheit ist niemals umsonst - grösstmögliche Freiheit setzt die Bereitschaft voraus, sich mit grösstmöglicher Eigenverantwortung auseinanderzusetzen und eben gerade n ic h t nach irgendeiner Intitution zu rufen, die einem "Händchen hält"

Viele Grüße
T.
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