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10.05.2014, 00.24 Uhr

Ich hasse Raps...

Naja, eigentlich ist die Zeit der Rapsblüte jagdlich eine sehr schöne Zeit - zumindest für mich! Der Bock ist wieder auf und ich genieße die Abende an der Rapskante. Meist geht es um Rehwild, manchmal aber auch um Sauen. Ich hatte vor ein paar Tagen meinen ersten Bock in diesem Jagdjahr strecken können. Und weil mir mein Landwirt so ohne große Bettelei bezüglich der Anlage eines Wildackers unter die Arme griff (naja, er hat ihn allein hergestellt...), hatte ich beschlossen, den Bock zu zerwirken und ihm zu vermachen. Gesagt, getan... Wir erzählten noch ein paar Minuten bevor ich wieder nach Hause fuhr. Dabei versprach er mir, den Wildacker bei passender Gelegenheit zu düngen. Er habe ja alles da...

Auf dem Weg nach Hause ging mir das Gespräch noch einmal durch den Kopf und ich freute mich einmal mehr über das wirklich gute Verhältnis zu ihm.

Zu Hause angekommen, die Uhr zeigte gerade 19:30 Uhr, klingelte mein Handy. Mein Mitpächter erzählte mir, dass sein Begehungsscheininhaber gerade einen Bock beschossen habe, der gezeichnet habe, dann aber im Raps verschwunden sei. Er selbst sei nicht da. Dann die Frage, ob ich mit meinem Klettenfänger hinfahren könne...

5 Minuten später war ich auf dem Weg. Ich machte mir ein wenig Sorgen. Letztens hatte ich Kiro mit Sicherheit wegen meiner eigenen Blödheit bei einer Nachsuche reichlich verärgert. Außerdem hatte ich ihn gerade gefüttert. Ob er da noch große Lust auf eine Nachsuche hatte...?

Ich bog von der Straße in einen unbefestigten Feldweg ein. Rechts von mir stand Raps, mannshoch und ziemlich in den letzten Zügen der Blüte liegend. Links ein Weizenfeld, reichlich kniehoch aber noch ohne Ähren. Unmittelbar vor mir versperrten zwei Überläufer für einen Moment den Weg, wechselten in den Raps zurück. Na prima, Sauen waren also mit Sicherheit auch drin. Das hob meine Stimmung nicht unbedingt. Ich kenne meinen Klettenfänger. Rehwild arbeitet er bei Anwesenheit von Sauen nur widerwillig. Aber ich hoffte, dass der Bock nur wenige Meter hinter dem Rand des Rapsfeldes längst verendet liegen würde.

Etwa dreihundert Meter weiter stand die Kanzel, auf der der Begeher gesessen hatte. Von ihm selbst war nichts zu sehen. Ich fuhr zunächst bis zur Kanzel, stellte das Auto ab und ging zu Fuß weiter. Der Begeher kam mir entgegen und schien recht verzweifelt. Er saß auf der Kanzel mit dem Rücken zum Raps. Rechts von ihm wechselte ein älterer Bock aus dem Raps und zog zunächst auf ihn zu, umschlug die Kanzel aber im großen Halbkreis durch den Weizen, um dann links von der Kanzel wieder auf den Weg zu treffen.

Der Nimrod, der es eigentlich auf die Sauen abgesehen hatte, entschloss sich aber doch, den Bock zu strecken, nachdem dieser also nunmehr von links auf ihn zuwechselte. Auf etwa 60 Meter trug er ihm halbspitz von vorn die Kugel an. Der Bock zeichnete, ruckte etwas zusammen und verschwand im Raps.
Den Anschuss suchten wir vergeblich. Allerdings betrieb ich in Anbetracht der Zeit keinen übermäßigen Aufwand. Vielmehr beschloss ich bald, meinen Klettenfänger zu holen und ihn am langen Riemen den Weg ein Stück absuchen zu lassen.

Kiro hatte gerade vor dem Füttern eine wirklich große Runde mit mir gemacht. Danach das Futter - sein Elan hielt sich zunächst in Grenzen. Als aber das Kommando "such verwundt!" kam, änderte sich sein Gemütszustand merklich. Interessiert bewindete er den Weg, fand die Fährte des Bockes. Aber deutlich oberhalb des vom Schützen beschriebenen Anschusses zog er bereits in den Raps. Ich ließ ihn gewähren. Zu einprägsam und zu lehrreich war mir das Misgeschick der letzten Nachsuche.

Kiro zog an und ich hinterher. Rein in den Raps. Es hatte tagsüber mehrfach geregnet, sogar noch während der Fahrt hierher. Der Landwirt hatte mir was von 20mm in den letztn 24 Stunden erzählt...
Das musste stimmen, denn schon nach wenigen Metern spürte ich die Nässe auf dem Körper. Kiro lag stramm im Riemen, den ich wegen des Rapses nur sehr kurz hielt. Und selbst auf diesen zwei Metern ergaben sich bald schier unüberwindliche Hindernisse. Eine Hippe hätte ich mir gewünscht, mit der ich den Weg hätte freischlagen können. Kiro suchte in mehreren Bögen. Ich sah nichts, konnte nicht bestätigen, dass er richtig wäre. Das Gegenteil war eben auch nicht zu beweisen.

Die Blütenstände des Rapses waren bereits wie miteinander verknotet. Während ich mit meinen knapp 100 Kilo noch durchkam, verhedderte sich der Schweißriemen aller paar Meter in den Rapsblüten. Und das vor allem, weil Kiro ständig irgendwelche Kreise im Raps beschrieb....

Ich fing irgendwann an zu zweifeln. Mir ist ja bekannt, dass Rehwild Widergänge macht, wenn es angeschweißt ist, aber so...?

Irgendwann, Krio röchelte im Riemen, weil er nicht vorwärts kam, der Schweißriemen hatte sch einmal mehr völlig im Raps verdreht und gab nicht mehr nach, trug ich Kiro ab. Eine völlig bescheidene Situation. Ich kämpfte mich mit meinem Klettenfänger zum Weg zurück.

Der unglückliche Schütze bezweifelte, dass Kiro der richtigen Fährte gefolgt war. Er war der Meinung, dass das Stück näher an der Kanzel stand, als er schoss. Ich ging also noch einmal ein Stück den Weg hinauf und ließ Kiro am langen Riemen suchen. Wiederum wechselte Kiro an der gleichen Stelle wie beim ersten Mal in den Raps - ich ließ ihn einmal mehr gewähren.

Wir drehten die gleichen Runden und ich befürchtete, dass er eher meiner Fährte folgte als einer Wundfährte. Kiro schoss in den Riemen und vor mir ging ein Stück Wild ab. Ich war mir nicht sicher, ob es das beschossene Stück war. Man sah hier drin aber auch gar nichts, die Rapsblüten reichten mir auf weiten Strecken über den Kopf (und ich bin wirklich kein Zwerg). Und in diesem Entwicklungsstadium sind die Halme bis zum Boden belaubt. So blieb auch mein suchender Rundumblick unter den Rapsblüten erfolgslos.

Ich überlegte einen Moment, schickte Kiro dann wieder auf die Fährte. Er arbeitete wie verrückt, quälte sich und mich durch den schier undruchdringlichen Raps bis zu einer Leitspur, kontrollierte diese und folgte ihr schließlich. Sollte der Bock wirklich hier lang sein, über fast 100 Meter der Leitspur folgend, wo er vorher scheinbar nur in Kreisen und Widergängen zog...? Ich stoppte Kiro und suchte mit der Taschenlampe in der Leitspur nach Hinweisen. Und tatsächlich, hier fand ich neben dem Schweiß, der nur wenig tropfte auch Panseninhalt... Was nun weiter tun....? Es drohte völlig dunkel zu werden. Ich beschloss noch einen Versuch, ehe ich wegen der Aussichtlosigkeit eines Nachsuchenversuchs bei völliger Dunkelheit abbrechen würde. Kiro war nach weiteren etwa 50 Metern kaum zu halten. Ich beruhigte ihn und hielt ihn mit scharfen Kommandos zurück, nach vorn zu preschen. Ihn zu schnallen, war mir hier zu heiß. Wenige Meter weiter hatte ich die Sauen vor nicht all zu langer Zeit gesehen. Ich versuchte einen anderen Weg. Ich folgte Kiro zunächst, plötzlich brach vor uns auf etwa 15 Meter ein Stück Wild weg. In dem Moment schlug mir der typische Geruch von gerade geöffnetem Pansen entgegen - Wir waren also richtig. Ich bemühte mich darum, die Fluchtstrecke des Stückes abzuschätzen, es konnte nicht weit gehen, hoffte ich. Als ich nichts mehr hörte und auch keine wackelnden Rapshalme mehr sah, folgte ich langsam mit Kiro: leise, gaaaanz leise...

Als Kiro mir unmissverständlich klar machte, dass das Stück unmittelbar vor uns im Wundbett liegen müsse, gab ich die ganzen 20 Meter des Schweißriemens her. Kiro saß noch ungeduldig zitternd neben mir. Ich spekulierte und hoffte darauf, dass die 20 Meter reichen würden. Zu sehen war hier einfach nichts mehr. Ich musste mich ganz auf Kiro verlassen. Dann gab ich das Kommando und Kiro sprintete quer zu den Reihen. Bevor ich recht wusste, was passiert, gab es im Raps etwa 10 Meter vor mir ein kräftiges Gerangel. Kiro hatte den Bock gefasst und gebunden. Kurz war ein Klagen des Bockes zu hören, dann jaulte mein Klettenfänger auf. Ich ließ von der Leine ab, quälte mich so schnell es ging durch den Raps zu Kiro. Es dauerte einen Moment, ehe ich erkennen konnte, was Hund und was Bock war. Aber schließlich hatte ich den Bock gepackt und konnte Kiro zurückrufen. Der war nach den Strapazen aber nicht wirklich begeistert. Aber schließlich war der Bock abgefangen.

Erst jetzt merkte ich, dass ich von oben bis unten klatschnass war, gelbe Klamotten hatte und quasi am Ende meiner Kräfte. Nachdem auch die letzten Kräfte den Wildkörper verlassen hatten, durft Kiro ihn noch mal ordentlich beuteln. Ich lobte ihn ausgiebig...

Wenig später standen wir auf dem Weg und sahen uns den Bock an. Die Kugel hatte den Bock rechts spitz von vorn im hinteren unteren Bauchraum erfasst, hatte die rechte Keuleninnenseite angeschnitten und war gleich wieder ausgetreten. Offensichtlich hatte das Stück trotz freiliegenden kleinen Gescheides kaum geschweißt, die Wunden waren völlig sauber.

Dem Schützen fiel ein Stein vom Herzen. Kiro trotttete schließlich neben mir her zum Auto. Er war nicht mehr in der Lage, auf die Ladefläche des VW zu springen, ich musste ihn hochheben. Und das will schon was heißen. Zwei Stunden hatten wir im Raps gesucht, ehe das Stück erlöst werden konnte.
Die Heimfahrt war ausgesprochen ungemütlich in den von oben bis unten triefend nassen Klamotten. Kiro sah aus wie eine Wasserratte, lag in seiner Kiste und rührte sich nicht. Zu Haus ergab eine ausgiebige Kontrolle keine Verletzungen bei Kiro. Das Herz des Bockes entschädigte ihn sicher für die Strapazen.

Während der ausgiebigen Dusche stellte sich ein Gefühl der Zufriedenheit ein. So weit es irgend ging, hatte ich dem Bock qualvolle Stunden erspart, die er sicher noch vor sich gehabt hätte, ehe er irgendwann verendet wäre. Aber für mich steht einmal mehr fest: geschossen wird nur, wenn das Stück breit steht...

Nachtrag:
Irgendwie hat Kiro möglicherweise wohl doch einen ordentlichen Schlag in den Bauchraum bekommen und ein Trauma im Darmbereich davongetragen. Er bekam Durchfall und darin war auch Blut enthalten. Kontrolle durch Tierarzt ergab sehr deutliche Prellungen im Bauchraum, aber keine offenen Verletzungen. Röntgen zeigte aber auch keine ernsten Befunde. Kiros Allgemeinbefinden blieb auch unverändert gut. Auf der heutigen Abendgassirunde bewies er mir aber, dass wohl wieder alles in Ordnung ist - Glück gehabt...
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Rapsjaeger

Rapsjaeger

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Kommentare

10.05.2014 20:59 Cobra
Den letzten Satz habe ich heute auch wieder bestätigt bekommen. Nachbarpächter hat heute Nacht versucht, halbspitz von hinten einer Sau hinter den Teller zu schießen. Krellschuss und erfolglos abgebrochene Nachsuche war die Folge...
Dir Suchenheil!
11.05.2014 13:12 Keiler72
Der Rapsjäger hasst den Raps
Klasse geschrieben, Waidmann`s Heil zur erfolgreichen Nachsuche und, wie Cobra schon geschrieben hat, trifft der letzte Satz absolut zu, es wird nur geschossen wenn das Stück breit steht, ich hoffe der BGS Inhaber weis das jetzt auch.
11.05.2014 16:55 Sucher
Nachsuchen im Raps sind immer eine elende Sch.... du weißt nie was passiert.
11.05.2014 23:23 singlemalt
Toller Beitrag!
12.05.2014 14:19 RhoenerKauz
Waidmannsheil!
Mir ist es am Wochenende ähnlich gegangen. Habe auf einen absolut breit stehenden Bock auf 120m geschossen. Habe am Anschuß ebenfalls nur Panseninhalt gesehen und ein Stückchen Leber! Zum Glück haben wir die Nachsuche aber erst am nächsten Morgen gestartet da es zu dunkel war, denn den Bock hätten wir wieder aufgemüdet, er hat auch am nächsten Morgen noch gelebt und brauchte den Fangschuß nachdem Aron ihn gebunden hatte. Der Schuß saß zu tief, hatte den Bauchraum geöffnet.
Die einzige Erklärung die ich habe ist: Der Bock stand zwar breit, aber seine Vorderläufe waren in einer tiefen Traktorspur, die Hinterläufe noch auf dem Acker gestanden, der aber deutlich höher iiegt wie die Spur.
Mir ist jedenfalls auch ein Stein vom Herzen gefallen
12.05.2014 15:36 nurmalso
Danke für´s Mitnehmen.

Ich hatte letzte Woche ein ähnliches Vergnügen.
- Nachsuche auf einen Überläufer am frühen Morgen
- den Abend zuvor hatte man es schon mit einem Teckel versucht und abgebrochen
- viel Schweiß und eine Schleifspur ließ einen Schuss weit hinten mit Beschädigung der Wirbelsäule schließen, also dürfte das Stück noch leben
- nach etwa 45 min stand mein DD vor und signalisierte mir damit: Stück lebt, will geschnallt werden
- beim Blick zwischen den Stängeln sah ich in das Gebrech der Sau
- der Fangschuss auf etwa 1,5m traf
- wir standen vor einer Bache mit 90 kg aufgebrochen

Deshalb hier die Bestätigung: Ich hasse Raps ebenso.
12.05.2014 16:41 madonna
Toller Bericht! Ich hoffe, Kiro geht es weiterhin gut?#
12.05.2014 20:58 esau
Und ich hab mit Junior Jugendweihe gefeiert.
Sonst wär ich bei dir gewesen.
Der Raps ist dieses Jahr aber auch weit ,wie nie vorher,zuminest soweit ich mich erinnere.
Roggen am ersten Mai schon Ähren schiebend (Da soll er so hoch sein ,dass sich eine Krähe drin verstecken kann. ).
...und die Gerste genau so.
Nicht leicht für den Beginn der Bockjagd.
Kraul deinen unermüdlichen Klettenfänger.
Gerade bei "sowas" ist er unersetzlich.


P.S. Gut, dass er wieder obenauf ist.
12.05.2014 21:09 Rapsjaeger
Cobra schrieb:
Den letzten Satz habe ich heute auch wieder bestätigt bekommen. Nachbarpächter hat heute Nacht versucht, halbspitz von hinten einer Sau hinter den Teller zu schießen. Krellschuss und erfolglos abgebrochene Nachsuche war die Folge...
Dir Suchenheil!


Ja, am Raps muss es auf Nummer sicher gehen...
12.05.2014 21:10 Rapsjaeger
Keiler72 schrieb:
Der Rapsjäger hasst den Raps
Klasse geschrieben, Waidmann`s Heil zur erfolgreichen Nachsuche und, wie Cobra schon geschrieben hat, trifft der letzte Satz absolut zu, es wird nur geschossen wenn das Stück breit steht, ich hoffe der BGS Inhaber weis das jetzt auch.



Naja, zumindest Nachsuchen im Raps hasse ich. Bei einer Sau hätten wir keine Chance gehabt, weil es auch über dem Erdboden absolut dicht ist da drin - null Sicht. Da spielt jeder Überläufer wilde Sau mit dir...
12.05.2014 21:11 Rapsjaeger
singlemalt schrieb:
Toller Beitrag!


Danke! Das Erlebnis ist aber grundsätzlich entbehrlich - dem Wild zuliebe...
12.05.2014 21:12 Rapsjaeger
RhoenerKauz schrieb:
Waidmannsheil!
Mir ist es am Wochenende ähnlich gegangen. Habe auf einen absolut breit stehenden Bock auf 120m geschossen. Habe am Anschuß ebenfalls nur Panseninhalt gesehen und ein Stückchen Leber! Zum Glück haben wir die Nachsuche aber erst am nächsten Morgen gestartet da es zu dunkel war, denn den Bock hätten wir wieder aufgemüdet, er hat auch am nächsten Morgen noch gelebt und brauchte den Fangschuß nachdem Aron ihn gebunden hatte. Der Schuß saß zu tief, hatte den Bauchraum geöffnet.
Die einzige Erklärung die ich habe ist: Der Bock stand zwar breit, aber seine Vorderläufe waren in einer tiefen Traktorspur, die Hinterläufe noch auf dem Acker gestanden, der aber deutlich höher iiegt wie die Spur.
Mir ist jedenfalls auch ein Stein vom Herzen gefallen



Suchenheil!! Da kann man froh sein, wenn man einen Vierbeiner hat, auf den man sich verlassen kann...!!!
12.05.2014 21:15 Rapsjaeger
nurmalso schrieb:
Danke für´s Mitnehmen.

Ich hatte letzte Woche ein ähnliches Vergnügen.
- Nachsuche auf einen Überläufer am frühen Morgen
- den Abend zuvor hatte man es schon mit einem Teckel versucht und abgebrochen
- viel Schweiß und eine Schleifspur ließ einen Schuss weit hinten mit Beschädigung der Wirbelsäule schließen, also dürfte das Stück noch leben
- nach etwa 45 min stand mein DD vor und signalisierte mir damit: Stück lebt, will geschnallt werden
- beim Blick zwischen den Stängeln sah ich in das Gebrech der Sau
- der Fangschuss auf etwa 1,5m traf
- wir standen vor einer Bache mit 90 kg aufgebrochen

Deshalb hier die Bestätigung: Ich hasse Raps ebenso.



Um die Zeit eine Bache mit 90 Kilo... Aber davon abgesehen, mit einer etwas anderen Trefferlage wäre es aber ein Himmelfahrtskommando geworden...

Suchenheil dir für den Erfolg und natürlich auch den Schneid, eine Nachsuche auf Sau im Raps zu machen - das ist sicher nicht jedermanns Sache...
12.05.2014 21:16 Rapsjaeger
madonna schrieb:
Toller Bericht! Ich hoffe, Kiro geht es weiterhin gut?#



Danke! Ja, beim Verbrecher ist wohl wirklich wieder alles in Ordnung...
12.05.2014 21:19 Rapsjaeger
esau schrieb:
Und ich hab mit Junior Jugendweihe gefeiert.
Sonst wär ich bei dir gewesen.
Der Raps ist dieses Jahr aber auch weit ,wie nie vorher,zuminest soweit ich mich erinnere.
Roggen am ersten Mai schon Ähren schiebend (Da soll er so hoch sein ,dass sich eine Krähe drin verstecken kann. ).
...und die Gerste genau so.
Nicht leicht für den Beginn der Bockjagd.
Kraul deinen unermüdlichen Klettenfänger.
Gerade bei "sowas" ist er unersetzlich.


P.S. Gut, dass er wieder obenauf ist.


Danke! Und ich mit jeder Aktion dankbarer, dass ich ihn habe!!! Wenn etwas schief geht, weiß ich, dass ich zu blöd bin, nicht der Klettenfänger!

Wenn du mal Langeweile hast, komm hoch! Zwei Betten habe ich meist irgendwie frei! Ich muss dieses Jahr beim Rehwild richtig arbeiten...
12.05.2014 22:22 swinging_elvis
Danke fürs Teilhaben lassen! Ja der Raps... Toller Einsatz von Euch beiden. Horrido und Waidmansheil, El
Ps: kann mich garnicht erinnern... Warst Du damals auch so groß und schwer?
12.05.2014 22:23 Rapsjaeger
swinging_elvis schrieb:
Danke fürs Teilhaben lassen! Ja der Raps... Toller Einsatz von Euch beiden. Horrido und Waidmansheil, El
Ps: kann mich garnicht erinner... Warst Du damals auch so groß und schwer?


Ja.... und: nein.....

Weidmanns Dank!
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