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Alles im Grünen Bereich

Was Leser darüber denken (2 Einträge)

Titel
488 mal angesehen
30.04.2014, 11.46 Uhr

Alles im Grünen Bereich

Alles im Grünen Bereich
und was andere so darüber denken.
(Da haben sich einige große Mühe gegeben und es lohnt mal drüber zu guggen)

Nach allgemeinem Verständnis ist der Verweis auf „geistige Werke“, worunter auch Bücher zählen, keine Werbung im üblichen Sinn.

Jagdbücher spielen seit Ganghofer, Thoma, Löns, Rosegger, Gagern oder Hemingway in der allgemeinen Literatur eine eher bescheidene Rolle, sodass sich eigentlich nur Jäger und ihnen verbunden fühlende Kreise dafür begeistern.

Rezensionen kommen von Berufskritiker einmal abgesehen, kaum in Umlauf, schon weil sie allenfalls an den Autor gerichtet sind. Zudem ist jeder Verlag bemüht die eigenen Titel zu fördern, was schon schwierig genug sein kann. Umso so weniger kommen Beurteilungen seitens anderer Verlage, ja nicht einmal von Zeitschriften-Redaktionen Umlauf, um für die Jagd über den eigenen Schatten zu springen.
Die Pirsch und das LL-Forum hat sich offenbar dazu durchgerungen, denn ein Einwand erfolgte bislang nicht.

Seit über 40 Jahren als Autor für alle deutschsprachigen Jagd- und Waffen-zeitschriften tätig, habe ich sechs Bücher verfasst, von den zwei inzwischen vergriffen sind. Als Abschluss meiner jagdlichen Schriftstellerei sehe ich „Alles im Grünen Bereich“, das einen Abriss über die letzten 50 Jahre aus der Sicht eines einfachen Jägers gibt. Der geneigte Leser möge beurteilen, ob die mir zugegangenen Rezensionen meinem Vorwort gerecht werden, wo bei die allererste von Frau Dr. Dr. Sigrid Schwenk dem Buch gewidmet und vorangestellt ist.

Heinrich Weidinger
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(im Original)

Zum Geleit
Jagd ist – heute und in unserem Kulturbereich – Verantwortung gegenüber dem bejagten Wild und seinen Lebensräumen und damit gegenüber der gesamten Umwelt, Verantwortung gegenüber den Mitjägern und den menschlichen und tierischen Helfern bei der Jagd, Verantwortung gegenüber der nicht-jagenden Bevölkerung, d.h. gegenüber der Gesellschaft insgesamt, Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen und damit Verantwortung gegenüber der Zukunft.

Damit kein Missverständnis aufkommt: Als Beutemachen und Naturerlebnis ist intensiv verspürte Freude bei der Jagd ein wichtiger Bestandteil und Antrieb jagdlichen Handelns, doch kann das „Recht auf Freude“ nicht als hauptsächliche Begründung für die Jagd – nach innen und nach außen – dienen, sondern die Verantwortung für die gesamte Fauna und Flora. Jagd ist keine vornehmlich sportliche Betätigung und kein pures Hobby, sondern passioniertes Handeln in Verantwortung, bei dem Freude ein unverzichtbarer Bestandteil ist - denn ohne Freude am Tun ist ein ständiges Engagement, wie der Jäger es aufbringen muss, nimmt er seine Berufung zum Jäger ernst, nicht möglich.

Dazu gehört auch, dass der Jäger bereit sein muss, im Interesse der Gesellschaft und der Umwelt Opfer zu bringen, Verzicht zu üben. Erlaubt ist die schonende nachhaltige Nutzung des Wildes als nachwachsende Ressource, ohne dass eine Wildart im Bestand gefährdet werden darf – geboten ist die Pflege des gesamten Habitats, wobei nachhaltige Nutzung oft nur bei gleich-zeitigem Schutz durchführbar ist. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass „Natur“ eine vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft ist, für die wir Menschen insgesamt, besonders aber wir Jäger Verantwortung tragen. Kommunikation und Kooperation, nicht Konfrontation mit den anderen Interessengruppen, Information und Suche nach tragbaren Kompromissen sind erforderlich.

Und noch eine weitere, in der heutigen Medien-, Informations- und Wissens-gesellschaft besonders wichtige Aufgabe ist uns Jägern zugewachsen: Wir müssen – gerade da wir durch unser jagdliches Tun mehr als manche andere mit den Vorgängen in der Natur vertraut sind – Informationen über die Zusammenhänge in der Natur an die nichtjagende Bevölkerung, vor allem an die Heranwachsenden, weitergeben. Denn nur, wenn wir alle lernen, mit dem hochsensiblen vernetzten System der von uns Menschen geschaffenen Kulturlandschaft sorgsam umzugehen, und wenn wir begreifen, dies aus Ehrfurcht vor der Natur zu tun, dann können wir unserem Auftrag gerecht werden, den künftigen Generationen eine noch lebenswerte Umwelt zu übergeben.

Doch trotz diesem ernsten und immer wieder neu ins Gedächtnis zu rufenden Hintergrund ist Jagd auch Freude, Freude an der Natur, Freude an einem frischen Morgen, Freude an einer kalten Mondnacht draußen, Freude am Beobachten von Wild, Freude an der Möglichkeit, Umwelt mit zu gestalten, Freude am Umgang mit dem Hund und anderen jagdlichen Helfern, Freude am Zusammensein mit Jagdfreunden bei und - nicht zu vergessen - nach der Jagd, Freude an schönen, manchmal beeindruckenden, manchmal auch spaßigen, oft unvergesslichen Erlebnissen.

Jagd kann und soll vergnüglich sein – ein sprechendes Zeugnis hierfür gibt Heinrich Weidinger im vorliegenden Buch. Es ist wahrhaftig ein „grünes Kaleidoskop“, das uns hier vor Augen geführt wird und in dem wir teilhaben dürfen an fünfzig Jahren begeisterten jagdlichen Tuns von der „ersten Beute“ am Pfingstsamstagnachmittag des Jahres 1958 bis in die heutige Zeit. Große Freude - um nicht zu sagen: pralle Lust – am Jägerdasein spricht aus den Zeilen dieses jagdlichen Lebensberichts.

Nun ist der Autor allerdings beileibe kein „Durchschnittsjäger“, kein „normaler Jäger“ - wie es Tausende von anderen Jägern im deutsch-sprachigen Raum sind. Er gehört zu der relativ kleinen Gruppe von Jägern, die – bei Heinrich Weidinger allein schon berufsbedingt - das erleben durften und dürfen, von dem andere ein Leben lang nur träumen können: Von Jugend an viele Stunden, Tage und Wochen draußen beim Jagen sein zu dürfen – und dies nicht nur in heimischen Gefilden, auch nicht lediglich in Deutschland, sondern bei vielen Jagden im Ausland – in Österreich, Schweden, Jugoslawien, Tschechien und Schottland, in Nordamerika und in Afrika.

So breitet der Autor die ganze Vielfalt jagdlicher Betätigungen vor uns aus, lässt uns – die Leser – teilnehmen an seinem Leben, über das Diana das Füllhorn jagdlicher Freuden ausgegossen hat. Sein Erfahrungsschatz, gewonnen bei der lebenslangen passionierten Ausübung des jagdlichen Handwerks und „frei von der Leber weg“ geschrieben - „so wie ihm der Schnabel gewachsen ist“ - sind Garant für kurzweilige und informative Lesestunden.
Dabei scheut sich der Autor nicht, bisweilen heiße Eisen anzupacken und zu schwierigen oder zumindest etwas heiklen Fragen Stellung zu beziehen – etwa zum Verhältnis von Wald und Wild, zu den „Wilderern“ (wildernden Hunden), zu Schussneid, Jagdneid, Beuteneid, zu „Grenzschinderei“, zu Jagdpachtpreisen, zum Verhältnis zwischen Jagdherrn und Jagdgast - um nur einiges zu nennen. Auch zur Frage „Warum jagen wir?“ nimmt er aus der Sicht eines passionierten jagdlichen Praktikers Stellung und beleuchtet die Außenwirkung des Verhaltens von Jägern bei Gesellschaftsjagden.

Alles in allem ein vergnügliches Lesebuch für Jäger – denn für Nichtjäger könnte es doch „zu schwerer Tobak“ sein –, das zusätzlich zum Lesevergnügen „nebenbei“ auch noch viel Wissenswertes für die jagdliche Praxis bietet und dem deswegen eine große Lesergemeinde zu wünschen ist.

Dr. Dr. Sigrid Schwenk
Leiterin der Forschungsstelle für Jagdkultur der TU München

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Vorwort

Liebe Jägerin, lieber Jäger,
geschätzte Freunde des Waidwerkes und der belebten Natur, ich möchte Sie einladen zu einem behutsamen und beschaulichen Pirschgang durch die Jahreszeiten in deutschen Landen. Begleiten Sie mich aber auch über die heimischen Reviergrenzen hinaus und erleben Sie mit mir unbekanntes Wild in fremden Erdteilen und ungewohnte Jagdbräuche.

Fühlen Sie sich eingebunden in gesellige Jägerrunden, deren Teilnehmer Waidgerechtigkeit nicht mit Selbstgerechtigkeit gleich setzen. Bringen Sie Ihre eigene Lebensart mit ein und finden Sie sich selbst wieder, ob Sie nun alleine Heide und Alb, Eifel oder Bayerwald durchstreifen, oder als Gast in fremden und fernen Jagdgründen waidwerken.

Versuchen Sie auch den Widerstreit der Gefühle zu verstehen, wenn der Jäger zwischen dem Wunsch nach Erlangung einer begehrten Beute und den Verzicht darauf zu entscheiden hat.

Je früher man zu dieser Einsicht kommt, umso mehr Freude macht die Jagd. Der Enthusiasmus, der einen angehenden Jäger befällt, wird nur allzu schnell von den Zwängen des Alltags gedämpft. Beim Blick durch das auf das Stück gerichtete Zielfernrohr auch noch das Abendlied der Amsel im Ohr zu haben, umfasst die ganze Bandbreite jägerischen Erlebens und Handelns.

Wer glaubt die Jagd auf das töten wildlebender Tiere reduzieren zu können, beraubt sich selbst des tieferen Erlebens durch das Einswerden mit der Natur. Den Finger am Abzug zu krümmen oder gerade zu lassen, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ersteres ist immer etwas endgültiges mit all seinen realen und emotionalen Folgen.

Neben den praktischen Grundkenntnissen des Jägerhandwerks auch die Liebe zum Wild das wir bejagen vermittelt zu bekommen, ist durch einen Lehrprinzen ungleich leichter zu vermitteln als in einem Schnellkurs. Umso mehr gilt mein Wunsch allen jagdlich interessierten Frauen und Männern, zum Start in ein langes erfülltes Jägerleben einen Mentor an der Seite zu haben, wie es mir vergönnt war.

Es würde mich glücklich stimmen, wenn es mir gelänge, Ihnen etwas von den Eindrücken, Erlebnissen und Einsichten vermitteln zu können, die ich in mehr als vierzig Jagdjahren gesammelt und in Erinnerung behalten habe. Sollten Sie den Wert jagdlichen Erfolges nicht mit Waage und Bandmaß auspunkten, sondern das Wild an dem wir uns erfreuen, mit Respekt und Anstand bejagen, sind wir Gesinnungsgenossen.

Bemühen wir uns ernsthaft, die Jagd verantwortungsbewusst und sinnvoll im Einklang mit der Natur auszuüben. Ermutigen wir uns gegenseitig, ein breites Verständnis unserer nicht jagenden Landsleute zu gewinnen. Sich in unserem dicht besiedelten Land mit Nachdruck als Anwalt für das Wild einzusetzen, ist eine lohnenswerte Aufgabe.

Der Autor

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(im Original aus Hamburg)

Lieber Herr Weidinger!

Erstmal einen herzlichen Glückwunsch zu Ihrem beeindruckenden, sehr persönlichen und sehr schönen Buch!! Ich habe ja bereits einiges gelesen, aber niemals so eine umfassende, zusammen-hängende Darstellung eines Jäger-lebens, in dem vor allem nicht die Trophäe, sondern unser Mitgeschöpf, Gottes Kreatur, im Vordergrund bleibt.

Ja, der gute alte Sinnspruch: das ist des Jägers Ehrenschild, das er beschützt und hegt sein Wild,....Sie haben ihn verinnerlicht und in Ihrem Jägerleben 1:1 umgesetzt. Horrido! Ich freue mich, denn es ist meine Sorge, daß das bald alles nicht mehr so sein wird.

Ich las Ihr Werk als Ihre ganz persönliche Lebensdarstellung, wie eine Biografie Ihres so umfassenden wie lehrreichen Jägerlebens. Eine wirklich erstaunliche Leistung, was sie alles getan und erlebt haben und wie schlicht und einfach sie es konsequent darstellen, und dennoch spüre ich in allem Ihre ganz starke immerwährende Passion.

Wenn mich jemand fragt, wie ein Jäger tickt, dem würde ich Ihr Werk in die Hand drücken und sagen: hier, das lies erste Mal, dann sprechen wir weiter!

Ihre Leidenschaft zur Jagd ist so groß, daß Sie sich durch die in unserem Land immer schärfer und fühlbarer werdenden Antijagd und Wald vor Wild-Kampagnen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Was Sie ab Seite 284 ff. schreiben ist ja nur allzu wahr und richtig und findet auch meine volle Zustimmung. So sehe ich das auch. Es ist gut, daß Sie es schwarz auf weiß dargestellt haben, denn viele unserer Waidgenossen wissen nicht so recht was die Uhr geschlagen hat.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Waidmannsheil, immer spannenden Anblick und vor allem gute Gesundheit!!

Herzlichen Gruß,
Ihr Christian Hohlt
----------------------------------------------------------------------------------------------------- - Buchkritik 8.1.2010 Per e-Mail aus Zirndorf

Lieber Herr Weidinger,
Ihr Buch "Alles im Grünen Bereich" habe ich mit großem Vergnügen gelesen (Hochsitzlektüre!).
Es ist amüsant und informativ zugleich und kann vorbehaltlos weiter empfohlen werden!
Viele Grüße und Waidmannsheil Ihr W. Schulte

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e-mail von Murmelmichi (im Original)

Lieber Heinrich,

in den letzten Nächten, die mir doch etwas kurz geraten sind, habe ich gerne wieder zu Deinem Buch gegriffen, wenn Gedanken und Gefühle um den kürzlichen Tod meines Vaters, mich in Beschlag genommen haben. Gerade in dieser Situation habe ich besonders gerne das eine oder andere Kapitel aus Deiner Jugend und "jagdlichen Frühzeit" gelesen.

Also, jetzt aber mal von vorne:

Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch, ein sehr persönliches und mir kommt es so vor, als wolltest Du Dein Jägerleben zusammenfassen, Revue passieren lassen und uns eine Art Nachlass übermitteln. Das ist, wenn es Deine Intension war, gelungen.

Ich finde es bewundernswert wie viel Privates Du berichtest und damit auch öffentlich machst. Mutig ist das, denn, ich muss Dir nicht erzählen, wieviele mißgünstige Menschen es gibt, die jede Gelegenheit ergreifen in eine offene Flanke zu stechen.

Es ist der Teil des Buches der mir besonders viel Spaß und Freude bereitet hat. Denn die Zeiten in denen Du Jungjäger warst, habe ich als Kind im Oberbayerischen auf dem Land verbracht und auch wenn Franken und Baiern Welten trennen (nimms nicht ernst) habe ich doch auch wieder eine Reise in die Kindheit gemacht. Es ist gut zu lesen, wie z.B. die Jagd ohne Auto funktionierte, kann man es sich noch vorstellen?

Ein weiteres Highlight (ich hoffe, Du verzeihst Anglizismen) sind die Kapitel "Kein Wald ohne Wild" und "Warum jagen wir". Sauber argumentiert.
Respekt.

Als ich das erste mal Dein Buch gelesen habe, habe ich einen kleinen Bruch empfunden, zwischen dem Bericht über Dein Jägerleben in Deiner Heimat und den weiterführenden Kapiteln über die Auslandsjagd bis hin zu Kapiteln wie z.B. "Autos und Jagd" oder "Mit der Kamera auf Jagd".

Quasi stellte sich die Frage: was will er jetzt einen Ratgeber schreiben oder über sein Jägerleben schreiben?

Mittlerweile hat sich das komplett aufgelöst, sicherlich ist Dein Buch eine Kombination aus beidem, wahrscheinlich war mir der Bruch ein wenig zu stark, der Bruch den ich empfunden habe, als die Kapitel über Dein heimatliches Jägerleben zu Ende waren. Die habe ich einfach zu gerne gelesen. Jetzt erkenne ich aber, dass Dein Buch ein umfassendes Werk ist, das Dein Jägerleben beschreibt und gleichzeitig aus der Praxis gewonnene Erkenntnisse und Tipps bietet.

So, jetzt aber wirklich der einzige Kritikpunkt, der mir leider wirklich aufgefallen ist und den ich ohne jede Arroganz mitteilen will: Dein Gedicht Manitou auf Seite 265 ist so gut es gemeint ist und so gut Du in kurzen Worten vorher die tragische Geschichte der Ureinwohner des nordamerikanischen Kontinents beschreibst, zu pathetisch geraten. Bitte nimm mir das offene Wort nicht übel.

Da ich aber diese kleine Kritik nicht mit einem negativen Wort abschließen will hier noch zwei sehr positive Punkte:

Die Fotos sind wunderbar, nicht nur von den Motiven und von der Qualität, sondern auch sehr passend zu den jeweiligen Texten ausgewählt. Kompliment! Weiterhin: "Dich" kann man lesen, Dein Stil ist sauber, flüssig, durchgängig und verständlich. Das ist eine Gabe, die nicht jedem gegeben ist.

So, das wars, ich hoffe, Du kannst mit meinen Worten etwas anfangen, auf jeden Fall hat Dein Buch einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

Ich freue mich auf ein Kennenlernen in Friedenfels!
Liebe Grüße Michi


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(Abschrift eines Briefes aus Limburgerhof)

Lieber Herr Weidinger

Ihr Lebenswerk „alles im Grünen Bereich“ habe ich gerade fertig gelesen und gratuliere Ihnen zu einer gut gelungenen abgewogenen kompakten Arbeit. Die Kombination von Text und Bild stimmt und ergänzt sich angenehm bis hin zum Lehrreichen. Einfacher Gesagt: Sie finden den richtigen Ton.

Das Buch ist auch ein Zeitdokument über die Jagd im 20.Jahrhundert, weil es geradezu nebenbei deutlich werden lässt, wie sich die Jagd bei uns nach 1950 ungeahnt verändert hat. Vieles von der einstigen Jägerwelt, welche man heute nur noch selten antreffen kann, hat mich anheimelnd schon deswegen berührt, weil ich sie in meiner Jugend im Frankenwald erlebt habe. Die fränkische Folklore ist treffend gebracht. Hasen fangen gab es im Wald zwar nicht, doch hier im Gemüsegarten der Vorderpfalz hatten sich etliche Bauern zwischen 1945-50 mit Erfolg auf das Hasenstechen kapriziert.

Man könnte viele andere Themen Ihres Buches im Dialog weiterführen, doch will ich keine Ergänzung schreiben und will mich deshalb nur auf zwei Bemerkungen beschränken:
+ Ihre Ansichten zu Drück- und Treibjagden verraten einen soliden Erfahrungsschatz, verraten den Fachmann. Ich kann das nur bestätigen (Schüsseltreiben eingeschlossen).
+ Die Puristen beim Jägerbrauchtum sind selten sympathisch, denn ihrer Phantasielosigkeit tolerieren sie nur ungern, dass Umstände manchmal ungewöhnliches Handeln erzwingen.

Ihre Waldbilder hatte Erinnerungen ausgelöst, hat doch mein berufliches Umfeld einen ganz anderen Charakter. Doch Anpassung ist stets gefordert.

Ihr Buch ergänzt geradezu den Titel von Dieter Stahmann „Weidgerecht und nachhaltig“.
Das mag genügen und so verbleibe ich mit herzlichen Grüßen und weiterhin viel Waidmannsheil

Ihr Hubert Suter

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Dr. Jörg Mangold, Hofblumental, Vorsitzender des BJV-Ethikrates im Ausschuss Jagdkultur im BJV schreibt zur Blattzeit 2014:

Alles im grünen Bereich

Wenn man von Heinrich Weidinger, dem anerkannten Waffensachverständigen und Autor vieler Beiträge und Fachbücher über das Schießwesen das neuestes Werk mit dem, wie ich meine, genialen Titel „Alles im grünen Bereich“ in die Hand nimmt, denkt man natürlich zuerst an eine Abhandlung ballistischer Daten oder an die Veröffentlichung sehr positiv ausgefallener Testergebnisse bestimmter Waffen oder Laborierungen. Weit gefehlt! Sehr wohl stößt der Leser auf die Darlegung positiver Ergebnisse, die jedoch nichts mit Schussleistungen zu tun haben und nicht durch Messdaten errechnet wurden, sondern direkt aus dem mit vielen Jagderlebnissen befrachteten Herzen des Autors kommen.
Der als Jäger weit in der Welt herum gekommene Heinrich Weidinger schöpft dabei aus seinem reichen Erlebnis- und Erfahrungsschatz und lässt den Leser in kurzen Geschichten und heiteren, kurzweiligen Episoden an seinem Jägerleben teilhaben. Dabei erfährt und lernt der Leser viel, denn der erfahrene Jäger Weidinger versteht es wertvolle Erfahrungen weiterzugeben, ohne dabei schulmeisterlich den mahnenden Zeigefinger zu heben. In vielen Kapiteln kommt immer wieder nicht nur die Naturverbundenheit sondern auch ganz besonders die Heimatliebe Weidingers zum Ausdruck. Er zeichnet, wenn er über Jagdfreunde und fränkische Originale schreibt, sozusagen ein liebenswertes Bild seiner Heimat, der er sich als Jäger ganz besonders verbunden fühlt. In unseren ländlichen Gebieten, in Bayern wie sonst kaum in Mitteleuropa verbindet die Gesellschaft Jagd noch mit dem Begriff Heimat, nach der sich im Zeitalter der Globalisierung die Menschen wieder mehr und mehr sehnen. Ehrliche, waidgerechte Jagd ist ein Stück Heimat, ein Bestandteil der Kultur dieser Heimat.
Wenn der Autor schreibt,
….es macht mir Freude, mich mit den scharfen Sinne des Wildes zu messen ...ich jage gerne ohne dies mit Schießen gleichzusetzen......so jage ich, ich kann nicht anders,
so spürt man dass er sich jagdlich und insbesondere jagdethisch voll im grünen Bereich bewegt.

Ein lesenswertes Buch, eine Art Vademecum nicht nur für junge Jäger sondern auch für „alte Hasen“ um sich eventuell, wenn erforderlich , wieder in den grünen Bereich einzujustieren.

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SirHenry

SirHenry

Alter: 80 Jahre,
aus Fürth
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Kommentare

01.05.2014 11:26 kong
Ich gratuliere Dir ehrlich zu Deinem sechsten Buch, allerdings muss ich gestehen, was Du hier ablieferst ist schon wirklich ein starkes Stück und an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Sicherlich hast Du in den AGB's folgenden Abschnitt überlesen:

" 4. Pflichten des Nutzers

Der Nutzer ist verpflichtet, bei der Nutzung der Inhalte und Dienste auf den landlive-Websites die anwendbaren Gesetze sowie alle Rechte Dritter zu beachten. Es ist dem Nutzer insbesondere untersagt,
...jegliche Form von Werbung für eigene oder fremde Waren und Dienstleistungen ..."


Und bevor Du wieder Deine allseits beliebte "Neidkeule" schwingst, ich neide Dir definitiv nichts und gönne Dir Deine schriftstellerischen Leistungen von Herzen...

01.05.2014 12:29 SirHenry
Wenn der/die Admins sich deiner Meinung anschließen, fliegt das wieder aus und die Sache hat sich.
Die Intention bei der Geschichte ist die Darstellung der Jagd in der Öffentlichkeit und unter Jägern. Offenbar kennst du das Buch nicht und die Leute von LL schon.
Inwiefern das aus Sicht der Verantwortlichen dieses Forums als Werbung zu verstehen ist, dann allenfalls für die Jagd.
Reich wird ein Autor erst dann, wenn man seine Bücher kauft ohne sie gelesen zu haben. Und davon ist jeder Autor jagdlicher Bücher meilenweit entfernt.WERBUNG FÜR DIE JAGD ist nicht zuletzt Angelegenheit der Jagdpresse, weil von der Tagespresse da nichts zu erwarten ist.
Wenn das jagdliche LL-Forum in dieser Richtung seine Unterstützung durch Akzeptenz zum Ausdruck bringt, zeigt das nur dessen Haltung in dieser Frage.
Es kann aber auch sein, dass man sich aufgrund deines Hinweises anders besinnt, was ich auch hinzunehmen hätte.
Dass gerade du den ersten Kommentar, und noch dazu in dieser Form einstellst, überrascht mich nicht.
01.05.2014 15:11 kong
SirHenry schrieb:
Wenn der/die Admins sich deiner Meinung anschließen, fliegt das wieder aus und die Sache hat sich.
Die Intention bei der Geschichte ist die Darstellung der Jagd in der Öffentlichkeit und unter Jägern. Offenbar kennst du das Buch nicht und die Leute von LL schon.
Inwiefern das aus Sicht der Verantwortlichen dieses Forums als Werbung zu verstehen ist, dann allenfalls für die Jagd.
Reich wird ein Autor erst dann, wenn man seine Bücher kauft ohne sie gelesen zu haben. Und davon ist jeder Autor jagdlicher Bücher meilenweit entfernt.WERBUNG FÜR DIE JAGD ist nicht zuletzt Angelegenheit der Jagdpresse, weil von der Tagespresse da nichts zu erwarten ist.
Wenn das jagdliche LL-Forum in dieser Richtung seine Unterstützung durch Akzeptenz zum Ausdruck bringt, zeigt das nur dessen Haltung in dieser Frage.
Es kann aber auch sein, dass man sich aufgrund deines Hinweises anders besinnt, was ich auch hinzunehmen hätte.
Dass gerade du den ersten Kommentar, und noch dazu in dieser Form einstellst, überrascht mich nicht.


Was überrascht Dich nicht an meinem Kommentar? Was stört Dich an meiner höflichen Kritik?
Das es Kritik ist und keine Lobhuddelei?
Was willst Du damit sagen, frei heraus mein lieber Heinrich?

Du bewirbst hier nicht die Jagd sondern Dich selbst und Dein neues Buch...schade, dass lässt tief blicken...
01.05.2014 15:24 Waldlaeufer7x64
kong schrieb:
Was überrascht Dich nicht an meinem Kommentar? Was stört Dich an meiner höflichen Kritik?
Das es Kritik ist und keine Lobhuddelei?
Was willst Du damit sagen, frei heraus mein lieber Heinrich?

Du bewirbst hier nicht die Jagd sondern Dich selbst und Dein neues Buch...schade, dass lässt tief blicken...


...und da kann man kong nur voll zustimmen. Wenn es dir um die Sache, also die Jagd, wie du schreibst, gänge, hättest du sämtliche Lobeshymnen auf dein Buch nicht mit gepostet. So ist der Eintrag ein: Seht her ich hab ein neues Buch und schaut wie gut es ankommt. Nicht mehr, nicht weniger. Man könnte also auch sagen: Werbung at its best.
Tipp für iPhone-Benutzer: Du kannst alle Kommentare durchblättern, indem du zwei Finger zum Scrollen verwendest.
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