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Klasse was für ein Wochenende

Alles um die Jagd in Russland (5 Einträge)

349 mal angesehen
01.09.2013, 20.48 Uhr

Jagdgebrauchshundeprüfung bestanden

Gebrauchsprüfung bestanden
Nachdem ich mir vorgenommen habe, so als zwangsweiser Wochenendjäger in Russland ohne eigenes Revier, zumindest einmal die Woche ein irgendwie jagdliches Erlebnis zu haben, war diesmal wieder das Foxl an der Reihe
Ich hatte mir Jagen in Russland auch einfacher vorgestellt, aber so ist nun mal das Leben.
Vorige Woche war Hundeschau, der DD ist jetzt Russian Junior Champion, so dass voriges Wochenende kaum Gelegenheiten zu jagdlichen Aktiviäten waren.
Heute waren wir mit der Foxl- Dame zur Jagd-Gebrauchshundepüfung eingeladen, d.h, bei Zeiten sehr zeitig morgens aufstehen und 250 km auf Russischen Landstraßen nach Wolgograd fahren.
Für die Foxl’s liegt der Schwerpunkt auf der Bauarbeit, so wurde die Prüfung in und an der Schlieffenanlage durchgeführt.
Wir trafen nach einigen Stunden über holprige Straßen, die teilweise mehr einer Panzerübungsstrecke ähneln, denn einer normalen Fahrbahn, noch rechtzeitig ein, um die Ersten zu sein. (oooohhhh die Deutschen immer so pünktlich)
Das Foxl wurde aus dem Auto entlassen und stürmte nur gehalten von der Leine wild Laut gebend auf die Anlage zu; deutlich war ihr die Aufregung und der Jagdeifer anzusehen.
Die Unterlagen waren zügig geprüft, die Richterkommission wohl überrascht vom zeitigen Eintreffen des Prüflings, aber schon am Platz und der Fuchs turnte bereits durch die Anlage.
Jetzt ging alles ganz schnell, die Kamera war leider noch nicht bereit, der Hund aber wohl.
Die Foxl Hündin wurde freigegeben und mit einem beherzten Sprung verschwand sie in der Anlage, lautgebend suchte sie den Fuchs, der sich durch die großräumige Anlage bewegte.
Nur einmal verpasste sie eine Abzweigung, aber bald darauf korrigierte sie sich und folgte zügig dem Fuchs.
Der Fuchs, voller Energie, entschied sich für eine Konfrontation und drehte überraschenderweise in einen Kessel und ging die Kleine frontal an, aber den Nervenkrieg gewann die Kleine, die diesmal energisch bellend nicht um einen Zentimeter zurück wich; sondern im Gegenteil sie behauptete ihre Position und drängte langsam aber sicher den Fuchs in den Kessel zurück.
Der Schieber wurde gesetzt und nun musste die Hündin 10 Minuten ohne Unterbrechung lautgebend vorliegen.
Die Prüfungskommission bewertete die Arbeit am Schieber und die Foxl-Dame bellte ohne Unterlass weit mehr als die geforderte Zeit.
Der Hund wurde aus der Anlage entnommen und musste nun nach diesen aufregenden Erlebnissen Unterordnung wie freies „Beifuß-Gehen“, Abliegen im Gelände und Zurückkehren und Apport von Raubwild zeigen.
Auch Verlorenbringen von Raubwild wurde geprüft, welches im Gelände versteckt war.
An der gekräuselten Nase konnte man deutlich das Unbehagen sehen, dass stinkendes Stück zu bringen, aber Gehorsam gepaart mit Raubwildschärfe lies auch das sie erfolgreich meistern.
81 von 100 Punkte standen am Schluss auf der Liste, weit mehr als die geforderte Mindestanzahl aber auch weit weniger als die Super Packer DJT.
Negativ wurde bewertet, dass sie immer noch keinen direkten Kontakt zum Fuchs sucht, sondern immer einen „Sicherheitsabstand“ von etwas weniger als ½ Meter hält.
Aber alles in allen gut gearbeitet, die Defizite kennen wir und können damit leben.
Nächste Aufgabe für das Foxl ist die Arbeit am Saugatter.

Für alle Reichsbedenkenträger: Foxl und Fuchsl wurden nicht verletzt und unter Einhaltung der Gesetze und Auflagen der Russischen Förderation art- und bestimmungsgerecht gehalten und eingesetzt.
Foxl erhielt zur Belohnung einen Ochsenziemer (der hat den eh nicht mehr gebraucht)

Hoh RüdInnen hoh
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frankietester

frankietester

Alter: 52 Jahre,
aus Kamyshin
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Kommentare

02.09.2013 20:17 Schnepfenbart
Wünsche dir allzeit viel Freude und Erfolg mit deiner Foxl Dame.
Waidmanns heil aus Wiltz
Paul
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