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Für Alessandro

(22 Einträge)

213 mal angesehen
24.10.2007, 15.11 Uhr

Eine Geschichte

Hallo, Alessandro! Heute einmal kein Bild, sondern eine wahre Geschichte für Dich! Gruß Madonna
Wenn ich nach Hundegeschichten suche, finde ich meistens nur traurige Geschichten. Geschichten von ausgesetzten, überfahrenen, misshandelten Hunden.

Aber gibt es nicht auch die anderen, die geliebten, die behüteten Hunde?

Deshalb entschließe ich mich jedes Jahr aufs Neue, von diesen Hunden zu schreiben. Heute von meinem Deutsch-Kurzhaar-Rüden Donner von der Himmelsleiter alias Don.

Es begann alles mit der Geburt. Anstatt der erwünschten Hündinnen hatte meine Riecke erneut zehn Rüden und nur zwei Hündinnen zur Welt gebracht. Einer, der schwächste im Wurf, was Donner. Weil er so klein und schwach war, so sind wir Menschen eben, genoss er meine bevorzugte Behandlung. Die beste Zitze wurde freigehalten, damit auch dieser Kleine halbwegs genug Milch bekam.

Später durfte er öfter als alle anderen auf meinem Schoß liegen und ich dachte, wenn ich einen Welpen behalten könnte, dann diesen. Merkwürdigerweise verliebte sich jeder von unseren Freunden ausgerechnet in diesen Welpen. Aber sowohl für meinen Mann als auch für mich war klar, ein vierter Hund sollte nicht ins Haus kommen, und schon gar kein Rüde zu meinem relativ unverträglichen Rocky.

Also wurde Donner, wie alle seine Geschwister, verkauft.

Wenige Tage später mussten wir ganz unerwartet unsere alte Hündin, Hera vom Leinachtal, über die Regenbogenbrücke schicken. Auf einmal war es gespenstisch ruhig um uns geworden.

Zwei Tage später klingelte das Telefon. Zwei tränenerstickte Stimmen der jungen Käufer teilten uns mit, dass sie mit dem Welpen völlig überfordert seien. So kam Don zu uns zurück. Er war halb verhungert, sehr aggressiv und zugleich ängstlich, mit einem ganz gelben Fell.
Wir erkannten unseren Welpen kaum wieder.

Zu unserem großen Erstaunen, reagierte unser alter Rüde höchst nachsichtsvoll auf den Welpen, allerdings nur zwei Tage lang. Am dritten Tag nahm er sich den Kleinen einmal vor und zeigte ihm, wo es lang geht. Seither waren Rocky und Don ein Herz und eine Seele.

Wo Rocky stand und ging, war auch Don. Sie schliefen zusammen im Korb, fraßen aus einem Napf. Rocky war Dons großer Freund, obwohl ja auch Riecke, seine Mutter, da war.

Mehrfach wurde mir nun gutes Geld für Don geboten. Aus irgendeinem Grund, den ich selbst nicht benennen könnte, fand ich immer einen Grund, ihn nicht zu verkaufen.

Erst acht Monate später sollte ich erfahren, warum alles so gekommen war.

Plötzlich verschloss der Krebs den Darm unseres geliebten Rocky. Noch drei Wochen zuvor hatte er sich bei einer Saujagd an drei angeschweißten Sauen vortrefflich bewährt und Don eingejagt - nun mussten wir uns innerhalb weniger Stunden für immer von ihm trennen.

So blieb Rockys Erbe - Don. Es hatte wohl so sein sollen, dass er zu uns zurückkam!

Nun wünschen wir uns für Don ein langes, erfülltes Hundeleben. Er hat uns in diesem Jahr viel Freude auf der Jagd gemacht und ist ein ordentlicher Nachfolger für unseren Rocky geworden.
offline

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madonna

madonna

Alter: 61 Jahre,
aus walldürn
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Kommentare

14.11.2007 08:45 Alessandro
Danke Madonna,
ich sehe auch hier deine Liebe fuer Hunden. In deine Woerter du sprichst nicht ueber Don wie eine Tiere, aber wie eine Persone.
Waidmmansheil.
Alessandro
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