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Wollt ein Jägerlein jagen

Erlebnisse eines jungen Jägers (4 Einträge)

1223 mal angesehen
08.04.2013, 20.01 Uhr

Der schwarze Freitag

Es war ein ganz normaler Freitag im Dezember 2011. Mein Vater und ich hatten es uns vor dem Fernseher bequem gemacht und die Abendnachrichten waren gerade vorbei, als das Telefon klingelt. "Polizeileitstelle Siegburg, es gab einen Wildunfall in Ihrem Revier...". Ich kenne die Unfallstelle schon, bevor der Polizist sie mir durchgibt. Dort hatte es in den letzten Wochen bereits mehrere Wildunfälle gegeben, weil das Wild die Straße queren muss, um aus dem Einstand zur einzigen Äsungsfläche der Umgebung zu kommen, alle anderen sind umgepflügt. Einen Unterschied gibt es aber diesmal im vergleich zu den letzten Unfällen: Das Stück lebt noch, hat sich nach dem Unfall in den Wald zurückgezogen.

Wir packen in aller Eile alle Sachen für eine Nachsuche ein und machen uns auf den Weg, auch wenn wir nicht wirklich mit Erfolg rechnen, im Dunkeln und wegen der vermutlich fehlenden offenen Wunde bei einem Unfall. Doch es sollte anders kommen.

Als wir in einer Einmündung nahe der ungefähren Unfallstelle anhalten und anfangen, unsere Sachen auszupacken, kommt ein Streifenwagen aus Richtung der Unfallstelle und hält neben uns. Die Scheibe fährt runter und aus dem dunklen Inneren des Wagens sagt einer der Polizisten "Die Unfallstelle ist 'nen Stück die Straße rauf, das Reh ist in den Wald.". Sprachs, fährt die Scheibe hoch und braust davon. Diese zwei Beamten sind geradezu der Inbegriff des Mottos "Dein Freund und Helfer"! Dahinter kommt ein Zeuge des Unfalls angefahren, der freundlicherweise anhält und uns die Stelle und den Unfallhergang genauer beschreibt. Demnach ist das Reh von unserem Standpunkt aus gesehen hinter der nächsten Kurve rechts den Hang hinauf und verschwunden.
Mein Vater und ich ziehen also los, mein Vater führt unseren fünfjährigen BGS-Labrador-Mischling Thor, bewährt auf vielen Kunstfährten, auf echten Nachsuchen aber relativ unerfahren, und Scheinwerfer, ich Waffe und Messer.
Ich bin ein paar Meter voraus, weil mein Vater den Hund beruhigen will und langsamer geht. Deshalb komme ich zuerst um die Kurve.
Die nächsten Augenblicke, die sich für mich wie Stunden zu dehnen scheinen, in Wahrheit aber rasend schnell abgelaufen sein müssen, haben sich tief in meinem Gedächtnis eingebrannt, vergessen werde ich sie wohl nie.
Ich sehe ein Stück Rehwild mitten auf der Straße liegen. Kann das das Stück sein?! Alle hatten doch gesagt, es wäre im Wald verschwunden. Mittlerweile ist seit dem Unfall gut eine Stunde vergangen, das Stück müsste doch längst weg sein...aber ein gesundes Stück würde sich doch nicht mitten auf der Straße niedertun! Ich bekomme Gewissheit, als das Stück mich anblickt und versucht, sich hochzustemmen und wieder zusammenbricht. Beim zweiten Versuch schafft es es auf die Vorderläufe und schleift beide offenbar gebrochenen Hinterläufe hinter sich her. An Schießen ist nicht zu denken, mitten auf der Straße. Deshalb sprinte ich los, will dem Leid schnellstmöglich ein Ende setzen. Bis ich die 50 Meter zu dem Stück überwunden habe, hat dieses sich über die Straße geschleppt und rutscht links die Böschung herab. Mein Vater ist mit dem Scheinwerfer ein Stück zurückgeblieben, erkennen kann ich in dem dunklen Gesträuch der Böschung nichts. Aber ich höre das Schleifen und meine eine Bewegung gesehen zu haben, werfe, an der Leitplanke stehend, einen Schuss in die entsprechende Richtung. Ein Treffer wäre natürlich reine Glückssache, aber diese gequälte Kreatur tut mir so unendlich leid, rationales Denken ist bei mir in diesem Moment ausgeschaltet. Außerdem wurde uns im Kurs immer wieder eingehämmert: Wenn ihr bei einem angeschossenen Stück schießen könnt, ohne jemanden zu gefährden, dann schießt! Egal wie ihr trefft, schießt, bis es liegt!
Erst, als mein Vater neben mir ankommt, nimmt mein Zeitempfinden wieder normale Strukturen an. Zitternd und um Atem ringend stehe ich an der Leitplanke.
Dann klettern wir über die Leitplanke und rutschen ebenfalls die Böschung hinab. Schnallen wollen wir den Hund direkt an der Straße nur ungern. Das Gebiet, in dem wir uns wiederfinden, ist ein reines Chaos. Es sind ehemalige Fischteiche, bewachsen mit Weißdorn und Haselnusssträuchern. Das Gelände ist normalerweise auch nach längerer Trockenheit immer noch sumpfig. Nach den anhaltenden Regenfällen der letzten Tage, es regnet im übrigen immernoch wie aus Eimern, sinken wir mit jedem Schritt mindestens knöcheltief ein. Der Bewuchs und die Dunkelheit sind unserem Tempo ebenfalls alles andere als förderlich. Nach wenigen Metern sehen wir ein, dass wir selbst diesem schwerst laufkranken Reh so nicht folgen können, weshalb wir den Hund doch schnallen und horchend in der Dunkelheit zurückbleiben. Das Warten auf den ersten Laut von Thor, der nur sichtlaut jagt, scheint sich in eine Ewigkeit zu dehnen, obwohl es nicht lange gedauert haben kann, bis er das Stück gefunden hat.
Als wir schließlich ihn schließlich hören, hetzen wir los, größtenteils auf allen Vieren, so schnell es eben geht.
Rehwild tut Thor nicht ab, dazu fehlt ihm die Erfahrung, weshalb er sich auf Stellen beschränkt und wartet, bis wir dazustoßen. Als wir schließlich ankommen, finden wir ihn und die Ricke an einem Bachlauf, den sie scheinbar nicht überqueren kann. Normalerweise ist dieser Bach nur ein schmales Rinnsal, aufgrund der starken Regenfälle ist dieser aber zu einem gut fünf Meter breiten Wildbach angeschwollen.
Erneut verlangsamt sich meine Wahrnehmung zur Zeitlupe. Durch unser Hinzukommen zusätzlich bedrängt, stürtzt sich die Ricke trotz der gebrochenen Hinterläufe in den Bach, taucht unter, kommt wieder hoch. Ich backe an und lasse fliegen, im gleichen Moment springt Thor hinter der Ricke her. Das Wasser spritzt zwischen Reh und Hund auf, als die Kugel, zu kurz und zu weit rechts hinter dem Stück im Wasser einschlägt. Wie leicht ich den treuen Hund hätte treffen können, soll mir erst nach Ende dieses Dramas aufgehen.
Als mein Vater Thor abrufen, abbrüllen wäre wohl die bessere Wortwahl, kann, schiebt sich die Ricke unter einen ausgespülten Wurzelteller, das jenseitige Ufer kann sie nicht erklimmen. Kimme und Korn finden das Blatt, der Rest des Körpers ist durch Wurzelwerk verdeckt. Im Schuss sackt das Stück in sich zusammen und verendet. Endlich!
Aber es ist für uns noch nicht vorbei, auch wenn die Zeit wieder in normaler Geschwindigkeit läuft. Durch die starke Strömung beginnt das Stück abzutreiben. Wir laufen am Ufer entlang und folgen ihm einige Meter. Die Hoffnung, dass das Stück zu unserem Ufer getrieben werden könnte, erfüllt sich nicht, zudem beginnt der Körper unterzugehen. Ohnehin durchnässt drücke ich meinem Vater die Waffe in die Hand und steige ins eiskalte Wasser, um augenblicklich bis zur Hüfte zu versinken. Ich kämpfe mich zu der Ricke, bekomme sie an einem Lauscher zu fassen, klemme mir den Hund, der hinter mir hergesprungen ist, unter den anderen Arm und ziehe sie bis zum Ufer, wo mein Vater zuerst Thor, dann das Reh und schließlich mich heraushievt.
Wir brechen das Stück ohne viel Federlesen auf, der Hund bekommt seinen wohlverdienten Anteil als Lohn, und stolpern durch Sumpf und Gesträuch zurück zum Auto, wo ich mich meiner nassen Klamotten entledige und in den Ansitzsack einwickele, der glücklicherweise noch zufällig im Kofferraum rumliegt.
Aber anstatt wie erwartet einzuschlafen auf der Fahrt bin ich hellwach, meine Gedanken kreisen unablässig um das gerade Erlebte, ich fange erst an zu begreifen, was da gelaufen ist. Eine solche Nachsuche habe ich zum ersten Mal erlebt. Mein erster Fangschuss war es auch.
Auch Zuhause liege ich noch wach, komme nicht zur Ruhe. Vor allem der Anblick der Ricke, als sie auf der Straße versucht, auf die Läufe zu kommen und mich anblickend beide Hinterläufe hinter sich herschleift, lässt mich nicht los. Ich kann es nicht in Worte fassen, was mich bewegt. Auch jetzt, als ich diese Zeilen über ein Jahr später schreibe, fange ich an, leicht zu zittern.

Es soll nichts das letzte Stück Wild gewesen sein, das diesen Winter auf der Strecke überfahren wird. Insgesamt wird uns dieses Straßenstück, das gerade mal gut dreihundert Meter lang ist, in einem Winter sieben Stück Rehwild und eine Sau kosten. Die Ricke, die es an diesem Abend getroffen hat, war uns keine Unbekannte. Sie hatte den Sommer über erfolgreich drei Kitze geführt, welche dann im November nacheinander in wenigen Tagen auf der Straße totgefahren wurden. Die Mutter folgte wenige Wochen später an diesem Freitagabend im Dezember.

Wir haben nicht oft über diesen schwarzen Freitag gesprochen, aber unsere Konsequenzen gezogen. Wir kauften kartonweise Wildwarner, die beidseitig an jedem Leitpfosten angeschraubt wurden. Seitdem ist nur ein Stück auf dieser Strecke überfahren worden.
Und wir besuchten ein Fangschusseminar für Hundeführer, bei dem im Schießkino auf Filmsequenzen geschossen wird, in denen mit entsprechender Geräuschkulisse verletztes Wild in unübersichtlichem Gelände von Hunden gestellt wird. Ich hoffe, beim nächsten Mal souveräner mit einer solchen Situation umgehen zu können.
Dies ist eine der Schattenseiten der Jagd und ich habe lange überlegt, ob ich sie hier niederschreiben soll. Aber ich finde, dass man sie nicht totschweigen sollte. Vielleicht kann auch jemand anders etwas daraus lernen, ich selbst habe es garantiert getan.
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Cobra

Cobra

Alter: 25 Jahre,
aus Raum Köln/Bonn
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Kommentare

08.04.2013 21:22 PShunter
An solchen stellen hilft es auch verstärkt zu Jagen....und nicht nur unfallopfer zu bergen!
Hätte man der Gais schon im Sept/Okt. min. 2 Kitz genommen .....hätte man ca 20kg Rehwild verkaufen können und nicht aufn Luderplatz werfen müssen!!!
08.04.2013 21:59 passnell
Klugscheißer! Hätte meine Tante einen Zippel, wäre es mein Onkel

PShunter schrieb:
An solchen stellen hilft es auch verstärkt zu Jagen....und nicht nur unfallopfer zu bergen!
Hätte man der Gais schon im Sept/Okt. min. 2 Kitz genommen .....hätte man ca 20kg Rehwild verkaufen können und nicht aufn Luderplatz werfen müssen!!!

08.04.2013 22:04 PShunter
passnell schrieb:
Klugscheißer! Hätte meine Tante einen Zippel, wäre es mein Onkel


nein sie wäre nicht dein Onkel ....das währe Erschreckend!!
08.04.2013 22:29 passnell
PShunter schrieb:
nein sie währe nicht dein Onkel ....das währe Erschreckend!!


Top-Antwort: Währen heisst so viel wie andauern. Was lange währt, wird endlich gut. Ich bin, ich wäre gern - immer ohne h
09.04.2013 13:22 Reven
Das hatten wir letzes Jahr im Herbst auch, eine Ricke wurde auf einer Straße totgefahren. Daraufhin haben wir dort verstärkt gesessen, es fielen auch zwei Stücke (Kitz und Ricke) nahe der Stelle, wo wir zuvor das Fallwild zu beklagen hatten. Die beiden Stücke wären sicher auch als Fallwild geendet, so konnten wir vorbeugen. Kurze Zeit später wurde ein angerenzendes Maisfeld gehäckselt und wir hatten keinen weiter Verlust mehr durch Fallwild dort an der Stelle zu beklagen.
09.04.2013 14:28 Koelsch1982
Hut ab vor deiner Ehrlichkeit und Waidmannsheil zur erfolgreichen Nachsuche.
Wenn allerdings euer Hund Rehwild nicht in der Lage ist sicher zu binden, denn bekannterweise stellt sich dieses dem Hund nur in den seltensten Fällen, warum setzt ihr ihn dann zur Nachsuche ein?
09.04.2013 19:40 sau_hund
Respekt für den ehrlichen Bericht!
Dem Hund fehlt es nicht an Erfahrung sondern an Wildschärfe, nicht auszudenken wenn es sich um eine Nachsuche auf Schwarzwild gehandelt hätte.
Diese Aktion war alles andere als professionell DOCH IHR HABT DARAUS GELERNT
09.04.2013 20:52 Cobra
Koelsch1982 schrieb:
warum setzt ihr ihn dann zur Nachsuche ein?


Er ist auf Schweiß ausgebildet, hat nur sehr wenig zu tun (kleines Revier und sichere Schützen). Dafür reicht er normalerweise. Wenn komplizierte Nachsuchen anstehen, holen wir natürlich ein Schweißhundegespann. Das war nur in der Situation kaum möglich und bei dem Anblick abbrechen und am nächsten Tag mit nem Profi zurückkommen, ohne es wenigstens versucht zu haben, kommt nicht in Frage.
09.04.2013 20:56 Cobra
Ja, es war unprofessionell, das gebe ich zu. So geplant war die Aktion auch sicher nicht.
Bei ner angefahrenen Sau wären wir mit Sicherheit anders an die Sache drangegangen, alleine schon im Dunkeln in das zugewucherte Sumpfgebiert wäre lebensmüde gewesen. Da wären wir wohl am nächsten Morgen mit nem Profi wiedergekommen.
10.04.2013 07:42 oetzi
Kohlrabenschwarz und mehr Glück als Verstand.
10.04.2013 13:25 Honza
Ich hab´s nicht mal Zuende gelesen. Warum? Mir hat es gereicht, lesen zu müssen, dass Du einfach so ins Dunkel "geplautzt" hast. Das war Unbeherrschtheit pur! So etwas kann derb in´s Auge gehen. Auf der Straße schießt Du nicht wegen der möglichen Gefährdung, aber in´s Dunkel, ohne zu wissen ob da vielleicht etwas ist (Stein? Mensch?!) - das ist unverantwortlich. Zu dem Hundeeinsatz sage ich besser nichts.
10.04.2013 17:36 Otterbock
Mann Mann,
was seid ihr doch alles für perfekte Jäger..Dort eher bejagen,dann häättste 20kg Wildbret mehr gehabt...habs nicht Zuende gelesen..etc etc.
Das die Nachsuche nicht perfekt gelaufen ist und auch meinerseits einige Fehler aufweisst(falsche Hund )ua.,ist ja wohl klar.Aber muss man deshalb hier sooooo auf die Ka..e hauen?
Er hat doch klar geschrieben das sie aus den Fehlern gelernt haben,und sogar was dazu unternommen haben, das so etwas nicht wieder passiert.Aber diese Überjäger die hier so aufm Zaun hauen,,,denen wäre das natürlich nie passiert..
Oder sie hätten nicht den Arsch in der Hose gehabt das hier so ehrlich zu schreiben...
Hut ab,Cobra..
10.04.2013 18:03 Biobauer
abgesehn von den ganzen fehlern, die da gemacht wurden und die den blogschreiber nun auch bekannt sind, aber welche helden klicken bei sowas auf "gefällt mir"???
10.04.2013 20:33 Cobra
Honza schrieb:
Ich hab´s nicht mal Zuende gelesen. Warum? Mir hat es gereicht, lesen zu müssen, dass Du einfach so ins Dunkel "geplautzt" hast. Das war Unbeherrschtheit pur! So etwas kann derb in´s Auge gehen. Auf der Straße schießt Du nicht wegen der möglichen Gefährdung, aber in´s Dunkel, ohne zu wissen ob da vielleicht etwas ist (Stein? Mensch?!) - das ist unverantwortlich.


Hättest du weitergelesen, hättest du ne genauere Geländebeschreibung gefunden, aus der sich schließen lässt, dass da niemand gefährdet worden wäre, weil da niemand hinkommt.
11.04.2013 11:13 Hesse
Biobauer schrieb:
... aber welche helden klicken bei sowas auf "gefällt mir"???

Habe auch geklickt! Ein gut geschriebener und ehrlicher Bericht gefällt mir immer. Allen noch lernfähigen Jung- und Altjägern ist damit mehr gedient als mit perfekten Erfolgsberichten!
11.04.2013 14:59 esau
Hesse schrieb:
Habe auch geklickt! Ein gut geschriebener und ehrlicher Bericht gefällt mir immer. Allen noch lernfähigen Jung- und Altjägern ist damit mehr gedient als mit perfekten Erfolgsberichten!

Ich auch !...aus den selben Gründen!
11.04.2013 15:52 Honza
Cobra schrieb:
Hättest du weitergelesen, hättest du ne genauere Geländebeschreibung gefunden, aus der sich schließen lässt, dass da niemand gefährdet worden wäre, weil da niemand hinkommt.


Aha. So etwas hatte ich bei einer Nachsuche auf einem Truppenübungsplatz auch gesagt bekommen. Der zuständige Forstamtsleiter erklärte mir, dass an diesem Tage kein Übungsbetrieb, der TPL für niemanden zugänglich und menschenleer sei. Ich "durfte" mich dann anhand einer "Horde" halbstarker, die dort Hülsen sammelten (!!!) vom Gegenteil überzeugen. Seit dem glaube ich nur, was ich sehe und auch nur, wenn ich zweimal hingesehen habe. Aber: Jeder soll das tun, was er (letztendlich auch vor sich selbst) verantworten kann.
16.04.2013 17:25 db
Ihr habt alles falsch gemacht was man nur falsch machen kann. Ihr habt euer Leben, das des Hundes und der anderen Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf genommen. Habt mit einem unbrauchbaren Hund nachts an einer Strasse in einem gefährlichen Gelände nachgesucht. Ihr habt dem Reh keine Qualen erspart, sondernn zusatzlich qualen bereitet. Eine Schande..... Ich kann nicht nachvollziehen warum es solche Jäger immer noch gibt. Naja woher solls der Junge auch lernen.....
29.07.2014 09:17 Birkenwald
Danke für diesen lebendigen und ehrlichen Bericht.Ich bin froh, dass ihr alle wohlauf aus der Geschichte herausgekommen seid, vor allem der treue Thor war ja nah " dran".
Ich bin aber ebenso froh zu lesen, mit wieviel Herz und Engagement du der Ricke eine weitere Nacht ersparen wolltest.(und auch hast)Nimm dir die harten Verurteilungen mancher Kommentatoren hier nicht zu Herzen.Sie schiessen ähnlich unbesonnen los wie du in der Nacht. Allerdings hast du deine Lehre daraus gezogen und sie uns hier auch noch zur Verfügung gestellt.Danke dafür, Waidmannsheil !
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