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Africas most dangerous

Jagderlebnisse in Africa (3 Einträge)

Leoparden schleichen durch die Nacht
416 mal angesehen
29.10.2012, 15.25 Uhr

Leopardengeschichten 1.

Die Nächte in Afrika,tief im Busch,sind allesamt hochdramatisch und können Menschen mit leichtem Schlaf mühelos um denselben bringen.
Ich schlafe stets wie ein Murmeltier,und durch die Anstrengungen des Tages, fiel ich sofort abgrundtief,beinahe ohnmachtsähnlich ins Reich der Träume.
Unser Strohhüttenlager befand sich im Wald,begrenzt an einer Seite durch einen herrlichen Fluß,gut gefüllt mit Krokodilen und Nilpferden.
Eines Nachts,glaubte ich für einen blitzartigen Moment,es streiten daheim in München Leute vor meinem Fenster,bis ich nun endlich ganz erwacht, wieder wahrnahm,dass ich in Afrika war.

Gefühlte 50 Paviane,stritten hysterisch und verbellten einen Leoparden auf Raubzug wie von Sinnen über Stunden und das am gleichen Fleck.Wenn Ihr Euch vorstellt,vor Eurem Gartentor bellen diverse Rudel Rottweiler und Schäferhunde,dann habt Ihr ungefähr einen realistischen Vergleich über den buchstäblichen Affenzirkus der da nachts am Rande zum Nirgendwo stattfand.
Anfangs ist man noch begeistert,vom "call of the wild", aber wenn man zur Büffeljagd jeden Tag um 4.00 Uhr Früh aufzustehen hat,geht das einen auch ganz schön auf die Nerven.
Ihr blöden Affen,dachte ich mir nach rund zwei Stunden,der Leo ist doch
längst über alle Berge und tatsächlich das Chaos verebbte allmählich.
Bis sich ein Affe wieder aufregte oder geängstigt fühlte und der Zirkus von neuem losging.So um den Schlaf gebracht,wollte ich nun doch aufstehen ,leuchtete mit der Taschenlampe alles aus, um auf keine Schlange oder sonstiges Viechzeugs zu treten und machte mich dran zur Katzenwäsche.War eh schon halb vier.

Nachtrag:
für obiges Photo müsst Ihr am Besten den Raum etwas verdunkeln und den Oberkörper leicht bewegen,dann erkennt Ihr einen kapitalen Leoparden.Mehr Licht hatte ich nicht zur Verfügung.
Mein PH behauptete immer ,dass 99% aller Tiere in Afrika friedlich seien.
Aber das verbleibende 1% ist doch existent und real.
Es ist den Eingeborenen beispielsweise bei drakonischen Geldstrafen höchstverboten, die Leichen Ihrer Liebsten im Busch zu entsorgen.
Man will sich keine Menschenfresser an Hyänen,Löwen oder Leoparden züchten.Wer aber den betonharten Boden im Busch kennt,zudem die oftmals merkwürdige Lebenseinstellung der dortigen Bevölkerung.Der hat die komischsten Gedanken,wenn er alleine,tief in der Nacht am glimmenden Lagerfeuer sitzt und den Stimmen der Wildnis lauscht,die teilweise keine 30m !!! entfernt ihr Bestes geben.
Ja,da wünscht man sich die verbleibenden 1% ganz,ganz weit weg
KF







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Kommentare

29.10.2012 20:09 WiednerDerSteirer

... aber man sagt afrikafieber läßt einem nicht mehr los
30.10.2012 07:50 GlannaMuensterlaender
Da macht man sich bei deim Nicknamen plötzlich ganz andere Gedanken
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