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Gruppe Schweizer JägerInnen

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Berner Rehjagd 2012

Erlebnisse der "Berner Niederjagd" 2012 (4 Einträge)

Mein Stand Geiss mit Kitzen Lungenschuss
664 mal angesehen
04.10.2012, 15.20 Uhr

Bock nimmt Abschied

Unser erster Jagdtag stand im Zeichen der lauten Jagd. Wir hatten guten Anblick, ein Kollege konnte einen Bock erlegen. Ich genoss den ersten Tag mit den Kameraden, konnte aber nichts erlegen.

Es war mir bereits zuwider, dass ich am zweiten Jagdtag einen Kurs besuchen musste und nicht mit den Kollegen zur Jagd gehen konnte. Da der Kurs etwas früher beendet wurde, habe ich mich entschieden noch zum Ansitz zu gehen. Ich wollte eigentlich zum meiner Kanzel im sog. Forst fahren – da noch reichlich Zeit vorhanden war, noch schnell beim Baumarkt vorbei… Bei Markt wollte ich eine Spanngurte aus meiner „Fahrzeugausbau-Schublade“ nehmen; Shit! Schublade abgeschlossen und kein Schlüssel dabei, also Gewehr auch in der Schublade eingeschlossen. Also schnell nach Hause und den Schlüssel holen. Da die Zeit knapp wurde (wir dürfen das Fahrzeug nur von 1600-1700 Uhr benutzen) reichte es mir nicht mehr meine Kanzel aufzusuchen, ich fuhr in den kleinen Weiler wo ich aufgewachsen war. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichte ich die Stelle wo ich vor zehn Jahren meinen ersten Fuchs erlegt hatte.

Es war noch früh und ich genoss die Aussicht über das malerische Gürbetal und auf die in der Abendröte liegenden Berneralpen.

Gegen 19:00 Uhr trat ganz unten am Waldrand eine Geiss mit zwei Kitzen aus – aber viel zu weit, rund 300 Meter steil hinunter… Also, Freude am Anblick, weiter warten und den ruhigen Abend in der Heimat geniessen.

Regelmässig spiegelte ich die Waldränder ab und da; plötzlich stehen mitten in der steilen Weide, nur 70 Meter vor mir, eine Rehgeiss und ein jüngerer Bock. Da die Geiss offensichtlich nicht führend war, entschied ich mich meine BBF 95 einzusetzen und der Geiss die Kugel anzutragen. Das Tier zeichnete auf den Einschlag des TIGnature mit tiefer Flucht, kam nach ca. 50 Metern zu Fall und verendete. Der Bock reagierte auf den Schuss nicht gross, interessierte sich aber sehr für die verendete Geiss. Er wollte und wollte einfach nicht von ihr ablassen und beäugte sie von allen Seiten. Nach einiger Zeit entschied ich mich -trotz des immer noch anwesenden Bockes- aufzustehen und zum erlegten Tier zu gehen, da die Dämmerung bereits stark zunahm und ich beim Markieren des Tieres und beim Einschreiben in das Abschusskontrollheft das letzte Tageslicht nutzen wollte. Nach zweimal Warten und mehrfachem Pfeiffen, war ich dem Bock dann irgendwann doch zu nah und er sprang in den nahen Waldrand ab.

Nach einem kurzen Innehalten beim erlegten Stück notierte ich die nötigen Angaben in die Abschusskontrolle und markierte das Tier mit einem Bracelet. Wie sich dies auf der Berner Jagd gehört, habe ich das Erlegen der Geiss mit drei Hornstössen angezeigt.

Zusammen mit meinem Bruder sinnierte ich später über die Erlegung der Geiss und war glücklich über den erfolgreichen Abendansitz.
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jhoover

jhoover

Alter: 37 Jahre,
aus der Schweiz
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Kommentare

05.10.2012 08:14 IGOR82
WMH!!!
05.10.2012 21:02 PPJaeger
Waidmanns Heil
05.10.2012 21:29 tirolerfan
Waidmannsheil
08.10.2012 23:54 hunterbucki
Tolli Gschicht! Wiudbrätschonende Träffer!
So söus sii!
Waidmanns Heil
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