Zur mobilen Version wechseln »
Jagd-VideosCommunityMediadatenNewsletterFormulare & Vordruckejagderlebenlandlive.deANVISIERTPRAXISSERVICEMARKTJAGD-WETTERAPPSPirschunsere JagdNiedersächsischer JägerDer Jagdgebrauchshund
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Wespenalarm

(3 Einträge)

488 mal angesehen
18.08.2012, 16.46 Uhr

Faire Jagd

Ende Juli packe es mich mal wieder. Ich wollte mit Hasko auf meinem geliebten "Dreibuchenbock" ansitzen. Hier hatte ich erst im Mai meinen ersten guten Bock dieses Jahr geschossen und war sehr stolz über die so interessante Trophäe.

Also Hund in den Kofferraum und los ging es. Nach cirka 1,5 Stunden war die anfängliche Euphorie bei uns Beiden allerdings verflogen und irgeneine innere Stimme ließ uns abbaumen. Da noch gut Büchsenlicht war, wollte ich einmal ganz, ganz langsam den "schrägen Weg" entlang fahren.

In dem Kiefernbestand mit gutem Fichtenunterwuchs war eigentlich immer Bewegung, zumal die Grenze zu Brandenburg sehr nah ist. Auf cirka der halben Strecke des Weges, sah ich im linken Augenwinkel etwas "Rötliches" abspringen. Sollte das etwa Rehwild gewesen sein? Dafür erschien es mir aber sehr groß. Mit vielen ungelösten Fragen ging es nach Hause.

Eine Woche später wollte ich versuchen,das Geheimnis zu lüften! Es hatte am Nachmittag gegossen wie aus Eimern. Aber pünktlich gegen 19 Uhr war der Spuk vorbei. Nichts hielt mich mehr zu Hause. Ich stellte mein Auto wie gewohnt an der alten Eiche ab, schulterte meinen Rucksack, nahm Gewehr und Hund und pirschte los.

Eben noch mit der Hundeleine beschäftigt, sehe ich an der Gatterkante am Rand des Kiefernbestandes wieder etwas "Rötliches". Gerade noch kann ich mein 7x50 hochnehmen, um zu erkennen dass Rotwild sich eingestellt hatte. Aber da war das Tier mit Kalb auch schon im Fichtenunterwuchs Richtung Grenze Brandenburg verschwunden.

Kurz Luft geholt und erst einmal aufmunitioniert, wollt e ich zum Ansitzbock in cirka 100 m Entfernung. Hier wollte ich der Dinge harren, die da kommen wollen. Hasko war anfangs gelangweilt, aber nach einer schier endlosen Zeit wurde er unruhig und ich hatte ein gutes Gefühl.

Und dann passierte es. Auf gut 70 m wechselte wieder etwas "Rötliches" mich an. Ein Rottier mit Kalb zog ganz vertraut Richtung Eichenbestand. Das war jetzt meine Chance! Nach einem kurzen Haltruf, knallte die 8x57. Eine kurze Flucht und der Tod hatte das Kalb ereilt.

Jetzt schnell nach repetieren und das Tier auch noch erlegen, dachte ich so für mich. Aber keine Chance! Spitz ziog das Tier von mir weg. Ich wartete noch geraume Zeit, aber dann zwang mich das vergehende Büchsenlicht an die Arbeit zu gehen. Cirka 30 m vom Anschuß lag das Kalb und gemeinsam mit meinem stolzen Hasko, beförderten wir es nach Hause, um es zu versorgen.

Nach getaner Arbeit und dem obligatorischen Durstlöscher auf der "Hausbank", habe ich all die Erlebnisse mit dem "Rötlichen" noch einmal sacken lassen. Und ich war mit mir und der Welt absolut im Reinen.

Was kann es noch Schöneres geben?
offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

absalom47

absalom47

Alter: 55 Jahre,
aus Frankenhain
Anzeige

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

19.08.2012 18:28 Sauerlandjaeger93
Waidmannsheil.
20.08.2012 16:29 swinging_elvis
Zwar dieses mal kein Wespenalarm, aber Waidmannsheil an den stolzen Erleger. Sauberes Jagen, wie es Freude bereitet... L
20.08.2012 17:47 Remmi
Waidmannsheil!
Finde ich aber gut, dass das Alttier nach Brandenburg abgewandert ist
01.01.2014 19:43 sonnen_blume4
waidmannsheil

auf deine frage
Was kann es noch Schöneres geben?

laufen lassen...lach

das ist sehr spannend geschrieben...aber mir tun die tiere leid..ich weiß aber auch das es notwendig ist...
wünsch dir ein gutes neues jahr

gruß christine
Tipp für iPhone-Benutzer: Du kannst alle Kommentare durchblättern, indem du zwei Finger zum Scrollen verwendest.
Anzeige
Zum Seitenanfang