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Aikon´s Jagderlebnisse

Erlebnisse und Erfahrungen mit der Jagd. (25 Einträge)

Knopfbock
965 mal angesehen
17.10.2007, 16.56 Uhr

Knopfbock

Donnerstag, 07.06.2007 Knopfbock 11Kg / Streek

Nun ist es soweit, der zweite Bock in meinem jungen Jägerleben liegt auf der Strecke. Mitte Mai habe ich angefangen diesem Bock nachzustellen, doch nie passte es. Der Jährling stand immer in einer Wiese die an Getreidefelder grenzte, eine Ansitzmöglichkeit gab es nicht. Oft hatte er mich wahrgenommen und flüchtete in den Getreideschlag der ihm die nötige Deckung gab. Bei meinen letzten Ansitzen, beobachtete ich den Knopfbock immer wieder in der Nachbarjagd und hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, doch gestern hatte ich das nötige Jagdglück. Der Bock stand im hohen Gras der Wiese und hätte nur mit einem Trägerschuss erlegt werden können. Das ist aber nicht mein Ziel gewesen, ich wollte einen sichern Schuss aus das Blatt anbringen. Ich pirschte durch das Getreide, das nun mir die nötige Deckung gab, mein Herz schlug wie ein Presslufthammer. Es war warum und ein wenig schwül im Getreide, ich schwitzte und hatte mit Fliegen zu kämpfen, doch meine Augen waren nur auf das Haupt vom Bock gerichtet. Der Wind stand keineswegs gut für mich aber ich wollte es trotzdem probieren. Umso dichter ich an den Bock kam um so mehr ging auch er weiter, ohne mich zu bemerken. Er wollte auf die Nachbarwiese, die vor einer Woche gemäht wurde. Nur zu dachte ich, mit dem Weg bin ich einverstanden. Ich kroch immer dichter an mein Ziel, die letzen Meter musste ich noch aus dem Getreide raus um an einem Zaunpfahl anzulegen. In der tiefsten Gangart pirschte ich an den Pfahl doch der war zu groß, also ab zum nächsten. Langsam aufstehen und anlegen. Da stand er, 60 Meter vor mir, freie Wiese, mein Herz pochte noch mehr. Er stand noch spitz zu mir ich ging in Anschlag und nahm ihn ins Ziel. Das Absehen sprang auf dem kleinen Bock auf und ab, ich konnte das Blut in meinen Adern rauschen hören. Ich musste erstmal ruhig werden aber wie. Augen zu und langsam bis 10 zählen, es ging. Ich legte wieder an, der Bock stellte sich breit, sofort kam das Adrenalin und ich merkte das der Blutdruck mir das Hemd spannte. Ich atmete noch leicht ein, der Bock stand perfekt, das Absehen fand sein Ziel. Krawwwumm Die Krico .30-06 drückte sich in meine Schulter, die Norma Vulkan zischte zum Ziel. Den Bock riss es von den Läufen. Ein Moment der Ruhe kehrte ein. Meine Hände zitterten und ich bekam dieses wunderbare Gefühl nach einer erfolgreichen Jagd das nur Jäger kennen. Ein totaler Glücksrausch setze ein. Einfach schön…
Nach der Jagd kommt die Arbeit, nachdem ich den Bock versorgt hatte und mit seinen 11Kg in die Kühlung gehängt hatte wurde er noch kräftig begossen. Bei dem herrlichen Wetter haben wir bis spät in die Nacht auf den Bock angestoßen.

WH
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Aikon

Aikon

Alter: 40 Jahre,
aus Niedersachsen
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Kommentare

18.10.2007 01:59 Rudolf
Na dann:

WAIDMANNSHEIL zu diesem Bock und zu dem Jagderlebnis...

Gruss und WmH
Rudolf
28.10.2007 19:47 Iggy
Weidmannsheil Aikon, wirklich gut erzaehlt kann genau nachvollziehen wie du dich nach dem schuss gefühlt hast geht mir auch immer so....

Gruss Iggy
01.11.2007 23:35 Bergkern
Waidmannsheil im Nachhinein, aber am Boden krabbeld habe ich noch keinen Bock erbirscht ;)
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