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ELCHJAGD SEP 2011 (4)

(3 Einträge)

Technik, Technik, Technik... Ich verfehlte noch einen Auerhahn...
380 mal angesehen
19.09.2011, 12.06 Uhr

ELCHJAGD SEP 2011 (6)

Pleiten, Pech und Pannen

Smålvildjakt
Dauerregen, Wind: keine Veränderungt, Temperatur:keine Veränderung

Nach nur vier Treiben waren wir depremiert. So eine erfolglose Jagd hatten wir lange nicht erlebt. Unser Selbstbewußtsein war schwer angeschlagen. Es mußte etwas für den Aufbau der Truppe getan werden.
Die unermüdlichen Elchjäger wollten im nordöstlichen Teil des Reviers mit zwei Jämthunden weiter auf die grauen Riesen jagen. Die andere Gruppe gönnte sich und ihren Hunden Entspannung bei der Smålvildjakt. Mit einem Hamilton, einem Finnspitz und meiner Tiroler Bracke zogen wir in den südwestlichen Teil unseres Revieres.

Nach nur kurzer Zeit hörte ich den Laut meiner Bracke durch den Herbstwald klingen. Sie hatte, nach der Stimme zu urteilen, einen Schneehasen gehoben. Ihr Laut wurde leiser und entfernte sich Richtung Vorstehschützen. Kurz darauf fielen zwei Kugelschüsse großen Kalibers. Ich dachte an einen Elch, denn wir hatten vereinbart, wenn ein Elch kommt dürfte auch er erlegt werden.

Kurz Zeit später fielen noch zwei Kugelschüsse, ich dachte an Fangschüsse.
Als ich zwanzig Minuten später beim Schützen eintraf, vom Elch keine Spur, nur ein fröhlicher Schwede auf seinem Ansitzstuhl mit seiner Thermoskanne in der Hand.

Er berichtete freudig: ” Ein Schneehase währe vor meiner Hündin aus dem Wald geflüchtet und er hätte zweimal mit der 30.06 (Elch kann immer kommen) knapp das flüchtende Ziel verfehlt. Darauf hin hatte sich der Schneehase hinter einem großen Findling gedrückt. Er wäre zum Hasen gegangen um ihn in der Sasse standrechtlich zu erschießen. Auch der Schuß, auf den drei Meter vor ihm sitzenden Hasen hätte sein Ziel verfehlt. Daraufhin
habe der Hase einen einen Meter hohen Satz gemacht und (vermeintlich taub) geflüchtet. Worauf hin er ihm noch eine Kugel nachschickte.”
Die Jagd ist voller Lust und alle Tage neu.

Darauf hin holten wir unseren Hamilton um mit ihm die Hasenspur weiter
auszuarbeiten, denn meine alte Hündin (11 Feld) war erschöpft und müde (Bild 16). Mit dem Ergebnis das die große Hasenbracke nach kurzer Zeit statt eines Hasen einen Fuchs hob und bergab verfolgte. Auf unseren GPS-Empfängern (Bild 17) sahen wir das die Reise in Richtung des vier Kilometer entfernten Indalsälven ging, hier fing die Hündin an zu bögeln und machte sich nach einer Stunde auf den Heimweg.
Ich verfehlte noch einen Auerhahn. Den nächsten fotografierte ich lieber (Bild 18) Bei so einer Jagd schadet man der Forstwirtschaft mehr als den Niederwildbeständen. Langsam trafen wir mit unseren Hunden am vereinbarten Treffpunkt ein, berichteten, erzählten, diskutierten... . Trotz Dauerregens.

Als ich mir die Gewehre der versammelten ”Niederwildjäger” ansah, staunte
ich nicht schlecht. Alle hatten ihre Großkaliber geschultert (...denn
Elch hätte ja immer kommen können). Allerdings waren die Gewehre mit Vollmantel geladen, die in Schweden auch gern als Übungsmunition genommen wird. Ob diese Jagd unser Selbstbewußtsein gesteigert hatte, wage ich zu bezweifeln.
Morgen wollen wir wieder Elche jagen.

Fortsetzung folgt...
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Heino

Heino


aus Schleswig-Holstein

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Kommentare

19.09.2011 14:41 Munsterlaender
Super Geschichten und toll geschrieben!! Bitte unbedingt weiter schreiben!

Viele Grüße
Muensterlaender
19.09.2011 16:45 aelg
Servus Heino,

Ihr Elch verwöhnten Jämtländer gebt ja schnell auf, wenn es mit dem Elch nicht klappen will.
4 erfolglose Treiben sind bei uns nichts ungewöhnliches. In 2007 hatten wir in 13 Treiben gerade mal 2 Kälber.
Spaß beiseite. Super Blog Bitte weiterschreiben. Irgendwann fällt der erste Älg, da bin ich mir sicher

Gruß Aelg

I
19.09.2011 17:05 Heino
Hej aelg!
Der Jämtländer, ist stur, dickköpfig und trinkfest. Wir haben nicht die schwedische Fahne am Haus sondern die jämtländische. Und wenn der Elch sich nicht bejagen lässt, beachten wir ihn nicht und jagen dafür den Schneehasen. Jakthälsning heino
19.09.2011 17:38 aelg
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