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ELCHJAGD SEP 2011 (4)

(3 Einträge)

Schilderung am Anschuß Die Nachsuche beginnt... Die Jäger hatten sich weiträumig positioniert...
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18.09.2011, 18.47 Uhr

ELCHJAGD SEP 2011 (4)

PLEITEN,PECH und PANNEN

Pass 27 (3. Treiben)
Dauerregen, Wind west, südwest, 15 Grad

Stille am Morgen, kein Hund meldete. Die Nasen der Hunde voller Wasser. Der Elch bewegt sich kaum bei Regen und auch ich machte einen großen Bogen um die dichtesten Einstände, wenn ich ehrlich bin. Um 8. Uhr 30 fiel ein Schuß, nicht weit entfernt von mir. Über Funk wurde ich informiert ”Elchkuh liegt”. Eine halbe Stunde später sieht die Lage ganz anders aus.

Eine Elchkuh hatte einen erfahrenen Jäger und zuverlässigen Schützen
langsam angewechselt. 200, 180, 160, 120 Meter, als die Kuh auf 100 Meter breit stand, nur die Läufe waren durch Bruchholz verdeckt, entschloß sich der Jäger zum Schuß. Das Stück brach augenblicklich zusammen. Klagte viermal, wie ein im verenden befindlicher Hase der im Todeskampf den Fuchs ruft und rührte sich nicht mehr. Der Schütze beobachtete das Tier noch fünf Minuten und meldete dem Jagdleiter ”Elch tot”. Die Nachbarschützen wurden informiert beim Bergen zu helfen und auch ich strebte dem Erlegungsort zu.
Als ich nach gut einer halben Stunde beim Schützen eingetroffen war schaute
ich in ein ungläubiges Gesicht. Der Jäger berichtete: ” Nachdem er nach der
Meldung ”Elch tot” noch weitere zwanzig Minuten gewartet hatte, wäre er
abgebaumt und zum Stück gegangen. um die Bergungsmannschaft einzuweisen.
Als er 10 Meter vor der Elchkuh stand kam Leben in das Stück, es nahm sich auf und wechselte ohne zu verhoffen über eine Windwurffläche von ihm fort.” Wir untersuchten den Anschuß und fanden außer einem (EINEM) Schnitthaar nichts. Absolut nichts.
Wir informierten sofort unseren Schweißhundführer und nach gut einer
Stunde waren wir wieder am Anschuß. Nochmals genaue Schilderung
des Schützen (Bild 10) und los ging die die Suche über die Windwurffläche (Bild 11) ins schwedische Nirgendwo. Die Jäger hatten sich weiträumig neu
positioniert und warteten geduldig bei Dauerregen. (Bild 12) Wer je eine schwedische Nachsuche auf Bär oder Elch erlebt hat, kann nur seinen Hut vor solchen Hundeführern ziehen. ichapó!
Aber die Nachsuche blieb leider erfolglos. Nach drei Kilometer im schwedischen Urwald wurde die Nachsuche abgebrochen. Es fand sich kein Schweiß, kein Schnitthaar, kein Wundbett, nichts.
Die Elchkuh blieb verschwunden und die Diskussionen über den Treffer
hielten in den Jagdhütten an.

Fortsetzung folgt...
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Heino

Heino


aus Schleswig-Holstein
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