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ELCHJAGD SEP 2011

Pleiten, Pech und Pannen... (6 Einträge)

Nach zwei Stunden zog ein Elch auf den Kahlschlag... Schießen, schonen, schießen... Hier gab es kein Vertun...
483 mal angesehen
18.09.2011, 16.05 Uhr

ELCHJAGD SEP 2011 (3)

PLEITEN,PECH und PANNEN

Pass 3 (1. Treiben)
Dauerregen, Wind süd-südwest, 16 Grad

Ich war allein mit der Stille. Endlich! Leise fiel der Regen und graue Wolken verhüllten die Berge unseres Revieres. Kein Laut war zu vernehmen. Stille. Absolute Stille. Nur das monotone Geräusch des Regens. Ab und zu fiel ein dicker Tropfen auf die Erde, wenn sich auf einem Blatt zu viel Wasser angesammelt hatte. Ruhe, Stille, Nichts.
Nach einer Stunde drang schwacher Hundelaut an mein Ohr und kam langsam näher, aber immer unterbrochen von langen Pausen. Das sprach für
einen Elch, einen einsamen Bullen? der den Hund nicht so richtig ernst nahm. Nach weiteren 30 Minuten stellte ich mein ”Elchradio” an und hörte das ein stärkerer Bulle meinen Nachbarschützen passiert hatte. Langsam vergaß ich die Feuchtigkeit, die Lebensgeister kehrten zurück. Wir kannten die Wechsel der Elche, lange würde es nicht mehr dauern. Die Stimme des Hundes wurde deutlicher, auch auf meinem GPS sah ich wie sich der Hund mir näherte.
Es kam wie es kommen mußte, nach zwei Stunden wartens wechselte ein Elch auf den Kahlschlag (Bild 7). Ein Schaufler, nicht alt und reif, aber immerhin.

Schießen, schonen, schießen... (Bild 8)

Ich besiegte den inneren Schweinehund, legte die schon entsicherte Büchse bei Seite und griff zur Kamera. Hier gab es kein Vertun, 10 Enden, keine
weniger. (Bild 9) Nach den neuen Richtlinie zu schonen.

Pass 54 (2. Treiben)
Dauerregen, Wind süd-südwest, 18 Grad

Ansitz an einem 150 ha großen Kahlschlag mit Panoramablick über das Ragundatal. Trotz Dauerregens und mäßiger Sicht ein Plätzchen nach meinem Geschmack. Nach gut einer Stunde meldete sich zum erstenmal ”King”, einer von acht Hunden in diesem Jahr. Er machte seinen Namen alle Ehre, Laut auf Laut klang aus dem Hochwald, der über mir den Bergkamm begrenzte, an mein Ohr. Nach eineinhalb Stunden hörten wir (der Hundeführer war inzwischen zu mir gestoßen) den Laut des Hundes näher kommen. Unser Hunde GPS zeigte den Rüden nur 500 Meter von uns entfernt an der östlichen Reviergrenze. Sollten wir ihn anpirschen? Plötzlich setzte sich der Pfeil in Bewegung und unsere Überlegungen wurden durchkreuzt. Der Hund folgte dem Stück nun schon über zwei Stunden und immer wenn er den Elch gestellt hatte meldete sein tiefer Bass den Erfolg.
Was für eine fantastische Arbeit. Er überquerte etwa dreihundert Meter von uns die Reviergrenze und nun begann banges Warten. Wir verfolgten mit Spannung den Pfeil auf unseren GPS-Displays.
Fünfzehn Minuten später fiel ein Schuß. Wir gratulierten über Funk unseren Reviernachbarn zu seinem Jagdglück und er uns zu unserem hervorragenden Hund. Seine Freude über die Glückwünsche war sicher größer als die unsere.
Langsam näherte sich der Pfeil wieder unserem Revier. Der Hund kam erschöpft von seiner erfolgreichen Jagd zurück. Wir Jäger waren weiterhin erfolglos.
Der Dauerregen nahm zu. Zumindestenst gefühlt.

Fortsetzung folgt ...

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Heino

Heino


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Kommentare

18.09.2011 17:46 Keiler
Elchjagd - das besondere Erlebnis!
Danke für deinen Bericht und weiterhin Waidmannsheil und Anlauf

Grüße Keiler
19.09.2011 06:57 aelg
Hallo Heino,

danke für Deine Berichte und Fotos.
Gilt die 10 Taggar-Reglung für ganz Jämtland und wie lange läuft sie ?
Bei uns im angrenzenden Västernorrland sind alle Bullen frei. Es ist wieder Reduktion angeordnet und es soll besonders in die weiblichen Elchbestände eingegriffen werden.
Ein mir bekanntes Jaktlag hat erstmals eine Vorgabe bei den Großen. 1/3 männlich 2/3 weiblich. Dies hatten wir dieses Jahr noch nicht, nur die mündliche und schriftliche Bitte auf ein etwa ausgeglichenes Abschußverhältnis zu achten.

Gruß Aelg
19.09.2011 07:45 Heino
Hallo aelg,
Es ist mehr oder weniger noch eine freiwillige Vereinbarung. Hier der Text:

När länets älgjägare ger sig ut i skogarna på måndag gör de det med riktlinjer från Jägareförbundet. De uppmanas att skjuta fler hondjur än tjurar, skjuta lika många kalvar som vuxna och att spara stora tjurar, över 10 taggar, under septemberjakten.

Anledningen till det är att de jämtländska jägarna skjuter alldeles för många tjurar. Under fjolårets älgjakt fälldes 53 procent tjurar.

– Det är ett problem i hela landet. Men i Jämtland fälls fler tjurar än i Västernorrland och så har det varit i flera år, säger Göte Grubb.

Jägareförbundet har gått ut med liknande riktlinjer tidigare, men någon större förändring har inte skett.

– Tyvärr är det så, folk är vanedjur och gör som de alltid har gjort, säger Göte Grubb.

Tjurar är rejält underrepresenterade i den jämtländska älgstammen för tillfället, enbart 30 procent är tjurar i nuläget.

– Målet är att vi ska komma upp i 40 procent och att korna ska betäckas i rätt tid, säger Göte Grubb.

När det råder brist på tjurar medför det att korna kan skjuta på brunsten, vilket gör att kalvarna föds sent och blir sämre utvecklade.

– De kalvarna får det tufft under vintern, säger Göte Grubb.

Ett annat problem med älgstammen i Jämtlands län är att den är så ojämnt fördelad geografiskt. I området från Östersund ner till Bräcke är det väldigt gott om älgar, medan det är betydligt sämre i Härjedalen. De senaste åren har länets jägare bara skjutit drygt hälften av alla älgar som de fått tilldelade.

– Tilldelningen är nog för stor. Det är bra om älgstammen är i balans med det foderutbud som finns. Blir den för stor blir det skador på skogen och är den för liten är den inte jaktbar, säger Göte Grubb.

Nach zwei Tagen Elchjagd wurde fast von allen mir bekannten Jagdlagern beschlossen den Bericht nicht gelesen zu haben. Ich habe genug
erlegte Schaufler gesehen. Der Jämtländer läßt sich nicht so gerne Vorschriften machen. Mein
Schaufler kam etwas zu früh. Schade!
Wmh heino

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