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Am Stück... Blattfang Blankwaffen des Hundeführers
3591 mal angesehen
18.08.2007, 12.00 Uhr

Mit kalter Waffe....

Das Abfangen von wehrhaftem Schwarzwild ist heute wesentlicher Teil des Mythos' "Hundeführer". Mit einer Spur von Respekt und Hochachtung - gelegentlich aber auch Unverständnis - begegnet man jenen, die sich nur mit der blanken Waffe einer kranken Sau in den Weg stellen, um sie mit bloßen Händen buchstäblich ins Jenseits zu befördern.

Dabei sollte man jedoch nie außer acht lassen, dass der Blankwaffeneinsatz nur eine Notlösung ist - das letzte Mittel, wenn ein Schßwaffeneinsatz nicht möglich ist, ein krankes Stück schnellstmöglich zu erlösen.

Gelegentlich trifft man bei Drückjagden auf zweifelhafte Subjekte, die - förmlich im Blutrausch -offenbar Freude daran finden, eine Sau mit bloßen Händen um die Ecke zu bringen. Mich erfüllt eine solche Einstellung mit Abscheu, begibt man sich doch damit auf das Niveau eines gefühllosen Killers.

Die Jagd auf Sauen ist heutzutage unverzichtbar und bietet spannendes Waidwerk. Aber sie muß waidgerecht ausgeübt werden. Als soziale Wildart sind Sauen so hoch entwickelt, wie kaum eine andere freilebende Art. Sie empfinden Streß, Schmerz, ja Todesangst und sind uns Menschen darin fast ein wenig ähnlich. Ihnen gilt es mit Respekt zu begegnen und sie - wenn es denn schon sein muß - waidgerecht zur Strecke zu bringen. Dazu gehört u.a., dass - wenn die Sicherheit es zuläßt - unter allen Umständen - dem Einsatz der Schußwaffe der Vorzug zu geben ist.

Jede Jagd, insbesondere die Gesellschaftsjagd auf Schalenwild - ist so zu planen, dass die angestellten bzw. ansitzenden Schützen unter möglichst optimalen Bedingungen gute und damit tödliche Schüsse abgegen können. Ziel ist es, das beschossene Wild schnellstmöglich, wenn es geht, bereits am Anschuß, verenden zu lassen. Daran haben die eingesetzten Stöber-Gespanne maßgeblichen Anteil. Wenn es gut läuft, machen diese nur einen relativ unspektakulären Waldspaziergang. Doch ist das natürlich nur Theorie: In der Praxis wissen wir, dass sich krank geschossenes Wild - auch bei bester Organisation und handverlesenen Schützen - nicht immer vermeiden läßt.

Wir tragen dem Rechnung, indem wir nach Abblasen des Treibens erfahrende Schweißhund-Gespanne vorhalten, um krankgeschossene Stücke schnellstmöglich zu finden und zu erlösen. Doch wenn die Stöberhunde mit ihren Führern ihr Handwerk verstehen, so wird bereits im Laufe des Treibens ein Großteil der Arbeit erledigt sein, so dass im Idealfall für den Schweißhund nur wenige Totsuchen und notwendige Kontrollen zu machen sind.

Während an die Hunde, beim Zur-Strecke- kommen kranken Wildes, eigenständige Anforderungen zu stellen sind, auf die an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden soll, so wollen wir am Beispiel des Schwarzwildes die Anforderungen an die Fertigkeiten des Hundeführers etwas näher beleuchten:

Was ist denn nun zu tun, wenn ein Hundeführer in seinem Wirkungsbereich Standlaut vernimmt?

Nun, ist er allein, so wird er den Bail angehen. Dieses erfolgt - mit schußbereiter Waffe - gegen den Wind und ggf. hangabwärts. Zur eigenen Sicherheit jedoch muß es seine Absicht durch lautes Rufen kund tun, um nicht andernfalls überraschend im Schußfeld eines anderen Schützen zu stehen. Das Angehen sollte zügig, jedoch nicht übereilt erfolgen. Es gilt schließlich, sich möglichst unbemerkt zunächst einen Eindruck von der Lage zu verschaffen:
Wo genau stellen die Hunde (Bewuchs, Sicht, Untergrund)? Was für Wild, in welcher Stärke? Wie krank ist das Stück? Wieviele Hunde? Sind sie der Situation gewachsen? Unter welchen Umständen können andere Personen (Schütze, Hundeführer) gefährdet werden? Was kann ich als Hundeführer tun?
Ruhiges, überlegtes Vorgehen ist hier gefragt, kein kopfloser Aktionismus!

Bekommt die jedoch Sau das Angehen des Hundeführers mit, so muß damit gerechnet werden, dass diese sofort und direkt annimmt. In diesem Fall gilt es in Bruchteilen von Sekunden zu entschieden:
Ausweichen oder schießen?

Im letzteren Fall darf jedoch, um die Hunde oder das Umfeld nicht zu gefährden, keinesfalls zu früh geschossen werden. Vielmehr gilt es, die Sau kommen zu lassen und dabei die Hunde im Auge zu behalten. Erst auf kürzeste Entfernung - möglichst steil von oben nach unten - sollte das Geschoß auf der Stirn einschlagen. Während das Stück in der Fährte zusammenrutscht, kann es noch notwendig werden, ihm auszuweichen.

Stellen die Hunde - während mehrere Hundeführer Kontakt haben - empfieht es sich, dass 2 davon sich kurz abstimmen und den Keif - wie oben geschildert - mit schußbereiter Waffe gemeinsam angehen. Um jedoch gegenseitige Gefährdungen auszuschließen, sollten sich nicht mehr als 2 Hundeführer in den Gefährdungsbereich begeben.

Hat die Lagebeurteilung ergeben, dass der Schußwaffeneinsatz - ohne jede Gefährung für Hunde und andere Jagdteilnehmer - möglich ist, so ist dem kranken Stück der Fangschuß anzutragen. Achtung, der Gefährdungsbereich ist durch etwaige Querschläger und Splitter zumeist größer als man denkt! Dennoch, läßt die Sicherheit es zu, ist die blanke Waffe hier nur zweite Wahl.

Begründung:
- weniger Risiko für den Hundeführer
- weniger Streß für das kranke Stück
- zumeist schnelleres Verenden
- geringers Risiko, dass das Stück doch noch flüchtig abgeht und sich dem Abfangen entzieht.

Oft genug jedoch kann eine Schußwaffe - zumeist wegen der zu befürchtenden Gefährdung der Hunde - nicht eingesetzt werden. In diesen Fällen kann der Hundeführer den Hunden nur mit der blanken Waffe zu Hilfe kommen. Die Palette der Blankwaffen reicht hier vom einfachen Nicker, über sogenannte Saufänger bis zur Saufeder.

Zumeist führen die Hundeführer - neben der Schußwaffe - zum Abfangen einen Hirschfänger oder einen sog. Saufänger, der mit stumpferer Spitze und bauchiger Klinge einem kürzeren Waidblatt nicht unähnlich ist. Letzterer stellt zum Abfangen von Sauen die ideale Blankwaffe dar, da er gegenüber dem längeren und schmaleren Hirschfänger zwischen den stellenden Hunden sicherer und führiger ist. Die Klinge sollte - bei einer Breite von 3-5 cm - nicht länger als 18-20 cm sein, aber rasiermesserscharf.

Ist nunmehr die Entscheidung gefallen, mit der kalten Waffe ins Geschehen einzugreifen, sollte die Schußwaffe entladen zur Seite gestellt werden. Achtung, ist sie nicht ohnehin in Signalfarben markiert ist, sollte unbedingt die rote Mütze o.ä. an die Waffe gehängt werden, sonst bereitet das Wiederfinden im dichten Bestand später einige Schwierigkeiten!

Mit der blanken Waffe in der Hand muß das kranke Stück beherzt - schräg von hinten - angesprungen werden. Jedes Zögern in dieser Situation erhöht die Gefahr, selbst geschlagen zu werden. Bei relativ schwachen Stücken bis etwa 25-30 kg reicht es, mit der linken das Stück in die Federn zu fassen, das Stück zu halten und den Fangstoß anzutragen. Besser ist es noch, wenn es gelingt, die gestellte Sau mit Hilfe des Griffs in die Federn umzureißen, das Stück mit dem Knie am Boden zu fixieren - oder sich rittlings drauf zu setzen - und den Fangstoß am liegenden Stück hinter dem Blatt anzutragen. Manchmal bietet es sich auch an, das Stück in den Federn zu halten und mit dem Knie gegen einen Baumstamm oder ein Kulturgatter zu drücken, um es für den Fangstoß zu binden. Je nach Situation und Erfahrung kann diese Technik auch noch bei stärkeren Stücken angewandt werden.

Eine ausreichende Länge der Blankwaffe vorausgesetzt, ist es unerheblich, ob das Abfangen von links oder rechts erfolgt.

Handelt es sich um ein wehrhafteres Stück von 30 - 60 kg, bei dem das oben geschilderte Fixieren Schwierigkeiten bereitet, so empfiehlt sich, dieses auszuheben. Dazu wird das Stück von hinten angesprungen, ein Hinterlauf gepackt und hochgehoben. Dabei wird die Sau auf das entgegengesetzte Blatt geworfen und im Nachsetzen mit dem Knie oder rittlings am Boden fixiert. Im Anschluß kann der Blattfang angetragen werden. Diese Technik eignet sich insbesondere beim gemeinsamen, arbeitsteiligen Vorgehen zweier Hundeführer (einer hebt aus, der andere fängt ab).

Das Abfangen stärkerer Stücke sollte erfahrenen Leuten vorbehalten bleiben - die wissen, wie sie es angehen müssen! Steht man allein vor dem Getümmel und sieht sich - aus welchen Gründen auch immer - mit dem Abfangen überfordert, sollte sich niemand schämen, um Hilfe zu rufen. Die Hunde müssen schnellstmöglich Unterstützung bekommen und da heiligt der Zweck die Mittel! Durch weitere beischlagende Hunde wird die Situation oftmals immer unübersichtlicher. Mit Unterstützung wird sich die Situation anschließend meistern lassen. Doch Vorsicht: Wenn mehr als 2 Hundeführer am Stück sind, birgt selbst der Einsatz nur kalter Waffen ein nicht unerhebliches Verletzungsrisiko für Hunde und Rüdemänner. Dennoch, Selbstüberschätzung stellt hier eine ernstzunehmende Gefahr für Leib und Leben dar. Nach Eintreffen von Unterstützung läßt sich nach einer zügigen Lagebeurteilung oftmals doch noch eine Gelegenheit finden, die Schußwaffe mit Erfolg und ohne Risiko einzusetzen.

Wie, und mit welchem Ziel, wird denn nun der eigentliche Blattfang geführt?

Hat der Hundeführer das Stück - wie oben geschildert - fixiert, stößt er das Messer - etwa hinter dem Ellenbogen - tief in die Kammer, und zwar schräg nach vorn in Richtung Stich. Richtig ausgeführt verendet das Stück tierschutzgerecht innerhalb weniger Sekunden.
Ursächlich ist - neben der Verletzung des Herzens und dem eintretenden Blutverlust - auch das Eröffnen der Kammer. Dadurch geht der Unterdruck verloren und die Lunge fällt zusammen.

Trifft man das Herz nicht auf Anhieb oder kann den Fang, z.B. wegen der Hunde, nicht wie gewünscht ausführen, so reicht es auch, die Kammer hinter dem Blatt möglichst großzügig zu öffnen. Dazu wird die Klinge unterhalb der Wirbelsäule hineingestoßen, um die Kammer sodann mit einem Schnitt entlang des Rippenbogens nach unten "aufzuschneiden". Diese Technik ist im Übrigen auch anwendbar, wenn man nur einen Nicker zur Verfügung hat, mit dem man das Herz im erstgenannten Fall nicht erreichen würde. Im Anschluß an das Öffnen der Kammer sollte die Klinge nicht herausgezogen, sondern mit einer Vierteldrehung quergestellt und im Stück belassen werden. Dadurch wird das Zusammenfallen der Lunge beschleunigt, was zu einem kurzfristigen Verenden des Stückes führt. Zum Schutz aller Beteiligten sollte das Stück aber auch bis zum endgültigen Verenden fixiert bleiben.

Da mit der richtigen Klingenführung beim Abfangen keine nennenswerte Wildbretentwertung einhergeht, kann und sollte sich der unerfahrende Hundeführer die Technik am erlegten Stück zeigen lassen und entsprechend üben, bevor es sie am lebenden Stück anwendet!


(wird fortgesetzt)
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Ruedemann

Ruedemann

Alter: 56 Jahre,
aus Nordheide
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Kommentare

19.08.2007 21:49 madonna
Sehr guter Beitrag! Vielen Dank! Ich musste zwar etwas suchen, bis ich ihn gefunden hatte, aber die Suche hat sich wirklich gelohnt. Jetzt weiß ich auch, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Gruß Madonna
19.08.2007 22:34 Ruedemann
madonna schrieb:

Sehr guter Beitrag! Vielen Dank! Ich musste zwar etwas suchen, bis ich ihn gefunden hatte, aber die Suche hat sich wirklich gelohnt. Jetzt weiß ich auch, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Gruß Madonna


Na dann weiterhin Waidmannsheil mit Deinen Kurzhaar!
Gruß Ruedemann
20.08.2007 14:43 Brandlbracke
Rüdemann,

Du spricht wieder aus der Praxis. Berichte mit Hand und Fuß. Ich kann Dir nur zustimmen, insbesondere was Vorsicht und Übung angeht.
Ergänzend möchte ich hier nur noch hinzufügen, daß Sauen in der Lage sind, sich blitzschnell - und ich meine wirklich den Bruchteil einer Sekunde - seitlich um 90 Grad und mehr zu verbiegen.

So geschehen, als mein Brandl auf einer seiner ersten Nachsuchen hochkonzentiert in eine waidwunde Sau lief. Der oben beschriebene Hieb kam so schnell, daß ich nicht mehr reagieren konnte. Schreiend flog mein Helfer mir entgegen, den Angriff nur geprellt überlebt nahm er - nach unmittelbarem Schnallen, die Sau sofort an und band Sie, so daß ich sie mit der blanken Waffen abfangen konnte. Dabei gelang Ihr der gleichen Trick und klemmte meine rechte Hand mit dem tief in der Kammer steckenden Saufänger kurzfristig derart ein, daß ich nur knapp einer Verstauchung entging.

Dies nur zur Dokumentation der Gefahren sowie zur Untermauerung Rüdemanns Mahnung zur Vorsicht.

20.08.2007 15:32 Ruedemann
Brandlbracke schrieb:

Rüdemann,

Du spricht wieder aus der Praxis. Berichte mit Hand und Fuß. Ich kann Dir nur zustimmen, insbesondere was Vorsicht und Übung angeht.
Ergänzend möchte ich hier nur noch hinzufügen, daß Sauen in der Lage sind, sich blitzschnell - und ich meine wirklich den Bruchteil einer Sekunde - seitlich um 90 Grad und mehr zu verbiegen.

So geschehen, als mein Brandl auf einer seiner ersten Nachsuchen hochkonzentiert in eine waidwunde Sau lief. Der oben beschriebene Hieb kam so schnell, daß ich nicht mehr reagieren konnte. Schreiend flog mein Helfer mir entgegen, den Angriff nur geprellt überlebt nahm er - nach unmittelbarem Schnallen, die Sau sofort an und band Sie, so daß ich sie mit der blanken Waffen abfangen konnte. Dabei gelang Ihr der gleichen Trick und klemmte meine rechte Hand mit dem tief in der Kammer steckenden Saufänger kurzfristig derart ein, daß ich nur knapp einer Verstauchung entging.

Dies nur zur Dokumentation der Gefahren sowie zur Untermauerung Rüdemanns Mahnung zur Vorsicht.


Super, ich danke Dir für Deinen ergänzenden Hinweis. Ist doch klasse, wenn wir hier mal unsere speziellen Erfahrungen austauschen können, gell?!
Gruß Ruedemann
20.08.2007 15:41 madonna
Ich habe in den letzten zwei Tagen einen Frischling von 25 kg und einen Dachs mit einem Fangschuss erlegt- das war nicht einfach. Größere Sauen überlasse ich gerne den Fachleuten. Aber manchmal- ...

PS: @Rüdenmann:
Da heute bei der Jagd zwei Verbandsrichter anwesend waren, hat es geklappt! Emma konnte spurlaut einen Fuchs aus dem Mais bringen. Leider hat der Jäger ihn gefehlt. Dann brachte sie einen 25 kg Frischling aus dem Mais, der beschossen wurde. Der angeschweißten Frischling wurde von ihr heruntergezogen und gehalten, dem ich dann auch den Fangschuss angetragen habe. So kann ich jetzt den Spurlaut und das Leistungszeichen SJ beantragen. Außerdem war sie am Dachs beteiligt. Ich ging als Treiberjäger mit durch den Mais und hörte den Kampf. Also, nichts wie hin. Die Hunde hatten einen Dachs in der Mangel. Als ich die Hunde soweit weg hatte, konnte ich schießen und den Dachs erlösen.
Jetzt gehe ich gleich wieder zum nächsten Maisdrücken.

Waihei Madonna
20.08.2007 15:43 Ruedemann
madonna schrieb:

Ich habe in den letzten zwei Tagen einen Frischling von 25 kg und einen Dachs mit einem Fangschuss erlegt- das war nicht einfach. Größere Sauen überlasse ich gerne den Fachleuten. Aber manchmal- ...

PS: @Rüdenmann:
Da heute bei der Jagd zwei Verbandsrichter anwesend waren, hat es geklappt! Emma konnte spurlaut einen Fuchs aus dem Mais bringen. Leider hat der Jäger ihn gefehlt. Dann brachte sie einen 25 kg Frischling aus dem Mais, der beschossen wurde. Der angeschweißten Frischling wurde von ihr heruntergezogen und gehalten, dem ich dann auch den Fangschuss angetragen habe. So kann ich jetzt den Spurlaut und das Leistungszeichen SJ beantragen. Außerdem war sie am Dachs beteiligt. Ich ging als Treiberjäger mit durch den Mais und hörte den Kampf. Also, nichts wie hin. Die Hunde hatten einen Dachs in der Mangel. Als ich die Hunde soweit weg hatte, konnte ich schießen und den Dachs erlösen.
Jetzt gehe ich gleich wieder zum nächsten Maisdrücken.

Waihei Madonna


Waihei, und auf ein Neues...!
Gruß Ruedemann
20.08.2007 20:43 madonna
Hallo, heute nachmittag haben wir einmal 6 ha und einmal 8 ha durchgedrückt. Eine einzige Sau war drin, ein 40 kg Keilerchen, das Emma ganz alleine fährtenlaut rausdrückte, und das dann erlegt werden konnte. Später hat man mir dann für die gute Arbeit meines "Kopov" gratuliert....!
21.08.2007 14:08 Kampfkeiler
Also mein lieber Rüdemann,

der Respekt dir gegenüber wächst von Tag zu Tag. Deine Beiträge sind eine absolute Bereicherung unserer Gruppe und jedes HF Interessierten und aktiven HF.
Einfach Klasse von dir und weiter so !!
Ho Rüd Ho Udo
21.08.2007 21:50 Ruedemann
Kampfkeiler schrieb:
Also mein lieber Rüdemann,
der Respekt dir gegenüber wächst von Tag zu Tag. Deine Beiträge sind eine absolute Bereicherung unserer Gruppe und jedes HF Interessierten und aktiven HF.
Einfach Klasse von dir und weiter so !!
Ho Rüd Ho Udo


Hallo Udo,
ich danke Dir. Hatte schon Sorge, Du hättest meine provokante Fuchsstichelei übel genommen. Natürlich ist mir klar, dass bei allen von uns die wenige Zeit neben unserer beruflichen Tätigkeit äußerst begrenzt ist.
Waidmannsheil - zunächst und vor allem im Mais!
Gruß Volker
22.08.2007 21:22 Kampfkeiler
Kann mich erst jetzt dazu melden, bei uns war Land unter und ich hatte die Feuerwehr die ganze Nacht bei mir am Haus.
Gottlob bin ich mit einem blauen Auge davon gekommen. Es hatte gestern über 24 Stunden ohne Unterbrechung geregnet, war klar, das da was passieren mußte. Werde mir in den kommenden Tagen eine Feuerwehrpumpe kaufen, damit ich schnellen handeln kann, zumal wir zum Hochwasser noch Stromausfall hatten.
Das war ganz schön heftig, Naja, diese Nacht werde ich mal schön ausschlafen.
Gruß Udo
22.09.2008 21:18 Sauhund
Hallo
echt sehr intressanter beitrag.
Wahrhaft lesenswert. Auch für Standschützen!!!!!


Gruss und Waidmannsheil
20.11.2015 22:44 ZH-7x57
Perfekt geschrieben, Respeckt, Weidmannsheil!
25.11.2015 21:27 Ruedemann
jagdprofi schrieb:
Perfekt geschrieben, Respeckt, Weidmannsheil!

Danke! Wmh!
25.11.2015 21:27 Ruedemann
jagdprofi schrieb:
Perfekt geschrieben, Respeckt, Weidmannsheil!

Danke! Wmh!
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