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Deutscher Wachtelhund Nach getaner Arbeit..... Rauhhaarteckel - auf Rehwild erste Wahl
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16.08.2007, 12.00 Uhr

Hundeinsatz / Drückjagd

Als Hundeführer stellt man immer wieder fest, dass sich Jäger bei Drückjagden sowohl ggü. den Hundeführern als auch ggü. den Hunden nicht so verhalten, wie es wünschenwert wäre.

Während der Jagdleiter bei seiner Begrüßung in der Regel ausführliche Hinweise zur Freigabe und zur Sicherheit gibt, fehlen vielfach entsprechende Hinweise zu den eingesetzten Jagdhelfern. Natürlich ist dem Verfasser bewußt, dass zuviele Informationen dazu führen, dass vom Inhalt nur wenig behalten wird. Dennoch sollte man nicht darauf vertrauen, dass alle Jagdteilnehmer über die notwendigen Kenntnisse verfügen.

Viele Organisatoren sind dazu übergegangen, im Vorfeld der Begrüßungsansprache bereits mit der Einladung schriftlich die Freigabe, die geltenden Sicherheitsregeln und organisatorische Hinweise zu geben. Diese Verfahrensweise ist sehr zu begrüßen.

Welche Hinweise zum Hundeeinsatz haben sich als dringend geboten oder auch nur als hilfreich erwiesen?

1. Die Jagdgesellschaft ist zu sensibilisieren, dass Treiber und Hunde zu jeder Zeit und aus jeder Richtung anlaufen können.

2. Stellt ein Hund bzw. stellen mehrere Hunde im Bereich eines Schützen, so darf der Schütze nicht mehr in diese Richtung schießen. Nur Hundeführer dürfen in solchen Situationen den Hunden zu Hilfe kommen und den Fangschuß antragen (ggf. über Funk/Handy Hundeführer oder Jagdleitung informieren).

3. Geht ein Hundeführer laut einen Bail an, so muß sich ein Schütze - insbesonderer sofern er zu ebener Erde steht - vernehmlich bemerkbar machen (zur eigenen Sicherheit).

4. Sofern Hunde gegen Ende des Treibens bei angestellten oder abrückenden Schützen auflaufen, sind diese festzunehmen und anzuleinen. Der Hundeführer sollte per Handy (s. Halsung) informiert werden, ob sein Hund gesund ist und von wem er mit zum Streckenplatz gebracht wird.

5. Beobachtungen, die der Leistungseinschätzung oder dem späteren Wiederauffinden von Stöberhunden dienen könnten, sollten sich die Schützen merken bzw. ggf. notieren. Die Hundeführer sind ggf. über derartige Informationen außerordentlich dankbar!

6. Sofern Schützen Kenntnis erlangen, dass Hunde verletzt sind oder geschlagen wurden, so sind unverzüglich Jagdleitung und/oder Hundeführer zu informieren.

7. Vorbei kommende Hundeführer sind über krank geschossenes Wild zu unterrichten. Dieses gilt umso mehr, wenn es sich um wehrhafte Wild in Dickungsnähe handelt, bzw. wenn sich kranke Stücke im Sichtbereich des Schützen drücken.
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Ruedemann

Ruedemann

Alter: 56 Jahre,
aus Nordheide
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Kommentare

21.02.2008 07:05 zickigeRicke
Ein wertvoller Beitrag! Schade, habe ich grade erst gefunden. Mein Hund stöbert eben besser als ich!
Danke für die Zusammenfassung,
Annelie
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