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Ein ganz normales Heiderevier....

Geschichten und Erlebnisse (21 Einträge)

Man nennt ihn auch "John Wayne" Kofferraum voll Beute...
1226 mal angesehen
01.09.2011, 22.36 Uhr

Barfuss auf den Spuren von John Wayne

Mit einem Seufzer ließ ich mich auf den Sitz meiner Ansitzleiter fallen. Jetzt war alles egal - hier würde ich jetzt sitzen bleiben. Ich saß zwar voll im Wind und hatte damit wenig Aussichten auf Erfolg, aber bei dem hier möglichen weiten Blick müsste ich wenigstens ein wenig Anblick haben, so dass es mir gelingen sollte, die Anspannung des Tages zu vergessen.

Nach den andauernden Regenfällen der letzten Tage hatte sich am Nachmittag tatsächlich mal wieder bei blauem Himmel die Sonne gezeigt. Sollte es mir gelingen, pünktlich aus dem Büro zu kommen, wollte ich nach zahlreichen nächtens verbrachten Ansitzstunden endlich mal wieder einen entspannten Abendansitz genießen. Aber wie es denn so ist: Der Feierabendverkehr war dichter als gedacht, die wartenden Hunde hielten mich länger auf als geplant und als ich endlich ins Revier fuhr, stand das erste Rehwild schon überall draußen.

Ich wollte an eines der letzten Stoppelfelder und entschied mich für den Brachenbock an einem ortsnahen Roggenstoppel. Dort war mit allem zu rechnen, so dass ich mich beim Griff in den Waffenschrank, statt meines Repetierers, für meine Kombinierte aus dem hause Sauer entschied.

Wie ich feststellen mußte, war es höchste Zeit, den hiesigen Stoppel noch einmal zu nutzen, denn der Bauer hatte tagsüber schon begonnen, ihn umzubrechen. Ich stapfte also über den Schlag, meiner Leiter entgegen, als ich in der Ferne einen Trecker kommen hörte...

Das konnte doch nicht sein....

Bereits mein letzter 4stündiger Ansitz wurde 3 mal durch irgendwelche zurückkehrenden Erntehelfer gestört. Offensichtlich schien diese Pechsträhne noch anzuhalten.

Tatsächlich tauchte ein grüner Fendt auf und setzte die offenbar nur unterbrochenen Grubberarbeiten fort. Frustriert kehrte ich zu meinen Wagen zurück. So spät lohnte es sich eigentlich kaum, sich noch einmal umzusetzen - aber egal...

Ich fuhr also in die in eine andere Ecke, wo - angrenzend an einen größeren Maisschlag - ebenfalls ein Roggenstoppel Erfolg verhieß. Während ich die ins Auge gefasste Leiter ansteuerte, ärgerte ich mich über die Auswahl meines Schuhwerks: Die Gummistiefel glucksten bei jedem Schritt und machten eine Höllenlärm. Ich hasste so etwas, aber es war jetzt nicht mehr zu ändern.

Am Fuß der Leiter angekommen, gewahrte ich mit Schrecken, dass der vormals aus Westen wehende Wind nunmehr auf südliche Richtungen gedreht hatte. Eigentlich ging das hier gar nicht, aber Zeit, mich noch einmal neu zu orientieren, hatte ich nicht. Also egal - Mut zur Lücke!

Insgesamt war es ein wunderschöner Abend. Blauer Himmel, ein lauer Wind -wenn auch von hinten - und eine beeindruckende Aussicht, bei der der Blick weit über's Land schweifen konnte.

Es dauerte dann auch nicht lange und die ersten Hasen zogen auf den Stoppel. Nun hatte ich wenigstens etwas zu gucken.

Radfahrer - laut ins ein Gespräch vertieft - fuhren unter meiner Leiter durch, ohne mich zu bemerken. Es wr noch immer taghell. Auf ca. 500m zeichnete sich ein braun-roten Fleck ab, der sich beim Blick durch das Fernglas als ein Stück Rehwild herausstellte.

Während ich das Glas absetzte, gewahrte ich aus den Augenwinkeln Bewegung - direkt vor mir. Auf ca. 60 Meter kam - voll im Wind - etwas aus dem Mais spitz auf mich zu.

In Bruchteilen von Sekunden schossen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf: „Fuchs“ - dafür aber zu groß! Vielleicht der große Schäferhund, der dort zeitweilig sein Unwesen trieb?

Das Stück verhoffte, wie vom Donner gerührt. Eine Sau!

Der hochbeinige, silbrig-graue Überläufer, mit dem ich aus dieser Richtung -- angesichts des anhaltenden Nackenwindes - niemals gerechnet hätte, warf sich herum und war - noch bevor ich die Waffe hochnehmen konnte - wieder im Mais verschwunden - sch...

Ich haderte mit meinem Schicksal. Wie oft hatte ich diesen Sommer schon Sauen vor, ohne letztlich zu Schuss zu kommen... Angestrengt lauschte ich in den Mais hinein, aber obwohl ich dort schon unübersehbare Schadflächen gesehen hatte, ließ sich jetzt kein Laut vernehmen.

Während ich enttäuscht in die Runde blickte, bemerkte ich 15 Schritt neben mir wieder eine Bewegung:
Ein Jungfuchs strebte über einer Grabenüberfahrt dem Stoppel zu. Höchstens 10 Meter neben mir setzte er sich auf die Keulen und schien angesichts der leckeren Hasen auf der Fläche zu überlegen, ob er sich heute nicht statt des üblichen Mäuseeinerlei einmal 'nen Hasenrücken gönnen sollte. In Zeitlupe glitt die Waffe an die Schulter.

Als sich Reinicke sich - nach quälend langen Sekunden - inmitten des Fadenkreuzes abzeichnete, hallte der dumpfe Schrotschuss durch den Abend und der Rote fiel einfach in sich zusammen. Na wenigstens konnte ich heute nicht mehr als „Schneider“ nach Hause kommen...! Vielleicht würden es mir die Hasen ja sogar danken.

Während andere angesichts des schwindenen Lichts jetzt vielleicht abgebaumt wären, entschied ich mich, den Einbruch der Nacht vollends abzuwarten. Der Verkehr auf der nahen Straße wurde langsam weniger, die Sterne zeichneten sich deutlich und immer zahlreicher am Firnament ab, und hin und wieder umflatterte mich ein Zwergfledermaus - genau wie ich - auf nächtlichem Beutezug.

Allmählich war es jedoch so dunkel, dass ich mit bloßem Auge nichts mehr erkennen konnte. Durchs Glas zeichnete sich ein Kitz ab, welches etwa 50 Meter entfernt aus der Maisecke auf mich zu zog. Die Ricke mochte vielleicht noch in der Deckung stehen; vielleicht war sie aber auch schon wieder ein Opfer der angrenzenden Straße geworden.

Während ich mit dem Fernglas die Maiskante ableuchtete, hatte ich plötzlich einen dicken Klumpen im Glas, der offenkundig von mir weg trollte...

- das musste der Keiler sein, den wir verschiedentlich schon gefährtet hatten!

Hastig nahm ich die Waffe hoch, entsicherte und noch während ich versuchte ihn ins Glas zu bekommen, betätigte ich gewohnheitsmäßig bereits den Stecher. Weiß der Teufel warum, aber vermutlich hatte ich ihn nicht weit genug vor gedrückt:

Mit leisem „Klick“ sprang er wieder heraus und - ich ahnte es schon ... - die Bühne war wieder leer.

Entweder war der Bursche ohnehin gerade wieder in die Deckung gezogen oder er hat das metallische Klicken vernommen und entsprechend übel genommen....

So langsam erwog ich die Flinte ins Korn oder die Büchse an den sprichwörtlichen Nagel zu hängen.

Andererseits war jetzt mein Ehrgeiz geweckt! Dass vor mir die Sauen steckten, war ja nun klar - und zur Straße, auf der immer wieder Autos fuhren, würden sie wohl hoffentlich kaum auswechseln. In dem Glauben Wildunfällen vorbeugen zu können, betätigten vorüberfahrende Autofahrer immer wieder ihre Hupen.

Jetzt war Stehvermögen - oder besser Sitzfleisch - gefragt.

Allerdings zeigten mir meine prüfenden Blicke durchs Zielfernrohr, dass ich kaum noch etwas damit sehen konnte. Dennoch: Über mir spannte sich ein geradezu beindruckendes Sternenzelt. Der Wind war fast eingeschlafen. In solch lauen Sommernächsten fällt es einem nicht schwer, Ausdauer zu beweisen.

Prüfend glaste ich die vor mir liegenden Flächen ab, ständig in Sorge, die Rotte auf womöglich 3-400m auswechseln zu sehen, ohne dass ich etwas anderes tun könnte, als ihnen hinterher zu sehen.

Plötzlich gegen 22.15 Uhr - zum dritten Mal an diesem Abend - gewahrte ich Sauen... (- oder besser das, was ich in dem Moment dafür hielt):

Auf ca. 300m zeichnete sich im lichtstarken Fernglas ein großer dunkler Klumpen ab, der sich zwischenzeitlich auch einmal aufzulösen schien. Das mussten Sauen sein!

Rasend schnell wog ich meine Möglichkeiten ab:
Wenn sie die Absicht hatten, weiter zu ziehen, würde ich nichts machen können. Dann wären sie für mich heute Abend verloren...

Sofern sie jedoch auf dem Stoppel ins Gebrech gingen, um nach Mäusenestern zu graben, dann - ja dann hatte ich noch eine Chance.

Bange Momente vergingen! Der Fleck blieb - die Sauen zogen nicht weiter!

Nun musste es schnell gehen. Ich packte meine Kombinierte und verließ den Sitz in luftiger Höhe. Ein prüfender Blick gab mir Gewißheit: Sie waren noch da! Jetzt verfluchte ich, die lauten Gummistiefel gewählt zu haben. Damit konnte es nicht gelingen...

Doch was soll’s, es ging schließlich auch ohne:

Ich streifte sie ab und pirschte - meinen Rucksack und die Ansitzdecke zurücklassend - über den Stoppel an der Maiskante hoch. Kaum meiner Gummisteifel entledigt, hatte ich zwar augenblicklich nasse Füße, aber dennoch das Pirschen auf Strumpfsocken ging besser, vor allen Dingen aber leiser vonstatten als gedacht. Selbst auf dem sperrigen Stoppel verursachte ich kaum Geräusche.

Immer wieder vergewisserte ich mich, dass der „Klumpen“ noch dar war.

Eine Schrecksekunde bescherte mir dann aber noch ein buschiger Ast, den ich im Dunklen auf dem Boden nicht gesehen hatte. Er knisperte und krachte unter meinen Füßen. Mir stockte der Atem, aber - ... sie hielten aus!

Meter für Meter schob ich mich näher ran, konnte sie aber noch immer nicht ins Zielfernrohr bekommen. Mit Glas waren sie gut zu sehen, ohne ging nichts. Also - noch näher ran...

Inzwischen war ich wohl auf 50 Schritt heran gekommen, hatte in Ermangelung meines Pirschstocks auch schon mal „Anschlagübungen“ im Knien gemacht, aber einerseits reichte das Licht nicht, andererseits wollte ich bei meinem Jagdfreund im dörflichen Hintergrund auch nicht die Schlafzimmerlampe von der Decke holen....

Also - näher ran!

Plötzlich gewahrte ich, dass die Rotte auf mich zu zog und jetzt verringerte sich der Abstand schneller, als mir lieb war! Offenkundig handelte es sich um 4 mutmaßliche Überläufer von +/- 50 kg, die inzwischen schon auf 20 Schritt heran waren.

Ich bekam immer noch kein Ziel ins alte 50iger Zeissglas...

Aus 20 Schritt wurden schnell erst 15, dann 10. Ich kniete auf Tuchfühlung vor den Sauen und bekam es nicht „gebacken“...

Notgedrungen trat ich noch dichter an die Maiskante heran, um den Schwarzkitteln aus dem Weg zu gehen. Während einer auf 5 Schritt vor mir verhoffte, trollte ein weiterer bereits wenige Schritt vor mir vorbei.

„Scheiss auf das Zielfernrohr“ schoss es mir durch den Kopf „das muss auch so gehen!“

Wie John Wayne - nur in Socken, statt Cowboystiefeln - zielte ich grob aus der Hüfte und ließ fliegen.... !

So hatte ich das noch nie gemacht!

Dunkel grollend hallte der Schuss durch die Nacht, begleitet von einem Aufklagen der getroffenen Sau. Neben mir pflügten ihre Begleiter in den Mais. Mit dem Fernglas gewahrte ich, dass sich das beschossene Stück schwerfällig und augenscheinlich todkrank von mir fortbewegte und nach etwa 30 Schritt ins Wundbett ging. Unittelbar hinter mir vernahm ich im Mais das aufgeregte Blasen der übrigen Überläufer. Das kranke Stück versuchte noch einige Male hoch zu kommen, bevor dann Ruhe einkehrte und keine Bewegungen mehr festzustellen waren.

In der Stille vernahm ich nun aber neben mir Schritte auf dem Stoppel.... – was war das denn jetzt?

Ein Rund-um-Blick ließ mich erstarren:
Da zog doch das Keilerchen heran, der sich vorhin als so geräuschempfindlich erwiesen hatte. Gemächlichen Schrittes kam er aus Richtung Pferdeleiter über den Stoppel und zog immer näher, bis er keine 20 Schritt neben mir verhoffte. Dann wendete er und zog unvermittelt direkt auf mich zu.

Jetzt rächte es sich, nicht nachgeladen zu haben oder wenigstens die Schrotpatrone durch eine Brennecke getauscht zu haben. Nicht dass mir der Angstschweiß ausgebrochen wäre, aber in einem schadensträchtigen Feldrevier wie bei uns, wird auch ein junger Keiler normalerweise nicht pardoniert.

Gegenwärtig hatte aber eindeutig er die besseren Karten: Ich war gewissermaßen „blank“!

Als wußte er um seinen Vorteil, stellte er sich 5 Meter neben mir wieder quer und sondierte die Lage. Ich setzte alles auf eine Karte, zog leise eine Patrone heraus und tauschte sie zügig und doch behutsam gegen die leere Hülse im Lager. Da dieses zwar leise, aber eben nicht geräuschlos vonstatten ging, verwunderte es mich nicht, anschließend - als ich wieder aufsah - den Platz neben mir leer zu finden.

Obwohl er zuletzt nur 5 Meter vor mir gestanden hatte, habe ich ihn sich nicht fortstehlen hören. Erstaunlich wie leise und vorsichtig sich diese rauhen Gesellen zuweilen zu bewegen verstehen.

Langsam legte sich die Aufregung und machte nüchterner Überlegung Platz: Die Lampe war im Rucksack zurückgeblieben, so dass ich entschied noch nicht an das mutmaßlich verendete Stück heranzutreten. Nicht auszudenken, was passieren würde, nähme dieses sich auf und flüchte noch wieder in den eng stehenden Mais....

Auf meinen nassen Strumpfsocken machte ich mich beschwingt auf den Weg, zurück zu meinem Sitz. Ich zog die nassen Socken aus, schlüpfte in die kalten Gummistiefel und machte mich - samt meiner Utensilien - auf zu meinem Wagen.

Ich war gespannt, was genau ich erlegt hatte und wo der Schuss wohl sitzen würde.

Zur Unterstüzung beim Aufsuchen des Anschusses - und bei der Bergung - konnte ich wohl Hilfe gebrauchen. M. fiel mir ein. Ihm würde ich jetzt - gegen 23 Uhr - zunächst mal ein SMS schicken, ob er noch wach sei. Er wohnt schließlich am dichtesten dran und würde sich vielleicht freuen, das Erlebte mit mir zu teilen.

Die Antwort kam prompt und so trafen wir uns nur wenige Minuten später, um die Sau aufzusuchen.

Um es kurz zu machen: Sie lag – wie vermutet – bereits verendet im Wundbett. Gott-sei-Dank!

Die Kugel (7x57 R) hatte das Blatt tief gefasst, beide Vorderläufe gewissermaßen "außer Betrieb" gesetzt und glücklicherweise die Kammer eröffnet. Meine ursprüngliche Einschätzung bestätigte sich:

Vor uns lag eine nicht führende Überläuferbache von knapp 50 kg – perfekt!

Jetzt musste ich nur noch den Fuchs auflesen bevor wir uns an die rote Arbeit machen konnten.

Was jetzt noch folgte, ging zu Zweit gut von der Hand, so dass die Sau eine dreiviertel Stunde später appetitlich und bestens „versorgt“ in der Kühlung hing. Auf einen Schrotfuchs der Jugendklasse wartete Frank für die Hundearbeit schon lange , so dass auch Meister Reinecke einer durchaus sinnvollen Verwendung zugeführt werden kann.

Das war ein Abend, der mich für viele Enttäuschungen und Misserfolge der vergangenen Wochen entschädigt hat.




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Ruedemann

Ruedemann

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aus Nordheide

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Kommentare

02.09.2011 09:12 19Pippo85
ja Waidmannsheil :)
das nenn ich mal nen hammer ansitz ! :) ich kann mich sehr gut in die situation hineinversetzen. sowas ähnliches hatte ich auch schon.
02.09.2011 09:53 Gallo75
Tolle Geschichte
02.09.2011 10:03 illupo
Tolles erlebniss! Waidmannsheil!
02.09.2011 10:13 BayernFlo
Waidmannsheil!!
Da verspüre ich dringend mal wieder das Bedürfniss zu meinem Onkel ins Hessische zu fahren um auf die Schwarzen jagen zu können...
02.09.2011 10:44 Ruedemann
BayernFlo schrieb:
Waidmannsheil!!
Da verspüre ich dringend mal wieder das Bedürfniss zu meinem Onkel ins Hessische zu fahren um auf die Schwarzen jagen zu können...


Meinst Du, dass die so weit gelaufen sind
02.09.2011 11:03 Ammerlaender
Waidmannsheil.....du brauchst eine neues Glas !
Ammerländer
02.09.2011 11:30 Ruedemann
Ammerlaender schrieb:
Waidmannsheil.....du brauchst eine neues Glas !
Ammerländer


Nee, neue Socken ...
02.09.2011 11:37 SauerlaenderJung
Geil erzählt, spannend hoch 10. Als hätte ich neben dir gesessen! Weidmannsheil!!!
02.09.2011 11:51 Ammerlaender
Ruedemann schrieb:
Nee, neue Socken ...

Auch DAS...wie wäre es mit Arttypischen Pirschschuh

[h2.abload.de]

02.09.2011 12:29 Ruedemann
Ammerlaender schrieb:
Auch DAS...wie wäre es mit Arttypischen Pirschschuh

[h2.abload.de]



(schlotter, schwitz)
Damit hätte der Keiler sich vielleicht herausgefordert gefühlt ...
02.09.2011 12:42 Treiberluemmel
Sehr schön erzählte Geschichte!
Waidmanns Heil zu den beiden Stücken und zu dem wohl einmaligen Erlebnis !

Wai Hei
TL
02.09.2011 12:57 nuhata
Super Erlebnis und klasse erzählt... Man war live dabei Ich war auch schon 3 mal in der Situation, diesen "John Wayne-Schuss" gebrauchen zu müssen... Die Schussentfernung auf die jeweiligen wehrhaften Stücke lag da jeweils bei unter 2m.... Sowas vergisst man nicht...
Waidmannsheil
02.09.2011 13:33 Ruedemann
nuhata schrieb:
Super Erlebnis und klasse erzählt... Man war live dabei Ich war auch schon 3 mal in der Situation, diesen "John Wayne-Schuss" gebrauchen zu müssen... Die Schussentfernung auf die jeweiligen wehrhaften Stücke lag da jeweils bei unter 2m.... Sowas vergisst man nicht...
Waidmannsheil


Für mich gänzlich neu waren vor allem die Rahmenbedingungen bei Nacht...

Bei Nachsuchen - bzw. beim Durchgehen vor den Hunden - lief es gelegentlich schon einmal ähnlich ab

(nur habe ich dabei bislang immer die Schuhe anbehalten )

Weidmannsdank!
02.09.2011 17:33 Wachtelkumpel
WMH, toll erzählt
02.09.2011 19:07 Hunter87
Waidmannsheil, sehr schön erzählt! Das Anpirschen an die schwarzen Gesellen ist mit das reizvollste und spannenste was es bei der Jagd zu erleben gibt !

Ich hab es sogar mal geschafft, mal nur mit Boxershorts ne Sau auf den Stoppeln anzupirschen, da die Hose zu sehr knisterte

Wmh Thomas
02.09.2011 23:02 Ruedemann
Hunter87 schrieb:
Waidmannsheil, sehr schön erzählt! Das Anpirschen an die schwarzen Gesellen ist mit das reizvollste und spannenste was es bei der Jagd zu erleben gibt !

Ich hab es sogar mal geschafft, mal nur mit Boxershorts ne Sau auf den Stoppeln anzupirschen, da die Hose zu sehr knisterte

Wmh Thomas


Nun, eine Steigerung muss mir ja noch bleiben...
03.09.2011 10:39 Spessartnimrod
Waidmannsheil zur Sau, zum Fuchs und zu einer tollen Story.
Kenne solche Abende, man glaubt, alles falsch gemacht zu haben und dann stellt sich doch noch der Erfolg ein. Geduld ist das Geheimnis.

Gruß
SN
03.09.2011 19:21 querz
Waidmannsheil..:)...Das "ohne Schuhe" ist ne gute Methode....kam mir sogar schon bei Minus 10°C und Schnee zu gute...;)..
06.09.2011 14:49 Remmi
Waidmannsheil
super geschrieben! Man konnte das Geschehen wirklich gut "miterleben"
08.09.2011 21:16 swinging_elvis
Auch von mir ein Waidmannsheil! Wirklich sehr schön erzählt, gut zu lesen, mit Witz und Spannung! Das macht echt Freude und lässt mitfiebern... Bleib am Ball, el
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