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Mein Erster Bock

(1 Eintrag)

Mein erster Bock
346 mal angesehen
25.11.2010, 23.18 Uhr

Mein erster Bock

Mein erster Bock!!!

Hier die Geschichte, wie ich meinen allerersten
Rehbock im Revier meines Vater´s und seiner Jagdkollegen erlegen durfte.

Am 06.05.2008 wurde ich zu später Stunde von meinem Vater gefragt, ob ich am nächsten morgen mit auf den Frühansitz gehen wollte. Hierrüber freute ich mich natürlich sehr.
Gesagt,getan! Am 07.05.2008 ging es dann um 04.30 Uhr los. Ich nahm meine Waffe, meine Muntition, mein Fernglas und wir fuhren los.
Im Revier angekommen, wurde ich auf einen Hochsitz abgesetzt. Diesen hatte ich schon mehrmals, bevor ich den Jagdschein bestanden hatte, mit meinem Vater besetzt. Dieser war sehr schön gelegen an der Grenze zum Naturschutzgebiet Niedersachen. Hier bekam ich das erste mal die Chance meinen ersten Bock zu erlegen. Mein Vater sagte:" Wenn bei dir ein Knopfbock wechselt, kannst du ihn erlegen, aber auf keinen Fall einen anderen"!
Als ich ca. 30 min auf dem Sitz saß, wechselten bei mir 3 Stücke Rehwild an. Ich nahm mein Fernglas in die Hand und schaute mir das Rehwild an. Unter den 3 Rehen konnte ich einen sehr starken alten Sechser, ein Schmalreh und eine Ricke ausmachen. Bei diesem Sprung Rehwild befand sich also kein Knopfbock. Als ich ca. 1 Stunde später erneut Rehwild in meinem Blickwinkel entdeckte, konnte ich hierunter den gewünschten Knopfbock entdecken. Ich wartete und hoffte, dass sich das Rehwild noch ca. 50m weiter zu meinem Hochsitz bewegen würde, da 210m für mich und meine Mauser 98 im Kaliber 7 x 57 doch ein wenig zu weit waren. Aber immer wenn man etwas will, bekommt man es nicht.
Und was passierte, dass Rehwild zog natürlich wieder in das Nachbarrevier zurück. Um 07.30 Uhr wurde ich dann von meinem Vater abgeholt. Er erzählte mir, das er einen starken Sechser mitten in unserer Jagd gesehen hatte. Dies kam ihm aber ein wenig merkwürdig vor, da der Bock sich alle 10 Minuten wieder hin legte. Also fuhren wir zu der Stelle, an der er den Bock vermutete. Im ersten Augenblick war nichts von dem Bock zu sehen. Doch auf einmal konnten wir ihn zwischen einem kleinen Graben und einem Getreidefeld entdecken. Im nächsten Augenblick war er auch schon wieder verschwunden. Doch dann erspähte ich ihn wieder. Mein Vater sagte zu mir:" Wenn du einen Bock schießen möchtest, dann musst du jetzt aus dem Auto aus steigen und dich noch etwas an den Bock anpirschen"! Gesagt,getan. Ich stieg aus dem Auto und nahm die Waffe meines Vater. Hierbei handelte es sich um eine Tikka Bockbüchsflinte im Kaliber 5,6 x 50 R und einem 12/70 Schrotlauf. Nach einigen Meter befand ich mich, meiner Meinung nach, in einer guten Schussposition. Ich lud die Waffe, legte mich auf den Boden und ging in Anschlag. Als ich mich einiger maßen beruhigt hatte, spannte ich die Waffe und ging kurz hinter´s Blatt, holte tief Luft und ließ mein Glück fliegen. Der Bock sank sofort zu Boden, dachte ich. Doch als ich wieder hin sah bemerkte ich, dass sich der Bock noch ein wenig ins Getreide schleppte. Ich wartete noch ein paar Minuten und begab mich dann auf den Weg zum Anschuss. Hier fand ich eine Menge Schweiß. Nach ca. 10m Suche fand ich den Bock dann verendet im Getreide liegen.
An Ort und Stelle wurde der Bock versorgt. Dieses schöne Erlebnis wurde am Nachmittag beim gemütlichen Grillen mit der Familie und den Jagdkollegen gefeiert.
Am nächsten Tag wollten wir das Wildbrett dann zerwirken. Hierbei fand ich den Grund des äußerst komischen Benehmen des Rehbocks. Der Bock musste ein paar Tage zuvor von einer uns unbekannten Person mit einem kleinkalibrigem Gewehr angeschossen worden sein. Der Schuss saß genau auf dem Blatt, konnte allerdings durch das geringe Kaliber nicht die Kammer erreichen und verletzte das Stück nur. Also war der erste Bock trotz das starken Gehörn´s doch ein Hegeabschuss. Darüber freute ich mich sehr und war meinem Vater sehr dankbar.

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Kommentare

26.11.2010 08:20 swinging_elvis
"... er ließ sein Glück fliegen..." Da musste ich ein wenig grinsen. Schönes erstes Erlebnis auf Deinen Bock, wenn auch dieser fremde Schuss nachdenklich stimmt. Vielleicht hatte da auch einer den Dreilauf nicht umgestellt auf große Kugel... Dir jedenfalls Waidmannsheil und ich hoffe, Du hast noch oft Gelegenheit, dankbar zu sein!
26.11.2010 10:17 Ammerlaender
Waidmannshei zum braven Bock!!

Ammerländer
26.11.2010 13:00 Remmi
Waidmannsheil zu deinem Bock
26.11.2010 17:40 Hardtimkerjun
Waidmannsheil zum ersten Bock

Hardtimkerjun
29.11.2010 18:27 BayernFlo
Waidmannsheil zum Bock!
Gut erzählt. Viele Grüsse,
Flo
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