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Hubertustag

Gedanken (2 Einträge)

Hubertushirsch
409 mal angesehen
31.10.2010, 14.22 Uhr

Gedanken zum Hubertustag



Liebe Waidgenossinnen und Waidgenossen!

Es ist mal wieder soweit: Am 3. November begehen wir den Hubertustag.

Wenn wir Jäger aller Konfessionen uns also wieder einmal zusammenfinden um die Hubertusmessen zu besuchen, die am und um diesen Zeitpunkt überall stattfinden und die Hubertusjagden abhalten, dann ehren wir nicht nur unseren Schutzpatron, den Schutzpatron aller Jäger, sondern jemanden, den die Christenheit als Symbolfigur und Bewahrer der Natur schlechthin bezeichnet.

Wir wissen, dass die Legende vom Heiligen Hubertus nichts von ihrer Kraft und Aktualität verloren hat. Gleichwohl müssen wir uns die Frage stellen, ob sie dennoch, und gerade in dieser heutigen, lauten und schnellen Zeit noch bis in unsere Reviere und in unsere Herzen zu dringen vermag...

Unser Tun und Handeln müssen daher, gerade heute, immer wieder hinterfragt werden, zumal unsere jägerischen Aktivitäten, mehr denn je, im Licht der Öffentlichkeit betrachtet werden. Nun, "Tempora mutantur, nos et mutamur in illis ". Die Zeiten ändern sich und wir werden in ihnen geändert. Die Zeiten wandeln sich, was aber nicht bedeuten kann, dass wir unsere alten Überzeugungen und Traditionen einfach unüberlegt dem neuen Zeitgeist opfern dürfen! Tradition bewahren allerdings, ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme, sagt ein bekanntes Sprichwort. Flammen sind aber immer „lebendig!“ Und so sollten wir unser Handeln als Bewahrer, aber auch als „Nutzer“ in der Natur betrachten. Dem Neuen offen, der Tradition des Jägerstandes in unserem Herzen verpflichtet!

Wenn wir also auf der Suche nach unserer Moral uns wieder dem Ursprünglichen annähern, der Hege und der Pflege, des uns vom Schöpfer in seiner unermesslichen Güte anvertrauten Wildes, dann glaube ich, dass wir auch zukünftig aufrechten Hauptes uns zu unserer Passion, zur unserer „Berufung“ bekennen dürfen und wir wieder ein Stück zuversichtlicher in unsere Waidmännische Zukunft blicken können. Aber wir dürfen auch nicht vergessen:

Jäger spielen zu wollen ist leicht, wirklicher Jäger zu werden, ist schwieriger, Jäger zu sein ist schwer, zwischen all den Widersprüchen und Widrigkeiten Jäger zu bleiben ist aber mitunter das Schwerste von allen!

Mit diesem Zitat des von mir so sehr verehrten Friedrich von Gagern, möchte ich meine Betrachtungen beenden und allen Jägerinnen und Jägern einen besinnlichen Hubertustag und alles Gute für die bevorstehenden Gesellschaftsjagden wünschen.

Horrido und ein kräftiges Waidmannsheil!

Thorsten (Hans Eidig, der Wildschütz)




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Hans_Eidig

Hans_Eidig

Alter: 50 Jahre,
aus Harburg/Nordheide
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Kommentare

01.11.2010 17:52 Laerchenwald
Moin Thorsten,

wahre Worte, die Du da gefunden hast. Du sprichst mir aus dem Herzen.

Mögen manche Foristi auch darüber lächeln, so bin ich sicher, daß auch die zumindest über Deinen Blog mal wieder ans Nachdenken kommen. Auch wenn sie es nie zugeben werden.

Gruß ins schöne Hamburg aus Nordhessen
02.11.2010 10:17 Die_Leitbache
ich wurde zum jäger geschlagen und habe mich so geäußert

Ich gelobe, mit offenem Herzen und

bestem Willen, in die Reihe der

waidgerechten Jäger eingetreten zu sein,

wohlwissend, da mir damit eine Ehre

widerfahren ist der ich mich allzeit

würdig erweisen will!

Ich gelobe, die überlieferten, die

geschriebenen Gesetze der

Waidgerechtigkeit zu achten und die

Gebote des Naturschutzes zu befolgen

und das jagdliche Brauchtum allzeit in

Ehren zu halten.

Ich will als Jäger vor allem Heger und

Pfleger sein und die Vorbilder

überlieferter Jägertreue zur Richtschnur

meines jagdlichen Lebens nehmen!

Das Gelobe ich


für mich hat das bestand

gruß moni
02.11.2010 16:25 bergerud
einfach KLASSE !
bergerud
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