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Jagderlebnisse

Wer die Jagd liebt, den liebt die Jagd (2 Einträge)

Brücke Ansitz V Ansitz VI
788 mal angesehen
27.10.2010, 10.56 Uhr

Sauen im Niedermoor

Der Mond ist nun auch im Monat Oktober wieder voll geworden. Zeit auf Sauen zu gehen!

Diesen Abend wird es, ob Jagdglück oder nicht, ein besonderes Erlebnis werden, denn der alte Förster nimmt mich mit auf seinen besten Ansitz am Rand eines Niedermoors. Das Wasser steht dort zur Zeit ca. 20 cm hoch, so dass man die Sauen schon von weitem anwechseln hört. Hohes Gras und Schilf wechseln sich hier ab. Und weit und breit kein Mensch!

Schon der Weg zum Ansitz macht mir wieder klar, was ich an der Jagd so liebe: das Naturerlebnis. Einen kleinen Eindruck bekommt man von den angehängten Bildern. Über eine alte Holzbrücke überqueren wir einen Graben und pirschen uns vorsichtig durch den schmalen Weg an die Kanzel an der Kirrung an.

Noch ist nichts zu hören und wir baumen auf. Schon eine knappe Stunde später hören wir sie kommen. Direkt von links wechseln sie an und bedienen sich an der Kirrung. Der Förster hatte wegen schlechter Sicht die Kirrung vorverlegt, so dass sie sich jetzt am Ende eines schmalen Wegs zum gemähten Teil der Wiese befindet. Das hat Vor- und Nachteile, denn immer wieder schnappen sich die Sauen nur schnell einen Maiskolben um dann wieder links ins hohe Gras bzw. Schilf einzuwechslen. Es sind ca. 8 Sauen, davon zwei starke Bachen und etwa sechs Frischlinge.

Quirlig wuseln sie zwischen Schilf und Kirrung hin und her, immer nur kurz verhoffend, davon oft spitz und selten breit. Mindestens 10-mal habe ich einen Frischling im Glas, aber jedesmal zu kurz um sauber schießen zu können. Dann klappt es, ein Frischling verhofft genau den Momant länger, den ich brauche um sauber abzuziehen. Schon bricht der Schuss!

Kurze Zeit später baumen wir ab, denn wir sahen den Frischling im Knall liegen. Ein satter Kammerschuss mit der .30-06. Erleichtert ziehen wir das erlegte Stück aus dem Moor und brechen 80 m weiter am Auto auf.

Knapp 22 kg bringt er auf die Waage als ich ihn noch am gleichen Abend beim Forstamt abgebe.

Wieder ein unvergessliches Jagderlebnis!

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Kommentare

27.10.2010 12:03 Remmi
Waidmannsheil!
ich kann mir gut vorstellen, dass es ein super erlebniss war.
27.10.2010 13:10 swinging_elvis
Muss interessant sein, im Moor auf Sauen zu jagern... platsch, platsch, platsch...
Wie bringt Ihr denn den Mais aus? In Kirr-Booten? Droht so ein 20kg-Schweinchen, davonzuschwimmen? Rock und Waidmannsheil, elvis
27.10.2010 14:31 Hinnerk2005
Das Moor stellt schon besondere Anforderungen. Ohne Gummistiefel geht schon mal gar nichts. Der Boden federt und ist mit verschiedenen Gräsern "inselartig" bewachsen. Zwischen den "Inseln" steht das Wasser. Im Grunde hangelt man sich von "Insel" zu "Insel" und vermeidet in die Stellen dazwischen zu treten. Die "Inseln" haben Durchmesser von 20 cm bis hin zu mehreren Metern, so dass es sich teilweise recht komfortabel gehen lässt.

Die Bergung größerer Stücke ist allerdings im Dunkeln abenteuerlich. So musste neulich ein 140kg Hirsch geborgen werden. Am Ende waren alle nass, erschöpt und glücklich. Bis auf den Hirsch natürlich! ;)

Manchmal wechseln die Sauen durch einen Graben an. Wenn das eine ganze Rotte ist hört sich das an wie in der Badeanstalt. Einfach Klasse!
29.10.2010 15:44 Bieber78
Waidmannsheil!!

22kg Sauen sind immer passend für die Küche!
27.12.2011 23:24 Maispapst
hmmm wo ist das denn genau?
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