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Drückjagderlebnisse

Die Saison hat begonnen. (2 Einträge)

966 mal angesehen
23.10.2010, 18.47 Uhr

Ein Schreck, aber alles wurde gut

Komme grad von Drückjagd heim, schönstes Herbstwetter, Sonne, ein wenig viel Wind, kalt.
Halb zehn sollte das Treiben beginnen, um zehn durften die Hunde vom Strick.
Die halbe Stunde warten fiel Matti schwer, zumal es seine erste Jagd in dieser Saison war.
Als das "Hussa!" der Treiber erklang, zitterte er vor Aufregung wie Espenlaub.
Endlich 10:00 Uhr, Matti abgehalst, nochmal abgeliebelt und "Such voran, hetz hetz!".
Noch einmal schaute er zurück, als würde er zweifeln, ob er wirklich darf. "Na los such schön!"
Und Matti war weg. Drei Schüsse fielen es sollten die einzigen in meinem Umfeld sein, die ich an diesem Tag hörte.
Auf einmal Standlaut von Matti, ich runter vom Sitz, aber er ging wieder in Hetzlaut über, also warten, wieder kurz Standlaut, immer wieder wechselte der Laut, mir war klar, daß Matti an Sauen arbeitete, der Laut entfernte sich hangabwärts, Richtung Straße.
Die war zwar einen knappen Kilometer weg, aber trotzdem gefiel mir das nicht.
Der Laut war nun nicht mehr zu hören, dafür ein Tatüüüüüüüüüüü tataaaaaaaaaaa von dieser Richtung, mir wurde ganz anders.
Normalerweise kommt Matti alle 20 min etwa am Stand vorbei, diesmal verging eine Stunde, ein Stück Rehwild überquerte mit zwei Sätzen die Schneise, zu schnell zum Schießen.
Es verging noch eine Stunde, Hahn in Ruh. Ich legte die Jacke am Stand hin, viel Hoffnung machte ich mir aber nicht, eher hoffte ich, daß Matti von einem anderen Schützen eingesammelt wude.
Nun aber zu den Schützen, die ich angestellt hatte, die warteten. Ich stieß auf ein überglückliches Gesicht, ein Schütze aus Niederbayern hatte dreifaches Weidmannsheil, drei starke ÜL Bachen lagen.
Nun die Drei bergen, eine hatten wir am Weg, wir machten uns an der Zweiten zu schaffen, ls mich etwas von hinten anstupste.
Matti!!!!!! Fix und foxi war er nun war auch ich überglücklich, auch wenn ich selbst nix zur Strecke beitragen konnte.
Es lagen am Ende vier Sauen und 17 Stücken Rehwild.


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Wachtelhund

Wachtelhund

Alter: 50 Jahre,
aus Fleisch und Blut
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Kommentare

23.10.2010 19:11 Dankwart
Hallo und guten Abend !
Herrliche Geschichte - und ich kann Dich nur zu gtu verstehen, mein Hund - allerdings ein DK - war mal fast vier Tage weg - und ich könnte heuter noch heulen, wenn ich daran denke, dass er eltztlich nur mich, nicht einmal meinen Vater, sein "eigentliches Herrchen" an ihn hernaliess, um ihn zu unserem Autozu bringen- abgesehen davon, dass er wohl so lange auf den Läufen gewesen war, dass er kaum nochstehen konnte.

Ich freue mich mit Dir

Waidfmannsheil

Samurai
23.10.2010 23:16 Thejel
MoinJens,

schön das dem Matti nichts geschehen ist.

Gruß und Waidmannsheil
Theo
24.10.2010 17:19 Jagdperle
Das kann ich mir nur zu gut vorstellen,
das da die Freude gross war.
Ähnlich ist es mir auch schon ergangen.

Wachtelheil
JP
24.10.2010 22:06 kong
ich weiß genau, wie Du Dich gefühlt haben musst, meine war letztens am Mais (gut 400 ha-Schlag) hinter Rotwild her...und nicht mein Revier und dann auch noch gute drei Stunden ...ich bin fast gestorben vor Sorge, immer wieder habe ich sie zwar gehört und ab und an auch mal auf nem Wirtschaftsweg gesehen...........ich habe noch nicht das starke Nervenkostüm eines guten Stöberhundführers
25.10.2010 09:22 Die_Leitbache
wir wissen auf was wir uns einlassen,wenn der hund geschnallt wird

trotzdem.....die bangen minuten und stunden
lönnen unerträglich werden,wenn der vierbeinige jagdhelfer nicht wieder an laden kommt.

alles gut gegangen und ich mag hundeführer die das gefühl "mir wurde ganz anders" empfinden können


weidmannsheil zur strecke

gruß moni
03.11.2010 07:39 jhoerig
ja der Matti ist schon ein Schlawiener,und die Ansteller sind eh die wichtigsten Leute auf der DJ.Nichts ist da unangenehmer, als wenn man anstellt, selber Strecke macht und die andern Schneider bleiben WMH Jens
03.11.2010 07:42 Wachtelhund
jhoerig schrieb:
ja der Matti ist schon ein Schlawiener,und die Ansteller sind eh die wichtigsten Leute auf der DJ.Nichts ist da unangenehmer, als wenn man anstellt, selber Strecke macht und die andern Schneider bleiben WMH Jens


So siehts aus, dann glauben die Gäste, man hätte absichtlich.......
Aber ich hatte eh keine Wahl, die Stände waren ja vorher festgelegt.
16.06.2011 16:04 rokko1999
Tolle Geschichte Das Gefühl kenne ich Wenn sie erste mal vom Strick sind kannste nichts mehr machen Trotzdem ist es immer wieder ein jagdlichesErleben mit den Hunden zu jagen. Wünsche Dir weiter hin viel Freude beim Wachteln Grüße Ronny
27.11.2011 14:28 Wutzel
Eine Geschichte die mir aus der Seele spricht....wir gehen mit unseren Hunden zur Jagd um auch Strecke zu machen....aber wenn der oder die Hunde fehlen läuft bei jedem Hundeführer die "Maschine unrund"...mir versackt dann auch immer das Herz wenn´s Hundeli laut jagt, es dann knallt und der Laut verstummt...oder der Laut einer Straße/Eisenbahnlinie zu nahe kommt.....
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