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Erfolg beim 1. Ansitz im neuen...

Überläuferkeiler (1 Eintrag)

264 mal angesehen
16.05.2010, 19.26 Uhr

das erste Stück 2010

Dieses Jahr sollte es zu Muttertag mal wieder heim zu den Eltern gehen.
Dort wollte ich mein Glück aufs Rehwild probieren. Die Abendansitze brachten mir zwar ein paar Böcke zu Anblick, leider allesamt zu weit weg oder für meinen Geschmack zu jung.
Am Sonntag traf ich ich dann mit unseren Reviernachbarn, die ihr Leid über die Sauen am frisch gedrillten Mais äußerten. Wir hatten noch eine fahrbare Kanzel frei, die wir kurzerhand gemeinsam an die Reviergrenzen fuhren, in der Hoffnung dort auf die schwarzen Gesellen Erfolg zu haben. Lange haben wir diskutiert, ob es die Nachbarn zulassen, dass ich über die Reviergrenze hinweg schießen dürfte. Unter der Prämisse, dass dies nur für diese Tage und nur dem Schwarzwild gelte und inbetracht des Schadens (ca. 1,5 ha dürfen nachgedrillt werden), kamen wir schließlich überein, dass es wohl doch ausnahmsweise OK sei.
Also, für den Montag haben wir uns also verabredet, gemeinsam den Schweinen zu Leibe zu rücken. Gegen 06.00 Uhr morgens kamen dann auch 5 Überläufer, nur leider bei uns im Revier an einer Kanzel, die ca. 250m weit entfernt war.
Abends schoß von dieser Kanzel ein Begehungsscheininhaber noch seinen Bock für dieses Jahr.
Am Dienstag wollten wir dann wieder unser Glück am Morgen versuchen, da ich am selben Tag noch wieder abreisen wollte. Bereits beim Angehen sah ich ca. 70m von der Kanzel entfernt 3 schwarze "große Maulfurfshaufen", die sich aber bewegten. Nun, da dies Maulwurfshaufen eigentlich nicht machen, konnten es nur Sauen sein. Also den kleinen KLM kurz genommen und vorsichtig zur Kanzel gepirscht. Mein Gott dachte ich, das Schloß macht aber einen Höllenlärm, das halten die Sauen doch nie aus.... Aber, die Schwarzen ästen weiter vor sich hin. Mann, schnell das Fenster auf und ansprechen! 3 Übleräufer in der 60kg-Klasse machten sich da lustig über die Wiese her. Das konnte so nicht weitergehen. Waffe raus, Maß genommen und den schwächsten Burschen aufs Korn genommen. Als er breit steht bricht der Schuß. Ein kurzes Quiecken (ich habe eine Niere erwischt) und er kippt. Die beiden anderen Sauen flüchten in den Wald zurück. Das alles geschah innerhalb der ersten 10 Minuten, d.h. um 04.35 Uhr lag die Sau.
Wir blieben dann alle noch bis 05.30 Uhr sitzen - man weiß ja nie.
Die Nachbarn sammelten sich dann bei mir und halfen das Schweinchen ins Auto zu heben. Auf der Rückfahrt nahm ich dann einen der Nachbarpächter mit heim. Dieser fragte dann, ob ich länger bliebe oder ev. schon am nächsten Wochenende wieder da sein könnte/würde. So kann sich die Meinung dann schnell ändern. Leider war es mir nicht möglich, so schnell wieder in die alte Heimat zu kommen, aber ein Anfang ist gemacht. Wie mir mein Vater dann später am Telefon erzählte, war der Reviernachbar heilfroh über die Erlegung der Sau.....
offline

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harzbaer

harzbaer

Alter: 50 Jahre,
aus Astfeld
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Kommentare

17.05.2010 10:32 Anju
Waidmannsheil!!
17.05.2010 13:05 faehe81
WAIDMANNSHEIL

Viele Grüße
faehe
17.05.2010 22:57 Isegrim
Waidmannsheil mein Freund
Sauen in Deiner alten Heimat sind immer etwas besonderes. ich könnte mir vorstellen das die Sau noch lange in Erinnerung bleiben wird
Gruß Wilfried
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