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Veganismus die zweite

Veganer, Was wollen die eigentlich? (1 Eintrag)

675 mal angesehen
10.02.2010, 12.55 Uhr

Eine bessere Beschreibung des Veganismus' + lustiger Anhang :D :D

Einleitung: Der erste Blog zum Veganismus zeigt, dass dieses Thema doch noch einer genaueren Untersuchung bedarf. Deswegen soll hier nachgegangen werden, was die Veganer eigentlich genau wollen. Ein User im letzten Blog schrieb, man kann Veganer nicht mit Tierrechtlern in einen Topf werfen, weil nicht alle missionieren wollen. Richtig - es gibt auch viele, die ihre Ansichten lediglich privat vertreten und in diesem Falle möchte ich auch nichts gegen Veganer vorgebracht haben, jeder soll selbst entscheiden, wie er leben will. Aber es gibt sie nunmal, die sogenannten Tier- und Erdbefreier unter den Veganern, die einem ihre Meinung aufzwingen wollen. Um diese wird es im Folgenden gehen.

Grundlagen zum Veganismus: Man kann die vegane Lebensweise nicht unabhängig von Tierrechten erklären, da sich dahinter nicht einfach nur eine unkonventionelle Art der Ernährung verbirgt sondern eine Gesinnung, die tierische Produkte nicht nur in der Ernährung gänzlich ablehnt sondern überall - sprich auch Lederjacken, Fellstiefel, Wollpulover, Putzmittel auf Basis tierischer Produkte etc. sind strengstens verboten! Wenn ich meinen Verzicht darauf beschränken würde, lediglich alle tierischen Produkte aus der Ernährung zu verbannen, dann bin ich noch lange kein Veganer (der Begriff "Vegane Ernährung" ist meines Erachtens ein Widerspruch, da Veganismus sich auf mehr als nur Ernährung bezieht), dann wäre ich nur ein strenger Vegetarier, der vielleicht nur aus gesundheitlichen Gründen oder der Umwelt zuliebe (sogenannte Klimavegetarier) die Ernährungseise favorisiert. Nicht dass nicht auch ein Vegetarier der Bambifraktion angehören kann, aber es besteht theoretisch kein Widerspruch darin, sich streng vegetarisch zu ernähren und dennoch gleichzeitig Lederschuhe zu tragen, angeln oder jagen zu gehen - solange der Vegetarier seine Motivation auf Gesundheit oder Umwelt beschränkt (das kommt öfter vor als man glauben mag, ich persönlich kenne 3 Fälle von leidenschaftlichen Anglern, die sich so ernähren). Einem Veganer, der versucht völlig auf "Ausbeutung" der armen, armen Tierchen in seinem Leben zu verzichten, wäre das unmöglich. Und genau darum geht es im Veganismus - das Leid der Tiere so gering wie möglich zu halten. Weitere Gründe, die hinzutreten, sich diese Askese aufzuerlegen, wären natürlich auch, wie schon genannt, Gesundheit und Umwelt.

Vegane Bekehrungsversuche: So weit so gut könnte man sagen, deren Sache - wäre der Veganismus für alle Veganer Privatsache. Aber nun kommen jene unter den Veganern, denen man zurecht unterstellt, sie wollen die Menschheit zum Vegansimus bekehren. Diese Fraktion von selbsternannten Tier- und Erdbefreiern möchte unbedingt ihre fadenscheidigen moralische Ansichten anderen aufzwingen, mit allen möglichen Mitteln. Nur haben sie bei ihrem langjährigen Kampf gemerkt, dass die Menschheit in ihren Augen nicht wirklich "besser" geworden ist. Kaum jemand ist so altruistisch veranlagt, dass er aus vermeintlichen ethischen Gründen seine persönliche Freiheit mehr und mehr einschränkt und auf ein saftiges Steak zugunsten von Sojapampe, Weizeneiweiß und Gemüse verzichtet, dass er aufhören würde zu jagen und zu angeln.

In dieser Hilflosigekeit, dient vor allem der Klimawandel, der mehr und mehr auch im Zusammenhang mit der Tierproduktion gebracht wird, natürlich den perfekten Vorwand, den Veganismus nicht nur ethisch notwendig zu rechtfertigen sondern auch gesundheitspolitisch und umweltpolitisch. Und obwohl eine stärkere Einschränkung im Konsum tierischer Produkte völlig ausreichen würde, die negativen Umweltfolgen aufzuhalten (eine britische Studie belegt, dass 90-100g Fleisch pro Mensch auf der Welt und pro Tag den Klimawandel stoppen würde), heucheln und lügen die Missionare unter den Veganern, ihre Ideologie sei die einzige Möglichkeit, den Klimawandel aufzuhalten, wie z.B. zahlreiche Lachnummern von Bambirettern auf youtube versuchen deutlich zu machen.

Natürlich springt die Bambifraktion nicht nur auf den Umweltzug auf sondern versucht auch den Fahrtwind der Gesundheit für sich zu nutzen. In den letzten 20 Jahren sind eine Reihe von Universitätsstudien erschienen, die sich mit den Folgen vegetarischer und auch veganer Ernährung beschäftigen (ja die Forscher sprechen von "veganer Ernährung" - ich halte das, wie gesagt, für einen Widerspruch, aber vielleicht irre ich mich auch). Fazit: Vegetarier und auch Veganer sind in der Regel gesünder als der Bevölkerungsdurchschnitt (wobei die Forscher letzteren sehr reserviert gegenüberstehen - insbesondere für Risikogruppen wie Kleinkinder, Heranwachsende und Schwangere sei diese Ernährung ohne umfassendes Ernährungswissen nicht empfehlenswert - wer möchte schon gesundheitliche Schäden seines Kindes in Kauf nehmen?!). Das Fazit der Forscher ist natürlich ein ideales Sprungbrett, die vegane Ideologie unter das Volk zu bringen, wenn es sein muss auch mit Lügen. Und so versuchen uns Spendensammelvereine wie PETA und andere Tierretter und Tierrächer seit Jahren weis zu machen, Fisch sei so ungesund, dass wir alle krank würden, ebenso wie Fleisch, Milch etc. Was jedoch von Seiten der Veganmissionare gezielt und bewusst verschwiegen wird, ist die Einräumung der Forscher, aus ihren Studien weder ablesen könne, dass tierische Produkte ungesund sind ( Gift ist eine Frage der Dosis, hochwertiges Fleisch in Maßen ist sogar sehr gesund), noch dass Veganer und Vegetarier einen entscheidenden Ernährungsvorteil hätten und diese Ernährung deshalb unbedingt zu bevorzugen ist, will man gesund sein. Der scheinbare Vorsprung der Grünzeugfetischisten in punkto Gesundheit lässt sich dadurch erklären, dass Veganer meist einen sehr gesunden Lebenstil pflegen. Sie haben ein umfangreiches Ernährungswissen - im Gegensatz zum Großteil der Bevvölkerung, der sich nicht dafür interessiert. Daher achten sie entsprechend auch bewusst auf gesunde Lebensmittel, treiben in der Regel Sport, rauchen und trinken meist nicht - ganz im Gegensatz zu einem Großteil der Bevölkerung, der übertreiben gesagt, säuft wie ein Loch, raucht wie ein Schlot und das Auto benutzt, um die 300m bis zum Nachbarn zu überbrücken. Aber! Es gibt natürlich auch etliche gesundheitsbewusste und sportliche Menschen unter den Fleischgenießern. Und so sind sich die Forscher darüber einig, dass der scheinbare Vorsprung der Veggies im Vergleich mit gesundheitsbewussten Allesessern zusammenschmilzt.
Man kann den Veganismus also guten Gewissens auf die ethische Komponente fokussieren, das ist das Hauptmotiv - Gesundheitsschäden und Umweltschäden lassen sich auch ohne Askese aufhalten, auch wenn die Veganpropaganda ala' PETA und Co. etwas anderes behaupten. Also lasst Euch nicht von denen belügen.

Wollen wir, dass die Menschheit vegan wird?: Ich weiß nicht wie es mit Euch steht? Ich kann damit leben, dass ein Tier für mich sein Leben lässt und kann mich trotzdem noch im täglich Spiegel angucken, ohne auch nur den Hauch eines schelchten Gewissens haben zu müssen. Mit Appellen an mein "Emphatie-Vermögen" (sprich Gefühlsduselei, weil man als Kind zu viel Bambi geguckt hat) wird man bei mir rein gar nichts erreichen. Und deswegen bin ich in den Augen der Veganer ein gefühlsloses, tiermordendes Monster, das beseitigt gehört, so wie jeder Angler, Jäger oder schlicht jeder, der nicht bereit ist, den Konsum von Tierprodukten aufzugeben. Wie das Regime nach der veganen Umstülpung aussehen wird weiß ich nicht genau, auf jedenfall schrecklich. Dazu mal eine Aussage vom Tierrechtsphilosphen Helmut F. Kaplan: Er wurde in einem Interview gefragt, wie er sich in einer Situation verhalten würde, in der ein Schwein und ein Kleinkind in Lebensgefahr wären und er nur einem von beiden das Leben retten könnte. Antwort: "Ich weiß es wirklich nicht." Bei solchen Aussagen sträuben sich mir die Nackenhaare!!! Kaplan bezieht sich auf glaubhafte Foschungsergebnisse, wonach ein ausgewachsenes Schwein intelligenzmäßig gleich auf ist mit einem dreijährigen Kind. Doch wollen wir das wirklich? Ein Schwein soll genauso viel wert sein wie ein Mensch? Undenkbar für mich, so zu empfinden!

Ein Menschenleben in "Vegania":
Fragt man Veganer, wie denn nun eine vegane Welt auszusehen hat, können sie mit Sicherheit nur eine sehr schwammige Antwort geben, wie "Es geht darum, Tierleid so weit wie möglich zu vermeiden." Aber was heißt das jetzt für die Praxis? Muss ich mein neues Haus auf einer anderen Stelle bauen, wenn Karl der Käfer seine kleine Erdhöhle auf meinem Grundstück gebaut hat oder bezieht sich die Leidvermeidung nur auf Tiere, denen man Bewusstsein zuschreibt? Wie dem auch sei: Will man, dass die Leidvermeidung nicht nur eine Floskel bleibt, sondern auch umgesetzt wird, so müssen die Veganherrscher das ganze irgendwie gesetzlich und rechtsstaatlich fixieren - wie weit das dann gehen wird und wie unsere Freiheit eingeschränkt werden soll, wissen sie wahrscheinlich selbst noch nicht ganz genau. Fakt ist jedenfalls: Wir müssen dann alle vegan leben (also nicht nur auf die Ernährung beschränkt - kein Tier soll "ausgebeutet" werden). Es wird also nicht nur kein Steak mehr geben, keine Eier, keine Milch, sondern auch Jagd und Angeln sind bei Höchststrafe verboten, Reiten ist genauso Tierausbeutung wie Imkern, Haustierhaltung steht auch auf extrem wackeligen Beinen (achja, wenn es dann überhaupt noch Hunde und Hauskatzen geben darf, müssen die Tiere selbstverständlich auch vegan ernährt werden), und natürlich ist auch jederlei Tierzucht verboten. Zoos und Zirkusse wird es nicht mehr geben, keine Pferdekutschen, weil das Ausbeutung der Pferdekraft ist, usw. Wir alle müssen uns dann völlig umorientieren, was sicher kaum jemand will, weil es nichts weiter wäre als ein Riesenverzicht aufgrund fadenscheidiger ethischer Floskeln. Und wer weiß was passiert, wenn doch mal absichtlich oder unbeabsichtigt ein Tier stirbt? Komme ich lebenslang in den Knast, wenn ich mich dem Angelverbot widersetze, meiner Natur freien Lauf lasse, einen Fisch fange und diesen brate? ->das wäre dann bei den Veganern vielleicht sogar Kannibalismus, da für sie zwischen Mensch und Tier kein Unterschied besteht (Siehe Zitat Kaplan: "Ich esse meine Brüder nicht."). Was passiert, wenn ich mit dem Auto (sofern es die in einer veganen Welt überhaupt noch gibt - schließlich sind es Dreckschleudern und Insektenkiller) versehentlich ein Reh überfahre? Komme ich dann auch in den Knast wegen fahrlässiger Tötung? - Wie dem auch sei, ob es ein wenig übertrieben ist was schreibe oder nicht - Ihr habt zumindest einen Vorgeschmack, was es heißen könnte, in Vegania zu leben. Das will sicher niemand von uns. Also haltet Euch wacker, nutzt die Natur in all ihren Facetten - sowohl Pflanzen als auch Tiere - aber nachhaltig, waidgerecht, lebt gesund und umweltbewusst etc. Dann kann man solchen Pseudomoralisten nämlich ganz schnell das Wasser abgraben.
Mit freundlichen Grüßen und Petri Heil, der olle Rumpel (Wer Rechtschreibfehler findet, der darf sie behalten!)
Anhang:
Wer sich mal angucken will, wie eine Bambiretterin vom Emo-Verein Animal Peace nach Strich und Faden verarscht wird, sollte sich folgende Videos auf youtube reinziehen X-D


Teil1: [www.youtube.com]
Teil2: [www.youtube.com]
Teil3: [www.youtube.com]
Teil4: [www.youtube.com]
offline

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Rumpelstielzchen

Rumpelstielzchen

Alter: 50 Jahre,
aus Neunburg v. W.
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Kommentare

10.02.2010 23:20 Keiler
Hast du sehr gut, treffend sachlich und ohne Emotionen beschreiben. War zwar etwas länger, aber wert es zu lesen.
Die Bewertung darf dich nicht stören, das runterbewerten ist durch Veganer die hier rumspekulieren passiert!


Grüße Keiler
11.02.2010 00:01 Rumpelstielzchen
Keiler schrieb:
Hast du sehr gut, treffend sachlich und ohne Emotionen beschreiben. War zwar etwas länger, aber wert es zu lesen.
Die Bewertung darf dich nicht stören, das runterbewerten ist durch Veganer die hier rumspekulieren passiert!


Grüße Keiler

Danke Keiler, aus welcher Ecke die Bewertungen kommen, ist natürlich ersichtlich Es sollte ja unter anderem auch ein kleiner Seitenhieb für solche Konsorten sein.
11.02.2010 16:21 Zausel
Rumpelstielzchen schrieb:
Danke Keiler, aus welcher Ecke die Bewertungen kommen, ist natürlich ersichtlich Es sollte ja unter anderem auch ein kleiner Seitenhieb für solche Konsorten sein.


Ich kann mich Keiler nur anschließen
11.02.2010 21:59 Musang
Astrein, besser geht es nicht
12.02.2010 08:16 wachtelschachtel
Ich sach da nur:
www.antivegan.de
12.02.2010 15:02 Dackeleva
13.02.2010 12:51 Fuchstoeter
Hier noch ein sehr lesenswerter Bericht von Veganer Seite...
[veg.gs]
13.02.2010 16:50 Rumpelstielzchen
Fuchstoeter schrieb:
Hier noch ein sehr lesenswerter Bericht von Veganer Seite...
[veg.gs]

Geil, dort wird sehr schön gezeigt, wie scheinheilg die militanten Graslutscher doch sind. Wasser predigen und Wein trinken, sage ich nur. Aber für die dort beschrieben Fälle haben sie ja immer noch ihren dehnbaren Gummibegriff der "Unvermeidlichkeit", um sich rauszureden. Der wird dann eben so ausgelegt, wie sie es brauchen - die vegane Lizenz zum Töten.
13.02.2010 19:30 kirrdoedel
Keiler schrieb:
Hast du sehr gut, treffend sachlich und ohne Emotionen beschreiben. War zwar etwas länger, aber wert es zu lesen.
Die Bewertung darf dich nicht stören, das runterbewerten ist durch Veganer die hier rumspekulieren passiert!


Grüße Keiler

Kann mich hier nur anschließen !!!
five points
13.02.2010 19:47 wieselchen
Daraus könnte man fast mal ein Referat machen für Schulen. Sachlich beim Thema geblieben, sehr gut geschrieben.

LG
Wieselchen
13.02.2010 20:41 Rumpelstielzchen
wieselchen schrieb:
Daraus könnte man fast mal ein Referat machen für Schulen. Sachlich beim Thema geblieben, sehr gut geschrieben.

LG
Wieselchen

Danke. Aber mach daraus bloß kein Referat für die Schule, dafür wäre die Aufmachung stellenweise einfach zu spöttisch-polemisch und in Folge natürlich auch zu parteiisch, für ein wirklich sachliches Referat. Das ändert jedoch nichts an der Richtigkeit der Informationen
14.02.2010 19:33 Durchgeher
Super dein Bericht gefällt mir richtig gut
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