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291 mal angesehen
20.12.2009, 17.31 Uhr

Brunftiges Hirschkalb

Alle Jahre wieder...die Weihnachtsfeier meines Freundes, Jäger seit 1992.
Dieses Jahr in einem für seine sehr gute Küche bekannten Restaurant. Auf der Speisekarte stand Hirschkalb. Grosse Vorfreude...was mag ein Jäger lieber als "Wildes".
Als das Essen serviert wurde, lief der Gaumensaft. Aber beim Blick auf das Fleisch eine böse Vorahnung. Aufgrund der Grösse der Fleischscheiben (Rücken) musste es sich um ein mindestens 4-5 Jahre altes Hirschkalb handeln...grins...
Der erste Bissen...und es erfolgte Ernüchterung. Strenger Geruch in der Nase und strenger Geschmack auf der Zunge...Gewissheit. Das Stück muss brunftig gewesen sein. Eine Laune der Natur...?
Mit Belustigung wurde das Schmatzen einiger Kollegen, wie die Sau an der Kirrung, zur Kenntnis genommen. Kenner verzogen jedoch, ob des strengen Geschmacks, die Mundwinkel. Wissende Blicke wurden ausgetauscht. Mit reichlich Preiselbeeren konnte der Geschmack erträglicher gemacht werden und ein guter Rotwein half beim Runterspülen. Unhöflich möchte man dann ja doch nicht sein.
Es ist traurig, dass selbst in rennomierten Restaurants solche geschmacksintensiven Wildbretstücke an die Gäste serviert werden. Alles zum Schaden der Jäger, die seit langem versuchen, ihr Wildbret an den Privatmann zu verkaufen. Also kein Wunder, wenn man zu hören bekommt, dass Wild einen strengen Geschmack hat.
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loewin74

loewin74

Alter: 43 Jahre,
aus Seesen
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Kommentare

20.12.2009 18:08 Jagdperle
ich kann nur den Kopf schütteln wenn ich sowas lese, man man...
und Warenunterschiebung ist es auch noch,mich würde in dem Restaurant bestimmt keiner mehr sehen.
Gruß von einer die selber Köchin und Jägerin ist.
20.12.2009 20:08 murmelbaer
Hier die wohl berechtigte Kritik sofort und unmissverständlich beim Servierpersonal und auch beim Küchenchef, den ich hätte antanzen lassen, anzubringen gebietet in dem Fall die reine Selbstverteidigung.
Mit einer solchen Aktion - die doofen merken schon nichts - sind wieder unzählige potentielle Wildpretkunden abgeschreckt worden und es dauert Jahre und sehr, sehr viel Überzeugungsarbeit denen wieder Wild zu verkaufen.
Das Restaurant gehört, für eine Zeit zumindest zwangsgeschlossen!
21.12.2009 08:17 zerberus
selber schuld wenn man in einem lokal wild isst wenn man nicht weiss woher es kommt.

21.12.2009 13:13 loewin74
zerberus schrieb:
selber schuld wenn man in einem lokal wild isst wenn man nicht weiss woher es kommt.


Leider gab es keine andere Wahl...Das Menü war vorbestellt..
21.12.2009 13:22 zerberus
loewin74 schrieb:
Leider gab es keine andere Wahl...Das Menü war vorbestellt..

aber sicher das letzte mal oder?
21.12.2009 16:21 loewin74
zerberus schrieb:
aber sicher das letzte mal oder?

mit absoluter Sicherheit!
22.12.2009 00:11 kammerjaeger
Der Grund dafür, daß es das letzte mal war, sollte aber schon noch kommuniziert werden, oder?
22.12.2009 14:47 swinging_elvis
Also ich kann auch nicht verstehen, warum nicht gleich Dampf gemacht wurde. Grad der Jäger als Kenner der Materie ist hier gefordert und darf nicht schweigen und bei 100 anderen Gästen den Eindruck sich festbrennen lassen:"Wild? Och neee, lieber nicht, das schmeckt immer so streng!" ... und das genau darum, weil wir Jäger schon genug für den Ruf unseres gesunden, wohlschmeckenden Wildbrets aus unseren Wäldern kämpfen... Kopfschüttelnd... elvis
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