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Jagd in Finnland

Auf Elch und Birkwild (9 Einträge)

Elchwoche 2009 Elchwoche 2009 Elchwoche 2009
588 mal angesehen
01.11.2009, 18.15 Uhr

Die Rache des Elchkalbes

Dieses Jahr hatte ich mir richtig Zeit genommen. Gleich zwei Wochenenden hintereinander wollte ich in verschiedenen Revieren auf den König der Finnischen Wälder gehen. Schon die Anfahrt war voller Spannung, tausende Gedanken gingen mir durch den Kopf, die Ausrüstung wurde im Geiste etliche Male gecheckt… aber ich hatte mich lange vorbereitet und war gerüstet… Wie immer ging es hoch Richtung Vasa und hinter Kokkola ins Landesinnere.
Das erste Wochenende möchte ich ein wenig zusammenfassen. Es war voller spannender Ansitzstunden, teilweise gar mit meiner besseren Hälfte. Wirkliche Traumstände verleiteten zur ständigen Vorstellung, dass jetzt dort aus den Fichten ein starker Elchhirsch austreten müsste. Auerhahnen, Birk- und Haselwild kreuzte unseren Weg… es war einfach klasse, an dieser Jagd auch nur teilzunehmen, am Nachmittag zu helfen, die Elche zu bergen und in der Halle aus der Decke zu schlagen…
Das Leben in der Hütte am See (mökki) war ebenfalls von besonderem Reiz. Weit ab von der Zivilisation hörte man ab Abend, wenn man dampfend aus der Sauna trat nur das Rauschen in den Ohren… ein Nachhall der ständigen Geräusche, die normalerweise um uns herum sind…
Das Wetter hatte sich geändert. Nach schon deutlich unter Null Grad in der letzten Woche war es nun um die Null und nasskalt. Das war vor allem für die Füße meines Herzblatts eine rechte Qual, so dass sie es am dritten Tag vorzog, einmal in der Hütte zu bleiben.

Die Strecke des ersten Wochenendes war beachtlich. Mit ca. 20 Jägern entnahmen wir 9 Elche der Wildbahn, darunter ein 3-4jähriger Hirsch, ein mehrjähriges Tier, ein Schmaltier und Kälber. Meinen ersten Anblick hatte ich am zweiten Tag, als das Schmaltier auf einer großen, kilometerlangen Forststrasse in weiter Entfernung in Sicht kam und schnell den Weg überwand. Trotzdem war ein Finnischer Jäger zum Schuss gekommen. Die Bergung des Stückes gestaltete sich abenteuerlich. Es gelang dem Tier noch, sich innerhalb eines Flusses dem Hund zu stellen. Hier wurde der Fangschuss angetragen. Der Fluss war mit einer wenige Zentimeter dicken Eisschicht bedeckt… Da half nur, sich aus den Klamotten zu schälen und rein ins kühle Nass…

Grundsätzlich wird die Jagd ohne Treiber und ausschließlich mit Hunden durchgeführt. Stellt der norwegische Elchhund, so kann der Führer dies mittels GPS lokalisieren und den Bail angehen. Nun versucht entweder dieser, einen Schuss anzutragen oder das Wild kommt einem der auf den Wechseln abgestellten Schützen. Was ist das immer eine Spannung, wenn der Laut des Hundes immer näher kommt. Am dritten Nachmittag saß ich auf einer Kiefernanpflanzung. Hinter mir verlief ein Weg und ansonsten war die Freistelle von ca. 20-jährigen Kiefern und Birken dicht umstanden. Gespannt lauschte ich auf zeitweise zwei Hunde, die in der Ferne am Elchwild arbeiteten. Gut vernahm man, wie der Hund kreiste, schien der Laut doch stellenweise deutlich näher, um dann wieder entfernt zu sein. Plötzlich näherte sich linkerhand der Bail. Ich spürte mehr als das ich es wahrnahm, dass das ich gleich Wild in Anblick bekommen. Und da sah ich auch schon eine Bewegung. Hinter den links recht dicht stehenden Birken kam in den typisch rhythmischen Bewegungen des Trolls Elchwild heran… Zunächst sah ich da die fahlbraune Decke eines Alttiers, dann die dunkel-schwarzbraune Farbe eines Kalbes… Aufgestanden, gespannt und Anschlagen waren eine Bewegung. Und da: jetzt erkannte ich ein weiteres Kalb. Im Hintergrund blinkte rot die Warnweste des Elchhundes… gespannt schätzte ich die Entfernung auf sicher 130m… jetzt verhoffte das Tier, nur das Haupt war sichtbar… und ich wusste auch warum. Der Wind ging in diese Richtung. Zu dieser Zeit standen die Kälber verdeckt und nebeneinander, der Hund war nicht zu sehen… die Entfernung… alles Gründe, das Wild zwar weiter fasziniert zu beobachten, aber an einen Schuss war nicht zu denken.
Da warf sich das Alttier auch schon herum und zurück ging es in die Kiefern. Die Waffe absetzend durchfuhr mich plötzlich ein Jagdfieber … das es mich fast am ganzen Körper schüttelte… mamma mia. Es war einfach immer wieder ein unglaubliches Erlebnis…

Von diesen drei Stücken kam an diesem Tage keines zur Stecke, aber ein Finne konnte sein erstes Kalb erlegen. Immer schön, dabei zu sein, hab’ ich doch dieses Gefühl von letztem Jahr noch bestens in Erinnerung.

Das zweite Wochenende fand in bekannter Gesellschaft statt. In dieser Gruppe war ich letztes Jahr zu meinem ersten Waidmannsheil gekommen und so war es ein freudiger Empfang. Drei Tage Jagd waren geplant und alle waren voller freudiger Erwartung.
Schon der erste Tag war voller Spannung. Frei waren noch einige Kälber sowie erwachsene Stücke, Alttiere sollten aber geschont werden. Recht bald war ein Hund am Wild und alle waren gespannt, wem das Glück zuteil werden sollte, zum Schuss zu kommen und um was es sich überhaupt handelte. Bis zum Mittag waren unsere Bemühungen nicht vom Erfolg gekrönt und so wurde erst mal traditionell makkara am Feuer gebraten (Wurst). Dazu einen Tee oder Kaffee… das wärmt.
Am Nachmittag ging es weiter. Strategien wurden besprochen, Stände besetzt, die Hunde geschickt. Jetzt sollte es klappen. Aber ich will es kurz machen. Am frühen Abend hatte ein Schütze vor seinem Stand endlich den Bail in greifbarer Nähe. Wenig später kam er lachend angerannt. Es handelte sich um ein einzelnes Alttier, welches ja nicht frei war. An diesem hatten wir den ganzen Tag gejagt. So kann es kommen…

Am Samstag ging es weiter. Einen tollen Stand hatte ich in einem Moor, Elche waren auch im Treiben, kamen aber leider keinem schussgerecht. So lag also wieder alle Hoffnung auf dem Nachmittag. Was würde er bringen?
Zum zweiten Mal bei Jagden in Finnland bekam ich einen kleinen Drückjagdstand an einem Weg zugewiesen. Irgendwie fühlte ich mich gut da oben, vielleicht alleine schon wegen der Sicherheit. Schnell wurde die Umgebung sondiert und geprüft, wo ich am besten hin schießen würde können. Hinter mir lag ein recht dichter Bestand aus Fichten sowie einigen Kiefern und Birken, vor mir lag ein lichterer Wald, der allerdings am Boden mit Felsen übersäht war. Dort laufen auch Elche nicht gerne.
Zunächst setzte ich mich auf meinen Sitzrucksack, hatte aber damit die Brüstung so hoch vor mir, dass kein Schießen möglich gewesen wäre. So nahm ich später die stehende Stellung ein. Am Morgen war in diesem Treiben ein Elchtier mit zwei Kälbern gesehen worden. Ob diese mir kommen würden? Der Laut des Hundes war nach einiger Zeit in der Ferne verklungen, so machte sich bei mir eine gewisse Entspannung breit…
Es dauerte sicher 1,5 Stunden, als ich vermeinte, rechts hinter mir ein leises knistern zu hören. Mich langsam umdrehend gewahr ich in nur 30m Entfernung große Wildkörper, die sich durch die Fichten schoben. Auf einen Schlag war ich voll da, bereit, hellwach. In den Voranschlag gehend sah ich, wie die mittlerweile als Alttier mit Kalb angesprochenen Stücke langsam Richtung Forstweg zogen. Das musste einfach passen. Gleichzeitig erstaunte es mich, mit welcher Geschmeidigkeit sich das Elchwild durch den Bestand bewegte. Kein Knacken war zu vernehmen, nur das leise Reiben der Wildkörper an den Zweigen… und dann steckte das Tier sein Haupt aus dem Wald und äugte direkt in meine Richtung. Durch das auf 4-fach eingestellte Glas sah ich dies voller Faszination. Auch der Vorschlag war frei, so dass ich leicht hätte einen Schuss anbringen können, aber es galt ja dem Kalb. Plötzlich vernahm ich ein knirschen in meinem Rücken, welches ich als sich näherndes Auto erkannte. Oh nein, was passiert denn jetzt? Sollte so meine Chance schwinden? Das Tier hatte dies natürlich auch bemerkt, deutlich sah man die Nervosität, kurz wendete es das Haupt…
Aber dann passierte es. Das Alttier hatte sich entschlossen, über den Weg zu gehen. Kurz fuhr das Absehen eins mit um dann direkt das folgende Kalb zu finden, Blatt, vorhalten –BUMM war der Schuss raus.
Kurz nach dem Einwechsel suchend stockten die beiden, verschwanden dann aber ohne zu zeichnen im Wald. Ich setzte langsam ab, die Anspannung fiel und wenig später ging auch schon der Funk: Ja, ich hatte geschossen, das Kalb lag nicht in Sichtweite, aber der Schuss sei gut!
So sagte ich, als auch schon der Wagen vorfuhr und ein Finne entstieg. Gemeinsam gingen wir zum Anschuss, wo ich auf dem Weg deutlichen Schweiß vermutete. Mit langsam raselnden Knien konnten wir aber nichts finden. Am Einwechsel fanden wir deutlich die Fährten der beiden Stücke, aber auch hier keine weiteren Zeichen. Neben dem Jagdfieber erfasste mich nun eine leichte Nervosität. Ich war doch intuitiv gut abgekommen, vielleicht vierzig Meter waren es gewesen… alle war perfekt, es musste geklappt haben…
Der Funk macht es möglich. Nach nicht mal fünf Minuten kam Arvo mit seinem Hund den Weg herunter gefahren. Den Finnischen Traditionen entsprechend wurde er auf der Wundfährte geschnallt. Ich wurde indessen gebeten, wieder meinen Stand einzunehmen, was ich verzweifelt tat. Was war nur passiert? Nach wenigen Minuten vernahm man den Hund und der Laut ging weg von uns. Glücklicherweise war in dieser Richtung abgestellt. Jedoch kam bald eine neue schlechte Nachricht über den Äther. Der Hund war am Alttier, dieses war jedoch alleine. Sollten wir was übersehen haben? Noch einmal mit allen den Anschuss genau untersuchend fanden wir am Einwechsel tatsächlich wenige Tropfen Schweiß, welcher aber sicher auf keinen Lungenschweiß deuteten. Meine Vermutung ging dahin, dass es vielleicht ein hoher Laufschuss war. Wie sollte ich mich auch hier täuschen.
Da Arvos Hund nun arbeitete, wurde aus einer Nachbarjagd ein anderer Hundeführer informiert, der ebenfalls wenig später angefahren kam. Was die Organisation in solchen Fällen anging, klappt es wir am Schnürchen. Noch recht jung und athletisch war mir Johannes gleich sympathisch. Er führte einen karelischen Bärenhund, die ja eigentlich für ihre Sturheit bekannt sind. Auch dieser wurde geschnallt… und… stieß wenig später auf ein Wundbett des Kalbes. Es musste sich vom Tier getrennt haben und war in einem U wieder zum Weg zurückgezogen, wo es ins Wundbett gegangen war. Jetzt war es vor dem Hund aufgestanden und wurde von diesem verbellt, sich leider dabei immer weiter von uns entfernend. Mein Finnischer Jagdfreund holte mich nun von meinem Hochsitz und ging mit mir an eine Stelle neben einem kleinen Fluss im Wald. Hier solle ich meinen Stand einnehmen.
Warten – warten war etwas, was ich nun gar nicht wollte, aber es ging nun nicht anders und so fügte ich mich in mein Schicksal. Immer wieder ging mir das Erlebnis durch denk Kopf, versuchte ich herauszufinden, was denn schief gelaufen war… es half alles nichts. Jetzt galt es nur noch, das Kalb schnellstmöglich zu erlegen. Unendlich langsam tropfte die Zeit, in der Ferne vernahm ich zweifachen Hundelaut, wovon sich einer immer weiter entfernte. Nach ca. einer halben bis dreiviertel Stunde dann ein trockener Knall… ich lauschte auf den Funk und hoffte, etwas zu verstehen. Ja, es ging um das Kalb und die erleichterte Stimme des Gruppenleiters gab mir Hoffnung, dass es tatsächlich geklappt hatte. Wenig später kam Markus zu mir: Ja, es lag. Der Wehrmutstropfen dabei war: Das Stück war an einer Stelle in unserem Gebiet erlegt worden, wo man nur sehr schwer hinkam. Was das bedeutete, sollte ich noch erfahren. Zunächst war ich aber voll darauf konzentriert, schnellstmöglich zum Kalb zu kommen. Wer kann sich vorstellen, wie ich ausschritt, die Schneemobilschneise entlang. So langsam wurde mir aber so einiges klar, denn wir folgten ihr sicher über einen Kilometer. Danach ging es noch einmal sicher 400 m in den dichten Forst, bis wir bei hereinbrechender Dunkelheit endlich bei Schütze und Beute waren. Zunächst bedankte ich mich beim Hundeführer. Er war dafür verantwortlich, dass diese Geschichte am Ende doch noch gut ausgegangen war. Dann trat ich zum Kalb, mein erster Schuss war aber nicht zu entdecken. Somit ging es also gleich los. Stricke und Mannstärke, so wurde das Stück über Stock und Stein gezogen. Was war das ein Ächzen und Stöhnen, ein Stolpern, Fallen und gegenseitiges Wieder-Aufrichten…
Nach vielleicht 200m kam mitten aus dem Wald (die Orientierung der Finnen ist mir immer noch ein Rätsel) unser Lappland-Finne mit der Zugbahre. Diese erleichterte die Arbeit bereits erheblich. Trotzdem lag noch ein weiter Weg vor uns. An der Schneemobilschneise angekommen wurde erst mal pausiert. Meine Brille war beschlagen, meine Lungen brannten, aber der Wille trieb uns weiter. Zum Glück war nun der Boden erheblich ebener, so ging es gut voran. Nach einigen hundert Metern wurde erneut pausiert. Ich geriet in einen Stapel Birkenholz und konnte mich nur mit tänzerischen Bewegungen so gerade auf den schlappen Beinen halten. Aber weiter ging es… ein Englischsprachiger Finne erläuterte mir, was unter den Finnen gesprochen wurde. Sie hielten dies für die Rache des Elches… the revenge of the elk!
Irgendwie passte das schon…

Nach einigen weiteren hundert Metern kam dann die Erleichterung. Ville war gefahren, seinen großen Traktor zu holen. Samt Trage wurde das Kalb auf die Schaufel geladen und nach dem Wenden auf der engen Schneise, bei der eine 5-Meter Fichte dran glauben musste, ging es langsam und bedächtig schweigend zurück zum Hauptweg.

Eine halbe Stunde später waren wir am Schlachthaus angekommen. Hier stellte sich dann heraus, dass der Schuss weich gegangen war und ein wenig tief mitten auf dem Wildkörper lag. Der Schuss von Johannes hatte das Kalb tiefblatt getroffen und mitten durch das Herz. All dies trug nicht eben dazu bei, dass ich mich besser fühlte. Ich packte an, wo ich konnte, der Gedanke, dass so etwas bei der Jagd passieren kann, stellte ich aber nur sehr, sehr langsam ein.

Bei späteren Gesprächen mit meinem Jagdfreund Markus erklärte dieser, dass vielen die Bewegung des Elchwildes aufgrund seiner Behäbigkeit sehr langsam vorkäme, diese aber in Wirklichkeit viel schneller sei. Dies ist etwas, was man leider auf dem Stand nicht üben kann… Mein Instinkt hatte mich anscheinend getäuscht.

Waidmannsheil, elvis
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swinging_elvis

swinging_elvis

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Kommentare

01.11.2009 18:38 Renevolution81
Nochmals ein kräftiges WMH zu Deinem Kalb, auch wenn es unter erschwerten Bedingungen zur Strecke kam Die Jagd ist alle Tage neu und voller Überraschungen. Kopf hoch und Gratulation, zur spannenden Elchgeschichte mit Überlänge
Horrido der Clubbruder
01.11.2009 18:42 swinging_elvis
Renevolution81 schrieb:
Nochmals ein kräftiges WMH zu Deinem Kalb, auch wenn es unter erschwerten Bedingungen zur Strecke kam Die Jagd ist alle Tage neu und voller Überraschungen. Kopf hoch und Gratulation, zur spannenden Elchgeschichte mit Überlänge
Horrido der Clubbruder

... Das mit der Überlänge hab ich mir gedacht... dabei hab ich die erste Woche noch gekürzt... so langsam kann ich ein Waidmannsheil mit Waidmannsdank beantworten... das ist anscheinend Jagd, Freud und Leid... Rock, elvis
01.11.2009 22:37 Lakai
Auch von mir ein kräftiges Waidmannsheil.
Bei der Aufregung sei dir sogar verziehen dass du keine Bilder von Kalb hast außer die aus dem Schlachthaus ;)
Danke für die Geschichte!
02.11.2009 07:57 stauernjager
Waidmannsheil!
Spannend geschrieben. Super!
Mit welchem Kaliber und Geschoss hast Du gejagt?

stauernjager

02.11.2009 09:31 swinging_elvis
stauernjager schrieb:
Waidmannsheil!

Spannend geschrieben. Super!

Mit welchem Kaliber und Geschoss hast Du gejagt?



stauernjager




Erleichtertes Waidmannsdank!
Kaliber .30-06, Norma Oryx, 13g.
Siehe auch:http://www.landlive.de/boards/thread/6631/page/1/
Rock, elvis
02.11.2009 13:18 Hirschmann
Weidmannsheil, schön erzählt!

HM
02.11.2009 14:35 Keiler
Waidmannsheil zu Bericht und Kalb!

Die Praxis sieht immer anders aus als bei geschönten Jagdberichten.
Eine Frage hab ich allerdings - müßt ihr in Finnland auch vorher ein Pflichtschießen auf den laufenden Elch mit einer Mindestringzahl vor der Elchjagd absolvieren?

Und stell dir mal die Quälerei vor wenn es ein Bulle gewesen wäre - unabhängig von der Endenzahl.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist Elchjagd aber immer - so oder so.

Grüße Keiler * P
02.11.2009 18:27 swinging_elvis
Keiler schrieb:
Waidmannsheil zu Bericht und Kalb!

Die Praxis sieht immer anders aus als bei geschönten Jagdberichten.
Eine Frage hab ich allerdings - müßt ihr in Finnland auch vorher ein Pflichtschießen auf den laufenden Elch mit einer Mindestringzahl vor der Elchjagd absolvieren?

Und stell dir mal die Quälerei vor wenn es ein Bulle gewesen wäre - unabhängig von der Endenzahl.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist Elchjagd aber immer - so oder so.

Grüße Keiler * P

Es gibt ein Pflichtschießen. Dazu gibts ne Schießkarte. Dt. Jäger, die allerdings Jagd auf Großwild (z.B.) Rotwild nachweisen, bekommen diese Karte meist so... Habe aber trotzdem diesen Sommer auf den rennenden Elche geschossen und lag eigentlich ganz gut... aber der rollt ja nur und bewegt sich nedde... ..
Rock, elvis
PS: Und nen Bullen hätt ich auch gezogen, das kannst mir glauben... bis zum umfallen!
02.11.2009 22:50 platzi
Hallo
eine wirklich tolle Geschichte.
Lang, aber den Umständen entsprechend genau richtig!
Weidmannsheil zum zweiten Kalb!
Diether
03.11.2009 05:13 swinging_elvis
platzi schrieb:
Hallo
eine wirklich tolle Geschichte.
Lang, aber den Umständen entsprechend genau richtig!
Weidmannsheil zum zweiten Kalb!
Diether

Waidmannsdank, Platzi! elvis
06.11.2009 11:20 derapotheker
tolles erlebnis.und endlich masl jemand der auch nicht immer alles perfekt trifft.wenigstens ist alles gut verlaufen und letztendlich ein tolles erlebnis drausgeworden.

ps:versuch doch mal rauszufinden wie die finnen das machen mit der orientierung.würd mich brennend interessieren.

wahei
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