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kammerjaegers Jagderlebnisse u...

Eindrücke und Meinungen (16 Einträge)

1546 mal angesehen
18.10.2009, 20.08 Uhr

5,6x50R Mag. - eine kleine Zwischenbilanz

Gestern habe ich beim Zerwirken zweier von mir zerlegter Kitze assistiert:

Eines mit der 5,6x50R (3,24g-Geschoß) aus knapp 100 m aufs Blatt geschossen. Ein Graus! beide Blätter völlig versulzt, Teile des Halses versulzt, der Rücken um 10 cm gekürzt und zu allem Überfluß war auch noch Grün in einigen Ritzen. Wie bei dem Treffersitz der Pansen eröffnet werden konnte, ist mir nicht direkt nachvollziehbar.

Eines mit .222 (4g-Geschoß von Norma) aus 20, 30 m auf die Kammer geschossen, auf Ein- und Ausschuß Rippe gefaßt. Trotzdem nur geringfügige Hämatombildung um den Ausschuß, Wildkörper sonst größtenteils unversehrt, keine Splitterbildung.

Vor einiger Zeit habe ich einen Bock zerwirkt, den ich mit der 5,6x50 R erlegt hatte: Ein weicher Treffer (Leber, Pansen) hatte nicht so sehr viel Schaden gemacht, die Effekte des zweiten Treffers hoch auf den Träger kamen erst beim Auskochen der Trophäe richtig zu Tage: Die Rückseite des Schädels zerbröselte einfach so im Topf, obwohl doch Ein- und Ausschuß ca. 5 cm unter der Schädelbasis gelegen waren.

Fazit: Die 5,6x50 R Mag. erlaubt weite präzise Schüsse ohne Haltepunktveränderungen, aber es scheint, als ob die rasanten kleinen Geschosse beim Auftreffen auf harte Hindernisse förmlich zerplatzen. Zur winterlichen Kitzbejagung werde ich jedenfalls wieder der .222 den Vortritt lassen.
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kammerjaeger

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Kommentare

18.10.2009 21:15 Jagafranz
Servus

I hob a Jahrelang mit da 5,6*50R gschossn.Es ist so wi Du schreibst.

Jagafranz
19.10.2009 08:00 murmelbaer
Ich hab und tue noch, etliche Hundert Rehe mit der 5,6x50R erlegt und muß sagen, es ist nicht so. Wobei die leichten (3,24g) Geschosse schon ein bischen mehr kaputt machen als die 4.1g schweren Murmeln.
Ausserdem ist ein Schuß auf's Schulterblatt mit einem Schuß auf die Rippen nicht wirklich vergleichbar.
Meine Erfahrungen gehen dahin, daß Hämatome und Geschosse nicht unbedingt zusammenhängen. Da spielen andere Faktoren eine weitaus größere Rolle.
19.10.2009 12:39 Jagafranz
murmelbaer schrieb:
Ich hab und tue noch, etliche Hundert Rehe mit der 5,6x50R erlegt und muß sagen, es ist nicht so. Wobei die leichten (3,24g) Geschosse schon ein bischen mehr kaputt machen als die 4.1g schweren Murmeln.

Ausserdem ist ein Schuß auf's Schulterblatt mit einem Schuß auf die Rippen nicht wirklich vergleichbar.

Meine Erfahrungen gehen dahin, daß Hämatome und Geschosse nicht unbedingt zusammenhängen. Da spielen andere Faktoren eine weitaus größere Rolle.


Servus murmelbaer
bei soviel Streckenerfahrung mit Deiner 5,6... glaub ich Dir aufs Wort.
Trotzdem wurde mir mal gesagt ein jeder Lauf mit "derselben" Patrone schießt anders und wirkt anders. I glab do is was dro. Wer recht hoat zoid a Maß
Gruas Jagafranz
19.10.2009 20:10 Tenebrosus
Auch ich kann das so bestätigen Ich verschieße das 3,6g TM - Geschoss von RWS.
Bei Knochentreffern ist es gnadenlos - die STOP - Wirkung ist jedoch umwerfend

19.10.2009 20:35 kammerjaeger
Leider fliegt aus meinem Lauf wohl nur das 3,24g-Geschoß. Ist auch beim Beschuß so eingeschlagen. Die Präzision und die Rasanz scheinen mir ja über jeden Zweifel erhaben, aber vielleicht handelt es sich doch eher um eine Fuchspatrone. Aber 2 Rehe sind natürlich auch nicht wirklich repräsentativ, das ist mir schon auch klar.
21.10.2009 12:38 stauernjager
Entschuldigt bitte, aber das Thema mit den kleinen rasanten Geschossen der 5,6 mm Liga wurde doch schon x-mal behandelt. Oder?
Es ist und bleibt außer auf Raubzeug und Raubwild ein Fehlgriff, den viele Jäger schon bereut haben, als sie sich in den 70er Jahren Gewehre mit diesem damals so hochgelobten Kaliber anschafften.
21.10.2009 20:56 Franz
Es ist definitiv nicht das Kaliber 5,6x50R als solches, welche die beschriebenen Ergebnisse liefert.
Es ist ausschließlich das verwendete Geschoss aus genau diesem einen Lauf.
Fazit: eine Geschoss verwenden, welches auch für die Geschwindigleit einer 5,6x50 geeignet ist. das 50Graiin (3,24Gramm) TMspitz ist es gewiß nicht.
21.10.2009 21:23 BadischerJaeger
Bin auch auf 4,1g umgestiegen welche ein kleinere GEE hat als die .222 hat und muss sagen die Wirkung auf Reh ist sehr gut. Ich verzichte lieber auf die gestrecktere Flugbahn habe aber mit Hämatomen keine Probleme.

21.10.2009 22:36 kammerjaeger
Fliegen die schwereren Geschosse denn dann aus Euren diversen Läufen?
22.10.2009 17:02 Varminter
Schon an ein Solid gedacht?

Varmi
22.10.2009 20:18 BadischerJaeger
kammerjaeger schrieb:
Fliegen die schwereren Geschosse denn dann aus Euren diversen Läufen?


Habe leider nur 1x 5,6x50 und das im Drilling. Mich würde die Erfahrung von anderen mit 4,1g vs 3g auch interessieren.

@Varmi
Gedacht schon... an KJG. Was mich davon abhält ist die unterschiedliche Flugbahn im Drilling. Schiesse 8x57 und 5x50. Wenn dann müsste ich beide auf KJG umrüsten. Dazu fehlt mir im Moment auch einfach die Zeit.

BJ
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