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Wildschaden Rapsfeld
395 mal angesehen
30.05.2009, 10.33 Uhr

Wildschadenverhütung

Neue Wege der Wildschadenverhütung in Südniedersachsen

Mittwoch morgen, mein Hund hat wie gewohnt das Bedürfnis mit Herrchen raus zu gehen.
Wir machen uns auf den Weg, es regnet und ist diesig.
In den Feldweg eingebogen, stelle ich das Auto am Wegesrand ab.
Ein Blick nach links,. Was ist das denn???
Hat wirklich jemand einen Ansitzbock in den Raps gestellt, wo man zu Fuß nicht durchkommt – weil er schon so verwachsen ist?
Glas rausgeholt und siehe da ein Trecker ohne Anbaugerät.
Nagut, denke ich – wird schon seinen Sinn haben.
Bea (KLM-Hündin) und ich also raus in den Regen um die Hunderunde zu starten. , mit Blick auf den Trecker im Raps.
Die Kleine dreht ihre Runde und ich beobachte den Trecker, worauf sich niemand befindet!
In Höhe des Treckers, vernehme ich Motorengeräusche aber kein Fahrzeug außer dem Trecker.
Da läuft doch ein Motor………., ja das ist der Trecker!
Wir gehen unsere Runde und kommen wieder an dem Trecker vorbei, er läuft immer noch.
Was denn das???
Am Abend wollte ich Reparaturarbeiten am Anhänger ausführen und musste zu dem Landwirt, dem der Trecker und das Feld gehören.
Nach der Frage, was deren Trecker auf dem Feld macht und warum er läuft, kam die Antwort: wegen der Schweine!
Wie jetzt, „ja, dann kommen die Schweine nicht in den Raps und hauen ab!“
Nicht dein ernst, oder? Doch! Und wie lange soll das so gehen? Bis zu8r Ernte……… sagte der Junior des Betriebes mit einem Lächeln!
In einem anderen Stück steht unser kleiner Trecker, die Stellen wir alle paar Tage mal um und die laufen Tag und Nacht!
Die Größe des Schlages, ca 15 Ha.!!!

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Fuchs07

Fuchs07

Alter: 39 Jahre,
aus Jühnde
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Kommentare

31.05.2009 14:32 Semmelkneter
lustiger landwirt.....! aber wenn es klappt....!
31.05.2009 18:10 Fuchs07
Semmelkneter schrieb:
lustiger landwirt.....! aber wenn es klappt....!

bei 15 Ha: ? denke eher weniger!und der diesel wird ja jetzt auch verbilligt daher die neuen wildschadenabwehrmethoden
01.06.2009 11:20 harzbaer
Fuchs07 schrieb:
bei 15 Ha: ? denke eher weniger!und der diesel wird ja jetzt auch verbilligt daher die neuen wildschadenabwehrmethoden


Ich habe es schon gesehen, dass ein Trecker mit laufendem Radio abgestellt wurde. Ist immerhin umweltfreundlicher als mit laufendem Motor
Der Erfolg darf angezweifelt werden...
01.06.2009 23:36 Flip1981
Ich denke mal der Trecker juckt die Sauen kein bißchen und an den Radio werden sie sich auch bald gewöhnen. Die sind bei uns in nen Maisfeld gezogen das 5m neben unserem Dorf anfängt.
02.06.2009 07:36 Fuchs07
Flip1981 schrieb:
Ich denke mal der Trecker juckt die Sauen kein bißchen und an den Radio werden sie sich auch bald gewöhnen. Die sind bei uns in nen Maisfeld gezogen das 5m neben unserem Dorf anfängt.



Sauen sind hartnäckig und gewöhne sich schnell an neue Dinge.
Können auch recht schnell unterscheiden, ob etwas harmlos ist oder jemand ihnen was böses will!
Siehe Berlin - Füchse, Sauen, Waschbären und .....
02.06.2009 08:59 Hirschmann
Firlefanz!
Als hier bei uns noch Kartoffeln angebaut wurden, hatte man zu Zeiten, als der Tierschutz noch nicht so die Rolle spielte mitten auf dem Kartoffelacker ´ne Hundehütte nebst Hund an der Kette gesetzt. Soll eine halbe Saison geholfen haben. Später wurde der Hund gegen ein laut dröhnendes Radio ausgetauscht. Das ging noch kürzer gut. Als letztes Mittel wurde das mit E-Zaun gezäunt. Auch hier haben die Sauen schnell gelernt. Bald wussten sie, dass es nur eine "ganz kurze Aua" ist und man ist drin...
02.06.2009 14:57 Flip1981
Fuchs07 schrieb:
Sauen sind hartnäckig und gewöhne sich schnell an neue Dinge.
Können auch recht schnell unterscheiden, ob etwas harmlos ist oder jemand ihnen was böses will!
Siehe Berlin - Füchse, Sauen, Waschbären und .....

Da hast recht, wir hatten letztes Jahr ne Bache mit einem Frischling die ist geradewegs an Vergrämungsmittel wie Hukinol und Wildschweinstop einfach vorbei gezogen und in den Mais . Aber Menschenhaare alle paar Tage gestreut hat sie erstmal vorsichtig gemacht.
02.06.2009 19:51 Galloway
Ich denke die Nummer mit dem Traktor ist ja wohl umwelttechnisch das allerletze ! ...und dann über zu niedrige Agrardiesel-Subventionen reden wollen. Der hat doch einfach zuviel Kohle bei den Dieselpreisen.

Sicher lernen Sauen schnell, aber die Nummer mit dem Radio auf einem Traktor (oder nur mit Batterie)ist sicher für einige Zeit gut, und dann eventl. mit einer Zeitschaltuhr gekoppelt wirkt es sicher noch länger.
Da wäre es sicher kostengünstiger mal eine kurze Schneise zu häckseln und den ein oder anderen Jungjäger mal anzusetzen. Das hilft bestimmt, und auch der Jagdkasse!

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