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Aikon´s Jagderlebnisse

Erlebnisse und Erfahrungen mit der Jagd. (25 Einträge)

Drückjagd Drückjagd 1.11.2008
1290 mal angesehen
03.11.2008, 15.25 Uhr

Eine unvergessliche Ansitzdrückjagd

Man erlebt auf der Jagd immer wieder interessante Gegebenheiten, unglaubliche Momente und es gibt Erlebnisse die man nicht für möglich hält. So kommt es, dass die Jagd immer wieder spannend und eigentlich nie planbar ist. Mir ist am Wochenende, des 1 November 08 etwas widerfahren, was ich in meinem Leben immer in Erinnerung behalten werde.

In unserem Revier haben wir keine Sauen als Standwild aber die anliegenden Nachbarreviere können sich über die Schwarzkittel in reichlicher Anzahl freuen. Jedes Jahr wird nun eine Revierübergreifende Drückjagd organisiert, unser Revier liegt in der Mitte und somit steht die Chance recht gut, dass wir etwas abstauben können. Ich hatte mir schon einen guten Platz im Revier ausgesucht und hoffte die richtige Platzwahl getroffen zu haben. Doch zu meiner Freude wurde ich am Donnerstag noch zur Drückjagd ins Nachbarrevier eingeladen. Somit ging am Samstag um 5:55 Uhr der Wecker, treffen wollten wir uns um 7 Uhr. Nach der üblichen Ansprache und der Jagdscheinkontrolle wurden die Stände ausgelost, den der Pächter wollte keinen bevorzugen oder benachteiligen. Die Nr. 11 stand auf meinem Zettel. Es wurden Fahrgemeinschaften gegründet und dann ging es los. Mein Fahrer, ein sehr netter ältere Herr, erzähle mir kurz wo er herkam und wir quatschten ein wenig im Auto. Wir warteten auf unseren Führer der uns am Stand 10 und 11 ansetzen sollte. Dessen erste Frage war gleich, ob wir auch genug Munition dabei hätten. Witzige Frage dachte ich, ein kleiner Scherzbold. Allerdings schien die Frage ernst gemeint zu sein. Mein Sitznachbar hatte „nur“ 5 Patronen dabei ich hatte 10 und wollte ihm welche abgeben aber eine .30-06 schießt sich nicht besonders gut aus einer 8x57. Er überlegte tatsächlich sich woanders ansetzen zu lassen. Wir lachten darüber das auf der Drückjagd ein solcher Anlauf stattfinden sollte. Es kam uns ein wenig übertrieben vor und da wir beide das Revier kannten, spaßten wir darüber.

Endlich ging die Fahrt ins Revier los, die Schotterwege waren teilweise ausgefahren und matschig, dennoch kamen wir voran. Am Platz Nr. 10 hielten wir und der ältere Herr sollte seinen Platz einnehmen und sein PKW hinter einer Hecke parken. Mein Platz war noch etwas weiter weg und zusammen mit meinem anderen Standnachbarn gingen wir zu Fuß die paar Meter. Da knallte es bereits aus der Ferne, die andere Nachbarjagd hatte also schon begonnen. Unser Führer machte uns Beine und drängelte, wir eilten mit flottem Schritt zu Standplatz Nr. 11 & Nr. 12.
Ein bisschen nervös wurde ich nun doch, die ersten Schüsse vielen zwar in der Ferne aber der Blutdruck stieg an. Ich lud meine Waffe und stellte mein Dreibein auf, ich konnte damit wesendlich sicherer treffen als freihändig. Ich setzte mich auf meinen Hocker und guckte mich erstmal um, ein bisschen Ruhe kehrte ein. Der Maisstoppelacker vor mir war sehr nass und die Erntemaschinen hatten tiefe Spuren hinterlassen. Teilweise stand das Wasser in den Fahrrinnen, also ein richtiger Matschacker der wie ein L im Wald lag. Von meinem Sitz aus konnte ich nicht viel überblicken und somit stellte ich mich wieder hin.

Es war kalt und es regnete leicht, der Wind zog durch die Bäume und lies die Äste knacken. Bei jedem Knacken guckte ich in die Richtung aber es war jedes Mal nur der Wind. Es waren grade 20 Minuten vergangen, Schüsse vielen keine mehr, auch von den Treibern hörte man nichts. Mir wurde kalt und langweilig, also machte ich ein paar Anschlagübungen und versuchte die Entfernungen richtig einzuschätzen.
Ich stand wie eine Säule in dem Wind, als ich eine Bewegung am Waldrand erkannte und guckte in die Richtung. Puhhh

Da stand eine Sau! Ich nahm die Waffe hoch und legte sie in das Dreibein, sofort stand das Leuchtabsehen auf der Sau. Überläuferbache ca. 50kg meldete das Gehirn an den Abzugfinger. Es waren Millisekunden in dehnen sich das alles abspielte. Dann stand der erste Frischling hinter ihr, dann kamen noch zwei. Die Bache guckte links und rechts, an einen Schuss war nicht zu denken, sie standen viel zu dicht zusammen. Den letzen Frischling nahm ich ins Visier und als sich die Sauen endlich in Bewegung setzten, stand der Frilli frei.
Bummm - Frischling liegt! Repetieren, mitschwingen und den Zweiten anvisieren, bumm - liegt auch! Repetieren, der Dritte bekommt das Ansehen vor den Wurf gehalten aber der Schuss geht in den Matsch. Die Bache und der Frischling rannten in den Wald und waren für mich nicht mehr zu sehen. Da kommt der Zweite wieder auf die Läufe, doch ich fehle die Sau. Bei meinem nächsten Versuch macht es nur Klick. Ich lege nur eine Patrone nach und versuche noch einen weiteren Schuss anzubringen doch er schafft es schwer krank in die Dickung. Ich hoffe dass er in der Hecke schnell verendet. Ich entnehme das Magazin und lege drei Norma Vulkan nach, eine weiter steck ja noch im Lauf. Ich habe das Magazin noch nicht wieder drin da kommt eine weitere Sau aus dem Holz. Ich lege an ziehe mit und spreche das Stück als Überläuferbache an, führende Bachen sind nicht frei! Ich denke das die Rotte gesprengt wurde, denn jetzt höre ich die ersten Hunde im Hintergrund bellen. Der Finger bleibt grade, da ich zwei Frischlinge geschossen habe sollte mir das reichen. Ich lasse von der Sau ab und nehme die Waffe runter. Ein paar Sekunden später, bumm – bumm. „Aha jetzt liegt sie“: dachte ich mir so. Ich bin total von den Socken und wollte grade anfangen zu zittern aber da kommt 10m hinter mir der nächste Frischling durch den Wald gestolpert. Auf gleicher Höhe, wie mein 50m entfernter Standnachbar, hatte ich das beste Schussfeld. Mit Sicherheit würde er mir einen Schuss in seine Richtung übel nehmen und so lasse ich den Frischling ziehen. Da zieht die Sau aber aus dem Wald auf den Acker um in das andere Waldstück zu flüchten. Meine Chance, und was soll ich sagen auch er nahm die Kugel an. Er klagt zwar kurz aber das war es auch, jetzt lagen zwei und eine außer Sichtweite. Ich habe bestimmt am ganzen Leib gezittert und konnte die Situation gar nicht richtig wechseln, da kam der nächste Frischling auf 80m auf den Acker. Der erste Schuss ging vor ihm in die Erde, zu weit vorgehalten. Daraufhin änderte er seine Laufbahn und kam dichter. Super dachte ich. Der zweite Schuss haute ihn von den Läufen. Sofort repetierte ich durch und ging wieder ins Ziel aber der Frischling lag. Beim Absetzen der Waffe sah ich schon den nächsten am Wechsel stehen, wo zuvor die erste Bache wechselte. Er stand schön still und quittierte die Kugel ohne ein Mucken. Wie ein Stein sackte er nach dem Lungenschuss zusammen. Ich konnte nicht mehr und merkte richtig, wie ich zitterte und beim nachladen hatte ich schon Probleme. Es mag mir ja keiner glauben aber da kam der nächste Frischling aus dem Wald, spontan nahm ich die Waffe hoch doch es reichte. Ich wollte nicht mehr - nein ich konnte auch nicht mehr. Mein Jagdtag war mit Freude gefüllt und ich setze mich erstmal auf meinen Hocker und atmete tief durch. Die ganze Aktion hatte vielleicht grade mal 3 Minuten gedauert und links und rechts von mir lagen die Sauen. Unfassbar!

Die ersten Hunde kamen aus der Anpflanzung und beutelten die Sauen, der KLM von meinem Jagdfreund folgte der Fährte der kranken Sau und gab Standlaut. Kurz darauf kam mein Freund aus dem Gestrüpp und frage mich ob ich Sauen gesehen hätte. Ich sagte nur „5!“ und er darauf: „Und wie viele hast du geschossen?“ Ich antwortete mit „5!“ Ungläubig kam er zu mir und fragte noch mal nach und ich zeigte ihm die Beute. „Die fünfte liegt im Holz, dein Hund hatte grade laut gegeben.“ sagte ich Ihm. Er rannte los und fand den Frischlingskeiler, ich hörte nur ein „Waidmannsheil“ aus dem Bestand. Die restlichen Treiber versammelten sich ungläubig um mich herum und konnten es gar nicht glauben, ich aber auch nicht.

Die Jagd ging weiter und es waren noch 3 Stunden bis zum Jagdende. Ich beruhigte mich wieder und Freude kam in mir hoch. Bis zur Aufbrechpause liefen mich 10 Stück weibliches Damwild an und fünf Minuten später noch sieben Hirsche. Eine Ricke mit zwei Kitzen stand genau um 10 Uhr zur Aufbrechpause vor mir. Ich nahm auch die Waffe hoch und wollte dem Kitz den Schuss ansetzen aber ich habe es gelassen. Gedanklich drückte ich ab und dann begann die Arbeit an dem erlegten Schwarzwild. Die fünf Frischlinge hatten alle um die 30 kg, alle fünf in 30 Minuten zu versorgen war echt eine Schwerstarbeit. Zum Glück hat mir mein Standnachbar geholfen in dem er die Stücke festhielt.

Nach der Aufbrechpause rief mich mein Jagdfreund an, um mir zu erzählte, dass sie das Treiben wiederholen würden. Grund dafür waren 11 Sauen, die aus dem Nachbarrevier in die Anpflanzung gelaufen sind. An eine Pause war nicht zu denken, nicht mal meine Brötchen konnte ich essen, denn man hörte schon wieder die Hunde. Es passiert aber nichts, die Sauen gingen zur anderen Seite raus und wurden auch beschossen. Um 12 Uhr sollte Schluss sein und ich packte meine Sachen kurz vorher zusammen. Als ich die Waffe öffnen wollte traute ich meinen Augen nicht, da stand fünf Meter vor mir ein Fuchs am Graben. Leider ging der Schuss daneben, der Fuchs lief zu meinem Nachbarn, den ich durch Zurufen vorwarnte aber auch er schoss daneben. Schade, dass wäre echt noch der krönende Abschluss gewesen.

Das ich fünf Sauen auf der Drückjagd erlegen konnte war echt eine sehr ungewöhnliches Waidmannsheil, es sprach sich wie ein Lauffeuer herum. Am Sammelplatz kamen um die 50 Jäger zusammen und irgendwie bin ich jetzt bekannt wie ein bunter Hund.
Dieses Jagdglück und vor allem generell die Drückjagden, wären ohne Hundeführer gar nicht möglich. Daher geht ein großer Dank an die Hundeführer, die sich durch das nasse und dornige Unterholz geschoben haben.

Beim anschließenden Schüsseltreiben erzählte ich die Geschichte immer wieder, selbst auf Toilette gratulierte mir einer und wollte wissen wie ich das geschafft habe. Gegen 17 Uhr war ich dann zuhause und richtete das Kaminzimmer her, 10 Jagdfreunde erwartete ich. Doch es kam mal wieder ganz anders. Es waren bestimmt an die 25 Personen die im Jagdzimmer saßen oder standen. Irgendwann in den frühen Morgenstunden ging ich dann ins Bett aber so richtig kapiert habe ich das Waidmannsheil erst ein paar Tage später.

WH
Aikon
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Aikon

Aikon

Alter: 40 Jahre,
aus Niedersachsen
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Kommentare

03.11.2008 15:37 Hirschmann
Ein herzliches Weidmannsheil! Ich gönne Dir Deinen jagdlichen Erfolg von ganzem Herzen!

Gruss
Falk
03.11.2008 15:50 Mannlicher90
Wahnsinns Erlebnis und tolle Geschichte!!!
WAIDMANNSHEIL!!!!
03.11.2008 15:51 faehe81
Ein kräftiges Waidmannsheil auch von mir

Viele Grüße
faehe
03.11.2008 15:55 Lakai
Waidmannsheil, das sind wohl Sternstunden eines jeden Jägers, da darf dann ruhig gefeiert werden bis zum umkippen.

Gruß
Jan
03.11.2008 16:08 Tassilo
Waidmannsheil !................das sind " Sternstunden !


Tassilo
03.11.2008 16:18 maguhl
weidmannsheil aikon und weiter so......
03.11.2008 16:18 HatzWatz
Toller und erfolgreicher Jagdtag!
ein kräftiges Waidmannsheil aus dem Norden!

Melanie
03.11.2008 17:20 Sauhund
Waidmannsheil
Auch von mir.
wenn Diana einem schonmal zulächelt gell
Sehr schön geschrieben
03.11.2008 17:33 Semmelkneter
weidmanns heil auch von mir! hatten wir das thema nicht erst hier? wann aufhören mit schießen?!
03.11.2008 17:44 Meffi
Herzliches Waidmannsheil!

"Wenn´s Brei regnet soll man den Löffel raushalten!"

Gruß Meffi!
03.11.2008 18:14 Keiler
Dickes Waidmannsheil zu deiner Strecke und zum Bericht hier!

Ja, manchmal hat man so einen Saudusel - kommt aber nicht allzu oft vor im Leben. Daher behalte es in Erinnerung als ein Jagderlebnis der besonderen Art!

Grüße vom Keiler
03.11.2008 19:47 Trughirsch
Semmelkneter schrieb:

weidmanns heil auch von mir! hatten wir das thema nicht erst hier? wann aufhören mit schießen?!



Also erstmal Waidmannsheil Aikon!!!!
Super geschichte und ein tolles Erlebnis. 5 Sauen in 3 Minuten... davon wagt man normalerweise nicht mal zu träumen.

Hast auch alles richtig gemacht. Du wurdest eingeladen um Strecke zu machen, und wenn alles liegt, bis auf den einen ( und der wurde ja offensichtlich getroffen ) gibt es keinen Grund nicht weiter zu jagen.
Wünsche dir weiterhin waidmannsheil!
03.11.2008 20:19 OEMI
Eine wirklich tolle Geschichte Aikon, Habe ich mit großem Interesse gelesen. Wirklich sehr spannend erzählt, die solltest du mal in einem Jagdmagazin W&H abdrucken lassen. Mein Kommentar und die Fragen zum Foto haben sich hiermit geklärt.
Waidmannsheil, Rolf
03.11.2008 20:21 swinging_elvis
Na das nenne ich Waidmannsheil... Tolles Erleben und ich glaube, mir ginge es ähnlich... ich würde auch irgendwann eine gewisse Sättigung erfahren... Aber wenn es so gut läuft und die Stücke liegen... welch Freuden-Taumel... Freue mich, dass Du das Erleben mit uns teilst... Weiter Waidmannsheil, elvis
03.11.2008 21:15 6erBock
WAIDMANNSHEIL
sowas erlebt man als schütze nicht alle tage und vielleicht auch nie mehr. und ich bin mir sicher, dass es noch nicht viele geschafft haben, 5 sauen auf einer drückjagd zu schießen. nochmal ein kräfitiges waidmannsheil meinerseits.
deine geschichte dazu, war auch sehr interessant und spannend. ich kann mir richtig vorstellen wie du dich gefreut hast und du gezittert hast.
waidmannsheil für die nächste drückjagd
04.11.2008 08:46 Remmi
Waidmannsheil Aikon!
Es freut mich für dich, dass du so reich belohnt worden bist. Warst ja ganz schön niedergeschlagen, als die Maisjagd ohne dich stattgefunden hat.
Aber 5 Sauen, das entschädigt doch für einiges.
04.11.2008 10:00 kleineJagdfee
Ja WAIDMANNSGEHEUL!!!!! Aikon und ne tolle Geschichte hast Du da geschrieben ...............!!!!!!

Gruß kJf
04.11.2008 10:56 anser
Na dazu dann auch von mir mal ein aber auch ganz kräftiges Waidmanns Heil! Dass man da am ganzen Körper zu zittern beginnt, ist wohl mehr als verständlich!

Gruß
anser
04.11.2008 15:11 toto
Von mir auch ein kräftiges Weidmannsheil. Sehr schön geschrieben!!!

Gruss
04.11.2008 15:39 Dirk71
Das is doch mal ne Story!
WAIDMANNSHEIL!
Habe selbst mal, vor Jahren, 4 Sauen auf ner Drückjagd erlegt (aber in 4 Stunden nicht in 3 min )
Die Einzelheiten weiß ich aber nicht mehr so genau.
Toll geschrieben. So behält mann alles gut in Erinnerung.

Gruß
Dirk
04.11.2008 18:12 Isegrim
WAIDMANNSHEIL zum Sauendusel @Aikon

An diesen Tag wirste noch oft zurückdenken.

Man muss wissen wann man aufhört - so etwas nenne ich einen
waidgerechten Jäger, der alles richtig gemacht hat.

Kompliment auch zum Geschriebenen - die story ist allererste Sahne
und hätte eigentlich 6 Punkte verdient

Viele Grüsse

Wilfried
05.11.2008 16:25 Johannes06
Ein dickes Waidmannsheil zu Deiner Strecke!
Danke für Deine tolle Drückjagdgeschichte!

Grüße
Johannes
05.11.2008 17:07 Aikon

Moin Galloway!

Was soll ich dazu sagen, du hast Recht. Wenn ich da heute drüber nachdenke, dann war das ein Fehler. In der Situation in der ich da war habe ich das gar nicht registriert und nur an unserem Tisch welche ausgegeben. Vielleicht hatte ich auch nur Lampenfieber, vor so vielen Jägern auf zu stehen und ein paar Worte zu sagen. Wie viele Personen waren beim Essen, 60 bis 70? Leider kann man es nicht rückgängig machen sondern nur dazu lernen.

WH
Aikon
05.11.2008 19:33 Venator
Waidmannsheil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

nach dem verhalten (!) der Frischlinge klingt es als sei die Führungsabache vorher weggeschossen worden? (orientierungsloses hin und herrennen)
Ist nicht negativ dir gegenüber gemeint! Die Frage von mir wäre nur ob das zutrifft. Klingt ansonsten fast tatsächlich unglaublich auch gesprengt frischlinge verhalten sich normal doch anders?
All in all ... du hast das super gemacht. gut geschossen - gute strecke und ich kann nachvollziehen, dass du aufgehört hast...
da waren wohl wenig patronen über
Schade nur, dass du vergessen hast dich zu bedanken. Passiert, lern draus
05.11.2008 22:12 Keiler
Aikon schrieb:

Moin Galloway!

Was soll ich dazu sagen, du hast Recht. Wenn ich da heute drüber nachdenke, dann war das ein Fehler.

WH
Aikon


Servus Aikon!

Wenn dich der Jagdherr nicht namentlich zum Jagdkönig ernannt hat, hast du gar nichts verkehrt gemacht.
......außer das du vielleicht Galloway den Platz weggenommen hast.
Das würde zumindest seinen sonderbaren Beitrag hier erklären.
Schon mal was von Jagdneid gehört?
Du hättest ihm ja wenigstens 2 Sauen durchlassen können du pöser Pursche!

Grüße Keiler

PS. da hilft jetzt nur eins:
1. jede Woche (einJahr lang) für St.Hubertus 1 Kerze spenden und selber aufstellen!
2. jedem Jagdteilnehmer der Jagd (incl.Treiber) eine Flasche Asbach zu Weihnachten schicken
3. Jedem Hundeführer 2 Flaschen + 10kg Hundefutter (nicht Aldi)
4. mit einem Anschreiben dabei nächstes mal nur noch einen Frischling zu schießen nicht über 24,5 kg (eidesstattlich natürlich) und einer ärztl. Bescheinigung das du zu der besagten Drückjagd einen "Black Out" hattest.
5. nie mehr als 3 Patronen mit zu einer Drückjagd nehmen

So Gott will wird dir dann noch mal verziehen und du wirst vielleicht wieder eingeladen!
06.11.2008 11:19 Wildtier
Galloway schrieb:

... ETWAS VERGESSEN ???

... leider hast du vergessen zu erwähnen das du, vermutlich vor Aufregung über das Erlebte, dich nicht mal bei den Hundeführern bedankt hast oder denen wenigstens, wenn schon nicht der ganzen Jagdgesellschaft beim Schüsseltreiben einen auszugeben!! Ich hoffe du hast dich wenigstens bei dem Sammelhut für die Hundeleute nicht lumpen lassen !?

Aber wie ich hörte bist du ja auch noch nicht zu lange im Besitz eines Jagdscheins, sozusagen noch Jungjäger, da kann soetwas noch passieren.

Auch von mir ein kräftiges Waidmannsheil !

Gruß v. Galloway

NS: Zieh nächstes Mal Gummistiefel an! Du weißt was ich meine...



Sag mal Galloway,

was hast du den für einen Auftrag? Hier hat einer fünf Sauen geschossen und du suchst das Haar in der Suppe? Da kommt auch mir der Verdacht das du deinen Jagdneid aussprichst. Scheinst eh einer zu sein der gerne in der erster Reihe tanzt oder etwa nicht?
Nur kopfschütteln über so einen Jagdscheininhaber.

Weidmannsheil Aikon!

Hast alles richtig gemacht und lass dir nicht die Freude vermiesen nur weil Galloway neidisch ist.

Horrido
Wildtier
06.11.2008 11:26 wildsauen
Hallo Aikon,

der Jagdherr bestimmt den Jagdkönig am ende des Jagdtages.
Der Jagdkönig muß außerdem nicht zwangsläufig der Jäger mit der meisten Strecke sein auch andere herausragende Begebenheiten können so gewürdigt werden.

Ich denke da wird ein Jäger aus der Korona ( vieleicht Standnachbar ) etwas jagdneidisch sein.

Waidmannsheil wildsauen
06.11.2008 14:05 Anju

Sorry habs gerade erst gelesen..deswegen verspätet:

von mir auch kräftiges Waidmannsheil !!!


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