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Jagd in Finnland

Auf Elch und Birkwild (9 Einträge)

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422 mal angesehen
29.10.2008, 21.49 Uhr

Hirvi ja tuuli – Der Elch und der Wind

Hier saß ich nun mitten im Finnischen Forst, um mich herum junge and ältere Birken, Fichten und vor allem Kiefern und genau zwischen zwei Fels-Feldern platziert, die zwei Elchwechsel begrenzten. „Tuuli“, auf Finnisch „der Wind“ blies an diesem Tage wie vorausgesagt, nur der Regen blieb noch aus… aber der Reihe nach…

Nach einem fantastischen Donnerstagmorgen auf der Birkwildjagd hatte man mir freie Hand gegeben. Und so verordnete ich mir eine Wildnis-Tour… Schon viele Geschichten hatte ich in Lappland und auch hier vernommen von Wanderern, die nicht zurück fanden. Der Sinn stand mir nach Hühnern, also Flinte gepackt, Meindls und Gamaschen an und auf in den wilden Finnischen Wald. Mittels Karte teilte ich mir die Bereiche ein, so dass ich mich zunächst parallel zu einem Weg hielt und später dann von Weg und Seeufer geleitet wurde.
Um es vorweg zu nehmen: Von Hühnern habe ich nur den metallischen Schwingenschlag vernommen, jedoch keines beschießen können. Aber alleine diese Wanderung über vielleicht drei Stunden war schon ein Erlebnis. So lernte man, sumpfige Stellen zu erkennen und zu umgehen, stieß auf mysteriöse Felsfelder und Elchwechsel… es war ein wunderbares Pirschen, welches leider nicht immer in aller Stille erfolgte, da man manchmal unter dichtem Moos und Heide Äste oder Löcher zwischen Felsen nicht erkennen konnte. Mag sein, dass darum die Vögel zu früh abstrichen, aber es waren nicht viele…
Das Wetter blieb freundlich und so genoss ich das Finden von Gestüber, das Sitzen mit der Flinte am stillen Seeufer oder die Suche nach dem rechten Weg. Typischerweise befiel mich ein klitzkleiner Anfall von „Wo-bin-ich-Panik“, als ich mich keine 50 m mehr vom Mökki entfernt befand… aber das gehört wahrscheinlich dazu…

Am Nachmittag besuchte ich noch meinen Finnischen Jagdfreund, bekam von dessen Nachbarn ein paar Fische einschließlich einem schnell auf Finnisch geschriebenen Rezept in die Hand, kaufte ein und begab mich zurück zur Hütte, um den gemütlichen Abend einzuleiten… natürlich mit Sauna und nun der Aussicht auf ein leckeres Abendessen. So war die Zufriedenheit groß, als ich in der Nacht vor der Hütte stand und in den Sternenhimmel schaute…

Der kommende Tag verlief – wie in dieser Gegend nicht untypisch – ganz anders als geplant. Vogeljagd viel aus wegen starkem Regen und Wind, so riefen wir einen Jäger an, der an diesem Tag zum Glück die Zeit hatte, mit uns und seinem Finnischen Laufhund auf Hasen zu brackieren. Na da war ich aber gespannt.
Bei guter Kleidung und einer Kanne heißem Tee kann einem mieses Wetter ja zum Glück nichts anhaben, und so konnte ich trotz allem den Morgen genießen. Weder der blonde Feldhase noch der sicher nun langsam verfärbende Schneehase kamen mir in Anblick. Wir stellten uns ein paar Mal aufgrund des sich verschiebenden Hundelautes um, was mir nicht ganz einleuchten wollte. Immerhin kam ein Feldhase zur Strecke. Unglücklich war ich aber nicht, als für diesen Tag die Jagd abgeblasen wurde und alle nach Hause fuhren. Denn auf mich wartet ja eine warme und gemütliche Hütte mit Sauna sowie als Abendessen Brust vom Birkwild an Pilzen und Preiselbeeren…

Am späten Nachmittag kamen zwei weitere Finnische Jäger gehobeneren Alters an, die leidlich Englisch sprachen… aber Jäger verstehen sich anscheinend auch so… vor allem, wenn die Sauna schon vorgewärmt ist…
Es wurde jedenfalls ein gemütlicher Abend zu dritt, der nur von der Ankündigung sehr schlechten Wetters mit Sturm und starkem Regen für Sonntag ein wenig überschattet wurde… Aber hier scheint alles möglich, was das Wetter angeht.
Der Samstagmorgenhimmel war nur leicht verhangen und so war die Hoffnung auf Sonnenschein nicht unbegründet. Um 8:00 Uhr waren wir am Treffpunkt. Zwei Hunde standen uns zur Verfügung und wir waren mit acht nur eine recht kleine Anzahl von Jägern. Das sollte uns aber nicht entmutigen und nach einiger Beratung auf Finnisch ging es ans Werk. Alle in die Autos, in Reihe mit ausreichend Sicherheitsabstand (und Sicherheit wird hier sehr groß geschrieben) abgestellt und auf den Hundelaut gelauscht, ob sich dieser nicht womöglich in die eigene Richtung bewegt.
Zunächst geschah eine ganze Weile nichts, aber dann bemerkte ich am häufiger werdenden Funk und hastigen Umstellen, dass Elche im Treiben waren. Ja, ein Tier mit Kalb sollte es sein. Und endlich vernahm ich auch einmal Hundelaut. Das konnte ja spannend werden.
Das letzte Umstellen der Schützenkette erfolgte recht schnell. Somit schaute ich zunächst noch einmal nach rechts und links, ob nicht doch ein Nachbar-Schütze ungünstig stand. Und tatsächlich sah ich da eine rote Kappe über eine Weg-Kuppe schauen. Der Jäger erkennte die Situation wohl im gleichen Moment und entfernte sich. Der Hundelaut wurde heftiger und plötzlich sah ich nur den Ziemer eines über den Weg gehenden, offensichtlich weiblichen Elches. Mein erster Anblick. An Schießen war natürlich überhaupt nicht zu denken…

Und erneut wurde umgestellt. Mittag war so langsam vorbei, woran ich ebenfalls erkannte, das es mit aller Macht zu den Stücken gehen sollte, denn sonst ist dem Finnen eine gepflegte makkara (Wurst) am Feuer heilig. Deutlich vernahm ich den Hund und meinte, dass dieser anscheinend das Wild nun an einer Stelle bannte, insofern man das bei Elchwild überhaupt sagen kann. Was würde passieren? Sicher eine halbe Stunde oder länger tat sich nichts, als endlich der erlösende Schuss mit deutlichem, hellen Kugelschlag erfolgte. Und schon kam ein Auto um die Ecke, ich wurde eingeladen und ab ging es zum Erlegungsort. Schnell noch die Kamera schnappend ging es gleich in den dichten Wald hinein. Mit lautem Ho-ho orteten wir den Jäger, passierten eine moorige Stelle und waren bald beim Schützen und seinem Hirschkalb angekommen. Bereits aufgebrochen („bayrische“ Methode ohne Öffnen von Schloss oder Brustkorb) lag die Beute vor mir. Welch ein Anblick. Ich befühlte die Decke, die Läufe, die kleinen Stummel, die möglicherweise einmal ein Stangengeweih geworden wären… eine feine Sache. Aber schon ging es ans Bergen. Mittels Birkenstock durch den Nasenknorpel sowie einem langen Riemen wurde das Kalb durch die dichte Vegetation gezogen. Bei dem Untergrund, der das Wasser in die Stiefel laufen lies und Stolpern zur Regelfortbewegung machte, keine einfache Sache. Aber schließlich war es geschafft und das Waidmannsheil wurde – klar – erst mal mit einem kräftigen Mittagessen gefeiert. Makkara, Brote, Eier und nur das ein oder andere kleine Anstandsbierchen, denn auch in Finnland ist Alkohol auf der Jagd strengstens untersagt.

Endlich brachen wir auf, denn der Rest des Tages wurde mit dem Abtransport sowie dem Aus-der-Decke-Schlagen verbracht. Kräftiges Anpacken war dabei für mich Ehrensache, denn in so einem Team trägt jeder sein Schärflein bei. Entsprechend müde kamen wir auch abends ins Mökki, aber eine Sauna und ein paar Bierchen – geschweige denn das Bad im eiskalten See – würde es schon wieder richten… was aber würde der kommende Tag bringen? Würden wir überhaupt jagen können? Die allgemeinen Erwartungen waren nicht allzu hoch, als wir schon recht früh in die Sassen fuhren…

In der Nacht wachte ich einmal kurz und trat vor die Hütte. Zappenduster war es, Sturm und Regen, wie angekündigt. Ein wenig missmutig stieg ich wieder in den Schlafsack…

Der grauende Morgen war dann aber doch nicht so schlimm wie erwartet. Anscheinend hatte es sich ein wenig ausgeregnet. Nur tuuli, der Finnische Wind blies noch heftig dass sich die Birken bogen. Ein Anwechseln könnte somit nur schwer zu hören sein…
Am Treffpunkt war die Laune dann aber nicht schlecht. Zu meinem Erstaunen sollte das heutige Treiben recht nah bei den Mökki stattfinden. Als Deutscher Jäger malt man sich die Chancen nahe bewohnten Gegenden ja irgendwie immer schlechter aus… Jedenfalls ging es mit den Autos wieder den kilometerlangen Weg zurück. Mein Ansteller, der Vater meines Jagdfreundes, zeigte mir eine Stelle, die diesmal im Wald lag, nicht auf einem Weg. Sicher 100 m ging es hinein in den Busch zu einem Zwangswechsel zwischen zwei Fels-Feldern. Auch linkerhand könnten Elche kommen. Mit diesen Worten und dem Hinweis auf das Schussfeld entließ mich Sakari im stillen Wald… mit tuuli… denn auch hier bogen sich die Bäume. Mein Umfeld analysierend stellte ich fest, dass es hier neben den größeren auch noch recht viele kleine Bäume und Bäumchen gab. Auf „hirvi“, dem Finnischen „Elch“ zu Schuss zu kommen, könnte hier vielleicht nicht ganz so einfach sein… aber erst einmal einrichten, auf dem Rocksack-Hocker niederlassen und laden. Wie würde ich mich am besten drehen können? Wie am schnellsten wohin anschlagen? Dann aber hieß es warten und der Dinge harren, die da kommen sollten. Vielleicht würde ich ja wenigstens ein paar Hühner sehen…

Mit den Füßen hatte ich mir einen halbwegs leisen und ebenen Untergrund gescharrt, was bei dem felsigen Boden nicht eben einfach war. Äste wollten nicht weichen. Steine boten nur wackeligen Untergrund… was würde mich hier erwarten…?
Dem Wind lauschend vermeinte ich plötzlich hinter mir ein leises Knacksen gehört zu haben. Den Kopf langsam wendend glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Zwischen den dünnen Stämmchen hindurch wurden Teile einer grau-braunen Decke sichtbar, die sich auf mich zu bewegten… tatsächlich… ein Elch… nein, Elchtier mit Kalb kamen da auf dem Wechsel in langsamen Troll auf mich zu und verharrten keine 15 Meter vor mir, das Blatt des Kalbes durch Bäume verdeckt. Da das Gelände hinter mir leicht abfiel wuchsen die riesigen Wildkörper sich nähernd anscheinend immer mehr aus dem Boden, bis ich vermeinte, von meinem Hocker aus zwischen die Läufe schauen zu können. Was kam da für ein uriges, einzigartiges Wild auf mich zu. Alt-Frevert hätte vielleicht wieder sein „gewaltig“ zur Anwendung gebracht, was aber meiner Meinung nach nicht ganz passte. Trotz der Größe bewegten sich die beiden äußert elegant. Unglaublich… aber ein Knacken hatte sie dann doch verraten.

Im Drehen war ich bereits in Anschlag gegangen und beobachtete nun mit dem offenen linken Auge, dass das Alttier verhoffte. Wie bereits gesagt spielte sich dies keine 15 Meter vor mir ab. Vorheriges Schießen wäre nur schwer möglich gewesen und nun bedurfte es noch einige Meter bis eine freie Stelle kam. War es Witterung oder der siebte Sinn, den ich Wild oft zutraue, der das Alttier verhoffen lies? Es blickte aber auch schon in meine Richtung. Ich aber war wie zur Statue erstarrt, konnte auf diese kurze Entfernung dieses herrliche Wild bis in die Einzelheit beobachten. Jetzt ging es ein paar Schritte weiter, aber immer noch war das Blatt verdeckt. Das spürte ich, dass tuuli mich verraten wollte. Leise kitzelte sie mich im Nacken, trug dem Wild das zu, was es aufgrund meiner guten Tarnung nicht erkennen konnte.
Schon warf sich das Alttier herum, das Kalb folgte und parallel zueinander – sofort von der Mutter gedeckt, ging es auf dem Wechsel zurück. Und mit mir ging eine Verwandlung vor sich - in den reinen Jäger… wie verrückt arbeite das Hirn, wog Chancen ab, unterdrückte die flatternden Nerven, die die Beute entschwinden sahen…
Auf ca. 25 bis 30 Meter musste eine enge Stelle sein, die das parallele Laufen von Tier und Kalb nicht mehr ermöglichte… kurz nur waren die beiden getrennt, einige Ästchen ragten noch in die Schußbahn aber da brach auch schon, wie aus einer Trance gelöst, der Schuss.

Halb spitz von hinten hatte ich das 13g-Geschoss hinter das Blatt angetragen. Im Schuss ruckte das Kalb und… trennte sich meiner Meinung nach vom Tier. Oder hatte ich mich getäuscht?

Im Grunde hatte ich ein gutes Gefühl, entspannte die Waffe und… fing am ganzen Körper an zu zittern… Überwältigt vom soeben Erlebten kam das Jagdfieber über mich… und mitten hinein klingelte mein Handy. Mein Jagdfreund war es, der genau wusste, dass ich geschossen hatte. Unglaublich, aber dies ist dank der Technik möglich. Er fragte nach den Ereignissen und versprach, dass in Kürze Reimo mit seinem Hund Rilli bei mir sein werde… ich solle doch schon einmal nach dem Anschuss suchen…

Das entsprach ja nun nicht gerade der Zigarettenpause, die dem Deutschen Jäger vorgeschrieben war… so wollte ich erst einmal stehen und mich beruhigen… und versuchte dabei, mir den Anschuss einzuprägen, was aufgrund fehlender besonderer Merkmale wahrlich nicht einfach schien… Jedoch dauerte es keine fünf Minuten, bis ich es erneut knacken hörte. Reimo war es, der stets freundliche Hundeführer, der allerdings kein Wort Englisch sprach. So zeigte ich mit Gesten den Verlauf der Geschehnisse, begab mich schließlich in die Richtung, in der ich den Anschuss vermutete…
Zum Glück war der Wechsel deutlicher zu erkennen als erwartet und schon bald fand ich auch Schweiß… allerdings keinen Lungenschweiß… ein leicht bitterer Geschmack machte sich im Mund breit… und hier lagen Knochenteile…Rippenstücke? Von einem massiveren Knochen wie Oberarm schienen sie nicht zu stammen, beruhigten mich aber auch nicht gerade. Und auch an einem Fichtenstamm fand ich in ca. 1,20 Metern Schweiß hingespritzt… was war nur passiert… entsetzlich, dieses Harren im Ungewissen. Mit einem Taschentuch markierte ich den Baum, suchte noch einmal auf dem Wechsel im Anschussbereich nach weiteren Zeichen… als Rilli einmal kurz Laut gab…“Hei-hei-hei“ schallte es durch den Wald. Ich verließ den Wechsel und flog dem Laut entgegen… und da lag es… neben einem kleinen Bächlein war es nach ca. 30 Metern Flucht in der Fährte verendet: mein erstes Stück Elchwild, ein Hirschkalb!


Mit Worten lassen sich die Gefühle in so einem Moment nicht beschreiben. Noch ein anderer Jäger war gekommen, ein Einheimischer, der ebenfalls kein einziges Wort Englisch, geschweige denn Deutsch konnte. Nichtsdestotrotz fiel ich den beiden in die Arme, gestikulierte wild mit den Armen, bedankte mich tausendfach mit „kiitos“ und immer wiederholtem „hyvää“ (gut)… ich war – und bin es beim Schreiben noch – fassungslos…

Ein Stück Elchwild war gerade mir glücklich zur Beute geworden, lag hier vor mir im tiefen Finnischen Forst… Mit dem Handy teilte ich Markus mit, was dieser natürlich schon lange wusste… „Congratulations“… das Englische Waidmannsheil! „Thank you“ und „kiitos“ sprudelten nur so zurück in seine Richtung… Reimo erzählte mir wohl vom Hergang der Jagd, ich verstand nur grob, was er meinte, lächelte trotzdem in einem fort und nickte zustimmend… Waidmannsdank!

Während ich kurz darauf an der Bauchdecke mit dem Aufbrechen begann, öffnete Reimo die Decke am Hals. Was zu tun war, wusste ich sehr gut vom Vortag, nur gerändelt hatte ich bisher noch nie. Aber frisch ans Werk und bei so großem Wild scheint mir alles einfacher zu sein… nach dem Rändeln kann man den Enddarm samt Blase mit dem ganzen Arm durchs Becken schieben… ganz leicht… und fertig war das Kalb aufgebrochen…
Jetzt mussten natürlich einige Fotos gemacht werden, wobei mich der andere Jäger zunächst zu meinem Rucksack zurück bringen musste, denn ich hatte die Orientierung verloren. Nach einigen Aufnahmen verschwanden die beiden plötzlich… vielleicht um mich mit meiner Beute alleine zu lassen? Beim Kalb hockend hielt ich Totenwache, einen Bruch von gerechter Fichte hatte ich auch bereits erhalten… es war wie in einem Traum…
Plötzlich ein Anruf. Ich solle schnell zum Weg kommen, denn ein weiterer Elch sei im Treiben… Unglaublicherweise fand ich diesmal aus dem Wald hinaus und nahm schon mal meine gesamte Ausrüstung mit. Die Verfolgung des weiteren Elches würde alsbald eingestellt, als der zweite Elchhund mein Kalb gefunden hatte. Beide Hunde durften dann auch erst einmal Ihr Mütchen kühlen, denn nichts machen diese Hunde lieber, als die Decke zu rupfen…
Das Bergen meiner Beute ging dieses mal etwas einfacher von statten. Mit drei Mann brachten wir das Stück zum Weg. Und dann wurde als Abschluss wieder ein Feuer gezündet, die makkara an den Spieß gesteckt… und ja, jetzt kreiste auch mal eine Flasche, die ich in weiser Voraussicht mitgebracht hatte (Danke, Markus!). Viel wurde erzählt, sich mit mir gefreut (mamma mia), mir ein weiterer Bruch überreicht, gar Waidmannsheil auf Deutsch gewünscht… ich konnte alles nur über mich ergehen lassen… war immer noch im Unglauben gefangen, dass dies nur ein Traum sein konnte…

Das Liefern sowie aus der Decke schlagen lief wie am Vortag ab, nur dass ich dieses Mal noch kräftiger zupackte. Vom Aufbruch hatte ich mir Leber, Nieren und Herz gesichert, hier konnte ich mir noch die Zunge einstecken…
Aufgrund der langen Fahrten einiger Mitjäger löste sich die Gruppe dann recht schnell auf… und lies einen leise lächelnden Jäger zurück…

In die letzte Glut meines Kaminfeuers schauend verliert sich mein Blick, das Knistern der Glut ändert sich, wird zu tuuli, dem Finnischen Wind, der mir mein erstes Stück Elchwild brachte…
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swinging_elvis

swinging_elvis

Alter: 44 Jahre,
aus Dubai
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Kommentare

30.10.2008 14:49 Keiler
Waidmannsheil Elvis - ich vermute mal dein erster Elch!

Ist das nicht schön das man sowas erleben kann?

Grüße vom Keiler
30.10.2008 18:02 swinging_elvis
Keiler schrieb:

Waidmannsheil Elvis - ich vermute mal dein erster Elch!

Ist das nicht schön das man sowas erleben kann?

Grüße vom Keiler


Jetzt verstehst Du sicher mein "unfassbar"
Gleich kommt auch die kleine Geschichte dazu... schön, dass hier schon mal was los ist elvis
30.10.2008 23:08 Trughirsch
irre geschichte!
super geschrieben, bin selbst sprachlos am pc!
kräftiges waidmannsheil!!!!

beste grüße
Markus
31.10.2008 05:21 swinging_elvis
Cstar schrieb:

irre geschichte!
super geschrieben, bin selbst sprachlos am pc!
kräftiges waidmannsheil!!!!

beste grüße
Markus


Waidmannsdank! Und ganz schön Ausdauer gezeigt bei dem Roman... elvis
31.10.2008 10:55 Trughirsch
swinging_elvis schrieb:

Waidmannsdank! Und ganz schön Ausdauer gezeigt bei dem Roman... elvis


Meinst du mich beim lesen oder dich beim schreiben? :P
So oder so denke ich hat es sich gelohnt. :)
Für BlogEinträge lasse ich auch meine Freundin sitzen ;) :P
31.10.2008 10:58 kleineJagdfee
WOW Elvis

W M H zu Deinem Elchkalb und ein dickes dickes Lob für diese Wahnsinnsgeschichte........... ich hab jetzt auch Adrenalin und das nur vom Lesen .............................

Viele Grüße
Andrea
31.10.2008 19:53 Renevolution81
Wie schon "Walter" sagte- GEWALTIG Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen- Wahnsinns Geschichte Mögen noch viele weitere Elche im rauhen nordischen Land folgen
Gruß Renevolution81
31.10.2008 21:03 swinging_elvis
Renevolution81 schrieb:

Wie schon "Walter" sagte- GEWALTIG Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen- Wahnsinns Geschichte Mögen noch viele weitere Elche im rauhen nordischen Land folgen
Gruß Renevolution81


Waidmannsdank. Für Dich hätte ich gerne Tier und Kalb fotografiert, aber dann wäre ich sicher nicht zum Schuss gekommen... elvis
31.10.2008 22:30 Renevolution81
Es sei Dir dieses mal ausnahmsweise vergeben Aber das nächste mal wieder!!!

swinging_elvis schrieb:

Waidmannsdank. Für Dich hätte ich gerne Tier und Kalb fotografiert, aber dann wäre ich sicher nicht zum Schuss gekommen... elvis

01.11.2008 12:23 Dirk71
swinging_elvis schrieb:

Jetzt verstehst Du sicher mein "unfassbar"
Gleich kommt auch die kleine Geschichte dazu... schön, dass hier schon mal was los ist elvis

Waidmannsheil
Was für eine Geschichte!!!
Wenn ich 6 Punkte geben könnte hättest du sie
01.11.2008 19:27 platzi
Spannend erzählt. Ein erstes Mal ist doch immer etwas Besonderes!
Auch nach vielen Jägerjahren sollte man sich über die Jagd freuen können.

Weidmannsheil

Diether
01.11.2008 19:51 harzbaer
Super Geschichte! Ein ganz kräftiges Waidmannsheil!
01.11.2008 20:37 Meffi
Schöne Geschichte, gut erzählt! Herzliches Waidmannsheil zum ersten Elch!

Gruß Meffi!
02.11.2008 01:20 swinging_elvis
Waidmannsdank an alle. elvis
03.11.2008 10:13 Hirschmann
Weidmannsheil, Elvis!
Tolles Erlebnis - super erzählt - 5 Punkte!
Gruss
HM
18.01.2009 19:52 Spastos
Was ich mal fragen wollte
Machts spass mit ner WAFFE auf jagd zu gehn ?
Auf tiere zu schiesen die sich nicht mal ansatzweise wehren können ?
Ihr seid alles echt einfach nur arm und ihr tut das zeug bestimmt net mal essen.
SCHÄMT EUCH

Mit ner waffe und einfach auf was tier zu warten des sit voll das erfolgserlebnis.

Das einzigste gute ist Das eure Hunde an die frische luft kommen.
Aber die sind ja auch nur mittel zum zweck
Ihr würdet eure Hochgeliebte waffe doch sofort gegen euren hund richten"!"
18.01.2009 21:59 swinging_elvis
Spastos schrieb:

Was ich mal fragen wollte
Machts spass mit ner WAFFE auf jagd zu gehn ?
Auf tiere zu schiesen die sich nicht mal ansatzweise wehren können ?
Ihr seid alles echt einfach nur arm und ihr tut das zeug bestimmt net mal essen.
SCHÄMT EUCH

Mit ner waffe und einfach auf was tier zu warten des sit voll das erfolgserlebnis.

Das einzigste gute ist Das eure Hunde an die frische luft kommen.
Aber die sind ja auch nur mittel zum zweck
Ihr würdet eure Hochgeliebte waffe doch sofort gegen euren hund richten"!"


Danke für das Lesen meiner Geschichte. [www.landlive.de]
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