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Mein alter Försterdrilling

Laufbündel und Verschluß (1 Eintrag)

Laufbündel und Verschluß Schloßdetail
907 mal angesehen
30.08.2008, 16.47 Uhr

Mein alter Försterdrilling

Ich habe vor einiger Zeit einen alten Hahndrilling im Kaliber 9,3 x 72R - 16/65 erstanden, und diesen jetzt endlich einmal komplett überarbeiten und neu dichten lassen. Die Waffe schießt die dicke Kugel butterweich und sehr präzise. Leider ist das alte Geschoß jedoch wegen der geringen Energieabgabe nur auf Rehwild zugelassen. Exakte ballistische Daten habe ich hierzu nirgendwo gefunden. Wohl bekannt sind mir die ballistischen Daten des neuen 11,7g Impala Geschosses, welches in der Tabelle mit 2145 Joule auf 100 m angegeben ist. Das würde ausreichen !
Wer hat mit diesem Geschoß Erfahrung, und vertragen die alten Läufe und der Verschluß überhaupt den hohen Gasdruck. Der Drilling ist immerhin von ca. 1910 und hat noch die alten kaiserlichen Beschußzeichen, hat aber noch sehr blanke Läufe und tiefe Züge.
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OEMI

OEMI

Alter: 68 Jahre,
aus Herkenrath
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Kommentare

31.08.2008 09:58 wildsauen
kommt drauf an was hat er den für züge - für blei oder schon für mantelgeschoße ?
31.08.2008 13:53 OEMI
wildsauen schrieb:

kommt drauf an was hat er den für züge - für blei oder schon für mantelgeschoße ?


keine Ahnung, ich kenne mich hier nicht so aus. Bei Frankonia Köln, wo ich die Waffe habe überarbeiten lassen, wurde der Drilling eingeschossen mit Patronen von Selliier & Bellot, Type Soft Point Nr. 2951, Weight: 12,5 g.
Die Geschoßspitze besteht aus einem abgeflachten Bleirundkopf mit unterer Kupfer- oder Tombakschulter.
Gruß OEMI
01.09.2008 11:32 wildsauen
allso die orginalen patronen sind schon die besten wenn du aber unbedingt eine hochwildladung möchtest geht das auch : von delsing geschoße die haben 15g und ein bestimmtes pulfer gibt nur eine geringe druckerhöhung und so 2100 joule auf 100 m. aber die würde ich laden lassen von samereier.



OEMI schrieb:

keine Ahnung, ich kenne mich hier nicht so aus. Bei Frankonia Köln, wo ich die Waffe habe überarbeiten lassen, wurde der Drilling eingeschossen mit Patronen von Selliier & Bellot, Type Soft Point Nr. 2951, Weight: 12,5 g.
Die Geschoßspitze besteht aus einem abgeflachten Bleirundkopf mit unterer Kupfer- oder Tombakschulter.
Gruß OEMI

01.09.2008 12:41 Seppel
Hallo

frag doch mal Varminter, der ist ein wirklicher Fachmann

Gruß
Seppel
01.09.2008 13:15 OEMI
Danke Seppel, werde ich sofort nachhiolen.
Gruß OEMI
01.09.2008 14:05 Varminter
Hi Folks,

hier in AT darf grundsätzlich nur eine Waffe geschossen werden, die GÜLTIGEN Beschuss hat. Ein Beschuss Anno 1910 ist bei uns definitiv NICHT gültig, die Waffe müsste neu beschossen werden.
Ob es in De auch so ist, müsstet ihr nachschlagen, empfehle einen Anruf beim Beschussamt.
Zum Gasdruck der 9,3x72 Fabiksladungen: diese sind an und für sich ohnehin nicht in oberen Druckbereichen, weil sonst all die alten Püster auseinanderfliegen würden. Man also durchaus Fabrikspatronen kaufen und verwenden.
Das ist also nicht das Problem.
Wichtiger ist abzuklären, ob die Läufe ohne Rost sind und der Verschuss dicht.
Da ist jede Ferndiagnose unverantwortlich. Mein Tipp wäre, hier einen guten Büchsenmacher zu suchen, der die Waffe durchcheckt.
Ist nicht so teuer, wie vielfach angenommen wird.
Dann kann die Impala-Fabriksladung durchaus verwendet werden, dafür ist sie ja entwickelt und zugelassen worden.
Wenn ihr weitere Fragen habt, hier ist der Impala-Importeur direkt erreichbar:

[www.impalabullets.at]

Varminter



01.09.2008 15:41 OEMI
Vielen Dank, diese Antwort werde ich beherzigen. Die Waffe ist bereits komplett durchgescheckt und neu gedichtet worden, sowie bei Frankonia Köln von einem Waffenbaumeister probegeschoßen worden. Dieser hat mir jedoch geraten, die Waffe nicht neu beschießen zu lassen, da dies stets mit erhöhten Gasdrücken erfolgt und die Waffe hierdurch Schaden nehmen können. Mit der neu gekauften Munition von Sellior & Bellot, Soft-Point 12,5 g schießt der Drilling über K+K recht präzise. Eine Optik hat der nicht. Ich muß halt mal bei Impala nachhören, ob der Gasdruck bei diesen Patronen stärker ist. Ich will mit dem Ding ja auch nicht ständig jagen, sondern die Waffe höchstens mal auf eine kleine Treibjagd mitnehmen.
Gruß OEMI.
02.09.2008 13:25 orben76
auch wenn es Dir bei Deinem Problem nicht weiterhilft - eine sehr schöne Waffe und gut erhalten für anno tuck!

Grüße orben76
05.09.2008 21:49 elfinger
das wird deine Frage nicht beantworten,
aber ich schliesse mich meinem vorkommentator an:

superschönes Gewehr, das gibt es heutzutage nicht mehr-
ausser man hat ein paar tausend Euro übrig..

WH elfinger
05.09.2008 22:25 OEMI
elfinger schrieb:

das wird deine Frage nicht beantworten,
aber ich schliesse mich meinem vorkommentator an:

superschönes Gewehr, das gibt es heutzutage nicht mehr-
ausser man hat ein paar tausend Euro übrig..

WH elfinger


So Dicke habe ich es auch nicht! Du wirst es mir kaum glauben aber es ist wahr. Ich habe 2 Gewehre aus dem Waffenarsenal der Polizei erworben. Diese waren vor ca. 2 Jahren über die Staatsanwaltschaft von einem nicht berechtigten Besitzer beschlagnahmt worden, und sollten nun veräußert werden. Hierzu gehörte der o.g. Hahndrilling und eine 22er Doppelbüchse mit einem Vorderschaftverschluß, auch ziemlich alt. Hierfür habe ich zusammen 140,- Euro bezahlt, kaum zu glauben was? Den Drilling habe ich dann nochmal für rd. 250 Euro überarbeiten lassen. Das sind Schnäppchen, oder !!!?
Gruß OEMI
08.09.2008 15:03 Warzenschwein
Erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem "Schnäppchen".

Dann möchte ich Dir raten, jegliche Versuche in Richtung "Optimierung" der Ladung zu unterlassen und die Patronen von S&B zu verschiessen.
Rehwild wirst Du problemlos damit bejagen (max. 100m) können aber das wars dann auch schon. Die Geschosse von S&B für das Kaliber sind so weich, dass größeres unweidmännisch wäre ( und wahrscheinlich erfolglos, da die Geschosse sofort aufgehen und sich zerteilen).
Impalageschosse werden Deinem Lauf nicht gut tun. Alles viel weichere Stahlsorten, die damals verwendet wurden.

Lass einfach alle Experimente, schiesse Deine Böcke damit und geh raus in den Wald zum Jagen, anstatt die Zeit mit Ballistik und Geschosstatistiken zu verschwenden.

WH
rosch
08.09.2008 15:25 OEMI
Warzenschwein schrieb:

Erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem "Schnäppchen".

Dann möchte ich Dir raten, jegliche Versuche in Richtung "Optimierung" der Ladung zu unterlassen und die Patronen von S&B zu verschiessen.
Rehwild wirst Du problemlos damit bejagen (max. 100m) können aber das wars dann auch schon. Die Geschosse von S&B für das Kaliber sind so weich, dass größeres unweidmännisch wäre ( und wahrscheinlich erfolglos, da die Geschosse sofort aufgehen und sich zerteilen).
Impalageschosse werden Deinem Lauf nicht gut tun. Alles viel weichere Stahlsorten, die damals verwendet wurden.

Lass einfach alle Experimente, schiesse Deine Böcke damit und geh raus in den Wald zum Jagen, anstatt die Zeit mit Ballistik und Geschosstatistiken zu verschwenden.

WH
rosch


Vielen Dank für deinen Tipp und deine Glückwünsche. Deinen Rat werde ich beherzigen, und mit keinen anderen Patronen experimentieren. Ich hab auch so viel Spaß an der schönen Waffe und will diese höchsten mal auf einer kleinen Treibjagd führen, wo auf Rehwild eh nicht weiter als auf 50 - 60 m geschossen wird. Macht halt Spaß mit dem alten Gerät, weil es sich durch die langen Läufe (70 cm) so hervorragen mitschwingen läßt; das habe ich im Schießkino gemerkt.
Ich führe ansonsten auf der Jagd meinen vetrauten Drilling im Kaliber 30.06 und einem langen Einstecklauf im Kaliber 5,6 x 52R für Rehwild. Hiermit komme ich bestens zurecht und hatte bilslang noch keine Probleme.
Viele Grüße, OEMI
08.09.2008 15:43 Warzenschwein
OEMI schrieb:

Vielen Dank für deinen Tipp und deine Glückwünsche. Deinen Rat werde ich beherzigen, und mit keinen anderen Patronen experimentieren. Ich hab auch so viel Spaß an der schönen Waffe und will diese höchsten mal auf einer kleinen Treibjagd führen, wo auf Rehwild eh nicht weiter als auf 50 - 60 m geschossen wird. Macht halt Spaß mit dem alten Gerät, weil es sich durch die langen Läufe (70 cm) so hervorragen mitschwingen läßt; das habe ich im Schießkino gemerkt.
Ich führe ansonsten auf der Jagd meinen vetrauten Drilling im Kaliber 30.06 und einem langen Einstecklauf im Kaliber 5,6 x 52R für Rehwild. Hiermit komme ich bestens zurecht und hatte bilslang noch keine Probleme.
Viele Grüße, OEMI


Weise Entscheidung und das beste ist, Du wirst sie nicht bereuen !!!


WH
Rosch
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