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Mein erster Bock

Ein Jungjäger und sein erster Bock (2 Einträge)

246 mal angesehen
16.05.2008, 12.45 Uhr

Mein erster Bock (Teil 1)

Am Freitag, den 09.05.2008 ging es los. Pünktlich um 14 Uhr saßen mein Bruder Mario und ich im vollgepackten Auto und machten uns auf dem Weg in den Spreewald. Wir wollten zugig durchkommen, da wir abends noch auf ein Böcklein ansitzen wollten. Doch der ziemlich dichte Verkehr machte uns einen Strich durch die Rechnung. Aus dem angestrebten Aufbaumen um 19 Uhr wurde 21 Uhr und wir beschlossen, die Nacht über durchzusitzen. Die Kanzel, auf die mich der Jagdpächter gesetzt hatte, war geräumig und gut ausgestattet, so daß ich mich in der Dunkelheit lang machte, um ein bißchen Augenpflege zu betreiben. Um 1 Uhr wurde ich durch einen Schuß ganz in der Nähe aus dem Schlaf gerissen. Kurze Zeit später vibrierte mein Handy, mein Bruder hatte auf eine Sau geschossen, konnte diese aber nicht finden. Ich sagte ihm, er solle zügig zusehen, daß er wieder auf seine Kanzel kommt, wir würden gemeinsam nachsuchen, wenn es wieder hell ist. Um halb fünf dann der nächste Schuß: Mario hatte (mal wieder) nicht warten können und sich allein auf den Weg zum Anschuß gemacht - ziemlich mutig, wie sich herausstellen sollte. Als er ungefähr beim Anschuß war, machte plötzlich die Sau hoch! Sie humpelte noch ungefähr 5 Meter in Richtung Dickung, blieb dann aber breit stehen. Ein Schuß, und die Sau lag. Ich höre jetzt noch die Aufregung in seiner Stimme, als er mich anrief. Wir luden die Sau ins Auto, versorgten sie und ab damit ins Kühlhaus. Soviel zu meinem ersten Ansitz, an dem ich mir mein erstes Böcklein erhofft hatte...
Am nächsten Tag baumten wir um 16 Uhr auf, da wir tagsüber Rehwild ohne Ende gesehen hatten. Bestimmt 10 Böcke vor der Büchse, aber alle zu stark, wir hatten nur Jährlinge frei. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch der 2. Ansitz blieb für mich ohne Waidmannsheil.
Neuer Tag, neues Glück: Aufbaumen um 17 Uhr, dieses Mal im Jagdwagen. Nach 15 Minuten bekam ich eine SMS von meinem Bruder, ob bei mir auf der Wiese auch so viel Rehwild sei. Nichts, bei mir war gar nichts... Ich fragte mich langsam, was ich falsch machte, oder ob der Pächter mich absichtlich an Stellen abgesetzt hatte, wo ncihts kommt, weil ich ja Jungjäger war. Die Kühe, die 10 Meter von mir am Weiden waren, machten das Ganze auch nicht besser. Ich murrte so vor mich hin., als ein Schmalreh aus der Dickung kam. Es äste friedlich in ca. 30 Meter Entfernung. Ich beobachtete es eine Weile, ungefähr 20 Minuten. Zwischendurch äugte es zu mir, es schien so, als habe es mich bemerkt. Es kam mir so vor, als wolle es mir sagen "Du bist mein Freund, oder? Du tust mir doch nichts. Ich hole dir gleich einen schönen Bock." In 150 m Entfernung traten ein Spießer und ein Schmalreh aus dem Wald. Zu weit weg für das Zielfernrohr 6x42 auf meiner Steyr-Mannlicher 8x68S. Ich muß dringend ein vernüntiges Glas drauf haben, dachte ich bei mir, als Fahrradfahrer kamen und die Beiden hochflüchtig im Wald verschwanden. Kurze Zeit später kamen sie wieder raus, wieder so weit weg.
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roadrunner1501

roadrunner1501

Alter: 42 Jahre,
aus Kettenkamp
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